Ö1

Radiokolleg - Was sollen unsere Kinder lernen?

unterrichtUnterrichtsmaterie am Prüfstand (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Jugendliche, die einen Beruf erlernen möchten oder sich ein Studium überlegen, stehen vor einem Dschungel an Möglichkeiten. Das Fächerangebot ist vielfältiger geworden - wer kannte vor wenigen Jahren Mechatroniker/innen oder konnte das Management Internationaler Geschäftsprozesse studieren? Auch die Zahl an Schul- und Ausbildungstypen ist gewachsen und komplexer geworden. Schulen stehen deshalb vor einer besonderen Herausforderung. Sie sollen Kindern und Jugendlichen Wissen vermitteln, dessen Anwendbarkeit aber nicht gesichert ist. Die (Aus)Bildung von heute ist morgen vielleicht unbrauchbar. Fertigkeiten sind in unserer globalisierten Welt schnell nicht mehr gefragt oder werden plötzlich gefordert. Manche Schulen wollen neue Wege gehen und den Lernenden Fähigkeiten fürs Alltagsleben mitgeben: Sie lehren Glück, Mediation, Nachhaltigkeit oder auch Ernährung. Andere setzen nach wie vor auf Latein als Bildungssprache, eine universale Ausbildung und fördern Auswendiglernen als Hirntraining. Dazu kommen Informatik und Neue Medien, die ständig auf den neuesten Stand gebracht werden wollen. Worauf also soll die Schule die Kinder und Jugendlichen vorbereiten? Was möchte und soll sie vermitteln - welche neuen Inhalte sind gefragt, um den flexiblen Arbeitsanforderungen besser gewachsen zu sein? Und welcher Wert wird Fächern wie Religion, Bewegung oder Musik im Jahr 2018 beigemessen? Das Radiokolleg besucht Schulen, in denen motivierte Schüler/innen wie Pädagog/innen nach bewährten wie neuen Lehrinhalten lehren und lernen.
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

Edvard GriegEdvard Grieg und Herbert von Karajan Edvard Grieg Der Barde des Nordens Herbert von Karajan Maestro und Filmstar Das Kalenderblatt 23.10.4004 v. Chr. Gott vollendet die Schöpfung der Welt! Von Simon Demmelhuber Edvard Grieg - Der Barde des Nordens Autor: Stefan Schomann / Regie: Martin Trauner Edvard Grieg, der Meister des Nordens, war einer der wichtigsten und erfolgreichsten Tonkünstler der Romantik. Werke wie das Klavierkonzert, die Lyrischen Stücke oder die Peer-Gynt-Suiten zählen zu den populärsten Kompositionen der klassischen Musik überhaupt. Doch auch seine weniger bekannten Lieder und seine Kammermusik enthalten manch funkelndes Juwel. Gerade weil er leidenschaftlich nach einer nationalen Musiksprache suchte, fand er auch international Beachtung. Für Pioniere der Moderne wie Béla Bartók und Maurice Ravel geriet der große Norweger so zum Vorbild. Eine musikalische Reise durch die Heimat Edvard Griegs. Herbert von Karajan - Maestro und Medienstar Autor: Markus Vanhoefer / Regie: Markus Vanhoefer Er war der Super-Maestro des 20. Jahrhunderts: Ein Perfektionist am Taktstock, Herrscher über ein millionenschweres Medienunternehmen, ein Virtuose der Selbstinszenierung mit der Popularität eines Pop-Stars - Herbert von Karajan, das Phänomen. Was der Italiener Arturo Toscanini begann, hat der gebürtige Salzburger vollendet. Kein anderer Dirigent verkörperte jemals die Figur des "Maestro" als Mischung aus Autorität und Schöpferkraft so eindrucksvoll, wie der langjährige Chef der Berliner Philharmoniker. Karajans Leben lässt sich jedoch nicht nur auf "Musik" reduzieren. Denn in seiner Biographie spiegeln sich sowohl deutsche Geschichte wider, als auch die Geschichte elektronischer Massenmedien, deren Entwicklung er beeinflusste. Auch deshalb gelang Karajan etwas, was keinem anderen Klassik-Interpreten außerhalb des Konzertsaals gelang: er hat unsere Welt verändert. Moderation: Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Feingliedrig und komplex

