Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

twitterNeue Medien. Sprachverfall oder Experimentierfeld? Gestaltung: Uli Jürgens Twitter, SMS, E-Mail oder Facebook - die neuen Medien und sozialen Netzwerke sind schnell und direkt, es bleibt nicht viel Zeit zum Ausformulieren. Unsere Sprache verändert sich radikal. Vor allem Jugendliche kommunizieren scheinbar nur noch mittels reduzierter Wortsplitter. Sie verwenden Smileys, Aktionswörter wie grins oder seufz, Akronyme wie LOL oder ROFL. Überflüssige Buchstaben werden weggelassen, um Platz und Zeit zu sparen. Doch verändert sich dadurch auch die Schreibkompetenz? Kann jemand, der im Alltag eine vereinfachte Netz-Sprache verwendet, noch einen komplexen grammatikalisch einwandfreien Text produzieren? Ist die Sprache in Gefahr? Wo so manche/r Medienlinguist/in Sprachverfall wittert, sehen andere ungeahnte kreative Möglichkeiten: Hier werden Konventionen aufgebrochen, ein neues Bewusstsein für Sprache entwickelt und nach Herzenslust experimentiert.
Mittwoch 19:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Zeitfragen. Feature

faltbootDie Renaissance des Binsenbummlers Faltboote und ihre Geschichte Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann Uwe Johnson auf Mecklenburgischen Seen, Abenteurer auf dem Atlantik und in der Magellanstraße - das Faltboot wird in diesem Sommer 90. Wie so oft bei smarten Dingen, die das Leben schöner machen, ist auch beim Faltboot der Erfinder umstritten. War es der Architekt Heurich 1905, oder schon 1894 ein deutscher Infanterie-Ingenieur oder der Brite Baden-Powell? Auf jeden Fall geben Segeltuch und Gummihaut über dem dürren Stabskelett seit Jahrzehnten den Stoff ab für viele abenteuerliche Geschichten: von der Atlantiküberquerung des Arztes Hannes Lindemann in den 50er Jahren bis zur Flucht über die Ostsee. Der Schriftsteller Uwe Johnson verewigte das Faltbootgefühl in der Literatur. Das Faltboot ist ein Kulturphänomen und es erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit. In einer Welt der Beschleunigung führt es zurück zum menschlichen Maß. Und dieses Maß heißt fünfundachtzig. Genauer: RZ 85. Das ist die Bezeichnung des legendären Reisezweiers aus Pouch, eines Faltbootes, das Generationen von Paddlern beglückte, von Spreewald bis Mecklenburg, vom Donaudelta bis auf die Gletscherflüsse Islands. Die Zahl 85 steht für die Breite des Bootes, und diese 85 Zentimeter gewähren selbst einem breit gesessenen Hinterteil genügend Raum für Proviant oder wasserdichte Packsäcke oder einige Feierabend-Biere. Auf Seen, Flüssen und zwischen Binsen erlebt das stille Gleiten auf dem Wasser eine Renaissance.
Mittwoch 19:30 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

