Deutschlandradio Kultur

Feature

Die zweite Stimme Master"s Voices - Stimmen aus dem Off Von Walter Filz Mit Martina Müller-Wallraf, Volker Risch, Walter Filz DLR Berlin 1999/53"40 Ich höre Stimmen! Wer das früher von sich behauptete, galt als verrückt oder als Prophet. Heute hören wir alle Stimmen. Nicht nur aus dem Radio, dem Fernseher oder durch die Wand von nebenan. Überall im Raum sind Stimmen. Lautsprecherdurchsagen sind wir gewohnt, doch nun plaudern auch Autos, Haushaltsgeräte und Computer. Navigationssysteme säuseln kürzeste Routen. Kühlschränke signalisieren, wenn ihre Tür offensteht. Stimmen zum Verrücktwerden? Nein. Man muss sich nur mit ihnen arrangieren, das empfehlen neuerdings Therapeuten ihren Patienten, die von inneren Stimmen gequält werden. Stimmenhören - stimmenhörig. Der Autor präsentiert eine Revue der Off-Stimmen und geht nebenbei der Frage nach: Wem gehören all diese Stimmen? Master"s Voices - Stimmen aus dem Off
Mittwoch 00:05 Uhr
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HR2

Wissenswert

roaring twenties Literatur und Sport: Mythos Boxkampf Seitdem es Menschen gibt, wird geboxt. Zu einem Lieblingsthema des Feuilletons wurde das Boxen aber in den Roaring Twenties, den wilden 1920er Jahren. Damals dichtete etwa Kurt Tucholsky: Offen liegt beim Boxen und beim Lieben der Charakter des Partners. Seither lassen sich Generationen von Schriftstellern faszinieren von der Härte des Sports,dem Dunkel, das ihn umgibt, oder der Tragik seiner Helden. Dabei werden die Geschichten vom Boxen im angelsächsischen Sprachraum mit mehr Leidenschaft gesponnen als hierzulande. Eine kleine Renaissance der Boxliteratur lässt sich allerdings im Deutschland der Nachwendezeit feststellen. Und: Allmählich mischen sich auch Frauennamen unter die Autoren imRing. Eine kleine Wissenswert-Literaturgeschichte des Faustkampfs.
Mittwoch 08:40 Uhr
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WDR5

Neugier genügt

wagner Wagner in Israel Jonathan Livny, Vorsitzender des Wagner-Verbands Israel Wagners Schwan und was er uns bedeutet Von Matthias Kastning Wiederholung: Do 04.45 Darin: Reportage/Feature 10.58 WDR 5 - Ein Gedicht
Mittwoch 10:05 Uhr
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Nordwest Radio

Feature

Modersohn Becker Etwas schaffen, was ich selbst bin Das kurze Leben der Paula Moder- sohn-Becker(1876-1907) Nur 31 Jahre hat das Leben der Malerin gedauert. Große Erfolge wa- ren ihr bis zum Tod nicht vergönnt. Die gebürtige Dresdnerin wuchs in Bremen auf, erhielt in London Zei- chenunterricht und setzte ihre Aus- bildung in Berlin fort. 1898 ging sie als Schülerin von Fritz Mackensen in die Künstlerkolonie Worpswede und befreundete sich mit der Bildhauerin Clara Westhoff und deren späterem Ehemann Rainer Maria Rilke. Worpswede und Paris wurden prä- gend für das Werk der jungen Male- rin. Sie heiratete Otto Modersohn, den elf Jahre älteren Künstlerkolle- gen, der als erster Paulas Begabung förderte. Das 2007 zum 100. Todestag der Malerin entstandene Feature zeich- net ihre Lebensstationen nach. Zu hören sind historische Tondokumen- te mit den Stimmen von Paulas Tochter Mathilde, von Clara West- hoff, Martha Vogeler, Fritz Macken- sen, Christian Modersohn und ande- ren. Zu Wort kommen auch heutige Liebhaber und Kenner ihrer Werke, wie der ehemalige Direktor der Bre- mer Kunsthalle Wulf Herzogenrath, Modersohn-Becker-Biograf Rainer Stamm, sowie Hille Darjes und Mari- na Bohlmann-Modersohn. Produktion Radio Bremen 2007
Mittwoch 19:05 Uhr
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RBB kulturRadio

( WAGNER-GEBURTSTAGSKONZERT

Bayreuther Festspiele l i v e aus Bayreuth Richard Wagner: Die Walküre: 1. Aufzug Rienzi: Introduktion und Gebet des Rienzi aus dem 5. Akt Götterdämmerung: Siegfrieds Rheinfahrt aus dem 1. Aufzug und Trauermarsch aus dem 3. Aufzug Die Meistersinger von Nürnberg: Vorspiel Eva-Maria Westbroek, Sopran Johan Botha, Tenor Kwangchul Youn, Bass Orchester der Bayreuther Festspiele Leitung: Christian Thielemann In der Pause: Bernhard Neuhoff im Gespräch mit dem Dirigenten Christian Thielemann und dem Wagner-Experten Udo Bermbach - Übernahme BR - anschließend: FEATURE Bayreuther Szene Beobachtungen in der Festspielstadt Von Horst Krüger Regie: Wolfgang Buhl Produktion: BR 1973
Mittwoch 19:30 Uhr
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SWR2

SWR2 Feature

Antifeminismus Maskuline Muskelspiele das ARD radiofeature Über die Gefahren des Antifeminismus für die Demokratie Von Ralf Homann (Produktion: BR 2013) Nach den Attentaten in Oslo und auf der Insel Utøya im Sommer 2011 verfolgt die norwegische Polizei eine Spur im Internet: Sie führt von Anders Breivik zu dem antifeministischen Blogger Fjordman, der auch in Deutschland Follower hat. Sie nennen sich Maskulisten und haben sich inzwischen über dieBewertung von Breiviks Terroranschlägen zerstritten. Dennoch gewinnen sie an Einfluss. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder fordert eine eigene Männerpolitik; Lifestyle-Magazine und öffentliche Tagungen interessieren sich für eine vermeintliche feministische Verschwörung. Welche Gefahrenerwachsen aus den virtuellen Attacken der Maskulisten für die reale Sicherheit in Deutschland?
Mittwoch 22:03 Uhr
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