Jetzt läuft auf Ö1:

Radiokolleg

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Stille Nacht, Heilige Nacht". Gedanken über ein soziales und mystisches Glaubenslied, das vor 200 Jahren komponiert wurde, macht sich Hermann Glettler, Bischof der katholischen Diözese Innsbruck. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Stille Nacht, Heilige Nacht". Ohne dieses Lied, das heuer seinen 200. Geburtstag feiert, wäre Weihnachten um vieles ärmer", stellt Hermann Glettler, Bischof der katholischen Diözese Innsbruck, in seinen "Gedanken für den Tag" in der Woche vor Weihnachten fest. Ausgehend vom 200 Jahre alten Exportschlager, der Weihnachten weltweit geprägt hat, macht er sich Gedanken über die "Notunterkunft am Stadtrand", in der nach biblischem Bericht Jesus von Nazareth geboren worden sein soll, über seelische Obdachlosigkeit und das "traute hochheilige Paar", das seinen Weg sucht - irgendwo zwischen Glück und Scheitern. Und Bischof Hermann Glettler kommt schließlich zu dem Schluss: "Wir alle sind Geschwister, unabhängig von unseren kulturellen Prägungen, Weltanschauungen, Religionsbekenntnissen oder anderen Zuordnungen."


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Mirjam Jessa. Von Geschwindigkeitsübertretungen, Diebstahl geistigem Eigentums und anderen Vergehen... ...wie der mit Höchststrafe belegten Fadesse. Fünf km/h beträgt die Höchstgeschwindigkeit im Canal Grande. Für Don Antonio undenkbar. Selbst Beethoven büchst aus und komponiert doch beinahe eine kontemplativ sich wiegende Barcarole, wenn auch eine recht wienerische. Während sich Fabrizio de Andrè ziemlich frech bei Telemann bedient. Aber wer will schon auf Tantiemen verzichten?


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Horst Störinger aus Altmünster im Salzkammergut schnitzt seit 40 Jahren Krippenfiguren und fertigt die dazu passenden Krippen an. Teil 2: Eine lebenslange Leidenschaft. Gestaltung: Renate Pliem Es beginnt im Holzlager. Hier ruhen die Pfosten, aus denen die Krippenfiguren entstehen. Horst Störinger schnitzt vorwiegend Lindenholz, weil es in der Region vorkommt. "Bei vielen Bauernhäusern stehen Linden", sagt der gelernte Tischler. Diese Bäume brauchen viel Wasser und halten so die Feuchtigkeit von den Häusern fern. In der Krippenwerkstatt geht es weiter: Ein paar Schnitte mit der Bandsäge, einige Bleistiftstriche, um die Konturen der Figur zu fixieren. Und dann nur noch Handarbeit: Die unterschiedlichen Schnitzmesser benutzt Horst Störinger im fliegenden Wechsel - Gesicht, Körper, Gliedmaßen formen sich aus dem Holz. Jede Figur ist ein Unikat. Doch nicht nur Heilige Familie, Engel, Hirten, Könige und Tiere sind in den Salzkammergut-Krippen von Horst Störinger zu sehen. Wurzeln, Äste, Flechten und Zapfen bilden den Hintergrund von phantasievollen Szenen aus dem bäuerlichen Leben der Region - es sind geschnitzte und gebaute Gesamtkunstwerke.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie belastbar sind Demokratien?

