Jetzt läuft auf Bayern 2:

Feiertags-Feuilleton

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2180 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen Ein Liebling der Musen - Paul Heyse-Ausstellung zu seinem 100sten Todestag in der Bayerischen Staatsbibliothek / Heimatliche Glockenklänge per Mausklick / Keine Vase will dich: der Löwenzahn - ein Pflanzenporträt Moderation: Michael Zametzer 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

2002 Hörer

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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07.05 Uhr

 

 

Heimatspiegel extra

Der Emmausgang - ein Brauch am Ostermontag Und sie erkannten ihn, als er das Brot brach Auf Emmausgang in Oberbayern Von Andreas Estner Während drei Frauen nach dem Kreuzestod Jesu Christi zu seinem Felsengrab gehen, um seinen Leichnam zu salben, machen sich Kleopas und ein weiterer Jünger Jesu in Richtung Emmaus auf, berichtet der Evangelist Lukas im Neuen Testament der Bibel. Auf dem Weg dorthin gesellt sich ein Unbekannter zu ihnen, erklärt ihnen die Ereignisse im Zusammenhang um den Tod Jesu und lässt sich am Abend in ihre Runde einladen. Erst beim Abendessen, als der auferstandene Jesus das Brot bricht - wie er es auch beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern getan hat erkennen sie ihn, schreibt Lukas. Und sie kehren sofort nach Jerusalem zurück, um den Aposteln und den anderen Jüngern von der Begegnung zu berichten. Das Emmaus-Motiv hat in zahlreiche Kunstwerke Eingang gefunden, aber es ist uns auch in einem lebendigen Osterbrauch erhalten. In vielen Gemeinden ist es guter Brauch, am Ostermontag in einem besinnlichen Spaziergang der Erlebnisse der Emmaus-Jünger zu gedenken. Die Wege führen teils zu Kirchen, Kapellen oder Wegkreuzen, teils zu Kraft-Plätzen in der erwachenden Frühlings-Natur. Die Teilnehmer singen und beten und erinnern so an die Ereignisse zwischen Jerusalem und Emmaus vor 2.000 Jahren. Mancherorts heißt der Ostermontag Emmaus-Tag. Ein ganz extriger Heimatspiegel extra für den Ostermontag von Andreas Estner.

458 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Orpheus Orpheus Ein altes Christussymbol Von Lorenz Wachinger Orpheus und Eurydike - aus Opern von Monteverdi und Gluck, Ballett-Aufführungen von Hans Werner Henze oder aus der Verfilmung mit Jean Cocteau kennen wir die beiden. Orpheus, Typus des Dichters und Sängers, steht zuerst für den archetypischen Weg in die Unterwelt. Davor aber das mythische Bild Orpheus mit den Tieren: er singt und spielt darin auf seiner Lyra, Vögel und wilde Tiere versammeln sich und hören zu. Dieses angst- und gewaltfreie Bild gegen das be- und vernutzende Verbrauchen der Tiere ist die Utopie des Paradieses. Das schöpfungsmäßige Verhältnis von Mensch und Tier ist der Grund, warum nicht nur die frühen Christen in den römischen Katakomben gern Christus in der Gestalt des Orpheus dargestellt haben: er war ihnen Symbol für die chaos-überwindende Kraft des mit Gott und sich versöhnten Menschen. Aber des Orpheus Gang zu den Herrschern des Totenreichs - kann ihn der Mensch heute ernst nehmen? Das Glaubensbekenntnis sagt von Christus: Abgestiegen in das Reich des Todes - was heißt das? Auferstehung Jesu setzt das Absteigen zu den Toten voraus, was oft vergessen wird. Aber nur zusammen mit seiner dunklen Seite hilft der Glaube an die Auferstehung dem Leben. Tod heißt Grenze ohne Wiederkehr, die das Leben in Frage stellt: vernichtet der Tod den Sinn meines Lebens oder nicht? Ostern ist das große Symbol des Absteigens zu den Toten, das Denken macht und leben hilft.

