HR2

Kulturszene Hessen

Stefan Waghubingerhr2-Hörgala (2|2) Großartige Kleinkunst und Musik mit Lachgarantie: Das ist die hr2-Hörgala. Mit der richtigen Kombination aus Virtuosität und Spektakel bringt sie jedes Jahr aufs Neue das Große Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zum Beben. Diesmal begegnen sich auf der Bühne: der Liedermacher Sven Garrecht & Band, Katie Freudenschuss, Stefan Waghubinger und Uta Köbernick, die HörBänd sowie natürlich hr2-Moderator Alf Mentzer.
Samstag 18:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

WellensittichWirklichkeit im Radio Mein Partner Hansipiepchen Von Charlotte Niemann und Matthias Niemann Regie: die Autoren Mit: Dieter Hufschmidt Produktion: RB 1973 Länge: 42"46 Ein Feature-Kammerspiel für eine ältere Dame und einen Wellensittich. West-Berlin in den 1970er-Jahren. Nicht das Berlin der Subkultur und der Studentenkommunen. Sondern das Berlin der grauen Mietshäuser, der muffigen Hausflure und der Ein-Personenhaushalte. Dort wohnt eine namenlose alte Frau allein mit ihrem Wellensittich. Hansipiepchen, ein Hähnchen mit blauem Federkleid, lebt frei in der guten Stube. Mit den Nachbarn steht sie auf Kriegsfuß. Sie schreibt lange Briefe an ihre Kinder. Doch niemand antwortet. Nur Hansipiepchen bleibt ihr treu. Charlotte Niemann, 1915 als Lotty O.B.L. Timm in Hamburg geboren, gestorben 2013; deutsche Regisseurin und Komponistin. Bereits mit 11 Jahren trat sie live bei der Nordischen Rundfunk AG auf, für ihre musikalische Ausbildung erhielt sie staatliche Stipendien. Zwischen 1950 und 2002 produzierte sie bei Radio Bremen einige hundert Kinderhörspiele sowie O-Ton Reportagen. Für ihre Kindersendungen, bei denen sie für Text, Musik und Regie verantwortlich war, wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Über Matthias Niemann haben wir keine Angaben gefunden. Mein Partner Hansipiepchen
Samstag 18:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

ulrich bassenge«Bier auf dem Teppich - Ein Menschenexperiment» Von Ulrich Bassenge. Eine Band bereitet sich auf eine lang ersehnte Studioaufnahme vor. Doch unter dem Druck der Arbeit entfremdet sich das Kollektiv. Zusehends bestimmen aussermusikalische Themen den Diskurs im Probenraum. Ein Kampf zwischen Band-Demokratie und Alpha-Anspruch entbrennt.
Samstag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

LichtspielhäuserKinomachen in der Provinz Wie sich kleine Lichtspielhäuser in Franken behaupten Von Kirsten Zesewitz Einst waren sie eine Kulturinstitution, die kleinen Kinos am Ort. "Lichtspielhäuser" hießen sie, jeder größere Ort hatte eins. Bis in den 1970er Jahren das große Kinosterben einsetzte. Aber auch heute gibt es sie noch, die kleinen Lichtspielhäuser! Sie zeigen im ländlichen Raum neben Spielfilmen ein anspruchsvolles Programm, mit Dokumentationen, Kurzfilmen, Filmen in Originalsprache. Mit viel Einfallsreichtum lockt man das Publikum ins Programmkino: Da wird der Regisseur eingeladen, Pizza zum Film bestellt und in der Sonntagsmatinee ein Frühstück serviert. Stummfilme mit Live-Musik für Kinder, Kabarett und Filmgespräche im Kino-Café - all das macht die Programmkinos zu einem Juwel der Kulturarbeit am Land. Die staatliche Filmförderung hilft dazu: Prädikate wie "bestes Kinderfilmkino" oder "bestes Dokfilmkino"sind finanziell fest im Budget eingeplant. Mit wieviel Herzblut und Fantasie sich Kinos in der Provinz behaupten, zeigen Beispiele in Bamberg, Zeil am Main und Hollfeld in der Fränkischen Schweiz. Reinhard Raffalt Multitalent und Medienstar Ein Porträt von Ulrich Zwack Reinhard Raffalt (1923-1976) ist nach wie vor ein Begriff als Journalist und Reiseschriftsteller. Manche mögen noch seine unverwechselbare Stimme im Ohr haben, mit der er die Hörer des bayerischen Rundfunks akustisch nach Osteuropa genauso wie nach Indien und immer wieder nach Italien und Rom führte. Raffalt war ein umfassend gebildeter Humanist und langjähriger Wahlrömer. Der gebürtige Passauer fühlte bayerisch und europäisch zugleich und interessierte sich für die ganze Welt. Seine herausragenden Radiofeatures und Fernsehdokumentationen oder sein höchst unkonventioneller Italienischkurs haben bis heute Fans. Raffalt war ein Meister der Mehrfachverwertung. Der vielfach begabte studierte Kirchenmusiker schrieb unzählige Bücher über alle möglichen Themen, versuchte sich als Autor von Theaterstücken, gab Orgelkonzerte, dirigierte Kammerorchester, hielt vielbeachtete Vorträge. Er arbeitete fieberhaft Tag und Nacht - und war obendrein auch noch ein barocker Lebemensch. Zum 70. Geburtstag des Bayerischen Rundfunks bringt "Zeit für Bayern" eine akustische Biographie von Ulrich Zwack.
Samstag 21:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

