Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioWissen

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Mit Tom Viewegh Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.30 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften 6.30 Jehovas Zeugen in Deutschland 6.45 Alt-Katholische Kirche


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: Können Eulen heulen? * Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn - Mutprobe von Silke Wolfrum * Mariechen Von Bertolt Brecht Mit Udo Wachtveitl Die Mutprobe Von Cornelia Funke Mit Fanny Krausz Das artige Kind Von Walter Hohenester Mit Paul Herwig *


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Die Katholische Kirche in Indien An der Seite der Slumbewohner Die Katholische Kirche in Indien Von Johannes Reichart Hunger, Umweltzerstörung, Klimawandel, Ausgrenzung. Das sind die Faktoren, die das Leben eines großen Teils der Menschen auf dieser Erde wesentlich beeinflussen. Änderung wäre dringend erforderlich. Niemand darf zurückbleiben, heißt es in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Papst Franziskus hat den Satz auf seine Weise in der Enzyklika "Laudato si" bekräftigt. Eine der großen Aufgaben der Kirche ist es, sich der Armen und Ausgegrenzten anzunehmen, Hilfe zu leisten. Sie versucht dies unter anderem in Indien, einem Land, in dem krasse Gegensätze aufeinanderprallen, das extreme soziale Gefälle auch religiös bedingt ist. Unterstützt wird die Kirche in Indien durch das deutsche Hilfswerk Misereor. Johannes Reichart hat Projekte in Neu-Dehli und im Norden des Landes besucht.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren Himmelsstürmer Die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren Von Markus Kaiser Von der biblischen Legende vom Turmbau zu Babel über die astronomischen Erkenntnisse von Galileo Galilei bis hin zum ersten Menschen auf dem Mond - schon immer scheinen die Weiten des Himmels die Menschen zu faszinieren und magisch anzuziehen. Und je mehr wir das riesige Universum um uns herum erforschen, desto größer und geheimnisvoller stellt es sich uns dar. Gibt es Leben auf anderen Himmelskörpern und was hat es mit der "dunklen Materie" auf sich, die einen großen Teil unseres Universums ausmacht? Mit solchen Fragen beschäftigen sich Astrophysiker wie Harald Lesch, der als begeisterter Naturwissenschaftler trotzdem immer gläubiger Christ geblieben ist. Ein Fernweh nach den Sternen spürte auch der ehemalige Astronaut Thomas Reiter, als er die Atmosphäre der Erde verließ und den Sternenhimmel unserer Galaxie so intensiv sah, wie nie zuvor. Was macht es mit einem Menschen, wenn er die Erde von oben sieht und sich der Winzigkeit der Menschheit und der Zerbrechlichkeit unseres Lebensraums inmitten eines schier unendlichen Kosmos bewusst wird? Und wie groß muss die Sehnsucht nach oben sein, um einen Menschen dazu zu bringen, die Erde für immer zu verlassen und eine Kolonie auf dem Mars zu gründen, wie es Steve Schild plant, der am umstrittenen Projekt "Mars One" teilnimmt. Die evangelischen Perspektiven porträtieren drei Menschen mit der Faszination für den Himmel über unseren Köpfen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Moderation: Gregor Hoppe Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