hanspeter gschwendDie Schweiz im 1. Weltkrieg 5 Kurzhörspiele von Hanspeter Gschwend, Lukas Holliger, Daniela Janjic, Gerhard Meister und Andreas SauterIn diesem Sommer jährt sich der Ausbruch des 1. Weltkriegs zum hundertsten Mal. SRF hat vier Autoren und eine Autorin gebeten, mit radiofiktionalen Mitteln zu rekonstruieren, wie die Schweiz von den Kriegsjahren geprägt worden ist. Die fünf Stücke sind jetzt in einer Gesamtfassung zu hören.Die Rolle der Schweiz war damals schon eine besondere. Sie war das verschonte Land mittendrin und blieb trotzdem nicht inaktiv. Was das damals hiess und heute heissen könnte, versuchen die fünf Kurzhörspiele auf sehr unterschiedliche Art und Weise darzustellen.«Europe 1914/1918: Audio Snapshots from a Continent at War» unter dieser Überschrift präsentiert die European Broadcasting Union (EBU) Hörspiel-Beiträge aus ganz Europa, die zum Gedenken an das Drama des 1. Weltkriegs entstanden sind. Es ist der gesamteuropäische Versuch eines gemeinsamen Erinnerns und gleichzeitig einer aktuellen Standortbestimmung des Kontinents.Direkter Link zu den EBU-Beiträgen.«Läublis Traum» von Andreas SauterVorkrieg 1912: Der Deutsche Kaiser besucht die Schweiz, um sich ein militärisches Manöver anzusehen. Für die damalige Schweiz ist es ein Freudentag, im Kopf des einfachen Soldaten Läubli aber bricht bereits der Krieg aus.Eine Collage nach Motiven von Friedrich Glauser und Kurt Guggenheim.Mit: Raphael Clamer (Läubli), Peter Hottinger (Hauptmann), Peter Kner (Vater), Inga Eickemeier (Lisbeth), Anette Herbst, Päivi Stalder, Christian Heller, Kamil Krejci und Fabian Müller (Chor)Musik: Malte Preuss u.a. - Regie: Reto Ott - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 11"«Marmotta» von Hanspeter GschwendDie Episode spielt im Sommer 1915 in einer kleinen Alpenfestung an der südlichen Schweizer Grenze. Italien hat soeben Österreich den Krieg erklärt. Während sich nicht sehr weit entfernt italienische Gebirgsjäger Gefechte mit deutschen und österreichischen Truppen liefern, haben sich die Schweizer Soldaten im Fels verschanzt. Sie bewähren sich als «Verteidiger der Murmeltiere», wie Max Frisch nach dem 2. Weltkrieg die helvetische Strategie des Réduit beschrieb.Mit: Davide Gagliardi (Mitrailleur Ciocco), Joel Basman (Mitrailleur Fux), Nils Althaus (Leutnant), Hanspeter Müller-Drossaart (Hauptmann)Regie: Isabel Schaerer - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 10"«Fenster schliessen! Fenster schliessen!» von Gerhard MeisterEs ist ein historischer Ort: die Spiegelgasse in der Zürcher Altstadt. Hier lebten 1916/17 quasi Tür an die Tür der politische Revolutionär Lenin und jene Revolutionäre der Kunst, die als «Dadaisten» in die Geschichte eingehen sollten. Der revolutionäre Geist jedoch wurde ganz massiv gestört, durch das erfolgreiche Geschäftsgebaren eines weiteren Nachbarn, der Metzger war von Beruf.Mit: Anette Herbst, Christian Heller, Kamil Krejci und Fabian MüllerMusik: Martin Bezzola - Regie: Päivi Stalder - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 9"«Nachmittag Schwimmkurs» von Lukas HolligerDie Liebe in Kriegszeiten ist das Thema des Briefwechsels zwischen einem Basler Jugendlichen und seiner französischen Freundin. Während Frankreich zum Schlachtfeld wird, herrschen in der Schweiz Ruhe und Ordnung. Noch immer wird im Rhein geschwommen, doch die Unruhe steigt. Dann überschreitet die junge Liebe mehr als nur eine Grenze.Nach Motiven der Erzählung «Die Briefe von Isabelle» von Karl Rühmann.Mit: Anja Schärer (Claire), Julius Schröder (Andreas und Walter), Ueli Jäggi (Grossvater), Janek Holliger (Kind)Regie: Margret Nonhoff - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 12"«Welcher Teil du von mir bist, das kann mir kein Geschichtsbuch sagen» von Daniela Janjic1918, der Grosse Krieg ist fast vorbei und Helene, eine junge Frau, ist im Aufbruch. Sie will den goldenen Käfig ihres bürgerlichen Elternhauses hinter sich lassen. Sie sucht einen Weg, ein Ziel, eine Mission. Oder zumindest eine Alternative zum Dogma der Schweizer Neutralität. Unterwegs zu sich selbst und zu einem selbstbestimmten Leben als Frau schreibt Helene einen Brief an den Attentäter von Sarajevo, Gavrilo Princip.Mit: Jeanne Devos und Hanspeter Müller-DrossaartMusik: Henry Cowell - Regie: Julia Glaus - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 11"
Mittwoch 20:00 Uhr