Die Widerstandsfähigkeit von Institutionen und Strukturen (2). Gestaltung: Tanja Malle Ein intriganter Staatsstreich bzw. ein gewalttätiger Militärputsch: Demokratien können abrupt scheitern und in eine Diktatur abrutschen. Beispiele dafür sind etwa Chile im Jahr 1973 und Thailand im Jahr 2014, wo das Militär in Folge einer andauernden politischen Krise die Macht übernommen und nicht wieder abgegeben hat. Allerdings: Viel öfter scheitern Demokratien in Zeitlupe. Diese Diagnose stellen die beiden US-Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt in ihrem Sachbuchbestseller: "Wie Demokratien sterben". Sie benennen darin vier Merkmale für den schleichenden Abbau von demokratischen Verhältnissen und den Weg ins Autoritäre. Erstens, wenn Parteien oder Bewegungen demokratische Spielregeln nicht anerkennen, beispielsweise staatliche Institutionen, Verfassung oder Wahlergebnisse nicht respektieren. Zweitens, wenn sie ihren politischen Gegner Legitimität aberkennen, sie etwa als Agenten auswärtiger Mächte, als Gefahr für das Land oder als Kriminelle bezeichnen und ihnen damit das Recht auf Teilhabe an politischen Prozessen absprechen. Drittens, wenn Sie Gewalt tolerieren bzw. nicht verurteilen und Extremisten in ihren Reihen Platz geben. Und viertens nennen Levitsky und Ziblatt die Bereitschaft, Freiheiten einzuschränken, etwa die Meinungs- und Pressefreiheit. Im Fokus der beiden Autoren stehen die Entwicklungen in den USA - nicht erst seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump. Aber auch EU-Mitgliedsstaaten werden genannt, allen voran die Entwicklungen in Polen und Ungarn. Die internationale Nichtregierungsorganisation "Freedom House" veröffentlicht jedes Jahr einen Demokratiereport. Laut der aktuellen Ausgabe des Reports ist 2017 im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren eine Talsohle erreicht worden - sowohl was politische Rechte, aber auch, was zivile Freiheiten betrifft. Autokratien seien gestärkt, Demokratien gebeutelt worden. Nicht nur der "Freedom in the World"-Report, auch andere Demokratieindizes, benennen Norwegen als derzeit am besten entwickelte Demokratie. Aber wie belastbar ist diese Staatsform, wie kann sie gestärkt und ausgebaut werden, wie mit neuen Bedrohungen, etwa Manipulationen der öffentlichen Meinung mithilfe der Sozialen Medien umgehen? In Österreich wurde - passend zum 100. Geburtstag der Republik Österreich - im Oktober 2018 erstmals ein umfassender Demokratiemonitor herausgeben, finanziert vom Zukunftsfond der Republik. Er gibt zum Teil Antworten auf diese Fragen. Weitere Hinweise liefert der Blick über die Landesgrenzen. Etwa nach Slowenien, wo umfassende Transparenz- und Antikorruptionsgesetze das Vertrauen in den vergleichsweise jungen Staat deutlich stärken konnten. Und die US-Politologen Levitsky und Ziblatt geben weitere wichtige Hinweise: Etwa den, dass auch zahlreiche ungeschriebene Normen, die politische Prozesse und Teilhaben in Staaten kennzeichnen, sowie die Bereitschaft zu Kompromissen bedeutend für den Fortbestand von Demokratien sind.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Körper in Extremsituationen