aufrechten gangEin Lob der Hand (2). Gestaltung: Robert Weichinger Im Laufe des Pleistozäns kam es zur Entwicklung des aufrechten Gangs, ein Schlüsselereignis in der Evolution des Menschen. Die Folge: Ein aufwendiger anatomischer Umbau des Skeletts. Die Hände wurden "frei", dienten nicht mehr zur Fortbewegung, sie bildeten sich zum universalen Instrument für die Herstellung und den Gebrauch von Werkzeugen, die Nahrungsbeschaffung und die Verteidigung. Die Bipedie der Hominiden und die immer vielseitiger einsetzbaren Hände ermöglichen im nächsten Evolutionsschritt die enorme Entfaltung des menschlichen Gehirns. Die Hand ist in ihrem anatomischen Aufbau sehr komplex: ein Gebilde aus Sehnen, Muskeln und Knochen, dazu drei Nerven und tausende Fühlkörperchen. Hände können fest zupacken, aber ebenso dünnes Garn durchs Nadelöhr fädeln. Für Biochemiker gehören sie zum kompliziertesten Körperteil des Menschen. Dank unserer stark beanspruchten Hände, die im Laufe eines Lebens etwa 25 Millionen Mal gebeugt und gestreckt werden, können wir in besonderer Weise greifen und fühlen, millimetergenaue Schnitte in der Chirurgie setzen und in der Malerei spontane Gesten auf die Leinwand bringen. Hände sind in der Musik unverzichtbar und wenn uns diese Musik gefällt, dann klatschen wir in die Hände. Die Radiokollegreihe widmet sich der Kulturgeschichte der Hand, dem anatomischen "Spezialisten".
Dienstag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - "Dein ist mein ganzes Herz"

Franz Lehár im Porträt (2). Gestaltung: Julia Reuter Zu Beginn seiner Karriere, als Franz Lehár Militärkapellmeister bei der k.u.k.-Armee war, empfand er als hilfreichste Kritik die Reaktion der Feldwebel: "Wenn ihnen etwas gefallen hat, sind sie zu mir gekommen und ham mir gratuliert, und wenn ihnen etwas nicht besonders gefallen hat, sind sie hinausgegangen und ham Zigaretten geraucht. Da hab ich gleich gewusst, was los ist." Im Winter des Jahres 1900 dirigierte Franz Lehár seine Militärkapelle am Wiener Eislaufverein. Der fesche Kapellmeister mit den blauen Augen kam bei den Schlittschuhläuferinnen gut an, auch bei Lizzy Léon, der Tochter von Victor Léon, dem Oberregisseur vom Carltheater. So kam es zur ersten Zusammenarbeit von Franz Lehár mit Victor Léon, deren Ergebnis die 1902 uraufgeführte Operette "Der Rastelbinder" war. Drei Jahre später schufen Franz Lehár sowie die Librettisten Victor Léon und Leo Stein mit der Operette "Die lustige Witwe"einen für damalige Verhältnisse unglaublichen Welterfolg. Das Werk wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt und löste vor allem in den USA einen "Merry-Widow"-Hype aus. Das Oeuvre von Franz Lehár ist ausgesprochen umfangreich: Neben Symphonischen Werken, Liedern, Märschen oder auch Stummfilmmusik hat er der Musik zu insgesamt 30 Bühnenwerken komponiert. Zu den bekanntesten zählen - neben der "Lustigen Witwe" - "Das Land des Lächelns", "Paganini", "Der Zarewitsch", "Der Graf von Luxemburg" sowie "Zigeunerliebe". Franz Lehárs Leben, seine Musik, die Zusammenarbeit mit dem Startenor Richard Tauber, mit Librettisten wie Victor Léon und Fritz Löhner-Beda stehen ebenso im Mittelpunkt dieser Radiokollegreihe wie auch die Zeit während des Nationalsozialismus. Dank historischer Radioaufnahmen aus den Jahren kurz vor seinem Tod, am 24. Oktober 1948, kommt Franz Lehár auch selbst zu Wort.
Dienstag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

