Tagestipps im Radio

Tagestipps

Sonntag 18:00 Uhr HR2

Feature

Blind Date in Delhi | Johanna Rubinroth und Tanja Krüger Preeti Monga lebt in Delhi. Sie fing an als Gurken-Verkäuferin und Aerobic-Lehrerin. Sie ließ sich scheiden, war alleinerziehende Mutter von zwei Kindern und heiratete neu. Sie schrieb Bücher, wurde Unternehmerin, bekam zahlreiche Auszeichnungen.

Sonntag 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel

Cheap Dreams(1/2) Hörspiel Von Tino Kühn Mit: Alice Dwyer, Felix Goeser, Elisa Schlott, Marina Frenk, Felix Strobel, Thomas Sarbacher, Patrycia Ziolkowska, Wolfram Koch u. a. Titelsong: Nils Michael Weishaupt Regie: der Autor (Produktion: SWR 2024 - Premiere) Journalistin Sophie Bergmann konnte für ihre investigative Podcast-Serie endlich ein Interview in der geheimnisvollen Geschäftszentrale von Cheap Dreams ergattern - ein äußerst verschwiegenes Unternehmen, das mit der skurrilen Geschäftsidee Quando dem Konsum- und Geschwindigkeitswahn der Spätmoderne den Kampf ansagt: Menschen sollen freiwillig Geld für das Warten ausgeben. Genauso seltsam wie dieses Business-Modell entwickelt sich auch Sophies "Termin" im Cheap Dreams Hauptquartier - denn dort ticken nicht nur die Uhren etwas anders. (Teil 2, Sonntag, 3. März 2024, 18.20 Uhr)

Sonntag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Perlen Von Ludwig Abraham Regie und Komposition: der Autor Mit: Karin Pfammatter, Banafshe Hourmazdi, Aysim Ergün, Paul Zichner, Jörg Pose, Julia Riedler, Katja Weitzenböck, Robert Frank Interpret:innen: Emily Wittbrodt (Cello), Linus Bernoulli (Horn) Besetzung: Kathi Bonjour Ton und Technik: Thomas Monnerjahn und Christoph Richter Dramaturgie: Christine Grimm Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2024 Länge: 64"33 (Ursendung) Vier Außenseiter suchen ihren Platz in der Gesellschaft. Autor Ludwig Abraham fängt atmosphärisch ihr Leben ein - mit einem Blick aus der Zukunft, zurück auf eine längst vergangene Zeit. Wie unter einer Glasglocke liegt die große Stadt. Die Menschen in ihr arbeiten, um die soziale Hierarchie zu erklimmen, und geben sich dem Exzess hin, um die Arbeit wieder zu vergessen. Unter ihnen tummeln sich vier Außenseiter: Lilly, Kai, Remy und Ola. Sie sind alle ein klein wenig anders, sie gehören nicht dazu. Was sie verbindet, ist ihre besondere Beziehung zu Mårten. Doch plötzlich antwortet er ihnen nicht mehr. Was in dieser scheinbar wohlgeordneten Stadt zwischen Straßen und Innenhöfen, in Kellern und auf Zuggleisen wirklich vor sich geht, das können nur manche ihrer Bewohner:innen sehen. Sie spüren die kleinen Tragödien des Alltags, die Grenzen des zivilisatorischen Apparates, die andere Seite des Menschen. Für sie liegt etwas in der Luft. Ludwig Abraham, geboren 1986 in Bayern, arbeitet als Komponist, Musiker und Regisseur. Wenn er gerade keine Musiktheater oder experimentellen Kompositionen entwickelt, tourt er mit der Band "International Music". Seit 2019 gehört er zum Ensemble des Schauspielhaus Zürich. Hörspielregie in "Der Tod kommt auf einem bleichen Pferd" von Thomas Meinecke (BR 2019).

Sonntag 19:00 Uhr NDR kultur

Kriminalhörspiel

Die Wahrheit Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman Von: Melanie Raabe Komposition: Jan-Peter Pflug Bearbeitung und Regie: Sven Stricker Regieassistenz: Kolja Unger Technik: Matthias Weinert, Christian Alpen, Nicole Graul Mit: Ulrike C. Tscharre, Felix Klare, Brita Subklew, Kerstin Draeger, Hannes Hellmann, Anne Moll, Eckart Dux u.v.a. NDR 2017 Was sagt man, wenn der tot geglaubte Ehemann nach siebenjähriger Abwesenheit plötzlich wieder auftaucht? "Schön, dass du wieder da bist"? Bei einer Dienstreise war der Unternehmer Philipp Petersen spurlos verschwunden, und seine Frau Sarah blieb mit dem kleinen Leo allein zurück. Gerade hat sie begonnen, sich von der Vergangenheit zu lösen. Mit zwiespältigen Gefühlen fährt sie zum Flughafen. Doch es ist nicht ihr Mann, der aus dem Flugzeug steigt, sondern ein Fremder. Für Sarah beginnt ein Alptraum. Mehr Information unter ndr.de/radiokunst. 19:00 - 19:03 Uhr Nachrichten, Wetter Kriminalhörspiel

