Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioWelt

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Mit Nora Kaltenbeck Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Geschichten vom Kater Musch - Das Baby Ab 6 Jahren Hörspiel von Ellis Kaut Mit Elfriede Kuzmany, Hans Reinhard Müller, Marin Stadler, Franziska Stömmer und anderen Regie: Günther Friedrich BR 1956 7.30 Sonntagshuhn Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Über die Ahmadiyya Muslim Jaamat Deutschland Sie sind seit fast 100 Jahren in Deutschland aktiv - die Ahmadiyya Muslim Jamaat, eine kleine religiöse Gemeinschaft, die 1889 als sunnitische Ausrichtung des Islams gegründet wurde. Sie haben deutsche Koranübersetzungen veröffentlicht, darunter die erste deutsche Koranübersetzung eines Muslims. Ahmadiyya selbst verstehen sich als liberale, offene, aber wertkonservative Muslime. Ein einziges Wort trennt sie von den Hauptrichtungen des Islams: In ihren Augen ist Mohammed nicht der letzte, sondern der letzte "gesetzgebende" Prophet. Das hat Folgen: Die Islamkonferenz schloss die Ahmadiyya aus der islamischen Gemeinschaft aus. Und auch hierzulande scheint das Leben der Ahmadiyya nicht problemlos.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Meeressäuger brauchen Rechte Wale und Delfine faszinieren Menschen seit jeher; ihrer Schönheit, Eleganz, auch ihrer schieren Größe und gewaltigen Luftsprüngen kann sich kaum jemand entziehen. Mythen und Legenden ranken sich um die Meeressäuger, vom biblischen Propheten Jona, der vom Wal verschluckt wird bis hin zu Melvilles Roman Moby Dick. Eine geheimnisvolle Verbindung scheint zwischen uns Menschen und diesen Wesen der Meere seit Urzeiten zu bestehen. Doch mehr denn je sind sie gefährdet, riesige Fangflotten dezimieren sie, ebenso wie die Vermüllung und Vergiftung der Ozeane. Zwar gibt es inzwischen international geschützte Meereszonen, doch für Plastik oder militärische Sonare bilden sie kein Hindernis. Es bedarf einer generellen Umkehr in der Wahrnehmung dieser Lebewesen. Sie brauchen, so die Organisation des WDC, der Whale and Dolphin Conservancy , eine Charta wie die der UN-Menschenrechte. Sie brauchen mithin ähnliche Grundrechte wie homo sapiens - als uralte Mitbewohner auf diesem blauen Wasserplaneten, von uns Erde genannt.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioReisen


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

"Unmögliche Liebe" - Minnelyrik von heute Jan Wagner sammelte, mit dem Münchner Dichter Tristan Marquardt, Liebeslieder des Mittelalters, übersetzt von über 60 namhaften Lyriker/Innen. Am 28. Oktober erhält er für sein Werk den Büchner-Preis Lesung und Gespräch mit Tristan Marquardt und Jan Wagner Moderation: Cornelia Zetzsche "nur in sackleinen/ gehüllt. kleiner eremit/ in seiner höhle.// nichts als ein faden/ führt nach oben, wir geben/ ihm fünf minuten" Jan Wagner bedichtet oft kleine Dinge des Alltags. Einen Teebeutel wie diesen, einen Nagel, Pasteten aus Birnen, Äpfeln, Quitten. Oder die Regentonne im Garten seiner Kindheit. "ich hob den deckel und blickte ins riesige auge einer amsel" Jan Wagner, 1971 in Hamburg geboren, in Ahrensburg aufgewachsen, lebt heute in Berlin. Er greift zurück auf traditionelle Formen und Stoffe, beherrscht das Sonett, das Pantum, die Ode und weiß eine Sestine zu erklären. Er dichtet formbewusst, anspielungsreich, elegant. Er choreographiert Szenen, sucht das Rezept gefüllter Champignons und erweist sich als kluger, aufmerksamer Beobachter von Dingen, der Naturbeschreibungen, kulturellem Geschehen. Er übersetzt und antwortet Dichter-Kollegen wie Rimbaud und foppt seine Leser mit unreinen Reimen, Halbreimen, Anklängen, Assonanzen. Seit "Probebohrung im Himmel", seinem Debüt 2001, jubiliert das Feuilleton angesichts seiner virtuosen Formenspiele. Am 28. Oktober verleiht ihm die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung den höchsten Preis für deutschsprachige Literatur, den Büchner-Preis. Kurz zuvor, Ende September, veröffentlicht Jan Wagner zusammen mit dem jungen Münchner Dichter und Mediävisten Tristan Marquardt eine große Anthologie des Minnesangs, berühmte und neu entdeckte Liebesgedichte des Mittelalters, übersetzt von über 60 namhaften Lyriker/Innen heute, von Joachim Sartorius, Durs Grünbein, Nora Gomringer und vielen anderen. Die Lesung gibt Einblick in die moderne Übersetzung 800 Jahre alter Verse aus einer Zeit, als die Liebe noch Anbetung und Sehnsucht blieb, meist ohne Echo, ohne Erfüllung. Im Studio: Jan Wagner und Tristan Marquardt. Moderation: Cornelia Zetzsche.


