Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Indikator Hochgebirge Die Erforschung von Umweltveränderungen in alpinen Schutzgebieten Gestaltung: Wolfgang Bauer Nationalparks haben nicht nur die Aufgabe, Landschaft in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Auch die konsequente und systematische Erforschung der Naturausstattung gehört zu den wesentlichen Aufgaben von Schutzgebieten. So werden beim diesjährigen internationalen Forschungssymposium im Nationalpark Hohe Tauern Pilotstudien präsentiert, die sich mit verschiedenen Veränderungen im Hochgebirge befassen bzw. der Frage nachgehen, wie weit alpine Lebensräume noch intakt sind. Zum Beispiel wird die Verbreitung gewisser Vogelarten erforscht, die sehr sensibel auf Veränderungen reagieren. Gebirgsgewässer wiederum können als Zeiger der Klimaerwärmung genutzt werden, wenn man mehr über die darin lebenden hochspezialisierten Insektenarten weiß. Darüber hinaus diskutieren Forscher aus österreichischen, bayrischen und Schweizer Nationalparks neue (Langzeit-) Methoden und Techniken, durch die Umweltveränderungen im Gebirge möglichst umfassend erfasst werden können.
Dienstag 19:05 Uhr
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Deutschlandfunk

Hörspiel

ergo phizmiz Conversations with Birds Von Ergo Phizmiz Regie, Komposition und Realisation: der Autor Mit Juliane Meckert, Martha Moopette, Ergo Phizmiz, Margita Zalite, Oblivian Substanshall, Robin Gill, Talulah Lotus, Patrick Sims, Michal Libera, Elvis Herod, Lee Gerrard, Autumn Poppy BR 2012/44"57 Der Autor Ergo Phizmiz erzählt von seinen Gesprächen mit einem verkrüppelten Wellensittich und wie er in der Begegnung mit dem Vater des polnischen Schriftstellers Bruno Schulz die Sprache der Vögel erlernte. Für den britischen Maler Edward Lear (1812 - 88) und den amerikanischen Künstler Joseph Cornell (1903 - 72) werden Vögel Zentralgestalten ihres Werkes. DerenVerschwinden entlässt sie in eine traurige Einsamkeit. In der Oper The Mourning Show (wörtlich übersetzt: Die Trauer Show) entwickelt Phizmiz mit einer Vogelexpertin eine Poetik des ornithologischen Erzählens, das sich von der linearen Narration verabschiedet. Und eine Reise durch den Dschungel von Guyana führt den Autor zum versteckten Königreich der Mauersegler,das bisher nur wenige Menschen entdecken konnten. In fantastischen, bild-haftpoetischen Episoden, die auch manch lakonischer Grausamkeit nicht entbehren, verwebt Phizmiz literarische Topoi mit dokumentarischem und autobiografischem Material zu märchenhaften Geschichten. Conversations with Birds
Dienstag 20:10 Uhr
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Ö1

Hörspiel-Studio

Letzter Halt Plattform 80. Von Ursula Scheidle. Mit Petra Morzé, Wolf Bachofner, Therese Affolter, Bibiana Zeller, Klaus Höring, Grazyna Dylag, Wolfram Berger, Helmut Bohatsch und Johannes Zeiler. Komposition: Max Nagl. Regie: Harald Krewer Mal ist er dem Leben ein Stück näher und manchmal dem Tod. Konrad, ein Schauspieler von Beruf, pendelt. Er durchforstet sein Leben und pendelt zwischen ganz oben und ganz unten. Wie viele andere Patienten auch, deren Seinszustände auf Diagnosezetteln festgehalten sind, pendelt er mit dem Aufzug im großen Krankenhaus zwischen Erdgeschoss und oberstem Stock, der Plattform 80. Dabei begegnet Konrad seltsamen Gestalten. Er trifft auf Elena, die Chefputzfrau, auf Rudi, den Chefpatienten, auf Fritz, den Chefarzt und auf Franz, der Chefpräparator des Hauses ist. Am wichtigsten von allen aber ist Ilse, die Nachtdienst habende Stationsschwester. Sie begleitet Konrad auf seinem letzten Weg. Es wird Schicht um Schicht schwieriger, sagt sie, denn heilen kann sich der Patient nur selbst. Am Ende wird sich Ilse beim Chefpräparator Franz, der auch ein Reisebüro betreibt, ein Ticket nach Papua Neuguinea kaufen. One way, bitte. Denn Konrads Bett ist leer, ein unberührter, blütenweißer Kontinent. Die Schriftstellerin, Schauspielerin und Radiomacherin Ursula Scheidle hat mir ihrem zweiten Hörspiel eine große Metapher gewagt. Es geht ihr um nichts Geringeres als um den Raum zwischen Leben und Tod. Aber - keine Sorge: Nur weil die Themen groß sind, ist das Stück noch lange nicht traurig. Denn auch wenn das Leben eine Tragödie sein mag, das Ableben ist bestenfalls eine Farce. (ORF 2013)
Dienstag 21:00 Uhr
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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

