Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioWissen am Nachmittag

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen Gespräch mit Frank Stauss, Wahlkampf-Experte und ehemaliger SPD-Berater, zur Lage der Sozialdemokratie Gespräch mit Alexander Bleick, ARD-Team Pyeongchang, zu den Olympischen Winterspielen 2018 Gespräch mit Matthias Dembinski, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, zur Bilanz der Sicherheitskonferenz Gespräch mit Tilmann Kleinjung, BR-Redaktion Religion und Orientierung, zu Finanzskandalen anlässlich Auftakt Bischofskonferenz Gespräch mit Peter Altmaier, CDU: Euro-Finanzminister-Treffen und Fall Yücel Kommentar zur Sicherheitskonferenz Pro und Contra Kreisverkehr Künstliche Sounds für Verkehrssicherheit Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz Konzert Violins of Hope in Dachau Wie Reproduktionsmediziner bei den Kinderwunsch-Tagen in Berlin mit in Deutschland illegalen Praktiken werben Die Presse mit Eberhard Schellenberger Gedanken zur Passionszeit von Andreas Ebert Ende der Welt: Flughafenroboter. Von Gregor Hoppe 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Barbara Knopf Proteste und Populisten - Gespräch mit Yascha Mounk über Gründe des politischen Zerfalls Geld ist alles - Die Uraufführung von Gesine Schmidts "Vermögend" im Theater Regensburg Von Angelika Schüdel Digitalisierte Kunst - Museen, Bibliotheken und Archive fordern politische Unterstützung zur Sichtbarmachung ihrer Bestände im Netz Von Julie Metzdorf Musik: Erdmöbel, "Hinweise zum Gebrauch" [Jippie Records]