Tiefe, Höhe, Kälte und Hitze (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Alle Jahre wieder gleicht das Mount Everest-Basislager auf 5.500 Metern Seehöhe einer Zeltstadt. Hunderte Bergsteiger warten auf günstige Bedingungen für den Gipfelsturm des höchsten Berges der Welt. Doch für einige ist hier Endstation, denn der Körper spielt nicht mehr mit: Sie leiden an Höhenkrankheit. Das Spektrum reicht von harmlosen Kopfschmerzen zu lebensgefährlichen Lungen- und Hirnödem. Schuld daran ist der niedrigere Luftdruck, der zu einer geringeren Konzentration von Sauerstoffmolekülen in der Luft führt. Sauerstoffmangel führt beispielsweise zu Schlafstörungen, Muskelschwund und beeinträchtigt auch den Wasserhaushalt. All diese physiologischen Erscheinungen sind bei Bergsteigern temporär, stellen jedoch bei vielen Menschen chronische Krankheitsbilder dar. Unter Schlafapnoe leiden etwa Patienten mit Übergewicht oder chronischer Herzinsuffizienz. Daher statteten Höhenmediziner Bergsteiger mit Sensoren aus, um in Echtzeit, auf Schritt und Tritt, physiologische Veränderungen zu messen. Auch die Tauchmedizin lieferte schon wichtige Erkenntnisse. Tauchen ohne Hilfesmittel - das Apnoetauchen - findet nur bis in eine Tiefe von 40 Metern statt. Der Extrem-Rekord liegt allerdings bei mehr als 200 Metern. In solche Regionen wagen sich üblicherweise nur Taucher mit Sauerstoffausrüstung vor (technisches Tauchen). Je tiefer man taucht, desto höher der Wasserdruck, dem der Körper ausgesetzt wird. Höherer Druck verringert das Lungenvolumen sowie die Ausdehnung von Gasen wie Luft. Viele Unfälle passieren gerade beim Auftauchen. Die mögliche Folge: Dekompressionserkrankungen. Diese reichen von Lungenfunktionsstörungen bis zu Schlaganfällen. Dank der Tauchmedizin weiß man, dass bei Patienten Flüssigkeit aus der Lunge austreten, ins Gehirn wandern und zu einem Schlaganfall führen kann. Nicht nur extreme Druckbedingungen, sondern auch extreme Temperaturen werden dem Organismus gefährlich. Die normale Körpertemperatur des Menschen beträgt zwischen 35.8 und 37.2 Grad Celsius. Ab 42 Grad bzw. unter 31 Grad herrscht Lebensgefahr. Gezielte Hitze- und Kälteanwendung - Hyperthermie bzw. Kryotherapie - haben dennoch ihren fixen Platz in der Medizin. Mit Hitze und extremer Kälte werden beispielsweise Krebstumore bekämpft. Durch wenige Minuten in Kältekammern mit Temperaturen zwischen minus 70 und minus 110 Grad soll Schmerz- und Rheumapatienten geholfen werden.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Early Baroque Craziness

Italienische Violinmusik vor Vivaldi (2). Gestaltung: Verena Gruber Bizarr, exzentrisch, verrückt - das sind die Attribute der italienischen Violinmusik im 17. Jahrhundert. Ausgehend von Italien wandelten sich um 1600 in der musikalischen Landschaft Europas die Zeiten. Nicht mehr fünf oder sechs Stimmen erklangen, sondern Solostimmen. Die Geige wurde zum wichtigsten Instrument. Giovanni Paolo Cima, Merula Fontana, Salomone Rossi, Carlo Farina, Marco Uccelini, Biagio Marini, Antonio Bertali, Giovanni Antonio Pandolfi Mealli hießen einige dieser italienischen Musik-Stars. Unter ihren Händen spielten die Geigen den Sound des frühbarocken Zeitalters und avancierten zum Virtuosen-Instrument par excellence. Diese ersten Teufelsgeiger experimentieren mit ihren Barockinstrumenten in neuen Formen, ungewöhnlichen Besetzungen und mit technischen Innovationen: Mit Doppel- und Trippelgriffen, Bogenvibrato und Skordatur spielten sie die Sonaten und Capricen, die Concerti grossi und Ciaccone vor begeistertem Publikum in Rom, Mantua, Venedig, Parma und Mailand. Die Kunde vom "stile nuovo" in Italien verbreitete sich rasch in ganz Europa. Die italienischen Geiger überquerten die Alpen und exportierten als "virtuosi ambulanti", als "herumziehenden Virtuosen-Geiger", den italienischen Stil an die europäischen Höfe in Wien, Dresden, Amsterdam, London und Paris. Umgekehrt reisten viele Musiker nach Italien und ließen sich in der neuen Art des Komponierens und Spielens unterrichten. Im Laufe des 17. Jahrhunderts etablierte sich so der neue Stil in ganz Europa und setzte damit auch eine neue Einstellung zur Musik durch.