Tony Oxley Tony Oxley, der britische Free Jazz Drummer Nummer 1 Der aus Sheffield stammende Tony Oxley gehört zu den einflussreichsten Schlagzeugern seiner Generation. Für seinen selbst erfunden Stil hat er ein ganz persönliches Schlagzeug-Set entwickelt und bereits Anfang der 1970er Jahre elektronische Effekte benutzt.Tony Oxley, geboren am 15. Juni 1938, ging als Bub in die Klavierstunde, liess das aber bald bleiben. Als Teenager entdeckte er das Schlagzeug und leistete seinen Militärdienst in einer Armeekapelle, mit der er auch in die USA reiste. Dort entdeckte er den Jazz und beschloss, nach der Entlassung seine eigene Musik zu machen. In Sheffield gründete er seine erste Jazzband.1963 begegnete er dem Gitarristen Derek Bailey. Mit ihm und dem Bassisten Gavyn Bryars gründete er das Trio «Joseph Holbrooke», benannt nach einem spleenigen britischen Komponisten der frühen Moderne. Vom Jazz ausgehend, begannen die drei, Einflüsse der klassischen Avantgarde, von Messiaen bis Cage, in ihr Spiel zu integrieren und entwickelten eine daraus ihre Art der freien Improvisation.Hausmusiker im legendären «Ronnie Scott"s»1967 zog Oxley nach London, wo er sich bald schon als ständiger Drummer im Jazzclub Ronnie Scotts etablierte. Hier spielte er mit allen, die im Jazz Rang und Namen hatten, von Ben Webster bis Mailes Davis und Stan Getz. Sein eigenwilliger Stil passte dabei nicht allen der Star-Solisten.In den 1970er Jahren gründete Oxley zusammen mit Kollegen die britische Musikerkooperative und lancierte ein eigenes Musiker-Plattenlabel, Incus Records. Experimente mit elektronischen Instrumenten und modifizierten Sounds führten zu einer Einladung als Artist-in-residence nach Sydney.Künstlerische Forschungsreise zwischen Musik und MalereiDie Begegnung mit dem Maler und Musiker Alan Davie und das Erlernen des Geigenspiels sind weitere Stationen auf Oxleys künstlerischer Forschungsreise. 1988 begann eine fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Pianisten Cecil Taylor und dem Bassisten Evan Parker im «Feel Trio».In den letzten 25 Jahren hat Oxley mit praktisch allen wichtigen Musikern der aktuellen europäischen Jazzszene gearbeitet und aufgenommen, sei es in seinem Celebration Orchestra der 1990er Jahre oder in kleineren Formationen. Ausser Schlagzeug und Perkussionhat Oxley noch eine weitere Leidenschaft: alsMaler verfolgter einen abstrakt-figurativen Stil .Der Zürcher Schlagzeuger Christian Wolfarth beschäftigt sich neben dem Jazz mit verschiedenstan Formen der Improvisation sowie Neuer Musik. Er ist der Gast von Andreas Müller-Crepon.
Dienstag 21:00 Uhr
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RBB kulturRadio

MUSIK DER KONTINENTE

Diego El Cigala mit Peter Rixen Flamenco meets the World Einst als Regionalmusik der Gitanos auf Spaniens Süden beschränkt, sucht der Flamenco seit etwa vier Jahrzehnten nach immer neuen Begegnungen mit musikalischen Traditionen aus anderen Weltwinkeln. Mit seiner rhythmischen Komplexität, individuellen Tongebung und Improvisationskunst passt der Sound aus Andalusien nicht nur zur arabischen und indischen Musik. Auch dieVerbindungslinien zur spanischsprachigen neuen Welt führen zu immer neuen Resultaten, wie etwa Diego El Cigalas flamencogefärbte Tangos. Ebenso verblüffen kann das CD-Projekt ""Mexico Flamenco"", in dem sich mittelamerikanische Song-Perlen völlig neu präsentieren.
Dienstag 21:04 Uhr
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Deutschlandfunk