radio carolineRadio Caroline und der Rock "n" Roll Der vorbildliche Piratensender Radio Caroline Roll over Beethoven Der Rock "n" Roll und seine Stars Das Kalenderblatt 23.10.4004 v. Chr. Gott vollendet die Schöpfung der Welt! Von Simon Demmelhuber Der vorbildliche Piratensender - Radio Caroline Autorin: Christiane Neukirch / Regie: In Zeiten des Internets ist es schwer vorstellbar, dass junge Musikbands Anfang der Sechzigerjahre so gut wie keine Möglichkeit hatten, ihre Musik jenseits der Clubs, in denen sie auftraten, bekannt zu machen. Ein junger Ire wollte Abhilfe schaffen. Er warb bei der BBC und Radio Luxemburg für Bands, die er in den Londoner Clubs aufgetan hatte - und erntete Absagen. Seine Antwort: "Dann mache ich eben meine eigene Radiostation auf" wurde mit einem milden Lächeln quittiert; doch er meinte es ernst. Er pflanzte einen Sender auf ein Schiff und platzierte es vor der britischen Küste. Ostern 1964 ging Radio Caroline auf Sendung; und damit begann eine neue Ära in der Geschichte der Popmusik. Eine Hörerschaft von mehr als 20 Millionen und eine explodierende Musikszene waren die Folge. Durch Radio Caroline hat sich die Stimme des Radios weltweit radikal verändert. Noch immer ist die Station ungebrochen auf Sendung - entgegen aller Widrigkeiten, die ihre Macher in mehr als fünf Jahrzehnten mit ungeheurer Zähigkeit und manchmal unter Lebensgefahr zu bewältigen hatten. Roll over Beethoven - Der Rock "n" Roll und seine Stars Autorin und Regie: Susi Weichselbaumer Zum Königstitel per Hüftschwung - "King Elvis" macht das so. Eine unverkennbar raue Röhre bringt der Mann aus Memphis zusätzlich mit, die bei Bedarf genauso zarte Töne generierte oder laszive Tönchen. Ein Gesamtprodukt eben, wie es nur der Rock "n" Roll damals hervorbringen kann. Denn der ist neu, anders und gewaltig erfolgreich! Kein Wunder: Die US-amerikanische Mittelklasse-Jugend hat kaum mehr Lust auf altväterlichen Biedersinn samt doppelter Sexualmoral. Stattdessen hat sie reichlich schulfreie Zeit, ganz ordentlich Taschengeld und enormen Bedarf an Idolen. Die kommen plötzlich in Lederjacke und Jeans daher, tragen Tolle auf dem Haupt, die Gitarre unterm Arm und musikalisch dick auf. In ihren Songs geht es um Liebe, Lust, Revolution - und das rund um die Uhr. Mit "Rock around the clock" von Bill Hailey beginnt eine Ära, die Legenden schreiben wird. In den USA wie im Rest der Welt, denn "Rock"n" Roll is King"... Moderation: Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 15:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

slavenka drakulic"Wenn mich meine Mutter mit einem Wort beschreiben müsste, würde sie sagen: stur". Die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulic. Feature von Mahmoud Lamine und Adam Lamine Slavenka Drakulic, geboren 1949 in Rijeka, gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Kroatiens. Ihre Romane und Essaybände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sie lebt in mehreren Ländern - in Kroatien, Schweden, Österreich und in den USA. Mit einem Buchprojekt über vergewaltigte Frauen im Balkankrieg, oder ihrer "Typografie der Kriegsverbrecher" im Bosnienkrieg ("Keiner war dabei") erregte Drakulic internationales Aufsehen. Schon ihr erstes Buch, "Todsünden des Feminismus" (1984) - der ersten feministischen Veröffentlichung dieser Art in Kroatien - wurde zu einem Kultbuch der Frauenbewegung. Im Mittelpunkt des Features stehen Beziehungen und Erfahrungen, die das Schreiben der Slavenka Drakulic wesentlich prägten. Etwa die Beziehung zu ihrem Vater, der Offizier war - "Einer von denen, die keinen Unterschied zwischen ihren Soldaten und der eigenen Familie machen". Oder die lebensbedrohliche Nierenerkrankung, unter der sie seit vielen Jahren leidet: Drakulic musste sich zwei Mal einer Transplantation unterziehen, über die sie auch zwei Bücher geschrieben hat: "Das Prinzip Sehnsucht" und den Erfahrungsbericht "Leben spenden".
Dienstag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

medikamenteAuf den Spuren von Schorsch Medikamentenversuche an Jugendlichen und ihre Folgen Von Charly Kowalczyk Regie: Iris Drögekamp Produktion: SWR/Dlf/NDR 2018 Mediziner warnten Ende der 60er-Jahre, die vom Pharmakonzern Schering entdeckte triebhemmende Substanz Cyproteronacetat Heranwachsenden zu verabreichen. Sie fürchteten langfristige Folgen. Doch der ehemalige Ersatzdienstleistende Gebhard Stein erinnert sich, dass er 1972 das Versuchsmedikament regelmäßig drei Jugendlichen in der Behinderteneinrichtung der Diakonie Kork geben musste. Einem von ihnen wuchsen plötzlich Brüste. Er hieß Schorsch. Der Autor geht auf die Suche nach ihm, um zu erfahren, wie lange er den Triebhemmer nehmen musste und mit welchen Folgen. Seine Recherchen ergeben zudem, dass Schering, das heute zu Bayer gehört, das Medikament auch in anderen Einrichtungen getestet hat. Wie steht es um die Verantwortung der Diakonie Kork und des Pharmakonzerns Bayer für die Versuche an den Jugendlichen? Auf den Spuren von Schorsch
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Kein Kindlein steht im Walde Aufwachsen ohne Naturerfahrung Von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster Auf einen Baum klettern - die Hälfte aller befragten Vier- bis Zwölfjährigen haben das noch nie getan, ein eindrucksvolles Naturerlebnis schildern - über 40 Prozent fällt keins ein. Immer mehr Kindern und Jugendlichen fehlt der Kontakt zur Natur, klagen Pädagogen und Wissenschaftler und sprechen vom Phänomen der Naturentfremdung. Es klingt paradox: Kinder und Jugendliche können präzise die Folgen des Klimawandels referieren oder das Artensterben beschreiben. Aber unbeaufsichtigt durch Feld und Wald stromern, Höhlen bauen, Pfützen oder Bäche stauen - all das ist heute selten geworden. Die Gründe dafür sind mannigfaltig: ängstliche Eltern, asphaltierte und betonierte Landschaften, digitale Medien. Die Domestizierung unserer Kinder schreitet immer schneller voran, warnt der Kinderarzt Herbert Renz-Polster. Der Radius, in dem Kinder sich frei bewegen können, schrumpft seit Jahrzehnten. Etliche Vereine und Initiativen versuchen die kindlichen Erfahrungsdefizite auszugleichen. Wald- und Wildnis-Pädagogen bitten zu Führungen. An Schulen wird mittlerweile geimkert, auf städtischen Freiflächen bauen Kitas unter Anleitung Gemüse an.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