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Arienrecitals aus dem Jahr 1968. Aufnahmen mit Plácido Domingo, Luciano Pavarotti, Beverly Sills, Renata Tebaldi, Sherrill Milnes, Gwyneth Jones u.a. Gestaltung: Michael Blees Wie sich die Zeiten gewandelt haben: während heutzutage sorgsam im Studio produzierte Opern-Gesamtaufnahmen ebenso rar geworden sind wie Solo-Programme großer Sängerinnen und Sänger, hat vor 50 Jahren Hochbetrieb in den Aufnahmestudios der großen Plattenlabels geherrscht. Eine Vielzahl bedeutender Gesamtaufnahmen ist 1968 entstanden, genauso wie eine große Zahl an Solo-Recitals: Plácido Domingo hat damals in Berlin und London gleich zwei seiner frühen Arien-Programme aufgenommen, während erste LP-Alben von Luciano Pavarotti und Beverly Sills in Wien entstanden sind. Von den genannten Künstlern sollten viele weitere Solo-Aufnahmen folgen, der famose Met-Bariton Sherrill Milnes ist dagegen von der Plattenindustrie nach seiner effektvollen Arien-Zusammenstellung von 1968 etwas vernachlässigt worden. Die große Renata Tebaldi hat hingegen in jenem Jahr ein Aufnahme-Projekt abgebrochen, erst Jahrzehnte später sind ihre Einspielungen von 1968, in einem für sie ungewohnten Fach, veröffentlicht worden.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Ungeheure Geschichte" von Adolfo Bioy Casares. Aus dem Spanischen von René Strien. Es liest Peter Faerber. Gestaltung: Roland Knie. Präsentation: Gudrun Hamböck Kann man sich dem Fluch der ewigen Jugend entziehen? Nämlich dann, wenn diese als hormonell entgleistes Monstrum auf der Suche nach seinem Schöpfer durch das winterliche Schweizer Wallis stapft? Der Mediziner und der Journalist in der sorgsam verbarrikadierten Berghütte werden es erfahren ... Adolfo Bioy Casares, 1914 in Buenos Aires geboren, lernte 1932 Jorge Luis Borges kennen und zwei Jahre darauf seine spätere Frau Silvina Ocampo - ebenfalls Schriftstellerin - die ihn gemeinsam mit Borges überzeugte, sein Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie aufzugeben und sich ganz der Literatur zu widmen. 1940 veröffentlichte er "La invencion de Morel", seinen wohl bekanntesten Roman. Unter den gemeinsamen Pseudonymen H. Bustos Domecq und B. Suarez Lynch verfasste er mit Borges zusammen zahlreiche Erzählungen. 1990 erhielt Bioy Casares den bedeutendsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt: den "Premio Cervantes". Er starb 1999 in Buenos Aires.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar. Johannes Hiemetsberger und seine Company of Music - Again and Again. "Es gibt Menschen, deren Vermögen wirklich zuzuhören, ausgeprägt ist, die sich auf Stimmungsmache hinreißend menschlicher Art verstehen, in deren Hände mehr als ein Handwerk gelegt ist, die Menschen gemeinsam zum Atmen und grenzenlosem Singen bringen", schreibt Norbert Trawöger über den Gründer und künstlerischen Leiter des Chorus sine nomine und der Company of Music, Johannes Hiemetsberger. Aktuell hat der oberösterreichische Dirigent mit seinem Kammerchor Company of Music eine sehr spezielle Weihnachtsaufnahme vorgelegt, eine Korrespondenz zwischen neuerer Chormusik von David Lang, John Tavener, Gustav Holst und anderen, sowie der Geschichte "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern", erzählt von der beliebten und vielfach ausgezeichneten Burgtheaterschauspielerin Maria Happel. Und: im Theatermuseum in Wien erleben wir eine seltene, hinreißende Schattentheater-Darbietung von Helmut Pokornig und Veronika Guschlbauer-Male der - ebenfalls von Hans Christian Andersen stammenden - Erzählung "Der Tannenbaum" mit der nicht minder geschätzten Andrea Clausen als Erzählerin.