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Das Leben der Ahnen - Familienforschung im Selbstversuch Von Thibaud Schremser Die Faszination vieler Menschen für ihre eigene Herkunft ist schwer zu erklären. Denn selbstverständlich haben meine Ahnen Gene, die ich auch habe. Sicherlich haben sie durch die Wahl ihres Wohnorts oder ihres Partners auch mein Leben in eine bestimmte Richtung gelenkt. Aber fühle ich mich ihnen deshalb verbunden? Kenne ich diese Leute? Sollte ich? Familienforschung ist Sucharbeit. Sie beginnt in Gesprächen mit den noch lebenden Ahnen, führt in Standesamt und ins Stadtarchiv. Aufzeichnungen über die Familie finden sich auch in Kirchenbüchern: Geburt, Taufe, Hochzeit, Nachwuchs, Tod. Der Kreislauf des Lebens in Aktenform. Doch was lernt der Familienforscher beim Studium der Dokumente über das Leben seiner Vorfahren? In seinem Zeit für Bayern-Feature beginnt Thibaud Schremser mit der Erforschung seiner eigenen Familiengeschichte. Er stößt auf einen Künstler, auf ein altes Familiengrab und auf Sackgassen. Handgranaten im Wasser, Schmetterlinge im Bauch Von Menschen, die ihr Leben aufschreiben Von Gerhard Brack Wäre es nach seiner Mutter gegangen, dann wäre Rosse, so sein Spitzname, schon zur Schulzeit Priester geworden. Jetzt hat er für seine Kinder und Enkel sein Leben aufgeschrieben. Geboren ist Josef Roßmair in ärmlichen Verhältnissen in Niederbayern, aufgewachsen im Dachauer Land. Rosse erinnert sich an Lausbubenstreiche, Bauern und Kommunisten und an US-Amerikaner, die mit seiner Jugendbande kurzen Prozess machten, als er beim Schwarzfischen aufflog. Immer wieder stolperte Rosse zurück auf die rechte Bahn, hatte "Massl" in den 88 Jahren seines Lebens. Andere hatten weniger Glück, verarbeiten Traumata: Der Vater erschossen - der Bruder im Flieger abgestürzt - schwanger im April 1986, als die Tschernobyl-Wolke über Bayern stand. Ingeborg Höverkamp wurde jahrelang von Alpträumen geplagt, bis sie sich in ihrer Autobiografie "Zähl nicht, was bitter war" frei schrieb. Die Motive, warum jemand sein Leben aufschreibt, sind so verschieden wie die Menschen, die in der Sendung zu Wort kommen. Aber eines haben ihre Erinnerungen und Gedanken gemeinsam: Sie sind es wert, gehört zu werden.