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Bayern 2

radioKrimi

sigmund freudProf. Sigmund Freud: Versehrung Von Heiko Martens Sigmund Freud - Hans Peter Hallwachs Karl Gruber - Andreas Fröhlich Anna Freud - Felicitas Woll Volkan Adanalic - Thomas Schmuckert Ferner: Romanus Fuhrmann, Andreas Sparberg, Jürgen Thormann, Dorka Gryllus, Gordon Piedesack, Nicolas Artajo und Cathlen Gawlich Komposition und Regie: Simon Bertling & Christian Hagitte Autorenproduktion/HR 2011 Schüsse hallen eines frühen Morgens durch Wien. Ein Schütze hat sich auf einem Kirchturm verschanzt und bedroht jeden, der sich auf dem Platz unter ihm zeigt. Gendarm Karl Gruber kann Freud überreden, ihn bei einer diplomatischen Lösung der Situation zu unterstützen. Gegen die Widerstände von Karls Kollegen kommt es zu Verhandlungen mit dem Mann, der wie Karl als Soldat im Ersten Weltkrieg gekämpft hat. Sigmund Freud setzt alles daran, den Schützen von seinem Vorhaben abzubringen, bevor es zu einem Blutvergießen kommt. Heiko Martens, geb. 1974 in Hannover, Drehbuch- und Hörspielautor, lebt in Berlin. Weitere Folgen der 2011 von Christian Hagitte und Simon Bertling in Kooperation mit dem HR produzierten Hörspielreihe Prof. Sigmund Freud:Das zweite Gesicht, Familienersatz, Stimulus, Friedhof der Namenlosen.
Mittwoch 20:03 Uhr

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SRF 1

Spasspartout

jochen malmsheimer«Es gibt da sehr schöne Momente!» Jochen Malmsheimer zu Gast Es gibt ja Menschen, die können richtig schön sprechen. Und es gibt Leute, die können sehr klug etwas erklären. Und es gibt ein paar unter uns, die können schnell reden. Aber gibt es einen Einzigen, der das alles auf einmal kann? Ja, den gibt es: Jochen Malmsheimer.Der deutsche Kabarettist war wieder mal zu Gast bei uns im Studio. Mit seinen Lieblingsnummern im Gepäck und bester Laune. Was für ein Spass!
Mittwoch 20:03 Uhr

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SRF 3

Rock Special

Dex RomweberEin Meisterwerk vom Dex Romweber Duo Seine frühere Band Flat Duo Jets war die Inspiration für die White Stripes, weil Jack White dadurch klar wurde, dass Gitarre und Schlagzeug für eine Band ausreichen. Jetzt ist mit «Images 13» ein neues Album des Dex Romweber Duo erschienen.«Images 13» ist ein Meisterwerk und ein ganz heisser Anwärter auf das Rock-Album des Jahres. Sämtliche Zutaten für ein zünftiges und abwechslungsreiches Album sind vorhanden. Rockabilly, RocknRoll, Country, Folk, Garage, Surf-Sound: Fast jede traditionelle Musikrichtung wird kenntnisreich verwendet, fast alle Wurzeln aktueller Rock-Musik werden liebevoll freigelegt. Rockige Nummern, Balladen, Coverversionen, auch Instrumental-Stücke wechseln sich wunderbar locker ab. Sänger-Gitarrist Dex Romweber und seine Schwester Sara spielen versiert, mit Energie und jeder Menge Spass. «Images 13» ist wirklich ein Meisterwerk!
Mittwoch 20:03 Uhr

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MDR FIGARO

Das Konzert

cracoviensisBachfest Leipzig Johann Sebastian Bach: Lobe den Herrn, meine Seele. Kantate, BWV 69 Carl Philipp Emanuel Bach: - Gnädig und barmherzig ist der Herr. Kantate, Wq 250C. - Wer ist so würdig als du. Kantate, Wq 222 Johann Sebastian Bach: Wir danken dir, Gott, wir danken dir. Kantate, BWV 29 Jolanta Kowalska, Sopran Kai Wessel, Altus Karol Kozlowski, Tenor Peter Harvey, Bass Capella Cracoviensis Leitung: Jan Tomasz Adamus (Konzert vom 19. Juni 2014 aus der Nikolaikirche, Leipzig) Das Bachfest Leipzig feiert in diesem Jahr neben Johann Sebastian Bach vor allem dessen zweiten Sohn Carl Philipp Emanuel. 1714 in Weimar geboren und 1788 in Hamburg gestorben, war er berühmter als sein Vater. Fiel zu Zeiten von Haydn und Mozart der Name Bach, war Carl Philipp Emanuel gemeint. Seine Einführungsmusik für den Hamburger Pastor Gasie Gnädig und barmherzig ist der Herr aus dem Jahre 1785 und sein Chor Wer ist so würdig von 1774 zeigen mit ihrem schlichten, empfindsamen Gesang, dass sich Carl Philipp Emanuel stilistisch weit von seinem Vater entfernt hatte. Umrahmt wird die Musik des Bach-Sohnes von zwei Leipziger Ratswechselkantaten des Vaters. Wir danken dir, Gott (BWV 29) und Lobe den Herrn meine Seele (BWV 69). Alle vier Werke haben einen feierlichen Charakter und sind ähnlich groß besetzt: mit Pauken und gleich drei Trompeten. anschließend: Bach-Wettbewerb Leipzig 2014
Mittwoch 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