August Zirners "Frankenstein" mit Musik(2/2) Zum 200. Geburtstag von Mary Shelleys "Frankenstein" entwickelte der Schauspieler August Zirner mit dem Spardosen-Terzett eine theatralisch-musikalische Version des Kultromans. Lesung mit Musik. Moderation: Cornelia Zetzsche Als die 19jährige Mary Shelley im Haus von Lord Byron am Genfer See mit ihrem künftigen Ehemann und anderen in einen Schreibwettbewerb trat und ihre Geschichte 1818 veröffentlichte, konnte niemand ahnen, dass ihre Schauergeschichte einmal zum Roman-Klassiker "Frankenstein" werden würde. Beeinflusst vom Leibarzt Byrons, vom Großvater Charles Darwins und anderen Naturwissenschaftlern ihrer Zeit. Und die Elektrizität, die im Roman zum Instrument der Belebung wird, wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts als neue Errungenschaft gefeiert. Victor Frankenstein, der Schöpfer des Monsters, wächst in Genf auf, erfährt früh den Tod der Mutter, geht zum Studium nach Ingolstadt und wird von der Leidenschaft der Wissenschaft erfasst. Tote Materie zum Leben zu erwecken, das wird sein Ziel - und sein Verhängnis. Denn Frankenstein erschafft ein Wesen, das er nicht mehr zu beherrschen vermag. Kein Wunder, wenn "Frankenstein oder Der moderne Prometheus" zum Sinnbild für die Hybris der Wissenschaft geworden ist. Der Roman ist ein Geflecht aus Briefen und Erinnerungen. August Zirner konzentriert sich ganz auf den Kern der Geschichte, erzählt von Victor Frankensteins Wahn und später Erkenntnis, musikalisch begleitet von Spardosen-Terzett, das er - zur Lesung - noch mit seiner Querflöte begleitet. Nach Auftritten im Bundesgebiet, ist das Ensemble nun in "radioTexte - Das offene Buch" auf Bayern 2 zu Gast. Die komplette Lesung erscheint am 5. März als Hörbuch bei Steinbach Sprechende Bücher, in Kooperation des BR/ Bayern 2 mit GLM Music. Regie: Eva Demmelhuber. Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ford Madox Ford: Das Ende der Paraden Das Ende der Paraden III. Der Mann, der aufrecht blieb (1) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Valentine Wannop - Anna Drexler Mrs. Duchemin - Jeanette Spassova Miss Wanostrocht - Wiebke Puls McKechnie - Shenja Lacher Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten. Ford Madox Ford, geb. 1873 in Merton/ England als Ford Hermann Hueffer, Sohn eines deutschstämmigen Musikkritikers. Namensänderung wegen der anti-deutschen Stimmung während des Ersten Weltkriegs, Mittelname zu Ehren des Großvaters mütterlicherseits, des Malers Ford Madox Brown. Studium in London. 1891 Konversion zum katholischen Glauben. 1915-17 als Soldat der britischen Armee im Ersten Weltkrieg. Als er 1908 sein erstes Literaturmagazin "The English Review" gründet, veröffentlicht er darin u.a. Texte von Joseph Conrad, Henry James, John Galsworthy und William Buttler Yeats. Mit Joseph Conrad verbindet Ford eine enge Freundschaft, die beiden verfassen zusammen den Roman "Romance" (1903). Tätigkeit als Verleger, Kritiker und Schriftsteller. Seine bedeutendsten Werke sind "The Good Soldier" (1915, dt. Übersetzung: "Die allertraurigste Geschichte") und die Tetralogie "Parade's End" (1924-28, dt. Übersetzung: "Das Ende der Paraden"). Im Pariser Exil entsteht das Magazin "Transatlantic Review" und ist Grundstein für die Zusammenarbeit mit James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein und Ezra Pound in den 1920er Jahren. 1933 Veröffentlichung der Autobiografie "It Was The Nightingale". 1939 stirbt Ford Madox Ford im französischen Deauville.


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Edzard Reuter, langjähriger Daimler-Chef Ursula Heller im Gespräch mit Edzard Reuter, langjähriger Daimler-Chef Edzard Reuter war einer der mächtigsten Industriemanager Deutschlands. In seinem Buch "Stunde der Heuchler" plädierte er für mehr soziale Verantwortung in den Eliten. Zu seinem 90. Geburtstag am 16. Februar wiederholen wir ein Gespräch mit dem langjährigen Daimler-Chef aus dem Jahr 2011. Visionär und Gestalter Edzard Reuter wird 1928 in Berlin geboren, mit acht Jahren geht er mit seinen Eltern ins Exil in die Türkei. 12 Jahre später kehrt die Familie nach Berlin zurück, der Vater, Ernst Reuter, wird Berliner Oberbürgermeister und Edzard nimmt zunächst das Studium der Mathematik und der Theoretischen Physik und dann das der Rechtswissenschaften auf. Im Anschluss findet er seinen beruflichen Einstand bei der "Ufa Berlin". 1964 wird er Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG in Stuttgart und 1987 Vorstandsvorsitzender. In seinem Amt ist Edzard Reuter Visionär und Gestalter: Durch zahlreiche Akquisitionen und Unternehmenszukäufe macht er aus dem Autohersteller "Mercedes" einen integrierten Technologiekonzern. 1995 übergibt er an seinen Nachfolger Jürgen Schrempp, der die Vision des integrierten Technologiekonzerns aufgibt und sich durch Betonen des Shareholder Value von Reuters Managementphilosophie absetzt. Führungskräfte von heute Im Gespräch mit Ursula Heller in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählte der ehemalige Spitzenmanager Edzard Reuter auch, warum er die heutigen Führungskräfte für Heuchler hält und warum er sich selbst 1994 für den Posten des Regierenden Bürgermeisters von Berlin ins Gespräch brachte.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Was ist schon echt?(3/3) Was ist schon echt? (3/3) Das Tagebuch der Anne Frank Von Renate Maurer (Deutschlandradio 30.09.2016) Mitte der 1950er Jahre begann der Siegeszug des Tagebuchs der Anne Frank. Der sensationelle Erfolg - zunächst im Theater - sorgte zwar dafür, dass sich die Deutschen massenhaft auch mit dem Buch beschäftigten. Doch von Vergangenheitsbewältigung konnte keine Rede sein. Die erste deutsche Übersetzung des Buches war deutlich entschärft - so fehlen zum Beispiel viele der deutschenfeindlichen Äußerungen der jungen Jüdin Anne Frank. Und auch sonst hat das Tagebuch, das heute vielen als authentisches Dokument eines jüdischen Lebens im Schatten der Nazi-Verfolgung gilt, eine überaus komplizierte Geschichte. Schon Anne Frank selbst hatte zwei verschiedene Versionen des Tagebuchs angefertigt. Und spätere Bearbeitungen und Übersetzungen haben ihre Texte teilweise weiter verzerrt. So wurde in der Nachkriegszeit aus dem durchaus frechen und bitteren Tagebuch eines jungen Mädchens ein gefühliger Weltbestseller.