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Das erste Serienmotorrad der Welt Heinrich Hildebrand, dem Chefredakteur der in München erscheinenden Zeitschrift "Radfahr-Humor", kam 1889 eine wahrhaft zündende Idee: ein Fahrrad mit Motorantrieb - das müsste doch das ideale Fortbewegungsmittel sein! In dem Ingenieur Alois Wolfmüller aus Landsberg fand er den idealen Gefährten für die Realisierung seines Traums. Wolfmüller konstruierte eine bahnbrechende Fahrmaschine, angetrieben von einem Benzinmotor mit zwei Zylindern, dahinrollend auf zwei luftbereiften Rädern. Im Januar 1894 wurde das Patent angemeldet. Die Patentschrift hatte staunenswerte Innovationen zum Inhalt, deren wirkungsmächtigste eine Wortschöpfung war: Die Erfinder nannten ihr Vehikel "Motorrad". Aber dieses Ding auch herzustellen und in Umlauf zu bringen, dafür mochte sich zunächst niemand begeistern. Blieb den beiden Ur-Bikern nur die Flucht nach vorn: Sie gründeten die "Motorfahrradfabrik Hildebrand & Wolfmüller". Am 5. Juni 1894 wurde der staunenden Öffentlichkeit das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt präsentiert. Die Münchner Neuesten Nachrichten jubelten: "Die Lösung des Problems eines Motorfahrrades ist mit dieser Erfindung als vollständig gelungen zu betrachten." Das Geschäft mit dem mechanischen Reittier begann rapide zu florieren. Bald war die Belegschaft der Münchner Fabrik auf rund 1000 Mitarbeiter angewachsen. Doch der Absturz kam ebenso jäh wie der Aufstieg. Die so genannte "Glührohrzündung" verwandelte das "Motorfahrrad" buchstäblich in einen brandgefährlichen Feuerstuhl. Immer mehr gebrannte Kunden fühlten sich geprellt und forderten ihr Geld zurück. Damit nicht genug, kam ans Licht, dass die Herstellungskosten den Verkaufspreis bei weitem überstiegen. Anfang 1897 war endgültig Schluss mit "Hildebrand & Wolfmüller". Der Siegeszug des Motorrads war trotzdem nicht aufzuhalten. Heinrich Hildebrand und Alois Wolfmüller haben das ihre dazu beigetragen, dass heute Millionen von Bikern voll auf den Traum abfahren können, der für sie noch geplatzt war.


13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Pop-Geschichten aus der ganzen Welt Moderation: Tobias Ruhland


15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Michael Farin: Nr. 989, Aichach. Vera Brühne Mitschnitte(3/3) Die Fotos von Vera Brühne in den Hochglanzmagazinen jener Jahre sind verräterisch. Auf ihnen sieht man eine überaus attraktive Frau, der einfach alles zuzutrauen ist. Eine Frau, die das Leben kennt. Eine Frau im einteiligen Badeanzug, die ihre Tochter (im Bikini) geradezu in die Kamera schiebt. Eine Frau, die weiß, was sie will. Der kein Preis zu hoch war. Die selbst ihre Tochter opferte, um ihr Ziel zu erreichen. Und von ihr dann verraten wurde. Vernehmung Sylvia Cosolkowsky. BASF Standardtape / 360 m - 1200 feet. Aussage Sylvia am 14. Mai 1962 / Geschwindigkeit 9,5. Der Indizienprozess gegen Vera Brühne (mit der eigenen Tochter als wichtigster Belastungszeugin) endete 1962 mit der Verurteilung der Angeklagten. Erst 1979 unterzeichnete der bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß ihre Begnadigung. Johann Ferbach war bereits 1972 in der Haft verstorben. Vera Brühne starb 2001 in München. Es bleiben die Gesichter einer Frau, ihre ihr zugeschriebenen und ihre wirklichen. Die Gesichter einer Frau, die sich irgendwann einmal verlor ... und nun, Jahre später, wiedergefunden wird, aufscheinend als Fremde, als synthetisches Produkt ihrer Zeit.