Sonntag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Oper

Aida Oper von Giuseppe Verdi Starbesetzung mit der Sopranistin Anja Harteros und dem Tenor Jonas Kaufmann in den Hauptrollen Aida, die Tochter des äthiopischen Königs, wird als Gefangene nach Ägypten verschleppt. Dort verliebt sie sich in Radames, der als Heerführer gegen Äthiopien in den Krieg zieht. Aida und Radames müssen sich entscheiden - zwischen ihren Wurzeln und der Liebe. 1871 in Kairo uraufgeführt, schuf Verdi mit "Aida" ein Werk, in dem leidenschaftliche Gefühle und politische Zwänge musikalisch aufeinanderprallen. Eine Oper prädestiniert für zwei hochkarätige Verdi-Interpreten unserer Zeit: Anja Harteros zeichnet die Aida mit Perfektion zwischen Liebesrausch und Seelenschmerz, und Jonas Kaufmann zeigt in seiner Schilderung des Radames auch die lyrischen Facetten des ägyptischen Feldherrn, der bereit ist für die Liebe zu sterben. Aida: Anja Harteros, Sopran Radames: Jonas Kaufmann, Tenor Amneris: Ekaterina Semenchuk, Mezzosopran Amonasro: Ludovic Tézier, Bariton Ramphis: Erwin Schrott, Bass Der König: Marco Spotti, Bass Ein Bote: Paolo Fanale, Tenor Priesterin: Eleonora Buratto, Sopran Coro und Orchestra dell"Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Leitung: Antonio Pappano

Sonntag 20:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Der Totengräber von Butscha Stimmen aus einer geschundenen Stadt Von Christine Hamel Produktion: BR 2023

Sonntag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Freistil

Die Heilemacher Zur Renaissance des Reparierens Von Dieter Jandt und Ulrich Land Regie: Uta Reitz Produktion: Deutschlandfunk 2020 Besser was Neues? Nein! Immer mehr Menschen stemmen sich gegen Einmalnutzung, Wegwerfartikel und zu viele Neukäufe. Sie setzen Gebrauchtes instand und wirken dem Trend entgegen, dass elektronische Geräte nach wenigen Jahren zu Elektroschrott werden. Den Reparaturwilligen wird oft das Handwerk gelegt: vom Hersteller. Wer einmal versucht hat, die Bremsbeläge eines Fahrrads zu wechseln, lässt in Zukunft die Finger davon. Windige Ingenieure arbeiten hart daran, das einfache Austauschen einer Glühbirne im Auto zu verhindern. Es scheint, als schade das Reparieren der Wirtschaft. Dabei muss eine längere Nutzungsdauer von Elektrogeräten nicht nur der Umwelt helfen: Viele Rohstoffe sind immer schwerer zu bekommen, die Entsorgung ist schwierig. Mit dem Nachhaltigkeitstrend kommen auch Secondhand und Reparieren wieder in Mode. Aber: Wer kann heute überhaupt noch reparieren? Was lässt sich überhaupt noch flicken? Die Heilemacher

Sonntag 22:00 Uhr HR2

Hörspiel-Klassiker | Andorra | Von Max Frisch

Eine Geschichte über Fremdenhass und Vorurteile an einem fiktiven Ort Max Frischs Drama "Andorra" schildert das Schicksal des jungen Andri, der von den Bürgern seines fiktiven Heimatlandes Andorra für einen Juden gehalten und deshalb von ihnen mit Misstrauen und versteckter Abneigung behandelt wird.

Sonntag 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Essay

Nachts gehört mein Leben mir Essay Von Daniel Schulz Seit über zwanzig Jahren spielt Daniel Schulz Computerspiele. Er ist Redakteur, arbeitet acht Stunden und wenn er nach Hause kommt, spielt er acht Stunden. Oft länger. Sein Therapeut fragt, wie viel er spielt. Schulz antwortet: "Wohl vier Stunden täglich". Er ist ein funktionierender Junkie, der weiß, wie er andere täuscht. Und sich selbst auch. In diesem Essay geht Schulz der Frage nach, wie er mit dem Spielen angefangen hat, schreibt über die Flucht aus dem Alltag und die rasende Euphorie in regnerischen Nächten. Und, dass er irgendwann denkt: Ich würde schon aufhören, aber was habe ich dann noch?

Sonntag 23:05 Uhr BR-Klassik

BR-KLASSIK - Musik der Welt

Fremde Länder, fremde Klänge "Zwischen Dunkelheit und Licht" - sanfte isländische Klangwelten Von Roland Kunz Ohne die isländischen Wurzeln wäre die Musik von Jóhann Jóhannsson nicht das, was sie bietet: Eine Entdeckungsreise zwischen Dunkelheit und Licht, die "Höreinblicke" in ein Land gewährt, in dem auch MusikerInnen wie Ólafur Arnalds, Emiliana Torrini, Sigur Rós, Ásgeir Einarsson, Björk und Valgeir Sigurdsson zuhause sind. Berge, Weite, Einsamkeit, Lichtspiele und Dunkelheit der Insel lassen eine besondere musikalische Atmosphäre entstehen. Das abgeschiedene Leben, die Kultur mit ihrer Mythologie und die herbe Schönheit der Natur geben der isländischen Musik eine ganz besondere Identität und Intensität, aus der zum Teil "sanfte Klangwelten" herausgefiltert werden: Isländische Musik trägt Stimmungen in sich, die als "entschleunigt" und "besänftigt" wahrgenommen werden, wobei Minimal-Art zum Einsatz kommt, die mit "möglichst reduzierten Mitteln möglichst intensive Ergebnisse" zu erzielen versucht.

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