Sieben Trappen Oder: Ein deutsches Panorama Von Mareike Maage DLF Kultur/RBB 2018 Als die Autorin Mareike Maage "Sieben Trappen" vor 20 Jahren verließ, war der Biobauernhof ihrer Eltern ein Paradies. Heute sind die Eltern Rentner. Der Bruder führt den Hof. Im Haus leben ein Pole, ein Soldat und eine kurdische Familie aus dem Irak. Und trotz der unter-schiedlichen Lebensphilosophien versuchen alle Parteien, miteinander auszukommen. Download unter ndr.de/radiokunst und in der NDR Feature Box. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Dienstag 20:00 Uhr

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BR-Klassik

Horizonte

OperOpernlust Vom Hören und Fühlen der Musik Von Horst Konietzny "In der Oper gewesen, geweint." So könnte man ein Zitat von Franz Kafka abwandeln, wenn man die Gespräche mit Opernfans auf einen Nenner bringen möchte, die in diesem Feature zu hören sind.Erstaunlich, wie intensiv das Erlebnis Oper noch zu wirken scheint. In einer Zeit, die durch eine starke Zersplitterung von Kulturangeboten gekennzeichnet ist, wirken Liebhaber der zeitgenössischen Oper wie eine Bastion der glücklich Hörenden und Sehenden. Doch es werden Stimmen lauter, die auch dieses Bollwerk in Gefahr sehen und verkünden - wie Berthold Seliger den "Klassikkampf". Zum Ritual erstarrt, verflacht und elitär sei der heutige Klassikbetrieb und die Zuschauenden von Bildungsmangel ausgezehrt und überaltert. Horst Konietzny versucht zu verstehen, wie es um das heutige Publikum zeitgenössischer Opern steht. Er hört sich um bei Komponist*innen, Dramaturg*innen, Marketingleuten, Regisseur*innen und vor allem bei den Zuschauenden aller Altersgruppen.
Dienstag 22:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

franz lehárWas sollen unsere Kinder lernen? Unterrichtsmaterie am Prüfstand (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Feingliedrig und komplex. Ein Lob der Hand (2). Gestaltung: Robert Weichinger "Dein ist mein ganzes Herz". Franz Lehár im Porträt (2). Gestaltung: Julia Reuter
Dienstag 22:08 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

sexuellen MissbrauchNein heißt nein Warum es auch nach der Änderung der Gesetze so schwer ist, gegen sexuellen Missbrauch vorzugehen Von Christine Auerbach Regie: Nina Landhofer Mit: Anna Greiter und Carsten Fabian Komposition: Dagmar Petrus und Martha Plachetka Ton: Fabian Zweck Produktion: BR 2017 Länge: 54"30 Eine Vergewaltigung passiert meist ohne Zeugen. Vor Gericht steht Aussage gegen Aussage. Eine Vergewaltigung passiert meist ohne Zeugen. Vor Gericht steht Aussage gegen Aussage, der Prozess ist für die Opfer oft retraumatisierend. Viele Opfer zeigen die Täter deshalb gar nicht erst an. Durch die Reform des Sexualstrafrechtes gibt es einen Anspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung. Den Menschen wird erklärt, was vor Gericht passiert, damit sie sich besser auf ihre Aussage vorbereiten können. Das Thema ist jedoch weiterhin ein gesellschaftliches Tabu. Christine Auerbach, Jahrgang 1981, studierte Politikwissenschaft und Komparatistik und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Redakteurin und Autorin beim Bayerischen Rundfunk. 2012 CNN-Journalist Award für "Amani und die Revolution" (BR 2011). "Nein heißt nein" wurde mit dem Courage-Preis des Journalistinnenbundes für aktuelle Berichterstattung 2017 ausgezeichnet. Nein heißt nein
Mittwoch 00:05 Uhr

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