WDR5

Neugier genügt

Wiederholung: Mi 04.05 Darin: Reportage/Feature 10.58 WDR 5 - Ein Gedicht
Dienstag 10:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

sprichwörterDie ganze Welt des Wissens Sprichwörter international Gleich und gleich gesellt sich gern Von Markus Mähner Shakespeare spricht Gut gebrüllt, Löwe! Von Susi Weichselbaumer Das Kalenderblatt 21.10.1638 Kugelblitz zerstört Kirche in Devon Von Herbert Becker Sprichwörter international - Gleich und gleich gesellt sich gern Von Markus Mähner Der kann mir mal den Buckel runterutschen - Man sollte nicht anderer Leute schmutzige Wäsche waschen - Dem kannst Du nicht das Wasser reichen. Jeder benutzt sie, doch kaum jemand weiß woher sie eigentlich stammen und was sie ursprünglich bedeutet haben: Sprichwörter. Sind sie einerseits feste Bestandteile der Kultur, so sind sie doch oft sehr wundersam: Sollten sie eigentlich allgemeingültige Weisheiten ausdrücken, so können sie sich doch gern mal auch widersprechen - wie im Fall von Gleich und gleich gesellt sich gern und Gegensätze ziehen sich an. Auch führen Sprichwörter in verschiedenen Sprachen oft ihr Eigenleben. So soll man im Deutschen den Tag nicht vor dem Abend loben, im Französischen aber nicht Sieg rufen, bevor die Schlacht geschlagen ist - ein Zeichen für den kriegerischen Charakter des Französischen Volkes? Wohl kaum. Und doch beschäftigen sich Wissenschaftler verstärkt mit dem Zusammenhang von Sprichwörtern und Kultur. Was es mit der Torschlusspanik auf sich hat und ob man lieber bekannt ist wie ein bunter Hund oder wie ein weißer Wolf - damit beschäftigt sich das Feature über die Wunderwelt der Sprichwörter. Shakespeare spricht - Gut gebrüllt, Löwe Von Susi Weichselbaumer Es gibt jede Menge schlaue Bücher wie Shakespeare für Manager oder Shakespeare für Angeber, unzählige schmale Geschenkbände, die da heißen: Mit Shakespeare durch die Midlife-Crisis, Shakespeare für Verliebte oder schön bebilderte Abreißkalender: Mit Shakespeare durch das Gartenjahr 26 Die Regale der Buchläden sind voll, denn nicht nur in seiner Heimat Großbritannien zählt der Barde zu den wichtigsten Ratgebern in allen Lebenslagen, auch bei uns in Deutschland haben seine Sätze Gewicht, und das schon seit den ersten Übersetzungen vor über 250 Jahren. Seitdem wissen wir, dass es die Nachtigall war und nicht die Lerche, dass die Frage heißt: Sein oder nicht sein und der Rest Schweigen ist. Kein Autor hat unseren Sprachschatz so bereichert wie William Shakespeare. Kein Wunder, er war ein Virtuose auf diesem Gebiet. 34.000 verschiedene Wörter zählt man in seinen Werken - der geschätzte aktive Wortschatz eines gebildeten Engländers heutzutage ist nur etwa halb so groß. Viele dieser Worte und Sätze finden sich auch bei uns im Deutschen wieder, keinem haben wir seine Ideen so geklaut wie Shakespeare, sie quasi zu unserem Volksgut gemacht und sie uns zum Beispiel gegenseitig ins Poesiealbum geschrieben: Zweifle an der Sonne Klarheit, zweifle an der Sterne Licht, zweifle ob lügen kann die Wahrheit, nur an meiner Liebe nicht. Redaktion: Petra Herrmann Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/manuskripte/index.html
Dienstag 15:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