463 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Theologie und Ökologie Wir leben alle flussabwärts Die Theologie entdeckt die Gesetze der Ökologie Von Norbert Reck Was wir in die Welt bringen, bleibt in der Welt. Was wir in den Fluss waschen, wird flussabwärts wieder angeschwemmt. Das ist eines der wichtigsten Gesetze der Ökologie. Auch Plastikflaschen verschwinden nicht, wenn sie ins Meer geworfen werden. Sie werden nur zu kleinen Teilchen zerrieben, bis die Fische sie fressen. Die Fische wiederum landen auf unseren Tellern. Die chemischen Bestandteile der Plastikflaschen sind längst in unserem Blut nachweisbar. Die Menschheit ist gerade erst dabei, diese Dinge besser zu verstehen und ihre Verantwortung zu begreifen. Auch Theologinnen und Theologen in aller Welt denken in den letzten Jahren darüber intensiv nach. Wie steht es mit der Verantwortung der Menschen für die Erde? Hat das Christentum nicht gelehrt, dass das menschliche Fehlverhalten nicht so bedeutend ist, weil Gott ja den Menschen ihre Untaten vergibt? Müssen Christen hier umdenken und von der Ökologie lernen? Norbert Reck hat sich mit Umweltfachleuten und Theologen unterhalten, die selbst dabei sind, die christliche Tradition neu zu entdecken und tiefer zu verstehen - und eine neue Spiritualität der Schöpfung zu entwickeln.

606 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

09.05 Uhr

 

 

orange - Das Feiertagsmagazin

Ostern unter russischer Flagge: Ein Gespräch mit dem bayerischen Pfarrer Markus Göring auf der Krim / Osterspaziergang in der Stadt: Begegnung mit Spaziergangforscher Bertram Weisshaar / Bienenzüchten als Hobby: Die Do-it-yourself-Generation lernt Imkern / Gameboy als Nostalgieobjekt: Eine generationenprägende Erfindung wird 25 / Mein Leben als Lamm: Einzelgänger Paulchen erlebt einen Krimi / Geschichten mit Trauerrand: Ein Sammler sucht die schönsten Sterbebildchen

667 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Johannesburg-Magazin

Südafrikas heimliche Hauptstadt Wiederholung um 17.05 Uhr Johannesburg ist nicht nur eine Stippvisite wert: das wird schnell klar in dem klangvollen Porträt, das ARD-Korrespondent Jan-Philippe Schlüter und andere Autoren von der Großstadt zeichnen. Unser Metropol-Magazin verschafft einen Überblick über verschiedene Viertel, die sich ganz neu erfinden und führt zu Fuß, per Bus und sogar auf dem Fahrrad von Maboneng bis in die Townships von Soweto.

