Deutschlandradio Kultur

Feature

WahrsageInnen und Dazwischen Ich lasse Hellseherinnen in mich hineinblicken Von Wibke Bergemann Regie: Friederike Wigger Mit: Britta Steffenhagen und Robert Frank Ton: Andreas Narr Produktion: DKultur 2014 Länge: 53"46 (Ursendung) Gibt es Menschen mit medialen Fähigkeiten, die in ihrem Gegenüber lesen können? Der Praxistest bringt der Autorin einige Überraschungen. Gibt es Menschen mit medialen Fähigkeiten, die in ihrem Gegenüber lesen können? Und wenn ja, was sehen sie dort? Die Autorin glaubt eigentlich nur, was sie sieht. Aber Neugier und der Wunsch nach Orientierung führen sie zu einer medialen Heilerin, einer Schamanin und schließlich zu einer Wahrsagerin. Kosmos, Trommeln und Karten werden befragt. Sie bekommt eine Ahnung von der Macht des Rituals, begegnet ihrem Vorleben, und ihr wird angeboten, in den Gedanken des eigenen Ehemanns zu lesen. Die Sitzungen bringen ein paar Überraschungen zutage, die sie schließlich trotz aller Skepsis nicht mehr kalt lassen. Wibke Bergemann, geboren 1972 und noch immer nicht getauft. Journalistin, Redakteurin, Moderatorin. Linguistin mit Faible für Kauderwelsch und Sprachmixturen. RIAS-Radiopreis 2009 für Too Many Geister (DKultur 2008). RIAS-Radiopreis 2011 für Blitzpost? Ichpod? Hoich finf! (DKultur 2010). Zuletzt: Klauschke. Mein Hauswart und ich auf Spurensuche (Autorenproduktion 2013). Innen und Dazwischen
Samstag 18:05 Uhr
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Bayern 2

Breitengrad

tunesienWächterinnen der Revolution - Tunesiens Frauen und das Erbe der Arabellion Von Alexander Göbel In Tunesien, dem Mutterland der Arabellion, haben vor allem Frauen bewusst auf gewaltfreie Proteste gegen die islamistischen Kräfte gesetzt - mit Erfolg. Die neue Verfassung gilt als eine der fortschrittlichsten der arabischen Welt. Sie garantiert Religionsfreiheit sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Die Scharia spielt politisch keine Rolle. Dies ist auch auf weibliches Engagement zurückzuführen. Politikerinnen und Künstlerinnen, Hausfrauen, Studentinnen und Bloggerinnen versuchen mit aller Macht, die rückwärtsgewandten Kräfte auszubremsen. Doch es gibt auch Islamistinnen und Salafistinnen. Welche Rolle spielen Frauen im Tauziehen um die Zukunft der tunesischen Gesellschaft? Welchen Einfluss haben Frauen - gut drei Jahre nach dem Aufbruch - auf die weitere Entwicklung?
Samstag 18:05 Uhr
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Deutschlandradio Kultur

Oper

juliane banseLive aus der Metropolitan Opera New York Richard Strauss Arabella Lyrische Komödie in drei Aufzügen Libretto: Hugo von Hofmannsthal Arabella - Malin Byström, Sopran Zdenka - Juliane Banse, Sopran Mandryka - Michael Volle, Bariton Matteo - Roberto Saccà, Tenor Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York Leitung: Philippe Auguin nach dem 1. Akt ca. 20.15 Pause mit: Zum Kitsch die meiste Begabung? Richard Strauss und die Operette Von Laurenz Lütteken nach dem 2. Akt ca. 21.20 Pause mit: Debüt an der MET Im Gespräch mit Juliane Banse Richard Strauss" Arabella in New York
Samstag 19:05 Uhr
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HR2

Live Jazz

Jason Lindner.Dafnis Prieto Proverb Trio feat. Kokayi & Jason Lindner. Jazzfest Berlin 2013, Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne, November 2013 Am Mikrofon: Claus Gnichwitz
Samstag 19:05 Uhr
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BR-Klassik

