Deutschlandradio Kultur

Aus den Archiven

NachkriegsjugendGehen und Kommen Feature über eine Nachkriegsjugend auf dem Land Von Rolf Gumlich Berliner Rundfunk 1982 Vorgestellt von Margarete Wohlan Man braucht nur die Augen zu schließen und alles ist wieder da, sinniert der Autor in seiner Sendung, ein bisschen erste Liebe und zwei Zentnersäcke voller unausgegorener Gefühle. Nach dreieinhalb Jahrzehnten begibt sich Rolf Gumlich auf Spurensuche nach seiner Jugend: Als Zugezogener kam er mit seinen Eltern nach Lobedanz, einem fiktiven Dorf in Sachsen. Bis heute hat er diese Jahre zwischen den späten 40ern und den beginnenden 50ern nicht vergessen, diese Zeit auf dem Land, die er immer noch nicht leiden kann. So mancher Satz und etliche Geschichten erzählen davon - und auch, weshalb der Autor seine Rückkehr nach Lobedanz Gehen und Kommen genannt hat. Rolf Gumlich, Jahrgang 1932, war von 1954 bis 1989 festangestellter Autor beim Rundfunk der DDR. Nach der Wiedervereinigung wechselte er vollständig zum Fernsehen. Sein Spezialgebiet seitdem sind Arztserien wie Für alle Fälle Stefanie bei Sat.1.
Samstag 05:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

FaltbootFaltboot Erkundung einer Leidenschaft Von Sascha Lange Regie: Tobias Barth Produktion: MDR 2014 - Ursendung -
Samstag 09:05 Uhr

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Ö1

Hörbilder

tiziano terzaniSeine letzte Liebe war Orsigna - Tiziano Terzani, Grand Voyageur. Ein Besuch bei Angela Terzani, der Witwe des langjährigen Spiegelkorrespondenten und Fernostexperten, der Asien kannte, wie kaum ein anderer westlicher Journalist. Feature von Ingram Hartinger Er war im Grunde ein neugierig Suchender, und das Andere, das ihn so sehr interessierte, fand er vordergründig in Asien - doch am Ende seines bewegten Lebens war Tiziano Terzani bei sich selbst angekommen: Der drei Jahrzehnte für den Spiegel schreibende Kriegsberichterstatter und Fernostexperte kehrte, um dort zu sterben, in sein Bergdorf Orsigna zurück. Die so zu Ende gehende Reise schildert er in Büchern, welche zu veritablen Bestsellern wurden. 2011, sieben Jahre nach seinem Tod, verfilmte der deutsche Regisseur Jo Bayer das Buch Das Ende ist mein Anfang, in dem der Vater Terzani dem Sohn Folco aus seinem Leben berichtet. Die Botschaften Terzanis sind zweifellos angekommen, Italiens Jugend hat sie zum Teil begeistert aufgenommen. Der Schriftsteller Ingram Hartinger reiste nach Orsigna, wo er Terzanis Frau Angela besuchte. Das Gespräch mit ihr führt zusammen mit emblematischen Zitaten aus den Büchern Terzanis zu zentralen Fragen der Gesellschaft. Tiziano Terzani kannte Asien wie kaum ein anderer westlicher Journalist und nach all den Kriegen, die er dort hautnah miterlebte, gab es für ihn nur ein klares Diktum: Kein Krieg! Der charismatische Querkopf war bis zuletzt ein engagierter Mensch, der sich mutig und penibel mit seiner tödlichen Erkrankung auseinandersetzte. Auch wenn am Ende gesagt wird, dass es gegen die Endlichkeit des Menschen keine Heilung gibt, entlässt einen die Sendung mit Hoffnung und Mut auf das eigene Wunder. Redaktion: Elisabeth Stratka Ton: Bernhard Engl
Samstag 09:05 Uhr

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WDR5

Neugier genügt

Wiederholung: So 04.05 Darin: Reportage/Feature
Samstag 10:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Sophie FreudEin paar Gewissheiten bleiben - Sophie Freud Von Sybille Tamin Aufnahme des WDR 2010
Samstag 12:05 Uhr