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Die Weiße Rose Die Geschwister Scholl Der Widerstand der Weißen Rose Der Strafrichter Roland Freisler Im Dienst des NS-Staates Das Kalenderblatt 19.2.1919 Der Lotter-Putsch scheitert in München Von Julia Devlin Die Geschwister Scholl - Der Widerstand der Weißen Rose Autor: Christian Feldmann / Regie: Irene Schuck Für viele ist die "Weiße Rose" immer noch eine romantische Widerstandslegende: ein rührendes Märchen von ein paar naiv-idealistischen Studenten, die etwas gegen den Krieg und die kulturlose Nazi-Bande tun wollten und mit ihren wenig durchdachten Spontanaktionen sich selbst dem Henker auslieferten. Doch was die Münchner Querköpfe um Hans und Sophie Scholl und Alexander Schmorell damals heimlich in ihre Schreibmaschinen tippten und als Flugblatt an Professoren, Publizisten, Gastwirte verschickten, verrät durchaus politischen Durchblick und eine klare Strategie: Herstellung einer Gegenöffentlichkeit zur Nazi-Propaganda, Sabotage der Rüstungsbetriebe, Neuaufbau eines freiheitlichen, föderalistischen, europäisch orientierten Deutschlands. Eine andere gesellschaftliche Machtverteilung mit einem "vernünftigen Sozialismus". Seit die bis zum Mauerfall in der Ostberliner Stasi-Zentrale eingeschlossenen Gestapo-Verhörprotokolle der Geschwister Scholl frei zugänglich sind, ist Bewegung in die Forschung über die "Weiße Rose" gekommen und stellen sich wichtige Fragen neu: Welche Rolle spielten die Erfahrungen der jungen Widerständler an der Ostfront? Welche Bedeutung hatten Religiosität und Gewissensethik? Warum ließen sich Hans und Sophie Scholl am Ende bei ihrer Flugblattaktion in der Münchner Universität so widerstandslos festnehmen? Wussten sie, dass sie verraten worden waren? Der Strafrichter Roland Freisler - Im Dienst des NS-Staates Autorin: Sabine Straßer / Regie: Sabine Kienhöfer Er hat Sophie und Hans Scholl zum Tode verurteilt, die Verschwörer des Attentats vom 20. Juli 1944 - und tausende weitere Menschen: Roland Freisler, deutscher Jurist und von 1943 bis 1945 Präsident des deutschen Volksgerichtshofes. Er schickte nicht nur Widerständler zum Schafott, sondern auch unzählige kleine Leute, wie die 40-jährige Emma Hölterhoff, Mutter von vier Kindern, die einmal zu Soldaten gesagt haben sollte: "Schmeißt an der Front das Gewehr weg und stellt euch tot." Freisler brüllte Angeklagte wie sie im Gerichtssaal hemmungslos nieder, bevor er so gut wie immer das Todesurteil über sie aussprach. Der Nürnberger Militärgerichtshof nannte ihn posthum "den düstersten, brutalsten und blutigsten Richter der gesamten deutschen Justizverwaltung." Roland Freisler selbst hätte dieses Urteil womöglich noch mit Stolz erfüllt, denn er galt selbst unter Nationalsozialisten als unberechenbarer Fanatiker und bizarrer Eiferer. Historiker und Menschen, die Freisler noch leibhaftig erlebt haben, sind sich aber einig: Freisler war keineswegs verrückt. Er war ein Produkt seiner Zeit und der Gesellschaft, die ihn umgab. Moderation: Michael Zamertzer Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Tabuthema Abtreibung Notizbuch-Anrufsendung: Fastenzeit Rufen Sie an: 0800/246 246 9 (kostenfrei) - im Studio: Werner Tiki Küstenmacher, Pastor und Autor Nah dran: Tabuthema Abtreibung - der schwierige Weg zum Schwangerschaftsabbruch Von Claudia Decker Echt oder falsch - Schneeglöckchen und Märzenbecher Äcker im Winter - wächst da was? Moderation: Mathias Knappe 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Nah dran: Tabuthema Abtreibung - der schwierige Weg zum Schwangerschaftsabbruch Etwa jede vierte Frau entscheidet sich einmal in ihrem Leben, eine Schwangerschaft abzubrechen. Die Zahl der Abbrüche in Deutschland lag 2016 bei etwa 99.000. Lange wurde über Strafbarkeit und Freigabe des Schwangerschaftsabbruchs heftig gestritten; in den 70er, 80er und 90er Jahren gingen Frauen und Männer dafür auf die Straße. Die gesellschaftliche Kontroverse endete mit der Beratungsregelung. Demnach ist der Schwangerschaftsabbruch nach § 218 immer noch strafbar, es sei denn, die Schwangere hat sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff beraten lassen und lässt den Abbruch vor Ablauf der zwölften Woche von Arzt oder Ärztin durchführen. Das Procedere ist gesetzlich fest umrissen, es kann einem Hürdenlauf gleichen: Von der Selbsterforschung bis zum Termin bei einer Beratungsstelle bis zum Finden einer Arztpraxis oder einer Klinik in der vorgegebenen Frist. Die Bundesländer sind verpflichtet, für ein ausreichendes Angebot wohnortnaher Beratungsstellen und ambulanter und stationärer Einrichtungen für Schwangerschaftsabbrüche zu sorgen. Wie ist die Lage in Bayern? 128 staatlich anerkannte Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen gibt es hierzulande, von verschiedenen Trägern. Wer in Großstadtnähe lebt, dürfte problemlos eine Praxis bzw. eine Klinik für den Abbruch finden. Auf dem Land dagegen sieht es schlecht aus. Und finden Frauen überhaupt entsprechende Informationen, wenn sich ÄrztInnen schon strafbar machen, wenn sie auf ihrer Internetseite lediglich darüber informieren, dass sie einen Abbruch vornehmen, wie es jüngst einer Ärztin in Gießen geschah? Abtreibungsgegner, sogenannte Lebensschützer, hatten die Ärztin angezeigt. Mit solchen Aktionen erregen sie Aufsehen in Medien und Politik, Ärztinnen und Ärzte diffamieren sie als Tötungsspezialisten oder Tötungsbefürworter. Die Folgen: Praxen entfernen Angaben zum Schwangerschaftsabbruch von ihrer Homepage oder führen gar keine Abbrüche mehr durch. Das Thema Abtreibung ist für Frauen, Beraterinnen und Ärzte immer noch brisant, angesiedelt zwischen strafrechtlicher Gratwanderung, Stigmatisierung und gesellschaftlicher Missbilligung.


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Das aktuelle Thema geben wir am Montag bekannt Mod.: Stephanie Heinzeller Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Eva Kötting Magazin am Mittag Gespräch mit Kerstin von Kalckreuth, ARD-Team Pyeongchang, zu den Olympischen Winterspielen 2018 Gespräch mit Prof. Werner Brilon, "deutscher Kreiselpapst", zu Kreisverkehr - was sind die Vor-und Nachteile?