3 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte

Gaito Gasdanow: Ein Abend bei Claire(3/4) Claire ist Koljas zeitlebens unerfüllte Liebe, seine erste. Aber das merkt er erst, als er auf Seiten der Weißen im russischen Bürgerkrieg kämpft. Freiwillig. 1929/30 gelang dem sechsundzwanzigjährigen Gaito Gasdanow im Pariser Exil der literarische Durchbruch. Jetzt ist sein Romanerstling auf Deutsch zu lesen und in Auszügen zu hören. Als Kolja aus St.Petersburg im Juni 1917 im Turnverein Adler die bezaubernde Claire kennenlernt, ist er Gymnasiast und ahnt noch nicht, daß diese Begegnung zum Wendepunkt wird. Sie markiert das Ende der Kindheit und das Ende des Zarenreiches, in dem der Sohn wohlhabender Bürger aufgewachsen war. Im Februar hatten Aufstände die Revolution ausgelöst, der Bürgerkrieg zwischen Weißen und Roten steht bevor, der acht Millionen Menschenleben fordern wird. Kolja meldet sich freiwillig, mit sechzehn Jahren, von der Schulbank weg, gegen den Willen der Mutter und gegen den Rat des Onkels. Nicht aus Interesse am Krieg, nicht aus falsch verstandener Abenteuerlust, sondern weil er das Wesen des Menschen erforschen will. Und so sind seine Kriegsschilderungen auch weniger Kampfberichte als vielmehr sensible Porträts, mit spitzer Feder und menschenkundigem Blick skizziert. - Ein Abend bei Claire beginnt, wie der Titel verheißt, mit einem Abend bei Claire, die längst einen anderen geheiratet hat und, wie Kolja, in Paris lebt. Was folgt, ist ein melancholischer Blick zurück. Kolja beschreibt längst vergangene russische Kindheitstage, seinen Dienst im Bürgerkrieg, die Emigration über Bulgarien und das Schwarze Meer nach Paris. Und sich selbst, seine Ernüchterung und Verlorenheit. Über Nacht machte dieser Bildungs- und Künstlerroman Gaito Gasdanow 1929/30 berühmt. Jahrelang hatte er sich mit Gelegenheitsarbeiten und als Taxifahrer über Wasser gehalten. Nun gelang ihm der große Wurf. Sogar Maxim Gorki schrieb ihm in einem herzlichen Brief , er habe das Buch mit großem Vergnügen, sogar mit Genuß gelesen, und so etwas komme selten vor. Zusammen mit Vladimir Nabokov galt Gaito Gasdanow von da an als eines der größten Talente unter den zahlreichen russischen Exil-Schriftstellern. 85 Jahre nach Erscheinen des Roman, hat ihn Rosemarie Tietze nun ins Deutsche übertragen. Die vier Folgen spiegeln den Abend bei Claire in Paris, die erste Begegnung der beiden 1917, das Gespräch mit dem Onkel, Krieg und Abschied. Moderation: Cornelia Zetzsche.

821 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Mit Musik von Iyeoka, Bruce Springsteen, Gabby Young & Other Animals und vielen mehr Moderation: Judith Schnaubelt

147 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2180 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Aus dem Studio Franken: Die Pegnitz - Ein Spaziergang vom Land in die Stadt Von Harald Grill Lebensläufe und Flussläufe haben eine Reihe von Gemeinsamkeiten. Wir sprechen von der Biografie und vom Lauf des Flusses Pegnitz. Die Bengertz, wie sie im Dialekt genannt wird, verbindet Orte miteinander, die auf den ersten Blick nichts mit einander zu tun haben. Fürth, Nürnberg, Röthenbach, Lauf, Hersbruck, Velden … Einem dieser Orte hat der Fluss den Namen gegeben: der Stadt Pegnitz in der Fränkischen Schweiz, wo er das Licht der Welt erblickt. Flüsse prägen Natur, Geschichte, Kultur und damit auch die Menschen, die an ihr leben. Wir begegnen an der jungen, frei mäandernden Pegnitz den Karstlandschaften am Fuße der Tropfsteinhöhlen. In der Nähe von Nürnberg säumen den Flussgrund das fränkische Gold, die Sandmagerrasen und der Sandstein. In früheren Zeiten stand die wirtschaftliche Nutzung der Pegnitz und ihre Regulierung im Vordergrund, sei für den Betrieb von Mühlen, Papierfabriken, Färbereien und Gerbereien. Heutzutage wird der Natur in der Stadt wieder mehr Platz eingeräumt. Man verbindet mit Flussläufen jetzt eher Begriffe wie Naturreservat, grüne Lunge, Naherholungsgebiet, Naturerlebnispfad oder Rad- und Wanderweg. Bis es soweit war, musste allerdings viel Wasser die Pegnitz hinunterlaufen. Daneben gibt es auch poetische und philosophische Denkbilder für das Fließende. Kein Wunder, dass wir am Wasser nicht nur Angler sondern auch Philosophen treffen. Harald Grill folgt dem Lauf der Pegnitz von der Quelle bis zum Zusammenfluss mit der Rednitz nördlich von Fürth, wo sie beide den Namen Regnitz annehmen.