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Pavol Breslik, Tenor; Amir Katz, Klavier. Antonin Dvorák: Zigeunermelodien op. 55 * Franz Schubert: Der Musensohn D 764; Ganymed D 544; Nachtviolen D 752; Im Abendrot D 799; Auf dem Wasser zu singen D 774; Erlkönig D 328 * Franz Liszt: Oh! quand je dors S 282/1; Comment disaient-ils S 276; S'il est un charmant gazon S 284/1; Enfant, si j'étais roi S 283 * Mikulás Schneider-Trnavsky: Ausgewählte Lieder (aufgenommen am 2. Dezember im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses). Präsentation: Chris Tina Tengel


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Alkohol am Arbeitsplatz Wenn man den Beruf nur mehr mit Promille bewältigt Alkohol im Beruf ist keine Randerscheinung. Etwa 5 % der Bevölkerung sind in Österreich alkoholabhängig, noch einmal doppelt so viele - mehr als 600000 Menschen - haben einen problematischen Umgang mit dieser legalen Droge. Für sie ist Alkohol ein Problemlöser am Arbeitsplatz, er hilft beim Abbau von Spannungen und Konflikten, jedoch mit den negativen Folgen der Abhängigkeit. Kollegen und Vorgesetzte trauen sich Betroffen häufig nicht darauf ansprechen, das Thema wird tabuisiert und bagatellisiert. Welche Meinung haben Sie? Rufen Sie uns nach der Sendung an unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 oder mailen Sie an moment@orf.at. Was ist Ihre Haltung zu Alkohol im Beruf? Haben Sie Kolleginnen oder Kollegen, die einen problematischen Umgang mit Alkohol haben? Wie würden Sie das ansprechen? Wie könnte man Alkoholkranken und den Menschen in ihrem beruflichen Umfeld helfen? Gestaltung: Lukas Tremetsberger


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Als ich Kind war: Die Biochemikerin Renée Schröder über ihr erste Begegnung mit Schnee Rudi schlendert durchs Funkhaus und trifft zufällig auf die österreichische Biochemikerin Renèe Schröder. Sie ist in Brasilien aufgewachsen und erzählt dem Radiohund von ihrem ersten Besuch in Europa. Damals kannte sie weder Kälte noch Schnee. Renèe Schröder, Biochemikerin: "Nach dem langen Flug sind wir in Paris angekommen und zum ersten Mal empfand ich Kälte. Ein sehr eigenartiges Gefühl, wenn man die Knie kalt spürt und das Gesicht auch kalt ist. Und der erste Schnee war auch sehr spannend. Ich glaube, wir waren damals in der Schweiz mit dem Auto unterwegs und ich hatte noch meine Sandalen an und auf einmal war ich in einem Land im Winter und man musste Socken und Schuhe und Strümpfe anziehen. Das finde ich heute noch schrecklich. Also wenn ich die Möglichkeit habe, gehe ich auch ohne Schuhe im Schnee. Und meine Enkelin singt jetzt 'Meine Oma trägt im Winter nur Sandalen, Sandalen, Sandalen!' " Gestaltung; Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Die Beobachterin. Porträt der Berliner Autorin Ulrike Edschmied. Feature von Lukas Tremetsberger Ulrike Edschmid ist eine Autorin, die keine Scheu hat, sehr persönliche Erlebnisse in ihren Romanen zu verarbeiten. Und der es dennoch gelingt, mit einer nüchternen, beobachtenden Sprache stets Distanz zur Wirklichkeit zu halten. Als sie mit ihrem kleinen Sohn Mitte der 1960er Jahre nach Berlin zieht, wird Edschmid Teil der Studentenbewegung und begründet die ersten Kinderläden mit. Ihr Roman "Das Verschwinden des Philip S." erscheint 2013 und handelt von der Veränderung ihres damaligen Lebensgefährten, einem Schweizer Filmstudenten. Der plant sein Verschwinden aus dem Leben von Ulrike Edschmid und geht in den bewaffneten Untergrund. 