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * Aus der Geschichte lernen - Premiere Jugendstück "Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute" *


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Auf den zweiten Blick Auf den zweiten Blick Italien, Finnland, China - Reisegeschichten auf den zweiten Blick Kanäle, Kommunisten und große Küche Warum Livorno einen Zwischenstopp lohnt Viele kennen Livorno nur als Fährhafen auf dem Weg nach Sardinien und Korsika. Dabei hat die Stadt in der Toskana viel mehr zu bieten: Kanäle wie Venedig, kommunistische Denkmäler und eine Küche, die allein einen Zwischenstopp lohnt. Von Manfred Schuchmann Meisterwerke auf den zweiten Blick Architektur-Rundgang in Alvar Aaltos Heimat Auf den Spuren des wichtigsten finnischen Architekten Alvar Aalto reisen wir nach in seine Heimatstadt Jyväskylä. Hier hat er auf den ersten Blick sehr bescheidene Gebäude geplant, die sich bei näherem Hinsehen als raffinierte Meisterwerke entpuppen. Von Petra Martin Art Mall K11 in Shanghai Wie ein Milliardär Kunst ins Shopping-Center bringt Eine Skulptur von Damien Hirst beim Armani-Store? Video-Kunst an der Rolltreppe? Die K11 Art Mall in Shanghai zeigt große Kunst im Shopping-Center. Der junge Milliardär Adrian Cheng will Konsum und Kunst zusammenbringen. Kann das funktionieren? Von Moritz Gaudlitz Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Livorno ist mehr als nur ein Fährhafen. Alvar Aaltos Gebäude sind Meisterwerke hinter bescheidener Fassade. Und ein Shopping-Center in Shanghai birgt große Kunst. Geschichten über Orte, die einen zweiten Blick wert sind.


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Befreiung vom Kolonialismus Frantz Fanon Vordenker des antikolonialen Befreiungskampfes Mahatma Gandhi Revolution ohne Gewalt Das Kalenderblatt 19.2.1919 Der Lotter-Putsch scheitert in München Von Julia Devlin Frantz Fanon - Vordenker des antikolonialen Befreiungskampfes Autorin: Gerda Kuhn / Regie: Sabine Kienhöfer "Habt den Mut, Fanon zu lesen!" Diese Aufforderung stammt von keinem Geringeren als dem französischen Philosophen Jean-Paul Sartre. Dieser hatte die enorme Bedeutung von Fanons Denken für die Befreiungsbewegungen in aller Welt klar erkannt. Fanon,1925 als Kind einer schwarzen Mittelstands-Familie auf der Insel Martinique geboren, studierte Medizin und Philosophie und arbeitete zunächst als Psychiater. Unter dem Eindruck gravierender Menschenrechtsverletzungen der Franzosen im Algerienkrieg schloss er sich der algerischen Befreiungsfront FLN an. Sein bekanntestes Buch "Die Verdammten dieser Erde" wurde zu einer flammenden Anklageschrift gegen rassistisch motivierte Ausbeutung und zu einer Kampfschrift der anti-kolonialen Linken. Fanons Erstlingswerk "Schwarze Haut, weiße Masken" skizziert eine bis heute gültige Phänomenologie des Rassismus. Der Schriftsteller starb im Alter von 36 Jahren an Leukämie. Mahatma Gandhi - Revolution ohne Gewalt Autor und Regie: Frank Halbach Mahatma Gandhi - die Ikone des friedlichen Widerstandes. Ohne einen einzigen Schuss abzugeben, brachte er das britische Weltreich ins Wanken. Auch wenn seine Lehre heute von vielen als Utopie abgetan wird und er von anderen zum Heiligen stilisiert wird, bleibt Gandhi einer der erfolgreichsten Politiker des 20. Jahrhunderts. Er ist die Leitfigur gleich dreier bedeutender Revolten: des Aufbegehrens gegen des Rassismus, der Erhebung gegen den Kolonialismus und der Ablehnung politischer Gewalt. Seine Autobiographie nannte er: "Die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit" - und diese für Gandhi typische kritische Selbsteinschätzung legt es nahe, sein Lebenswerk als eine Art offenen Text zu verstehen, der einer ständigen Neuinterpretation bedarf, auch wenn er selbst betonte, seine Lehre sei nichts Neues, denn: "Wahrheit und Gewaltfreiheit sind so alt wie die Berge." Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses Stefan Parrisius im Gespräch mit Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses Wiederholung um 22.05 Uhr Als Leiter des Hamburger Literaturhauses hat Rainer Moritz es geschafft, auch junges und jüngstes Publikum anzusprechen. Als Autor schreibt er gerne über Fußball, Schlager und alltagskulturelle Themen. Ein Leben für die Literatur Es ist kein Bildungsbürgerhaushalt, in dem Rainer Moritz aufwächst. Trotzdem beginnt er schon als Kind, sich "durch die komplette Heilbronner Stadtbibliothek zu lesen". In Tübingen studiert er Lehramt, geht danach aber nicht an die Schule, sondern zu einem Verlag. Die Karriere führt ihn vom Lektorat eines Wissenschaftsverlags über den Leipziger Reclam-Verlag schließlich zum Programmgeschäftsführer bei Hoffmann & Campe in Hamburg. 2005 wechselt er ans Hamburger Literaturhaus - auch um endlich mehr Zeit fürs Schreiben zu haben. Seither vergeht kaum ein Jahr ohne eine Publikation von Rainer Moritz. Neben seiner Liebe zum Schlager frönt er als Autor auch den Absurditäten des Fußballs, der kulinarischen Qualität Frankreichs und der Liebe zu seiner Heimat im Südwesten. Und Romane hat er auch schon geschrieben. Büchernarr und Sechziger-Fan In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius spricht Rainer Moritz auch über seine Geschichte als Sechziger-Fan. Als Kind fand er sein Idol in Radenkovic, als Erwachsener wurde er sogar Mitglied des TSV 1860 München.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Harprath Magazin am Abend Gespräch Henning Pfeiffer, BR-Polizeireporter, zur Bekanntgabe der Bayerischen Verkehrsunfallstatistik Trockenzeiten und Starkregen im Wandel - was heißt das für Erosionen und Landwirtschaft? 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin Babywissen Wann erkennen Babys sich im Spiegel? Sinnvolle Partnerschaft? Wie Google und die TU-München zusammenarbeiten wollen Moderation: Miriam Stumpfe