1072 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2180 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Breitengrad

Gaumenfreuden in Italien Die Erben des Lucullus Warum in Italien Liebe durch den Magen geht Von Tilmann Kleinjung Lucius Licinius Lucullus war ein erfolgreicher Feldherr der römischen Armee. Der Nachwelt bekannt wurde er jedoch nicht wegen seiner Heldentaten auf den Schlachtfeldern der Antike, sondern wegen seines ausschweifenden Lebensstils. Lukull veranstaltete in seinen prächtigen Villen üppige Gastmähler, er importierte von seinen Feldzügen exotische Früchte, neue Rezepte und gilt deshalb als Ahnherr einer Disziplin, auf die sich die Italiener bis heute aufs Vortrefflichste verstehen: Der Genuss. Dabei geht es um mehr als bloße Nahrungsaufnahme. Mangiare, Essen, ist eine Wissenschaft, eine Kultur, eine Leidenschaft. Über kein Thema können sich Italiener länger unterhalten, streiten, austauschen, als über das Essen. Wenn es ein Volk gibt, bei dem Liebe, Hass und alle anderen Emotionen tatsächlich durch den Magen gehen, dann das italienische, welches im Übrigen der Auffassung ist, dass die viel gerühmte französische Küche zu 90 Prozent aus italienischen Plagiaten besteht. Italien-Korrespondent Tilmann Kleinjung versucht, die besondere Affinität eines Volkes - in diesem Punkt sind sich die Italiener tatsächlich einmal einig - zu den Gaumenfreuden zu ergründen.

1123 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Kindheit im Forscherdorf Seewiesen Es war eine Insel Kindheit im Forscherdorf Seewiesen Von Carola Zinner Ende der 50er Jahre gründeten Konrad Lorenz und Erich von Holst bei Andechs auf freiem Feld das Forschungsinstitut Seewiesen. Am Ufer des Eßsees entstand eine kleine Siedlung, die schon bald als Zentrum für Verhaltensforschung internationalen Ruhm erlangte. In Seewiesen wurde aber nicht nur wissenschaftlich gearbeitet, die Mitarbeiter des Institutes wohnten hier auch gemeinsam mit ihren Familien. Der Schauplatz bahnbrechender Untersuchungen in der Verhaltensforschung - hier fanden etwa Lorenz' berühmte Versuche mit Graugänsen statt - war zugleich ein Wissenschaftlerdorf, dessen Bewohner aufgrund der Abgeschiedenheit sozial weitgehend aufeinander angewiesen waren. In diesem außergewöhnlichen Umfeld wuchsen rund 25 Kinder auf, deren Eltern für das Institut arbeiteten. Es war eine Kindheit in engem Miteinander, umgeben von zahlreichen Tieren, die den Forschern Daten für ihre Studien lieferten, inmitten einer fast unberührten Natur, in der es sich ungestört spielen ließ. Die Rufe der Gänse, der Nebel über dem See: In den Erinnerungen der Kinder von damals ist Seewiesen eine Mischung aus Abenteuerspielplatz, Kinderuni und Inselidylle. Carola Zinner hat Seewiesen besucht.