Richard Strauss - Eine Hörbiografie (I)

richard straussRichard Strauss - ein Leben für die Kunst in wechselhaften Zeiten Hörbiographie in drei Teilen von Anette Unger 1864-1894: Auf der Suche nach dem künstlerischen Ich Teil II: Ostersonntag, 20. April 2014, 19.05 Fast 70 Jahre lang folgte Richard Strauss selbstbewusst, ehrgeizig und unbeirrbar seinen künstlerischen Überzeugungen und pochte stets darauf, ein unpolitischer, nur für die Hebung der deutschen Kultur tätiger Künstler zu sein - ob in Kaiserzeit, Weimarer Republik oder Nationalsozialismus, ob in Monarchie, Demokratie oder Diktatur. An seinem Lebensweg scheiden sich bis heute die Geister, fällt es doch nach wie vor schwer, den nicht immer eindeutig greifbaren Komponisten künstlerisch, politisch und menschlich einzuordnen - im Positiven wie im Negativen. Als Dirigent, Operndirektor und Musikfunktionär stritt er für bessere Verdienstmöglichkeiten und Urheberrecht, setzte sich für zeitgenössische Kollegen und ihr Werk ein und erwies sich gleichzeitig als sturer und eigennütziger Opportunist, dem nichts wichtiger war als er selbst. Als Komponist ging er bis an die Grenzen der Tonalität, ohne diese je zu verleugnen, wandte sich genauso dem griechischen Mythos wie der aktuellen Zeitoper, der barocken Arie wie der Wiener Walzerseligkeit zu. Und irritierte sein Publikum mal als Bürgerschreck von morgen, mal als Großbürger von gestern; mal, weil er das Bekannte ironisch zu brechen, mal, weil er es als Erinnerung an eine verlorene Welt festzuhalten suchte.
Samstag 19:05 Uhr
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Deutschlandfunk

Hörspiel

george taboriGeorge Tabori zum 100. Geburtstag Erste Nacht letzte Nacht Von George Tabori und Jörg Jannings Aus dem Amerikanischen: Ursula Grützmacher-Tabori Regie: Jörg Jannings Musik: Klaus Buhlert Mit: George Tabori, Klaus Fischer, Branko Samarovski, Brigitte Röttgers, Otto Sander u.a. Produktion: RIAS Berlin/NDR 1986 Länge: 89 1930 anschließend: Structure in Emotion - Der Bassist und Komponist Avishai Cohen aus Tel Aviv Vorgestellt von Karl Lippegaus Eine Theatergruppe sitzt während eines Sandsturms in Israel fest und versucht, unter widrigsten Umständen eine Aufführung vorzubereiten: Regisseur Bernini inszeniert die Kreuzigung Jesu so authentisch wie möglich. Die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes soll nicht erinnernd empfunden, sondern im Moment der Aufführung von Schauspielern und Publikum miterlebt werden. Wie man auf dem Theater abstrahiert, mit Symbolen arbeitet, wird zum Problem. Das Publikum soll in die rituelle Handlung einbezogen werden. Blutopfer (Tötung des Osterlamms) und die Kreuzigungsszene deuten die testamentarische und die jüngste Geschichte an. George Tabori, 1914 in Budapest geboren, emigrierte 1933 über Wien und Prag nach London, übersiedelte 1945 in die USA, seit 1975 war sein Lebensmittelpunkt Deutschland. Er starb 2007 in Berlin. Bedeutender Theatermacher, Dramatiker, Theaterleiter. Erste Nacht letzte Nacht
Samstag 20:05 Uhr
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Bayern 2