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Praxis Dr. Hasenfuß: Fressen, kuscheln, schlafen Praxis Dr. Hasenfuß: Fressen, kuscheln, schlafen - Was machen Tiere im Winter? Von Olga-Louise Dommel Im Winter hat Dr. Hasenfuß nicht viel zu tun. Die Tiere schlafen, ruhen, sind in Winterstarre verfallen und versuchen möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Eigentlich könnte Dr. Hasenfuß die ruhige Jahreszeit genießen, wenn, ja, wenn Siegbert, der Siebenschläfer nicht so laut schnarchen würde. Er ist während seines letzten Arztbesuchs in den Winterschlaf gesunken und belegt seitdem Dr. Hasenfuß' Lieblingssessel. Die Postkartengrüße von Berta und Biggi, den Buchfinkenweibchen versprechen immerhin etwas Abwechslung. Sie sind im Süden auf Kur, während die Männchen zuhause geblieben sind - wie das bei Buchfinken im Winter so üblich ist. Und dann ist da noch Freddy, der freche Fuchs. Genau wie Dr. Hasenfuß schläft, ruht und "starrt" er nicht im Winter, sondern er hat sein dickes Winterfell angezogen und ist immer zu einem hinterhältigen Scherz aufgelegt. Diesmal geht es um eine Wette: Wer hat das dickere Winterfell - Fuchs oder Hase? In dem Feature "Praxis Dr. Hasenfuß: Fressen, kuscheln, schlafen - Was machen Tiere im Winter?" kommen Tiere und Experten zu Wort, die Unterhaltsames und Informatives über die verschiedenen Überwinterungsstrategien erzählen. Die Sendung läuft am 19. Februar 2018 um 18.30 Uhr in radioMikro auf Bayern 2