751 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

14.05 Uhr

 

 

radioMikro

Südseekeller - Ein Familienurlaub Ab 8 Jahren Hörspiel von Jule Ronstedt nach dem gleichnamigen Theaterstück der Autorin Mit Paul Herwig, Ulrike Arnold, Jule Ronstedt, Andreas Thiele, Ercan Karacayli,Stefan Zinner, Konstantin Bez und Eva Demmelhuber Musik: Tobias Weber und Toni Matheis Regie: Eva Demmelhuber Redaktion: Kai Frohner BR 2014 Ursendung Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast verfügbar Auf diesen Urlaub hat sich die Familie schon lange gefreut: In die Karibik soll's gehen, die Koffer sind gepackt, das Taxi zum Flughafen bestellt. Da eröffnet der Vater seinen Lieben, dass er seit Monaten den Abteilungsleiterposten los ist und jetzt an der Pforte sitzt. Die Folge: Viel weniger Einkommen und deshalb logischerweise auch keine Reise auf die Trauminsel. Mutter und Tochter sind entsetzt. Wie stehen sie jetzt da, vor den Nachbarn, den Freunden im Tennisclub, den Mitschülern? Aber Papa hat sich was einfallen lassen. Er hat den familieneigenen Keller mit Essen, Trinken, Schlafsäcken und Liegen ausgestattet - niemand wird merken, dass sie in Wirklichkeit niemals abgereist sind. Schein und Sein können verdammt nah beieinander liegen. Ein gelungenes Versteckspiel mit überraschenden Wendungen.

2368 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

15.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Aimee Mann Aimee Mann Aufnahme des Konzerts vom 21. Januar 2013 in der Hamburger Fabrik Moderation: Judith Schnaubelt

702 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2180 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Feiertags-Feuilleton

Das Unterhaltungsmagazin aus Franken Garten Im Garten Eden fing alles an. Und mit großer Hingabe versucht der Mensch sich die Welt wieder zu dem Garten zu machen, aus dem er einst vertrieben wurde. Ein Hort der Idylle, Harmonie und Glückseligkeit. Das Feiertags-Feuilleton schaut über den Zaun von Schrebergärten, Barock - und Kunstgärten, charakterisiert den Freizeit-Gartler und den Gartenarchitekten, blättert in den ins Kraut schießenden Gartenzeitschriften und jätet dabei so manches andere Unkraut.

602 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2180 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Johannesburg-Magazin

Südafrikas heimliche Hauptstadt Wiederholung von 10.05 Uhr

3 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2180 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Bayern 2 - an Ostern

600 Jahre Konstanzer Konzil Als die Päpste verjagt wurden 600 Jahre Konstanzer Konzil Von Veronika Wawatschek Konstanz - europäisches Machtzentrum? Heute kann man sich das kaum mehr vorstellen, doch am Ende des Mittelalters wird beim Konstanzer Konzil von 1414 bis 1418 Geschichte geschrieben: Das Schisma - die Zeit der drei Päpste, die sich gegenseitig bekriegen - wird überwunden, europäischer Friede geschaffen und die Einheit der Kirche wiederhergestellt. Scheinbar. Denn eine Reform an Haupt und Gliedern der Kirche, wie es etwa die Kirchenkritiker Jan Hus oder Hieronymusvon Prag forderten, gibt es nicht. Stattdessen enden die Reformatoren Hus und Hieronymus - eigentlich eingeladen mit freiem Geleit von König Sigismund - als Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Vier Jahre lang beherbergt die Stadt am Bodensee bis zu 20.000 Konzilsteilnehmer mit ihrem Gefolge, die Oberschicht aus ganz Europa.Die will verpflegt und unterhalten werden. Konstanz ist also für vier Jahre nicht nur (kirchen-)politische, sondern auch Kulturhauptstadt Europas. 600 Jahre nach dem Großereignis macht sich Veronika Wawatschek am Ort des Geschehens auf die Spuren des Konstanzer Konzils und begibt sich zugleich auf eine Zeitreise: Wer war der Gastgeber, der deutsche König Sigismund, wer der tschechische Reformator Jan Hus, der oft als der Wegbereiter Martin Luthers bezeichnet wird, was hat der Südtiroler Minnesänger Oswald von Wolkenstein am Bodensee erlebt? Welche großen diplomatischen Bemühungen, Winkelzüge und Intrigen bestimmten die damals einmalige Konstellation - drei Päpste wollen über die Kirche herrschen - das christliche Abendland steht vor dem Ende der Einheit? Wie berichten die Zeitzeugen von dem mittelalterlichen Melting-Pot, etwa der Chronist Ulrich Richental? Was ist 600 Jahre danach geblieben vom Konstanzer Konzil?