1975 wird er auf einem Parkplatz bei einer Polizeikontrolle erschossen. Ein gutes Jahrzehnt danach stürzt ihr heutiger Mann beim Renovieren der Wohnung in Berlin-Charlottenburg, die das Paar gerade beziehen will, von der Leiter und wird querschnittgelähmt. In "Ein Mann, der fällt" beschreibt Edschmid den mühevollen Weg zurück aus der Klinik, in die Wohnung, in den Alltag und den Beruf. Gleichzeitig zeichnet die Autorin ein präzises Bild des Hauses, in dem sie wohnt, und des Stadtteils Charlottenburg.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Tango, Harfen Songs Südtirol und die Wiener Vorstadt, die grünen Hügel von Wales und die Plaza Francia in Buenos Aires, Senegal und Zypern: Die persönliche Bestenliste der Spielräume am Dienstag beinhaltet globales Songwriting und behutsame Kammermusik, akustisch und aus dem Rechner, im Big-Band-Sound und im Duo.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Österreichs Beamte in der Zwischenkriegszeit. Mit Therese Garstenauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Die soziale und berufliche Gruppe der Staatsbediensteten prägte die österreichische Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert. Doch nach dem Niedergang der Habsburgermonarchie im Jahr 1918 mussten die Staatsdiener einen stetigen Statusverlust hinnehmen. Der Staat war für die Beamten mehr als ein Arbeitgeber, er sorgte für einen lebenslangen standesgemäßen Unterhalt, auch im Ruhestand. Im Gegenzug wurde von den Beamten nicht nur die Erfüllung ihrer Dienstpflichten verlangt, sondern ein standesgemäßes Verhalten - galten sie doch als Repräsentanten des Staates. "Der Beamte hat in und außer Dienst das Standesansehen zu wahren, sich stets im Einklang mit den Anforderungen der Disziplin zu verhalten und alles zu vermeiden, was die Achtung und das Vertrauen, die seine Stellung erfordert, schmälern könnte", heißt es in der Dienstpragmatik von 1914. Das Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Dienern - Fürsorgepflicht auf der einen und Treuepflicht auf der anderen Seite - kam durch die wirtschaftlichen und politischen Umbrüche zwischen 1918 und 1938 in ein Ungleichgewicht. Wirtschaftskrisen führten zu einem Abbau der Beamtenschaft, um den Staatshaushalt zu sanieren, das Salär sank aufgrund der hohen Inflation. Weibliche Staatsbedienstete, die im Jahr 1922 ca. 10 % des öffentlichen Dienstes stellten, waren von den Abbaumaßnahmen besonders stark betroffen. Unter solchen Umständen war es schwer eine standesgemäße Lebensführung aufrechtzuerhalten. Was konkret unter standesgemäßem Verhalten verstanden wird, was als anständig oder unanständig gilt, kann durch das Studium von Disziplinarakten verdeutlicht werden, in denen die Fehltritte und die entsprechenden Sanktionen dokumentiert sind. Bereits seit dem späten 19. Jahrhundert begannen Staatsbedienstete, sich in Interessensvertretungen politisch zu organisieren. In den 1920er Jahren kam es zu einigen Streiks öffentlich Bediensteter. Im Ständestaat ab 1934 waren solche Organisationen verboten und wurden durch vaterländische "Dienststellenorganisationen" ersetzt. Die nationalsozialistischen "Säuberungen" ab 1938 schließlich verschonten auch den öffentlichen Dienst nicht. Aus politischen oder rassistischen Gründen wurden viele Staatsbedienstete entlassen, pensioniert oder versetzt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Reportage aus Rubaya, der größten Coltanmine im Ostkongo Gestaltung: Simone Schlindwein