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Christian Ude, Münchner Alt-OB Er war fünf Jahre länger im Amt als Helmut Kohl, sieben mehr als Edmund Stoiber. Außergewöhnliche 21 Jahre lang war Christian Ude der Oberbürgermeister von München. Zum Anlass seines 70. Geburtstags am 26. Oktober wiederholen wir ein Gespräch mit Christian Ude aus dem Jahr 2014. Erfolge und Niederlagen Wie ist ein Politiker gestrickt, der es 20 Jahre lang bei Wahlen schafft, über 60 Prozent der Stimmen für sich zu gewinnen? Auf jeden Fall muss er viel erreicht haben für seine Wähler. Das wird Ude sogar von der Opposition bestätigt. Da ist zum Beispiel sein offenes Verhältnis zur Wirtschaft gewesen, überhaupt seine Offenheit, zum Beispiel in Sachen Akzeptanz von Lesben und Schwulen. Es gibt aber sicher auch die schweren Stunden, die Niederlagen, zum Beispiel als Münchens Kandidatur für die Olympischen Spiele abgelehnt wird, oder als Udes Hochhausplänen in einem Bürgerentscheid der Garaus gemacht wird. Ein einziges Mal hat er bei Wahlen eine schallende Ohrfeige hinnehmen müssen: Bei den Landtagswahlen 2013, als er seinem Kontrahenten Horst Seehofer hoffnungslos unterlegen ist. Mit einer Familie verheiratet In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählte Christian Ude 2014 aber nicht nur von der Politik: Er sprach auch über seine Liebe zu Griechenland. Und darüber, wie es ist, eine Familie zu heiraten. Seine Frau Edith von Welser brachte sechs Kinder in die Ehe mit.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

35 Jahre Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen 35 Jahre Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen Als im September 1982 die Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen ihre Pforten öffnete, ahnte niemand, welch eine Erfolgsgeschichte dieser Schultyp haben würde. " ....schon bald jedoch zeigte es sich, spätestens jedoch mit der Schließung der bayerischen Fachakademien für Musik, dass Berufsfachschulen in Bayern eine Lücke schließen mussten: Zwischen einem neben der allgemein bildenden Schule stattfindenden Instrumental- oder Vokalunterricht und einer beruflichen künstlerischen oder pädagogischen Vollzeitausbildung fehlte eine Möglichkeit des Erlernens professioneller Strukturen, die in anderen Ländern größtenteils funktionierte, so dass der deutsche Ausbildungsmarkt mehr und mehr von ausländischen Studierenden überschwemmt wurde. Seit nunmehr 35 Jahren ist die Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen diese Brücke zum Musikberuf. Die enge Verbindung von Leitungsaufgaben in der Amateurmusik mit der Vorbereitung auf ein weiterführendes Musikstudium ist und bleibt der Schlüssel für den anhaltenden Erfolg der Berufsfachschulen für Musik. Mit einer Reihe von Konzerten und Veranstaltungen, die das kulturelle Leben in Bad Königshofen und Unterfranken bereichern, leistet die Schule darüber hinaus einen wichtigen kulturellen Beitrag für die Kurstadt Bad Königshofen, den Landkreis Rhön-Grabfeld und den Bezirk Unterfranken." Prof. Ernst Oestreicher, Fachschulrektor Werner Aumüller, selbst ehemaliger Absolvent dieses Schultyps, wirft einen Blick auf dreieinhalb Jahrzehnte Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen.


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter



20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Alois Brummers bumsfidele Filmfestspiele Nur damit wir uns richtig verstehen: Mit Porno hatte das noch nichts zu tun, dieses aus heutiger Sicht rührend unschuldige bayerische Heimat-Erotik-Film-Paradies, das sich Alois Brummer Ende der 1960er schuf. Der geschäftstüchtige Bauernsohn aus Niederbayern hatte einfach die Zeichen der Zeit erkannt und wollte "schönen, sauberen, volkstümlichen Sex" im Kino zeigen. Und so erfand Brummer als Drehbuchautor und Regisseur Figuren, wie sie die Deutschen noch nicht gesehen hatte: Den Grafen Porno von Geilsberg, der zum Frühstück viele Eier isst, damit er nicht schlapp macht. Dr. Fummel mit seinem Stachel, bei dem heiße Bienen nicht lange fackeln. Oder den berühmt berüchtigten Xaver Strammsackel. Und die Frauen? Sind lüsterne Preußinnen oder frühreife Apothekertöchter. Es ist eine Welt, in der Lust und Nacktsein erlaubt sind, aber doch alles seine Ordnung hat. Bis Mitte der 1980er brachte diese bayerische Variante der Lederhosn-Erotik die damals noch ungleich verklemmtere BRD in Wallung und beflügelte die sexuellen Fantasien von Millionen. Dann verschwanden die harmlosen Lustbarkeiten von der Leinwand - der Siegeszug der Porno-Industrie begann. Und heute? Sind Brummer-Filme dank Retro-Trend Kult.


