MDR KULTUR

Kasper und der Drache Feuerspei

Von Jörg Berrouschot (Ab 6 Jahren) Kasper zieht aus, um den grässlichen Drachen Feuerspei zu erledigen. Er hat Mut und nimmt den Mund reichlich voll - alle berichten von den Untaten Feuerspeis, und Kaspers Tatendrang verflüchtigt sich. Dass der arme Feuerspei, dem man neun Köpfe und alle Bosheit nur angedichtet hat, selbst auszieht, um die Gerüchte, die über ihn im Umlauf sind, Lügen zu strafen, überrascht Kasper sehr. Sein Mut kehrt zurück, denn dabei hilft er gern. Regie: Rüdiger Zeige Produktion: Rundfunk der DDR 1987 Sprecher: Thomas Wolff - Kasper Franziska Troegner - Grete Peter Zintner - Grünholz Walter Wickenhauser - Mehlweiss Waltraut Kramm - Müllerin Horst Torka - Bürgermeister Gabriele Funke - Tausendschön Thomas Peikert - Hans Martin Seifert - Drache
Sonntag 07:05 Uhr

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WDR5

Bärenbude Wecker - Radio für Ausgeschlafene

ulf nilssonMit Paulus Müller Thema: Achtung Baustelle! Darin: Kinderumfrage Baustelle Die Kuschelbären Johannes und Stachel Kubä spielen Baustelle Das klingende Bilderbuch Nulli und Priesemut bauen ein Baumhaus Hörspiel: Kommissar Gordon - doch noch ein Fall Hörspiel in 12 Teilen von Ulf Nilsson Teil 3: Große, starke Polizei Bearbeitung und Regie: Theresia Singer Aufnahme von headroom Rate mal! Fernohr Bärennachricht "Achtung Baustelle - Eltern haften für ihre Kinder", das steht auf dem Schild an der Baustelle. Dabei passieren spannende Sachen hinter dem Bauzaun. Die Kuschelbären Johannes und Stachel spielen auch gern mit Bagger und Schaufel. Die Freunde Nulli und Priesemut wollen sogar ein echtes Haus bauen - im Baum. Ob das klappt? Ganz bestimmt nicht von einer Baustelle kommt das unheimliche Kratzen, das Kommissarin Buffy neuerdings oft in der Nacht hört. Sie bittet den alten Kommissar Gordon, ihren guten Freund und früheren Chef, um Hilfe.
Sonntag 07:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

robert gernhardtHörspieltag Der Weg durch die Wand Von Christine Nagel Nach Geschichten von Robert Gernhardt Ab 8 Jahren Regie: Christine Nagel Komposition: Gerd Bessler Mit: Lara Torp, David Reibel, Britta Steffenhagen, Jürgen Holtz, Stefan Kaminski, Carolin Haupt Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007 Länge: 43"13 (Wdh. v. 02.03.2014) Moderation: Ulrike Jährling Herr P. erzählt unglaubliche Geschichten. Sandra und ihr Bruder Inti versuchen die Rätsel zu lösen. Immer am Mittwoch gegen vier Uhr nachmittags besuchen Sandra und ihr Bruder Inti Herrn P. Das ist genau die richtige Zeit für Kakao und Kuchen. Doch eines Tages kommen die beiden zufällig eine Stunde zu früh. Herr P. verhält sich diesmal seltsam. Er erzählt ihnen die Geschichte von der Frau mit den tausend Namen. Dann sucht er aufgeregt Bohnen, die angeblich ihre Farbe verändern. Schließlich behauptet Herr P., dass auf seinem Balkon eine Wahrheitsblume blüht. Aber nur wer noch nie in seinem Leben gelogen hat, kann sie sehen. Auf dem Nachhauseweg streitet Sandra mit ihrem Bruder. Denn Inti behauptet, dass er die Blume sehen konnte. Sandra glaubt weder Inti noch Herrn P. Aber es macht Spaß, den unglaublichen Geschichten auf die Spur zu kommen. Robert Gernhardt, 1937-2006, Studium der Malerei und Germanistik, seit 1966 Freier Schriftsteller, bekam u. a. 1983 den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Sonntag 08:05 Uhr

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88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams 09:00«Datscha Radio» A Garden In The Air: Das Morgenfeld / The Morning Field #2
Sonntag 09:00 Uhr

