Jetzt läuft auf MDR KULTUR:

Das ARD-Nachtkonzert (II)

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


05.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (IV)

Alexander Glasunow: Konzertwalzer Nr. 1 D-Dur, op. 47 (Beethoven Orchester Bonn: Stefan Blunier) Benedetto Marcello: Konzert e-Moll, op. 1, Nr. 2 (Sonatori de la Gioiosa Marca) Leopold Anton Kozeluch: Sinfonie D-Dur (Concerto Köln) Johann Sebastian Bach/György Kurtág: Triosonate Nr. 1 Es-Dur, BWV 525 (Jewgenij Koroliov, Ljupka Hadzigeorgieva, Klavier) Luigi Boccherini: Streichquartett D-Dur, op. 15, Nr. 1 (Petersen Quartett) Johann Melchior Molter: Trompetenkonzert D-Dur (Hans-Martin Rux, Trompete; Main-Barockorchester Frankfurt: Martin Jopp)


06.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Morgen


06.08 Uhr

 

 

Wort zum Tage

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Christof Lenzen, Gera (Thüringen). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Freikirchen.


06.15 Uhr

 

 

Thema


06.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


06.40 Uhr

 

 

Kalenderblatt


06.50 Uhr

 

 

Presseschau


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.10 Uhr

 

 

Thema


07.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


07.40 Uhr

 

 

MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche


07.50 Uhr

 

 

Feuilleton


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten


08.10 Uhr

 

 

Thema


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Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


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Thema


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

Lesezeit


09.05 Uhr

 

 

Der Stechlin (6/20)

Von Theodor Fontane Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav - von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt - schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; - das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik." Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" - und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin. Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt. Produktion: Patmos-Audio 2006 Sprecher: Otto Mellies


09.45 Uhr

 

 

Kulturtipp


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.15 Uhr

 

 

Musik Forum


10.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


10.40 Uhr

 

 

Kalenderblatt


10.50 Uhr

 

 

Das Gedicht


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.15 Uhr

 

 

Hörbuch


11.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


11.45 Uhr

 

 

Feuilleton


12.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Mittag



12.10 Uhr

 

 

Thema


12.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


12.40 Uhr

 

 

Thema


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten


13.10 Uhr

 

 

Lebensart


13.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


13.40 Uhr

 

 

Lebensart


14.00 Uhr

 

 

MDR KULTUR am Nachmittag


14.15 Uhr

 

 

MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche


14.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


14.45 Uhr

 

 

MDR KULTUR Vorschau


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

MDR KULTUR - Die Klassikerlesung


15.10 Uhr

 

 

Die Welt von gestern (11/20)

Erinnerungen eines Europäers Von Stefan Zweig Produktion: Südwestrundfunk 1991 Sprecher: Walter Andreas Schwarz


15.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


15.45 Uhr

 

 

Musik Forum


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.10 Uhr

 

 

Thema


16.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


16.40 Uhr

 

 

MDR Kultur International


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.10 Uhr

 

 

Thema


17.30 Uhr

 

 

Kultur kompakt - Die MDR Kulturnachrichten


17.40 Uhr

 

 

Thema


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten


18.05 Uhr

 

 

MDR KULTUR Spezial Musik


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

Lesezeit


19.05 Uhr

 

 

Der Stechlin (6/20)

Von Theodor Fontane (Wdh. von 09:05 Uhr)


19.35 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Jazz Lounge

Cannonball Adderley, Saxophon


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten


20.05 Uhr

 

 

MDR KULTUR im Konzert

Silje Nergard beim MDR Musiksommer 2018 Aufnahme vom 21.07.2018, Freyburg, Sektkellerei MDR KULTUR - Hörspiel


22.00 Uhr

 

 

Kruso

Nach dem gleichnamigen Roman Zur Premiere der UFA FICTION-MDR/ARD Degeto-Koproduktion am 26.9. 2018 in Das Erste Von Lutz Seiler Als die Freundin des Literaturstudenten Edgar Bendler bei einem Unfall stirbt, flieht dieser aus seinem bisherigen Leben auf die Insel Hiddensee. In der Kneipe "Zum Klausner" findet er Arbeit als Tellerwäscher und lernt den Russlanddeutschen Alexander Krusowitsch kennen - Kruso. Eine schwierige, zärtliche Freundschaft beginnt. Von Kruso wird Ed eingeweiht in die Geheimnisse und Rituale der skurrilen Gemeinschaft der "Esskaas", wie die Saisonkräfte in der DDR genannt wurden. Krusos Mission ist es, jeden "Schiffbrüchigen des Lebens und des Landes" in drei Nächten zur Freiheit zu führen: "Wer hier war, hatte das Land verlassen, ohne die Grenze zu überschreiten". Doch dann kommt der Herbst 1989. Lutz Seiler, geboren 1963 in Gera, ist gelernter Maurer und Zimmermann. Während seiner NVA-Zeit begann der Lyriker und Erzähler, Gedichte zu schreiben. Bis 1990 studierte er Germanistik in Halle (Saale) und in Berlin. Von 1993 bis 1998 war er mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Peter Walther Herausgeber der Literaturzeitschrift Moosbrand. Seiler lebt in Wilhelmshorst und Stockholm. Für sein Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Bremer Literaturpreis, dem Fontane-Preis, dem Uwe-Johnson-Preis und für seinen ersten Roman "Kruso" mit dem Deutschen Buchpreis 2014. Regie: Ulrich Gerhardt Bearbeitung: Ulrich Gerhardt Komponist: Daniel Dickmeis Produktion: DKultur/MDR 2015 Sprecher: Jens Harzer (89 Min.)


23.30 Uhr

 

 

MDR KULTUR - Nachtmusik


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

Georg Friedrich Händel: "Solomon", 2. Akt (Susan Gritton, Carolyn Sampson, Sopran; Sarah Connolly, Alt; Mark Padmore, Tenor; David Wilson-Johnson, Bass; RIAS Kammerchor; Akademie für Alte Musik Berlin: Daniel Reuss) Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur, op. 90 (Berliner Philharmoniker: Simon Rattle) Hector Berlioz: "Les nuits d'été", Absence, op. 7, Nr. 4 (Bernarda Fink, Mezzosopran; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Kent Nagano) Isaac Albéniz: "Suite española", op. 47 (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Rafael Frühbeck de Burgos)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade D-Dur, KV 250 - "Haffner-Serenade" (Orchestra of the 18th Century: Frans Brüggen) Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 3 D-Dur, op. 29 - "Polnische" (Göteborger Sinfoniker: Neeme Järvi) Michail Glinka: "O du herziges, trautes Mägdelein" (Nicolai Gedda, Tenor; Jan Eyron, Klavier) Modest Mussorgskij: "Eine Nacht auf dem kahlen Berge" (Wiener Philharmoniker: Valery Gergiev) Michael Haydn: Symphonie Nr. 9 D-Dur, P 36 (Slowakisches Kammerorchester Bratislava: Bohdan Warchal)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Claude Debussy: Fantasie (Zoltán Kocsis, Klavier; Budapest Festival Orchestra: Iván Fischer) Gaetano Donizetti: "Sinfonia veneziana" (Bläser-Ensemble des Orchesters der Ungarischen Staatsoper) Robert Schumann: Violinkonzert d-Moll, WoO 23 (Gidon Kremer, Violine; Philharmonia Orchestra: Riccardo Muti)