Jazz live

Edmar Castaneda Edmar Castañeda Harfe solo Aufnahme vom 9.5.13 beim Jazzfest Bonn Mit Odilo Clausnitzer Die Harfe ist im Jazz eine äußerst seltene Erscheinung. Der Kolumbianer Edmar Castañeda spielt sie in diesem Kontext nicht nur mit selbstverständlicher Leichtigkeit, sondern so unerhört virtuos, dass es seinem Publikum regelmäßig den Atem verschlägt. Kunstvoll lässt er mit rechter und linker Hand Rhythmen gegeneinander laufen, begleitet sich selbst mit Bassfiguren und führt seine Solidurch suggestive Spannungsbögen. Sein Instrument, die traditionelle kolumbianische Harfe, spielt er im Stehen und mit dem körperlichen Einsatz eines Tänzers. In seiner mitreißenden Musik verarbeitet er vor allem Einflüsse seiner lateinamerikanischen Heimat. Seit 1994 jedoch lebt der 35-jährige Castañeda in New York, wo er als eines der originellsten Talente der Szene gilt. Dort hater bereits mit Größen wie Paquito D"Rivera, Wynton Marsalis und John Scofield zusammengearbeitet. Besucher des diesjährigen Bonner Jazzfestes konnten den quirligen Musiker bei einem unbegleiteten Soloprogramm bestaunen. Edmar Castañeda
Dienstag 21:05 Uhr
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Nordwest Radio

Globale Dorfmusik live

Scott Heron Gil Scott-Heron & The Amnesia Express (USA) Konzertmitschnitt vom 18. April 1983, Schauburg, Bremen Er war ein kluger und wortgewandter Song-Poet, der mit seinem Schaffen zahllose Künstler beeinflusste. Ange- fangen hatte Gil Scott-Heron als jun- ger, zorniger Dichter. Seine Texte re- flektierten die afroamerikanische Le- bensrealität in scharfzüngigen Zei- len. Anfang der siebziger Jahre wur- de er mehr und mehr zum Sänger und Songwriter, der sich mit seinen Bands zwischen Soul, Funk, Jazz und Pop bewegte. Kurz vor der Bre- mer Premiere war das letzte einer Serie außergewöhnlicher Alben er- schienen, Moving Targets. In den Folgejahren brach Scott-Herons Kreativität angesichts seiner anhal- tenden Drogenabhängigkeit ein. Er starb nach einem kurzen Comeback im Mai 2011.
Dienstag 22:05 Uhr
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N-Joy Radio

Live on Tape

Bastille Bastille - Live in Brüssel 2013
Dienstag 23:00 Uhr
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Funkhaus Europa

World Live

mayer hawthorne Mayer Hawthorne, Club Bahnhof Ehrenfeld - Andrew Mayer Cohen alias Mayer Hawthorne ist die neue Stimme der Soulmusik. 2009 erschien sein Debütalbum "A Strange Arrangement". Damals noch mit wenigen Mitteln aufgenommen. Man hörte schon deutlich den Charme und den Groove von Hawthorne heraus. Und das Indie-HipHop-Label Stones Throw nahm ihn damit gleich unter Vertrag. Seitdem gilt er als die Wiedergeburt des Motown Sounds. Dabei sieht er nicht unbedingt aus wie ein klassischer Soul-Star: ein Weißbrot mit Hornbrille, etwas unscheinbar nerdig. 2011 wechselte er zu einem großen Plattenlabel und brachte sein zweites Album "How Do You Do" raus. Der Sound jetzt noch geschliffener, etwas düsterer. Dazu spielte er ein atemberaubendes Konzert im Club Bahnhof Ehrenfeld, präsentiert von Funkhaus Europa. Die Highlights gibt 19s bei World Live.
Dienstag 23:00 Uhr
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BR-Klassik

Jazztime

wynton marsalis Strictly Jazz Soul Jazz of the sixties und eine Feierstunde für Roy Haynes New Yorker Jazzgrößen in Aufnahmen aus einem All Star Konzerten vom 24.Juni und 26. September 2010 im Rose Theater Mit den Trompetern Nicolas Payton, Terrell Stafford und Wynton Marsalis, den Saxophonisten Grant Stewart, Wess Anderson und Kenny Garrett, den Pianisten Michael Ledonne, Benny Green und Danilo Perez, den Bassisten David Wong, Gerald Cannon undDave Holland, sowie den Schlagzeugern Kenny Washington, Louis Hayes und Roy Haynes Moderation und Auswahl: Beate Sampson
Dienstag 23:05 Uhr
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