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Klangwelt ohne Grenzen Peter Fulda ist Kulturpreisträger 2017 der Stadt Nürnberg Detlef Krenge im Gespräch mit dem vielseitigen Jazzmusiker und Komponisten


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Keine Stunde Null. Nirgends. Keine Stunde Null. Nirgends. Was aus den Gestapo-Verfolgern der Weißen Rose wurde Von Ulrich Chaussy Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Siehe auch Montag, 19. Februar 2018, 9.05 Uhr Die Geheime Staatspolizei GeStaPo war in Deutschland zwischen 1933 und 1945 der Inbegriff des nationalsozialistischen Terrors. Hitlers Regime baute fest auf die lähmende Angst, die die Gestapo durch ihre Verfolgung von Andersdenkenden und Oppositionellen bei der Mehrheit der Deutschen auslöste. Die Gestapo stand für den NS-Überwachungsstaat, in dem es keine Parteien außer der NSDAP, keine freie Meinungsäußerung, schon gar keine freie Presse gab, in dem schon eine bloß gesprächsweise geäußerte abweichende Meinung unter schwerster Strafandrohung stand. Es war die Gestapo, die den Blutrichtern und Henkern der NS-Zeit die Widerstandskämpfer zur Aburteilung auslieferte, die den Mut hatten, trotz aller Risiken aktiv zu werden - wie etwa die "Weiße Rose". Ulrich Chaussy hat untersucht, wie die Mitglieder der "Weißen Rose" von Beamten der Münchner Gestapo-Leitzentrale überführt und diese Widerstandsgruppe zerschlagen wurde. Bei der Recherche für den Kinofilm "Sophie Scholl - die letzten Tage" stieß er auf bizarre Geschichten. Die Verfolger von einst wurden nach dem Krieg nicht nur so gut wie gar nicht zur Verantwortung gezogen, einige ermittelten sogar fast bruchlos weiter gegen "Staatsfeinde" - jetzt in den Diensten der Amerikaner. Es gibt interessante Aktenfunde und Gespräche mit Zeitzeugen, unter ihnen der Sohn des Gestapo-Ermittlers Robert Mohr, des Vernehmungsbeamten von Sophie Scholl; es gibt Dokumente aus den Spruchkammerverfahren von Gestapo-Beamten, auch Korrespondenz von Robert Scholl, dem Vater von Hans und Sophie, mit Robert Mohr sowie Vernehmungsprotokolle des amerikanischen Geheimdienstes CIC mit dem Vernehmer von Hans Scholl, Anton Mahler, der nach dem Krieg in die Dienste der Amerikaner trat. Eine Sendung zum 75. Todestag der Geschwister Scholl, die am 22. Februar 1943 hingerichtet wurden.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Yoko Ono Yoko Ono Ausflug in eine Welt der Ideen Von Jenni Roth Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Es gab Zeiten, da war sie die meist gehasste Frau, bestimmt aber die berühmteste Witwe, der Welt. Provokateurin, Aktivistin, Gründerin einer Kunstbewegung - es gibt nicht vieles, was Yoko Ono nicht erlebt oder ausgelassen hat in ihrem Leben. An ihrem 85. Geburtstag, am 18. Februar 2018, ist sie immer noch die vielleicht bekannteste unbekannte Künstlerin der Welt: Jeder kennt ihren Namen, aber keiner weiß, was sie eigentlich macht. Deshalb führt uns das Feature in Yokos Welt nach New York. Zum Beispiel in die Upper Westside, 72. Straße, direkt am Central Park. Das Dakota Building ist eine Luxusadresse, Dirigent Leonard Bernstein hat hier gewohnt, Sting, oder Frankenstein-Monster Boris Karloff. Vor den schweren Flügeltüren: die klickenden Kameras der Touristen. Yoko Ono bekommt davon nichts mit. In Socken begegnen wir ihr in ganz realen Räumen, am Tisch neben ihrer gelben Einbauküche und im Flur, in dem ihre Gemäldesammlung hängt. Wir betreten aber auch virtuelle Räume, in denen junge Künstler wie Peaches ihre Songs remixen und davon erzählen, wie die alte Lady bis heute die Kunstwelt prägt. Räume voller Geräuschcollagen und Fluxuskunst, in dem wir in Grapefruit lesen, dem Buch für "Instructions and performances", das einen Einblick gibt in die Ideenwelt der Konzeptkünstlerin, etwa mit Anleitungen wie: "Schau in die Sonne, bis sie zum Quadrat wird". Räume, in denen Yoko wieder vier Jahre alt ist und im Kopf schon Konzeptkunst entwirft. In denen John und Yoko vom Weltfrieden träumen. Vielleicht finden wir in einem der Räume auch die Antwort auf die Frage, was eigentlich aus dem Apfel geworden ist, in den Lennon bei ihrer ersten Begegnung gebissen hat und der bis heute symbolhaft für den Anfang einer einzigartigen Beziehung steht.