kutimangoesjazzahead! 2018 (VI): The KutiMangoes (DK), Beats &Piecs Big Band (GB), Einar Scheving Quartet (IS), Keita - Brönnimann - Niggli (CI/CH) Konzertmitschnitte vom 20. April 2018, Kulturzentrum Schlachthof und Messehalle 7, Bremen Die vielbeschworene Vielfalt des Jazz - an keinem Ort, zu keinem Anlass wird sie so offenkundig wie bei der jazzahead!. Die im Jahresturnus angesetzte Jazzmesse, längst eine Institution für Bremen und für das internationale Jazzgeschehen, führt Musikschaffende und VertreterInnen des gesamten Branchen-Umfeldes zusammen. Diesjähriger Termin ist der 25.-28. April. Die Anziehungskraft ist so enorm, dass die Hauptveranstaltungstage aus allen Nähten platzen. Das gilt auch und gerade für das Konzertangebot. Herzstück bilden die rund 40 Auftritte des sogenannten Showcase-Programms. In Kurzkonzerten, die 30 bis 45 Minuten dauern, können sich dort - handverlesen von Fachjurys - Acts aus ganz Europa sowie aus Übersee vorstellen. Das ist nicht nur für neugierige Musikfans interessant. Das Showcase-Programm bietet vor allem eine Plattform, um Interesse bei Labels, Agenturen, Konzertveranstaltern und Festivalmachern zu wecken. Besonders üppig besetzt ist traditionell das sogenannte European Jazz Meeting. Die KutiMangoes aus Dänemark schlagen eine Brücke aus westafrikanischem Afrobeat - ein Leitbild ist Fela Kuti - und nordeuropäischen Jazz-Temperamenten. Die Beats &Pieces Big Band aus England glänzte zum wiederholten Male mit ausgefuchsten zeitgemäßen Orchester-Arrangements. Drummer Einar Scheving ist ein Mann der leisen Töne. Das Quartett des Isländers schwelgt in sanfter Intensität. Ein wahres Groove-Feuerwerk zündete Balafon-Meister Aly Keita, der aus der Elfenbeinküste stammt, gemeinsam mit Reeds-Bläser Jan Galega Brönnimann und Drummer Lucas Niggli aus der Schweiz.
Samstag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Betty CarterIt"s Not About A Melody Die Vokalistin Betty Carter Von Bert Noglik Sie galt lange als eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Jazzszene und als "most underrated". Betty Carter (1930 - 1998) ließ sich nicht vereinnahmen, trotzte der Kommerzialisierung, betrieb ein eigenes Plattenlabel und setzte sich für den Nachwuchs ein. Mit ihrer unnachahmlichen Art des Jazzgesangs zählte sie zu den ganz Großen, geschätzt von Miles Davis ebenso wie von Billie Holiday. Lionel Hampton, in dessen Band sie ihre Laufbahn begann, nannte sie "Betty Bebop". Obwohl sie sich in ihren Scat-Improvisationen von Musikern wie Charlie Parker inspirieren ließ, hat sie sich nie auf einen Stil festlegen lassen.
Samstag 22:03 Uhr

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NDR Info

Jazz Konzert

moscow art trioJazz und Europa: Moscow Art Trio Mit Claudia Schober Das Moscow Art Trio besticht schon allein durch die Besetzung: Waldhorn, Klarinette und Klavier. Ebenso einzigartig ist natürlich auch die Musik: Pianist Mikhail Alperin, der kompositorische Kopf des Trios, lässt genüsslich Jazzmelodien zu den Rhythmen seiner moldawischen Heimat tanzen. Sergeij Starostin, ein liebevoller Archivar, entstaubt das russische Liedgut mit Gesang, Klarinette und einem ganzen Arsenal an weiteren Instrumenten. Und Arkady Shilkloper schließlich bringt jedes Horn zum swingen - egal ob Alp-, Flügel- oder Waldhorn. Im September 2005 war das Trio zu Gast im Rolf-Liebermann-Studio des NDR.
Samstag 22:05 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

Station 17Station 17 Mit Birgit Reuther Station 17 ist das wohl offenste und experimentellste Popkollektiv Hamburgs. Vor 30 Jahren versammelte Initiator Kai Boysen erstmals Musiker mit und ohne Behinderung, um gemeinsam einen ganz eigenen freien Sound zu erzeugen. Eine Werkschau kündet nun von der musikalisch facettenreichen Geschichte dieser besonderen Band - von den Anfängen im Krautrock über elektronische und jazzige Stücke bis hin zum puren Pop. Birgit Reuther spricht mit Station 17-Gründer Kai Boysen, mit Sänger und Keyboarder Sebastian Stuber sowie mit Bassist Hauke Röh über die Anfänge der Band in der Wohngruppe 17 der Stiftung Alsterdorf bis hin zum jetzigen Künstlerleben im Kreativhaus barner 16 in Altona. Sie reden über die zahlreichen Kooperationen des Kollektivs mit Musikern wie Holger Czukay (Can), DJ Koze, Barbara Morgenstern und Fettes Brot. Und über den hohen Output an Alben, die auf so unterschiedlichen Labels wie Whatssofunnyabout und Mute Records veröffentlicht wurden. Zudem geht es um die Liebe zur Improvisation, um ein stetes Sich-Erfinden - und um die neue Platte "Ausblick".
Samstag 23:05 Uhr

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