Pink MartiniDas tägliche Radiokonzert - Mit Pink Martini und D"Sound Im ersten Teil mit Pink Martini Pink Martini, die 10-köpfige Band aus Portland, Oregon, eine Mischung aus Salonorchester und kubanischer Tanzcombo bei einem Konzert in Rom im März 2005 Im zweiten Teil mit D"Sound Die norwegische Fusion-Band D"Sound im Mandarin Casino, Hamburg am 27. April 2006 - Teil 2
Mittwoch 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

Thomas Pigor.Kabarett, Comedy & schräge Lieder Diagnose: Tot gelacht! Eine kabarettistische Sprechstunde für Hypochonder Von Daniela Mayer Achtung Ansteckungsgefahr! Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verursacht das übermäßige Konsumieren von Radiosendungen den bisher nur wenig bekannten "Ohrenstravar". Die Symptome: krampfhaftes Verziehen der Mundwinkel zum Dauerlachen. Bei der immer häufiger auftretenden Krankheit handelt es sich um eine spezielle Unterform der so genannten Hypochondrie. Im Studio begrüßt werden dazu Experten und Betroffene aus Medizin und Kabarett. Darunter Dr. Stratmann, Harald Schmidt und Thomas Pigor. Diagnose: Tot gelacht!
Mittwoch 21:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Neue Musik im Konzert

sun raFestival Taktlos 2014 - Teil 1 Vor hundert Jahren wurde Herman Sonny Blount geboren, der später als Sun Ra ausserirdische Musik für seine Big Band schrieb. Am Festival Taktlos feierten die Nachgeborenen seinen Geburtstag, und der neunzigjährige Veteran Marshall Allen leitete die Band. Michel Wintsch, Christian Weber und Christian Wolfarth sind zusammen eines der besteingespielten Trios im Bereich der frei improvisierten Musik, und die Lausannerin in New York Sylvie Courvoisier präsentierte ihre neuste Musik zusammen mit ihrem Lebenspartner Mark Feldman. Drei taktlose Bands in einer Sendung!Sun Ra Archestra cond. Mashall Allen (US)Wintsch/Weber/Wolfarth (CH)Courvoisier/Feldman (CH/US)Konzerte vom 22. Und 24. Mai 2014 in der Roten Fabrik Zürich
Mittwoch 22:35 Uhr

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Nordwest Radio

Das Gespräch

gert vossDer Schauspieler Gert Voss im Ge- spräch mit Katja Weise Die Times kürte ihn einst zum besten Schauspieler Europas: Gert Voss, 1941 in Shanghai geboren, ist ein Bühnenriese. Nach Stationen in Stuttgart und Bochum kam er 1986 ans Wiener Burgtheater, wo er noch heute fest zum Ensemble gehört. Seine intensive Vorbereitung auf das Spiel ist legendär. Geprägt haben ihn die Regisseure Peter Zadek und George Tabori. Noch heute, nach beinahe fünfzig Jahren am Theater, ist jede neue Arbeit für ihn ein Auf- bruch ins Unbekannte. Mit Katja Weise spricht er über verrückte Schauspieler und geniale Regisseu- re, die Lust am Lügen und die Sehn- sucht nach Wahrhaftigkeit.
Mittwoch 23:04 Uhr

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HR2

ARD Radiofestival 2014

Jazz New On Board Aktuelle Jazzalben Von Bert Noglik File Under Jazz - mit diesem Hinweis versehen einige Plattenlabels vorsichtshalber ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den CD-Verkaufs-Regalen. Was dann dort tatsächlich alles unter Jazz einsortiert wird, ist natürlich immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für interessierte Jazzkenner kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Immer mittwochs präsentieren deshalb die Moderatoren und Moderatorinnen von New On Board die aktuell wirklich wichtigen, spannenden, bemerkenswerten Neuerscheinungen des Jazz.
Mittwoch 23:30 Uhr

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