1 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Zündfunk extra

Popkultur am Feiertag The History Of Rock'n Roll As told in our Zündfunk Radio Show Part 3&4 Mit Michael Bartle Internet: www.bayern2.de/zuendfunk 20.00 Nachrichten, Wetter Der Zündfunk, das Szenemagazin des Bayerischen Rundfunks, wird dieses Jahr 40 Jahre! 40 Jahre, in dernen wir uns im Radio mit Popmusik beschäftigt haben. 40 Jahre, in denen wir kleine und größere Bands entdeckt, aufgebaut, oft zum ersten Mal im deutschen Radio gespielt haben. 40 Jahre, in denen wir Gespräche mit Bands und Künstlern wie Johnny Cash, Al Green, Curtis Mayfield, Snoop Dog, Kraftwerk, Can, den White Stripes, Beck, Patti Smith, Bryan Ferry, Guru, Sugarhill Gang, Aphex Twin, Nick Cave, Johnny Cash, PJ Harvey, The Notwist, David Byrne und vielen anderen geführt haben. Der Zündfunk ist ganz tief in das Interview-Archiv gestiegen und hat exklusive Schätze gefunden: Al Green, der einem Zündfunk-Reporter vorsingt, wie er nach und nach seine Gesangsstimme gefunden hat. Johnny Cash, wie er als kleiner Junge auf den Baumwollfeldern helfen musste und seine einzige Rettung die abendliche Country Sendung im Radio war. Lauryn Hill, die unserem Reporter Backstage ein Ständchen singt. David Bowie, der uns erzählt, wie er in der Ziggy Stardust Phase beinahe draufgegangen wäre. Iggy Pop, der uns eröffnet, dass er auf den Photo-Sessions für seine ersten Alben so zugedröhnt war, dass man die Augen nachbearbeiten musste. Anhand dieser Interviews erstellen wir mit einer insgesamt 4 Stunden langen O-Ton Collage die Geschichte des Rock'n'Roll - so wie die Künstler in unserer Radiosendung erzählt haben.