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Verfall der Demokratie? Yascha Mounk prophezeit Verfall der Demokratie? Yascha Mounk prophezeit amerikanische Verhältnisse Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ford Madox Ford: Das Ende der Paraden Das Ende der Paraden III. Der Mann, der aufrecht blieb (1) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Valentine Wannop - Anna Drexler Mrs. Duchemin - Jeanette Spassova Miss Wanostrocht - Wiebke Puls McKechnie - Shenja Lacher Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: Als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten. Ford Madox Ford, geb. 1873 in Merton/ England als Ford Hermann Hueffer, Sohn eines deutschstämmigen Musikkritikers. Namensänderung wegen der anti-deutschen Stimmung während des Ersten Weltkriegs, Mittelname zu Ehren des Großvaters mütterlicherseits, des Malers Ford Madox Brown. Studium in London. 1891 Konversion zum katholischen Glauben. 1915-17 als Soldat der britischen Armee im Ersten Weltkrieg. Als er 1908 sein erstes Literaturmagazin "The English Review" gründet, veröffentlicht er darin u.a. Texte von Joseph Conrad, Henry James, John Galsworthy und William Buttler Yeats. Mit Joseph Conrad verbindet Ford eine enge Freundschaft, die beiden verfassen zusammen den Roman "Romance" (1903). Tätigkeit als Verleger, Kritiker und Schriftsteller. Seine bedeutendsten Werke sind "The Good Soldier" (1915, dt. Übersetzung: "Die allertraurigste Geschichte") und die Tetralogie "Parade's End" (1924-28, dt. Übersetzung: "Das Ende der Paraden"). Im Pariser Exil entsteht das Magazin "Transatlantic Review" und ist Grundstein für die Zusammenarbeit mit James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein und Ezra Pound in den 1920er Jahren. 1933 Veröffentlichung der Autobiografie "It Was The Nightingale". 1939 stirbt Ford Madox Ford im französischen Deauville.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

50 Jahre Gemeinschaft Sant'Egidio Die 68er der katholischen Kirche - vor 50 Jahren entstand die Laienbewegung Sant'Egidio Eine Schule des Friedens. 50 Jahre Sant'Egidio. Von Tassilo Forchheimer Sicher nach Europa. Humanitäre Korridore für schutzbedürftige Flüchtlinge. Von Jan-Christoph Kitzler Hilfe für die Armen konkret. Sant'Egidio in Würzburg. Von Patrick Obrusnik Jan-Christoph Kitzler interviewt Andrea Riccardi, Gründer von Sant'Egidio Moderation: Karin Wendlinger Genau 50 Jahre ist es her, dass Gymnasiasten in Rom die Gemeinschaft Sant'Egidio gegründet haben. Die Schüler trafen sich, wie die ersten Christen der Urgemeinde, zum Gebet, und engagierten sich in sozialen Brennpunkten der Stadt. Aus der kleinen Initiative ist heute eine weltweite Gemeinschaft geworden. In über 70 Ländern setzt sich die katholische Laienbewegung für die Armen in der Gesellschaft und für Frieden in der Welt ein. Sant'Egidio steht heute für die konkrete Hilfe vor Ort - ob es um ein Bett für Obdachlose geht, Sprachkurse für Flüchtlinge oder die Hilfe für an Aids erkrankte schwangere Frauen. Sant'Egidio ist heute aber auch ein weltweit anerkannter Vermittler und setzt sich für Frieden und Humanität ein. Theo.Logik fragt nach, wie aus einer kleinen Schülergruppe eine weltweite Gemeinschaft entstehen konnte. Jan-Christoph Kitzler berichtet darüber, wie die Initiative heute Flüchtlingen über humanitäre Korridore einen sicheren Weg nach Europa ermöglicht. Theo.Logik-Autor Patrick Obrusnik besuchte die Gemeinschaft in Würzburg, wo Sant'Egidio Obdachlosen hilft, aber auch eine Aids-Beratungsstelle unterhält. Im Interview erklärt Gründer Andrea Riccardi, wie Friedensethik heute und in Zukunft aussehen kann.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses Stefan Parrisius im Gespräch mit Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses Wiederholung von 16.05 Uhr Als Leiter des Hamburger Literaturhauses hat Rainer Moritz es geschafft, auch junges und jüngstes Publikum anzusprechen. Als Autor schreibt er gerne über Fußball, Schlager und alltagskulturelle Themen. Ein Leben für die Literatur Es ist kein Bildungsbürgerhaushalt, in dem Rainer Moritz aufwächst. Trotzdem beginnt er schon als Kind, sich "durch die komplette Heilbronner Stadtbibliothek zu lesen". In Tübingen studiert er Lehramt, geht danach aber nicht an die Schule, sondern zu einem Verlag. Die Karriere führt ihn vom Lektorat eines Wissenschaftsverlags über den Leipziger Reclam-Verlag schließlich zum Programmgeschäftsführer bei Hoffmann & Campe in Hamburg. 2005 wechselt er ans Hamburger Literaturhaus - auch um endlich mehr Zeit fürs Schreiben zu haben. Seither vergeht kaum ein Jahr ohne eine Publikation von Rainer Moritz. Neben seiner Liebe zum Schlager frönt er als Autor auch den Absurditäten des Fußballs, der kulinarischen Qualität Frankreichs und der Liebe zu seiner Heimat im Südwesten. Und Romane hat er auch schon geschrieben. Büchernarr und Sechziger-Fan In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Stefan Parrisius spricht Rainer Moritz auch über seine Geschichte als Sechziger-Fan. Als Kind fand er sein Idol in Radenkovic, als Erwachsener wurde er sogar Mitglied des TSV 1860 München.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Matthias Röckl Big Apple Sound Musik von Lou Reed, The Shacks und Borns Vintage Musik, Sixties-Doo-Wop und Avantgarde aus dem alten New York bietet diese Brooklyn Ausgabe im Nachtmix. Vergangenheit trift auf die Zukunft mit Musik von Lou Reed, The Shacks und Borns. Ausserdem gibt's Geschichten übers Wäschewaschen in NYC und Jack White's Fehlgriff in Sachen Rap.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zur Passionszeit und Kalenderblatt Mit Gedanken zur Passionszeit Andreas Ebert und Kalenderblatt * 20.2.1816 - "Der Barbier von Sevilla" wird uraufgeführt *