radioSpitzen

Wiener LiederDas Glück is" a Vogerl Rudolf Wessely singt Wiener Lieder Mit Rudolf Wessely (Gesang), Esther Schoepf (Geige) und Manfred Manhart (Akkordeon) Aufnahme vom 3. März 2013 im Turmstüberl des Münchner Valentin-Karlstadt-Musäums Schauspiellegende Rudolf Wessely ist bekannt als renommierter Charakterdarsteller am Wiener Burgtheater und als Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele unter Dieter Dorn. Geboren wurde Rudolf Wessely 1925 in Wien - der Stadt, in der Lebensfreude und Todesbewusstsein so nah beieinander liegen, dass Georg Kreisler behauptet hat: Der Tod muss ein Wiener sein. Das Wiener Lied ist ein musikalisches Spiegelbild dieses Lebensgefühls. Es verherrlicht das Leben und taucht es in sentimentale Gedanken, es erzählt von den Freuden und Sehnsüchten der kleinen Leute und schildert ihre Schwächen und Leiden. Komik und Tragik sind im Wiener Lied ebenso eng verknüpft wie Bewusstsein und Selbstvergessenheit. Kein Wunder, dass die Psychoanalyse, die Erforschung der Seele, in Wien ihren Ursprung hat. Rudolf Wessely gibt sich dem Wiener Lied voller Leidenschaft und Schmäh, aber ohne Kitsch hin. Er singt Klassiker wie Es wird a Wein sein, Die Reblaus oder Der alte Herr Kanzleirat und zitiert passend dazu kurze Texte aus Siegmund Freuds Das Unbehagen in der Kultur. Musikalisch begleitet wird er von Esther Schöpf an der Geige und Manfred Manhart am Akkordeon.
Samstag 20:05 Uhr
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NDR 4 Info

Jazz Konzert

Esbjörn SvenssonEsbjörn Svensson live bei der JazzBaltica Mit Claudia Schober
Samstag 22:05 Uhr
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SWR2

SWR2 Spätvorstellung

tina teubnerBest of Mit Carmela del Feo, Bernd Kohlhepp, Global Kryner u.a. Spielen Sie es bitte noch einmal - getreu diesem Motto sendet die SWR2 Spätvorstellng in einem Best of Künstler, die beim Publikum und den Zuhörern besonders gut angekommen sind. Wie Maddin, der hessische Radio- und TV-Comedian. Oder Tina Teubner, die mit ihrem Programm Männer brauchen Grenzen so manchen nachdenklich gemacht. hat. Mit dabei unter anderem Carmela del Feo, Bernd Kohlhepp und die Global Kryner.
Samstag 23:03 Uhr
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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

mit Ulf Drechsel FUSION 2013 - Wiedergeburt einer Band Die Geschichte der in Ostberlin gegründeten Band FUSION um den Pianisten, Keyboarder und Komponisten Wolfgang Fiedler reicht zurück bis ins Jahr 1977. Nach großen Erfolgen und einigen Umbesetzungen war Ende der 1980er Jahre Schluss. Eine zaghafte Reaktivierung vor 10 Jahren hinterließ keine nennenswerten Spuren. Das könnte nun anders sein. Anlässlich des 60. Geburtstages von Wolfgang Fiedler stellte er gemeinsam mit dem Mitstreiter der ersten Stunde, Volker Schlott, im November 2013 eine neue 10-köpfige FUSION-Besetzung zusammen. Teil 1 des Konzertmitschnittes bei den JAZZ UNITS am 18. November 2013 im Grünen Salon, Berlin Teil 2 folgt morgen bis 00:00 Uhr Ostersonntag 20.04.14
Samstag 23:04 Uhr
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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

mit Andreas Felber. Die Schneeeule und die Kontrabassgitarre: Juan García-Herreros In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá geboren, in New York und Florida aufgewachsen, bereichert Kontrabassgitarrist Juan García-Herreros seit zehn Jahren die Wiener Jazzszene. Im Gespräch mit Andreas Felber plaudert der 36-Jährige, der auch an der Jazzabteilung der Kunstuniversität Graz unterrichtet, über das neue Album Normas und darüber, was es mit seinem Künstlernamen Snow Owl auf sich hat. Auch die Konzertaufnahme dieser Jazznacht steht im Zeichen eines Meisters des tiefen Tons: Sie hören das Scott Colley Quintet auf der Bühne des Jazzfestivals Saalfelden 2013.
Samstag 23:25 Uhr
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