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Digital first? Unsere Gesellschaft scheint in unterschiedlichen Zeitzonen zu leben: Während die einen schon Chip-Implantate testen, die unsere Kommunikation rigoros verändern sollen, erlernen andere in ihrer Ausbildung noch Powerpoint-Folien zu erstellen. Ein Wandel ist im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert. Historiker und Futuristen sprechen gar von einer fundamentalen Transformation unserer Lebensform. Und wir werden diesen Wandel nicht nur erleben, sondern als Unternehmer, Arbeitnehmer, und als sogenannte Solopreneure und Intrapreneure mit hervorbringen. Dieses Feature beschäftigt sich nicht mit den Schwergewichten der Branche wie Facebook-Gründer Marc Zuckerberg oder Tesla-CEO Elon Musk, die fast schon exemplarisch für Innovation, Wandel und Neuanfang stehen. Die Autorin spricht stattdessen mit denjenigen, die in ihrer täglichen Arbeit mit diesem Wandel umgehen. Mit Softwareentwicklern und -beratern, Coaches für neue Arbeitsmethoden und Anwendern wie dem Landwirt mit dem autonom fahrenden Traktor. Jene Pioniere, die Technik, Tools und Methoden für Menschen greifbar und anwendbar machen. Pioniere, die kreativ und disruptiv denken, also neue Wege gehen und alte Technologien und Arbeitsweisen möglicherweise vollständig verdrängen. Sie versprechen eine unkompliziertere Arbeitswelt, sie stoßen auf Ängste und Überforderung und setzen sich damit auseinander, dass der Wandel von Arbeit auch die Gesellschaft fundamental verändern könnte. Immer mehr Menschen tragen als Teil von Online-Communities zur Wertschöpfung von Unternehmen bei, die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwinden allmählich: Schon bald könnte etwa das Beschwerdemanagement von Versicherungen über Chatbots laufen, die dank intelligenter Algorithmen mindestens genauso höflich und geduldig sind wie ihr menschliches Pendant. Kathrin Reikowski, Jahrgang 1984, ist Ethnologin und arbeitet als Texterin, Journalistin und systemische Beraterin. Sie gründete einen Verein für Jugendbegegnungen zwischen Namibia und Deutschland und war fünf Jahre hauptberuflich Community Managerin. Journalistisch und als Coach beschäftigt sie sich derzeit mit dem Wandel von Arbeit, Migration und Ehrenamt.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Erkenntnisse und Beobachtungen vom Zündfunk-Netzkongress


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Dmitrij Schostakowitsch: "Der Bolzen", Suite (MDR-Sinfonieorchester: Dmitrij Kitajenko); Norbert Burgmüller: Klavierkonzert fis-Moll, op. 1 (Nikolaus Lahusen, Klavier; Philharmonisches Staatsorchester Halle: Heribert Beissel); Max Reger: Variationen und Fuge E-Dur, op. 100 (Gewandhausorchester Leipzig: Franz Konwitschny)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Marin Marais: Suite g-Moll (Jordi Savall, Bassgambe; Hopkinson Smith, Theorbe; Ton Koopman, Cembalo); Louis Spohr: Doppelquartett g-Moll, op. 136 (Academy of St.Martin-in-the-Fields Chamber Ensemble); Heitor Villa-Lobos: Gitarrenkonzert (Julian Bream, Gitarre; London Symphony Orchestra: André Previn); Josef Suk: "Das Reifen", op. 34 (Royal Liverpool Philharmonic Choir and Orchestra: Libor Pesek)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Joseph Haydn: Klavierkonzert G-Dur, Hob. XVIII/4 (Andreas Frölich, Klavier; Delian Quartett); Carl Nielsen: Bläserquintett, op. 43 (Philippa Davies, Flöte; Gareth Hulse, Oboe; Michael Collins, Klarinette; Robin O'Neill, Fagott; Richard Watkins, Horn); Claude Debussy: "Clair de lune" (Jacques Loussier Trio)


04.58 Uhr

 

 

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