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Robert Delanoff: "Eine Fliege im Winter" (Dorothea von Albrecht, Violoncello; Christine Olbrich, Klavier); Harald Genzmer: "Stürm, du Winterwind" (Männerchor des Bayerischen Rundfunks: Josef Schmidhuber); Markus Zahnhausen: "Winterbilder" (Markus Bartholomé, Blockflöte); Theo Rossmann: "Eine Ballade für den Hausgebrauch im Winter" (Marcel Cordes, Bariton; Münchner Philharmoniker: Theo Rossmann); Hans Werner Henze: "Royal Winter Music II" (Stephan Stiens, Gitarre); Rudi Spring: "Ach sender schenke", op. 55 (Anselm Richter, Bariton; Wolfgang Meyer, Klarinette und Bassetthorn; Hariolf Schlichtig, Viola; Manuel Fischer-Dieskau, Violoncello; Marianne Kirch, Hackbrett; Stefan Hüge, Schlagwerk; Leitung: Thomas Schubert)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ernesto Nazareth: "Tangos Brasileiros", Carioca, Duvidoso und Garôto (Masha Dimitrieva, Klavier); Charles Koechlin: Trois Poèmes du "Livre de la Jungle", op. 18 (Iris Vermillion, Mezzosopran; Johan Botha, Tenor; Ralf Lukas, Bariton; RIAS Kammerchor; Radio-Symphonie-Orchester Berlin: David Zinman); Alberto Ginastera: Sonate Nr. 1, op. 22 (Mihaela Ursuleasa, Klavier); Heitor Villa-Lobos: Bachiana brasileira Nr. 2 (Royal Philharmonic Orchestra: Enrique Diemecke); Federico García Lorca: "Trece canciones españolas antiguas" (Teresa Berganza, Mezzosopran; Narciso Yepes, Gitarre)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Joseph Haydn: Konzert D-Dur, Hob. XVIII/11 (Viviane Chassot, Akkordeon; Kammerorchester Basel); Robert Schumann: Sechs Stücke in canonischer Form, op. 56 (Christian Tetzlaff, Violine; Tanja Tetzlaff, Violoncello; Leif Ove Andsnes, Klavier); Edvard Grieg: "Lyrische Suite", op. 54 (Norwegisches Rundfunk-Sinfonie Orchester: Ari Rasilainen)


04.58 Uhr

 

 

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