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Brot und Spiele Brot und Spiele, oder: Wie mir im Lauf der Jahre meine Olympiahelden, die Olympischen Ideale und der Sinn der Spiele genommen wurden Von Noe Noack Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Die viel beschworene 'Olympische Idee' will für die "Jugend der Welt" ein Fest veranstalten, will neben der "Entwicklung des Leibes" auch die "moralische Vervollkommnung" des Menschen vorantreiben. Wie viel diese Olympische Idee des Pierre de Coubertin mit den heutigen Olympischen Spielen zu tun hat, das muss man allerdings fragen, wenn man etwa die man die lange Reihe der Dopingverdachtsfälle betrachtet. Dabei ist Doping nur ein Teil dessen, was Sportgroßveranstaltungen in die Kritik bringt. Noe Noack, selbst ehemaliger Leistungssportler, beschreibt, wie ihm im Laufe seiner Zeit als Sportler die Olympiahelden, die Vorbilder, die Ideale abhandenkamen. Und fragt sich in einer Zeit des immer "schneller, höher, weiter" in der Gesellschaft, warum immer noch so viele Zuschauer und Konsumenten an die "saubereren Spiele" glauben wollen. Und warum ist der Medaillenspiegel in vielen Medien die wichtigste Rubrik während der Olympischen Spiele? Warum brauchen wir überhaupt Helden, wollen siegen und Sieger sehen und nehmen dabei in Kauf, dass wir in einem Zirkus sitzen und dabei zusehen, wie hochgezüchtete Gladiatoren nicht selten mit illegalen Mitteln um einen Sieg kämpfen, der im extremsten Fall auch das Leben kosten kann? Ines Geipel (ehemalige Weltklassesprinterin in der DDR, Literaturprofessorin, Autorin und ehrenamtliche Leiterin der Dopingopfer-Hilfe e.V.), Hajo Seppelt (ARD-Dopingexperte), Thomas Kistner (Süddeutsche Zeitung, Buchautor), Volker Caysa (ehemaliger DDR Hammerwerfer, Professor für Philosophie, Autor von "Körperutopien - Eine phil. Anthropologie des Sports") und Armin Nassehi (Soziologieprofessor) geben Antworten, beschreiben und fordern Konsequenzen und zeigen Auswege und Fluchten aus einem kaputten System auf.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Carl Maria von Weber: "Euryanthe", Ouvertüre (Staatskapelle Dresden: Gustav Kuhn); Carl Stamitz: Sinfonie Es-Dur (Thüringisches Kammerorchester Weimar: Wolf-Dieter Hauschild); Franz Liszt: "La lugubre gondola" (Friedemann Eichhorn, Violine; Rolf-Dieter Arens, Klavier); Joseph Haydn: Violoncellokonzert D-Dur, Hob. VIIb/4 (Jan Vogler, Violoncello; Virtuosi Saxoniae: Ludwig Güttler); Jan Koetsier: "Cinq nouvelles", op. 34 a (Leipziger Hornquartett); Franz Schmidt: Symphonie Nr. 3 A-Dur (MDR Sinfonieorchester: Fabio Luisi)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

George Enescu: Suite Nr. 3, op. 18 (Ewa Kupiec, Klavier); Benjamin Britten: Serenade, op. 31 (Andrew Staples, Tenor; Jörg Brückner, Horn; Münchner Philharmoniker: Constantinos Carydis); Carl Nielsen: Bläserquintett, op. 43 (Variation 5); Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert G-Dur, KV 216 (Julian Rachlin, Violine; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Edward Elgar: "In the South", op. 50 (Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia: Antonio Pappano); Franz Liszt: "Venezia e Napoli" (Mona Asuka, Klavier); Francesco Durante: Konzert g-Moll (Il Giardino Armonico: Giovanni Antonini)


04.58 Uhr

 

 

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