1152 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Joseph Roth: Das Spinnennetz(2/2) Das Spinnennetz Von Joseph Roth Mit Martin Carnevali, Norman Hacker, Lena Lauzemis, Bernd Moss, Steven Scharf und Thomas Thieme Komposition: Jakob Diehl Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach BR 2012 Joseph Roths erster Roman Das Spinnennetz beschreibt den unaufhaltsamen Aufstieg der Faschisten im Deutschland der 20er Jahre. Als enttäuschter Kriegsheimkehrer findet sich der ehemalige Leutnant Theodor Lohse nicht mehr zurecht. Zerbrochen sind seine Träume vom militärischen Triumph und seine Hoffnungen auf eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung. Stattdessen lebt er in ärmlichen Verhältnissen als Jurastudent und Hauslehrer bei einem reichen jüdischen Juwelier in Berlin. Sein Ehrgeiz treibt ihn schnell in die Arme einer rechtsradikalen Geheimorganisation, für die er zunächst als einer von vielen Spitzeln arbeitet. Endlich wieder einer klaren Führung verpflichtet, geht er über Leichen, um seine Aufgaben zu erfüllen, übereifrig, getrieben von der Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit und Kleinheit. Morde und militärische Kameradschaftlichkeit, Denunziation, ideologiefreies Kalkül und Paktieren mit politischen Gegnern sowie die Heirat in den deutschen Adel verschaffen ihm in der Folge eine Machtposition. Doch trotz seines gesellschaftlichen Aufstiegs findet Theodor keine Ruhe und leidet unter Verfolgungswahn. Angst und Selbstzweifel dominieren ihn bis zum Schluss, er wird nicht erlöst von dem ihn ewig quälenden Ehrgeiz, unter dem eine große innere Leere liegt. Joseph Roth beschreibt mit Theodor Lohse und den ihn umgebenden Menschen die deutsche Identitätssuche nach dem Ersten Weltkrieg. Theodor ist ein Mensch ohne Halt in einer Gesellschaft der radikalen Gegensätze zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, Bürgertum, Adel und Proletariat, Hunger und Überfluss, Militarismus und kultureller Avantgarde, Spitzelwesen und lautstarken nationalen Studentenbewegungen, Antisemitismus und aufkeimender Demokratie. In dieser verwirrenden, explosiven gesellschaftlichen Gemengelage glaubt Theodor letztlich an nichts und niemanden - außer an sich selbst und sein Emporkommen. Das Spinnennetz erschien als Fortsetzungsroman vom 7. Oktober bis 6. November 1923 in der Wiener Arbeiterzeitung und nahm damit die Ereignisse des Hitlerputsches, der sich nur wenige Tage nach dem letzten Abdruck ereignete, auf prophetische Weise vorweg. Joseph Roth (1894- 1939), österreichischer Schriftsteller und Journalist. Beginn eines Germanistikstudiums in Wien, 1916 Kriegsdienst, 1917 Versetzung in den Pressedienst. Nach dem Ersten Weltkrieg journalistische Tätigkeit. 1933 Emigration nach Paris. Werke u.a. Hotel Savoy (1924), Hiob. Roman eines einfachen Mannes (1930), Radetzkymarsch (1932). Hörspieladaptionen u.a. Radetzkymarsch (WDR/SWF 1962), Hotel Savoy (DLR/ORF 1994), Hiob (NDR/DLR 1999), Die Geschichte der 1002. Nacht (DLR/ORF 2009), Flucht ohne Ende(MDR 2010).

1688 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

American Essays Hey, Mickey! Von John Jeremiah Sullivan BR 2013 Die Entstehungsgeschichte der zweitgrößten Disney World auf dem 15.000-Hektar-Gelände bei Orlando, Florida, ist zwiespältig: Disney musste die Regierung von Florida täuschen, um über eine Briefkastenfirma parzellenweise Land für sein Florida-Projekt zu kaufen, da die Preise explodiert wären, hätte Walt Disney himself diese Grundstücke gekauft. Seine Idee war die Gründung von Epcot - The Experimental Community Of Tomorrow. Er träumte von einer autonomen Gemeinde von 20.000 Menschen, nicht dauerhafte Bewohner, aber Langzeittouristen, die als Shop- und Theaterbesucher, bei Tag und Nacht, bei Regen und Sonnenschein mit Elektrofahrzeugen durch die Planstadt schweben. Sollen wir dieses Jahr disneyen? Diese Frage stellt sich - nicht nur in den USA - so gut wie jede Familie. Sullivans Besuch mit Familie und Freunden im Disneyworld Resort in Florida findet im Sommer 2011 statt, als Vatertags-Geschenk an John und seinen Freund Trevor. Der hat sich vorher im Internet genauestens darüber informiert, wo auf dem Gelände von Disney World man unentdeckt und in Ruhe einen Joint rauchen kann. Die Kinder laufen am Abend vor dem Besuch in unendlichen Achten durchs Hotel, wie Vollblutpferde in den Boxen vor einem großen Rennen. Am nächsten Morgen regnet es in Strömen. Aber natürlich gibt es Disney-Regenumhänge. Sullivan berichtet von einer Perversion der klassischen utopischen Ideale. Als Disney World gebaut wurde, verkörperte es eine weithin geteilte Idee als einer reinen kapitalistischen Fantasie. Diese Idee vermittelt es heute nicht mehr; die Idee ist nicht mehr verständlich. Ich weiß nicht, was es heute vermittelt. Mit Andreas Fröhlich Aus dem Amerikanischen Englisch von Thomas Pletzinger und Kirsten Riesselmann. Der Original-Essay erschien im New York Time Magazine.