Im Kongo liegt eines der größten Coltan-Vorkommen weltwelt. Das seltene Erz wird zur Herstellung von Elektrogeräten benötigt, vor allem für Mobiltelefone; ohne Coltan in den Smartphones würde Funkstille herrschen. Lange Zeit war Coltan aus dem Kongo als "Blutrohstoff" verschrien, mit dem sich Rebellengruppen finanzieren. Mittlerweile gibt es aber ein internationales Zertifizierungssystem für Mineralien aus dem Kongo. Im Jahr 2012 wurde damit die Mine in Rubaya zertifiziert und erhielt den Status "grün": Aus dieser Mine darf seitdem ohne Bedenken exportiert werden. Doch nun war die Mine in Rubaya erneut wegen Konflikten für über ein Jahr geschlossen. Erst im August wurden die Abbauarbeiten wieder aufgenommen. Das Bergwerk ist einer der wichtigsten Arbeitgeber im Ostkongo.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie Wissenschaft künftig verlegt wird. Von Tanja Malle Elsevier ist der Gigant unter den wissenschaftlichen Fachverlagen. In seinen Archiven und Datenbanken lagert das Wissen der Welt. Der Zugang ist teuer und die Forschung darauf angewiesen. 2017 machte Elsevier bei einem Umsatz von rund 2,8 Milliarden Euro eine Milliarde Gewinn. Weil Wissenschafter/innen und Forschende auf die Publikation in den renommierten Journalen angewiesen sind, bekommt Elsevier deren wissenschaftliche Papers de facto gratis. Da diese Forschung größtenteils vom Staat finanziert wird, macht Elsevier öffentlich finanziertes Wissen zu Geld. Gegen diese Politik regt sich nun zunehmend Widerstand. In Deutschland haben sich mehr als 200 Hochschulen, Forschungsinstitute und Bibliotheken zusammengeschlossen und bauen Druck auf, indem sie Elsevier-Abonnements auslaufen lassen. Sie fordern Open-Access-Lösungen: Der Zugang zu öffentlich geförderten Forschungsresultaten soll frei werden - unter bestimmten Bedingungen. Als Vorbild gilt die Schweiz, wo ab 2024 öffentlich finanzierte Forschung ausschließlich im Open-Access-Verfahren publiziert werden soll.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Simply Quartet. Franz Schubert: Streichquartett Es-Dur D 87 * Béla Bartók: Streichquartett Nr. 3 cis-Moll * F. Schubert: Streichquartett d-Moll D 810, "Der Tod und das Mädchen" (aufgenommen am 20. November im Stephaniensaal des Grazer Congress' in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Das Preisträgerkonzert der Sparte Streichquartett des Internationalen Wettbewerbs "Franz Schubert und die Musik der Moderne" Graz 2018.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie belastbar sind Demokratien? Die Widerstandsfähigkeit von Institutionen und Strukturen (2). Gestaltung: Tanja Malle Der Körper in Extremsituationen. Tiefe, Höhe, Käte und Hitze (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Early Baroque Craziness. Italienische Violinmusik vor Vivaldi (2). Gestaltung: Verena Gruber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Donaueschingen 2018. Einblicke in die Uraufführungen bei den Donaueschinger Musiktagen (2). Gestaltung: Nina Polaschegg Zeitgenössische Musik ist im steten Wandel begriffen. In letzter Zeit nehmen Komponierende wieder verstärkt ganz konkret Bezug auf ihre Lebenswelt. Entsprechend spürten die diesjährigen Donaueschinger Musiktage aktuellem Zeitgeschehen nach. Roboter und Medienarchäologie spielten dabei ebenso eine Rolle wie Filterblasen und öffentliche Gewalt. Zwei "Zeit-Ton"-Sendungen geben Einblick in das Schaffen von Komponierenden, die sich reflektierend künstlerisch mit sozialen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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