Ich will ein Geständnis Medikamentenversuche an Kindern in der Schweiz Von Charly Kowalczyk Regie: Axel Scheibchen Produktion: DLF/BR/WDR 2014 Zufällig finden sich in verschiedenen Vormundschaftsakten Patientenprotokolle der psychiatrischen Klinik Münsterlingen im Kanton Thurgau. Ehemalige Zöglinge aus Kinderheimen und Pflegefamilien müssen nun feststellen, dass in den 60er- und 70er-Jahren an ihnen Tabletten getestet wurden - Psychopharmaka. Niemand hatte es ihnen gesagt. Als Kinder hatten sie im Heim des katholischen Klosters Fischingen oder in Pflegefamilien gelebt. Geliefert wurden die Pillen vom Basler Konzern Ciba, heute Novartis. An den Folgen der Versuche leiden die Betroffenen bis heute, sagen sie, an extremem Bluthochdruck, an Panikattacken und ständigen Kopfschmerzen. Wie war es möglich, dass man an diesen Kindern experimentieren konnte? Wer ist verantwortlich, trägt Sorge für die Folgen? Und heute? Kümmern sich Pharmakonzerne um ethische Standards, wenn sie in Indien, Rumänien oder Argentinien Arzneimittel testen? Unter welchen Umständen sind solche Tests überhaupt vertretbar? Ich will ein Geständnis
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Zeitfragen. Feature

YogaLukrative Haltungen Wie aus Yoga ein Massengeschäft wurde Von Katja Bigalke Ohm, Sonnengruß, Krieger 1 und 2, Savasana oder Namaste. Yogabegriffe sind längst keine Fremdwörter mehr. Das Durcharbeiten durch verschiedenste Körperhaltungen, die am Ende Entspannung, Konzentration und vielleicht sogar Befreiung versprechen, gehört mittlerweile zum normalen Angebot deutscher Fitnessstudios. Es gibt in Großstädten für die unterschiedlichsten Yogastile eigene Yogaschulen, die Ausbildung zum Yogalehrer boomt wie nie zuvor und auch die Ausgaben für Yogareisen oder Zubehör wie Kleider, Matten, Gurte oder Bücher steigen rasant. Was in der deutschen Yogaszene noch fehlt, sind millionenschwere Gurus, die sich wie der in Amerika ansässige Bikram Choudhury mit einer patentierten Yogaabfolge eine goldene Nase verdienen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ein Widerspruch zwischen Geschäft und Spiritualität wird jedenfalls nicht gesehen.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

03:16

Kulturforum Eine Geschichte vom Rummelplatz Feature von Jenny Marrenbach RBB/Dkultur/NDR 2014 Ein Koloss unter den Kirmeskarussellen. Ein Gigant aus Stahl, 50 Tonnen schwer, zusammengeschraubt aus tausend und einem Teil, in der Mitte ein blinkender Diamant. Hinten die Skyline von Manhattan. Eins, zwei, drei, vier, fünf Stufen bis zu der schweren Platte, die sich dreht. Die während der Fahrt die tiefen Töne der Geschwindigkeit spielt. 16 Gondeln drehen sich, schleudern, schwirren. Farbe und Licht verwischen. Eine Geschichte über Trauer bei Mandelduft und große Gefühle in kleinen Wohnwagen. Eine Geschichte vom Rummelplatz. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Kulturforum
Dienstag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

michael hardt:Geld brennt(3/3) Mit Bestien spielt man nicht Flucht in die nächste Gesellschaft Von Annette Brüggemann und Leonhard Koppelmann SWR/WDR 2013 Krise. Krise. Krise. Die westlichen Demokratien werden durch den weltweiten Finanzkapitalismus erschüttert. Und der sieht alt aus. Wir werden dominiert von toten Ideen, die wie Zombies sind, meint der amerikanische Globalisierungskritiker Michael Hardt: Es scheint, als gäbe es heutzutage nur zwei Möglichkeiten: Entweder akzeptierst du die Gesetze des freien Marktes oder du wirst vom Staat kontrolliert. Und wenn man diese Alternative nicht hinnimmt? Wenn man beim Spiel mit den Bestien von Markt und Staat nicht mitmacht? Feature-Autorin Annette Brüggemann und Regisseur Leonhard Koppelmann spielen die Fiktion als Ernstfall durch. Und lässt Krisen-Überlebende die Flucht nach vorn antreten: auf Inseln der liquiden Demokratie und utopischen Terrains der Gemeinwohl-Ökonomie. Dort erkämpfen sie eine alternative Gesellschaft und zwingen die untoten Zombies überalterter Systeme in ihre Särge zurück.
Dienstag 20:03 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

Paul BrodyHörspiele und Features: Wirklichkeiten neu montiert Made in USA Southern Discomfort Von Paul Brody Aufnahme des WDR 2014 bis 24:00 Uhr
Dienstag 23:00 Uhr

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