1338 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Blue Monday Blue Monday Musik von Damon Albarn, Tommy Guerrero und den Glass Animals Mit Ralf Summer Der Ostermontag im Nachtmix: Wir hören schon hinein in das heiß erwartete (im Prinzip erste Pop-Solo-) Album von Damon Albarn - Everday Robots heißt es erscheint am Freitag. Aus USA schickt Ex-Skater Tommy Guerrero sein neues Album ins Rennen, auf dem er wie immer relaxt auf der Veranda-Gitarre spielt, während die Groove-Box mitläuft. Gäste des Zündfunk-40-Festes am kommenden Samstag werden die Glass Animals aus Oxford sein, die von Paul Epworth entdeckt wurden und die erste Band seines Labels Wolf Tone sind. Epworth ist einer der wichtigsten Produzenten auf der Insel - u.a. nahm er das bestverkaufte Album Großbritanniens der Nullerjahre auf: Adeles 21. Außerdem im Blue Monday dabei: Leif Vollebekk aus Kanada, Leon Wynehall und das LCD Soundsystem. Und nach 20 Jahren gibt es ein Wiederhören eines Zündfunk-Hörstücks von Anfang / Mitte der 90er: in Lieber Roland! Wir beantworten einen Hörerbrief erklärt der inzwischen verstorbene Bayern1-Moderator Gustl Weißhappel süffisant die damals neuen Musikstile wie Ambient, Breakbeats, HipHop und Techno.

2447 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Sacral Sounds. Musik aus Kirchen Sacral Sounds Musik aus Kirchen Mit Matthias Hacker Die Nachtsession beschließt die Osterfeiertage andächtig. Mit der etwas anderen Form von Kirchenmusik. Viele Popbands nutzen die Atmosphäre, Abgeschiedenheit und Akustik alter Kirchen, um dort ihre Alben aufzunehmen. Von Arcade Fire, Timber Timbre, Final Fantasy bis zu PJ Harvey. Aber auch experimentellere Kirchensounds werden zu hören sein - vom Electronica-Produzenten Forss, der ausschließlich mit Field Recordings in Kirchen eine Soundexperiment gemacht hat oder auch avantgardistischer Orgelmusik von These New Puritans.

1474 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Nikolaj Rimskij-Korsakow: Scheherazade, op. 35 (Kirow-Orchester: Valery Gergiev); Georg Philipp Telemann: Konzert e-Moll (Dorothee Oberlinger, Blockflöte; Michael Schmidt-Casdorff, Flöte; Ensemble 1700); Karl Ditters von Dittersdorf: Konzert E-Dur (Ludwig Streicher, Kontrabass; Münchener Kammerorchester: Hans Stadlmair); Erik Satie: Trois morceaux en forme de poire (Katia und Marielle Labèque, Klavier); Johann Sebastian Bach: Sonate G-Dur, BWV 1038 (Emmanuel Pahud, Flöte; Berliner Barock Solisten: Rainer Kussmaul); Camille Saint-Saëns: Spartacus, Ouvertüre (Royal Scottish National Orchestra: Neeme Järvi)

1622 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4054 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Richard Strauss: Vier letzte Lieder (Nina Stemme, Sopran; Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden: Antonio Pappano); Antonio Vivaldi: Violinkonzert e-Moll, R 277 (La Magnifica Comunità, Violine und Leitung: Enrico Casazza); Edward Elgar: The wand of youth, Suite Nr. 2, op. 1 b (Orchestra of the Welsh National Opera: Charles Mackerras)

706 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

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