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SR2 Kulturradio

Der lange Samstag

nachhaltigen Journalismusdarin u.a. Musikwünsche und Kultur-Servicemit Gabi Szarvas14:00 - 14:04 Nachrichten14:04 - 14:30 Fortsetzung folgtGuy de Maupassant:Die kleine Roque (3 / 3)gelesen von Jürgen Goslar15:00 - 15:04 Nachrichten15:20 - 15:35 MedienWelt SPEZIALVom Lousy Penny zum dicken Euro? Oder: Geschäftsmodelle für nachhaltigen JournalismusEin Feature von Michael Meyer16:00 - 16:04 Nachrichten16:20 - 16:41 KabarettZeit17:00 - 17:04 Nachrichten
Samstag 13:00 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

thomas palzerMaß und Maßlosigkeit Von Thomas Palzer Gier, Unersättlichkeit und Wachstumswahn scheinen die Gegenwart zu dominieren - zusammen mit dem Gegenteil: dem Neid und der Magersucht. Die Finanzmärkte sind entfesselt, Großprojekte laufen aus dem Ruder, Big Data füttert Allmachtsphantasien. Während Wirtschaft, Forschung und Fortschritt ständig dabei sind, Grenzen zu überschreiten und das für gut zu heißen, bedeutet Mäßigung, die eigenen Grenzen anzuerkennen. Immer mehr Menschen werden immer ärmer und stehen einer kleinen Schicht gegenüber, die ihrerseits immer reicher wird. Aber wozu ist Reichtum gut? Und wie viel ist genug? Ist ein Leben, das sich selbst genügt, ein gutes Leben? Wann ist das menschliche Maß wieder im Gleichgewicht. Heute wird alles gemessen: das Glück; das Gewicht des Universums; die Tiefe des Schlafes; die Geschwindigkeit beim Joggen und die Streckenlänge, die man gelaufen ist; die Zeit, die man pro Woche am Computer verbringt; der Puls; der Feinstaubgehalt in der Luft; das Gewicht der Bakterien die unseren Darm besiedeln; usw. Und obwohl alles gemessen wird, haben wir immer öfter den Eindruck, dass das richtige Maß verloren gegangen ist. Aber was ist das richtige Maß? Und was bedeutet es, wenn einst gesagt worden ist, der Mensch sei das Maß aller Dinge? Hat die Maßlosigkeit ihre Wurzel nicht in der menschlichen Natur? In diesem Feature halten wir uns streng an Aristoteles und sammeln wie dieser Meinungen. Und zwar an dem Ort, an dem wir leben, in unserer unmittelbarer Umgebung. Ethos heißt nämlich: Aufenthalt, Ort des Wohnens. Wir befragen Menschen, die mit Maß und Maßlosigkeit täglich konfrontiert sind; einen Mann, der mit Kondomen reich geworden ist und heute viel in Kunst und Bildung investiert - und eine Postbotin, die Post an reiche und arme Haushalte austeilt. Ein Taxifahrer, der den Mauerkircher-Stand bevorzugt, zwei Blumenbinderinnen, eine Service-Kraft u.a. Wann ist nach Meinung all dieser Menschen das Maß voll? Wann ist es genug? Und wann wäre es notwendig, dass wir uns mäßigen?
Samstag 13:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Feature

Messie-SyndromBrauch ich! Das Messie-Syndrom Von Dorothea Massmann Regie: Günter Maurer Mit: Nadine Kettler, Elisabeth Findeis, Sebastian Mirow Ton: Norbert Vossen Produktion: SWR 2013 Länge: 54 1830 Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Drei Messies haben die Autorin in ihre Wohnung gelassen. Zugemüllte Wohnungen, verdreckte Küchen, Berge schmutziger Kleidung, Batterien leerer Flaschen - das sind die Fernsehbilder, mit denen Messies gern vorgeführt werden. Doch solche Extremfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Wann wird das Horten zur Sucht - und wer sind die Süchtigen? Drei Messies haben sich getraut und Feature-Autorin Dorothea Massmann in ihre Wohnung gelassen. Und während Schriftsteller Jens Sparschuh empathisches Verständnis für Sammelwütige zeigt, steht die Autorin fassungslos vor der tragischen Hinterlassenschaft einer Unbekannten. Dorothea Massmann, geboren 1955, lebt in Bremen. Bis 2012 arbeitete sie von Barcelona aus als freie Journalistin und Hörfunkautorin. Zuletzt: Des Dichters glücklich gespaltene Gattin - Juan Carlos Onetti und Dorothea Muhr (SWR 2010). Brauch ich!
Samstag 18:05 Uhr

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