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SRF 3

Maloney

philip maloneyDie haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst. Privatdetektiv Maloney ermittelt mit Schalk, Charme und unverkennbarer Raubeinigkeit. Ob ein Radioinhalt kultigen Charakter erlangt hat, ist selbstverständlich Ermessens-Sache des Einzelnen. Bei Philip Maloney sind die Anzeichen dafür allerdings nicht zu übersehen. So mancher typische Ausspruch des kauzigen Privat-Detektivs Maloney, seiner Kontrahenten und Mitstreiter schicken sich an, zu geflügelten Worten zu werden. «Üble Sache, Maloney», pflegt der Polizist bei einer Kalamität jeweils zu raunzen. «Jetzt brauch ich mal einen Whisky» ist einer der Sätze aus dem Fundus von Philip Maloney, wenn er wieder einmal Zeit braucht, seine Verdächtigungen, Vermutungen und Schlussfolgerungen zu ordnen. Und nach vollbrachter Tat respektive gelöstem Fall folgt schliesslich das herrlich rechthaberische «So geht das!». Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Der Meisterdetektiv ermittelt immer sonntags von 11 bis 12 Uhr.
Sonntag 11:10 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

kommt ein pferd in die barKommt ein Pferd in die Bar Von David Grossman Mit Ulrich Matthes, Jule Böwe, Wolfram Koch, Ilka Teichmüller, Robert Glatzeder Hörspielbearbeitung & Regie: Jean-Claude Kuner Produktion: rbb/WDR 2017 - Ursendung -
Sonntag 14:04 Uhr

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HR2

Himmel und Hölle

sebastian goyHörspiel von Sebastian Goy Mitwirkende: Ich Flann - Heinrich Giskes Ich Flann (als Kind) - Christoph Zill Großmutter - Ruth Hausmeister Schwarzer-Reiter-Lehrer-Samiel - Heinz Meier Prior Laurens - Günter Bommert Bruder Jean - Paul Burian Regisseur - Stefan Lukschy Jeans Schwester - Katharina Zapatka Onkel Georg - Hermann Naber Mädchen mit dem Kleid - Rebecca Szerda Totengräber - Walter Pfeil Alte Frau - Helene Elcka u. a. Regie: Ulrich Gerhardt (SWF/NDR/SFB 1990) Sebastian Goy hat insgesamt 70 Hörspiele geschrieben, nicht gerechnet zahlreiche Bearbeitungen von Romanen und Erzählungen. Seine Stücke loten das Medium Hörspiel in immer neuen Variationen aus, oft in surrealen, meist hintergründig komischen und literarisch anspielungsreichen Dialogen. Flann, der Name erinnert an den verehrten irischen Dichter O"Brian, ist einer seiner Helden. Er taucht gleich in mehreren Hörspielen von Goy auf und ist sich seiner Identität niemals ganz sicher. Flanns Reise in "Himmel und Hölle" beginnt mit einem Sturz aus dem Fenster und dem Besuch der eigenen Beerdigung, ein Anlass dafür, das Leben zumindest zeitweise rückwärts laufen zu lassen. Kehrt Flann bei seinem Ausflug ins Mittelalter zurück oder nur in die eigene Kindheit? Jedenfalls trifft er auf die Begleiter seiner frühen Jahre. Nicht alle haben, wie die zärtliche Großmutter oder die geliebten Dichter Jean Paul, Flann O"Brian und Laurence Sterne, zur Stabilisierung dieses zarten Ichs beigetragen. Einige, wie etwa Onkel Georg, versuchen, die zarte Knospe am Blühen zu hindern. Sebastian Goy, geboren 1943 in Stuttgart, war zunächst Lehrer, später Hörspieldramaturg und lebt jetzt als freier Schriftsteller in Diessen am Ammersee. Er schrieb Kinderbücher, Theaterstücke und zahlreiche Hörspiele.
Sonntag 14:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

kirsten boieDer Junge, der Gedanken lesen konnte (2) Hörspiel in 2 Teilen von Kirsten Boie Bearbeitung: Angela Gerrits Regie: Hans Helge Ott Aufnahme des NDR
Sonntag 14:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

combrayCombray (2/3) Von Marcel Proust Aus dem Französischen von Michael Kleebert Erzähler - Sylvester Groth Großmutter - Karin Anselm Großvater/Pfarrer - Thomas Holtzmann Mutter - Krista Posch Vater - Stephan Bissmeier Großtante - Doris Schade Ferner: Kornelia Boje, Christa Berndl, Tobias Lelle, Stefan Born, Martin Butzke, Juliane Köhler, Eva Gosciejewicz, Peter Fricke und andere Komposition: Peter Zwetkoff/Hans Platzgumer Bearbeitung: Valerie Stiegele Regie: Ulrich Lampen BR 2003 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr "Lange Zeit habe ich mich zu früher Stunde schlafen gelegt." Mit dem ersten Satz von Marcel Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (A la recherche du temps perdu) richtet sich der Blick auf die Erinnerung. In seinen schlaflosen Nächten ruft sich der schwerkranke Erzähler seine Kindheit ins Gedächtnis: die Ferien in Combray, den Geschmack einer in Tee getauchten Madeleine, den Duft der Weißdornhecke, die Kirchtürme von Martinville und den schillernden Monsieur Swann. Combray ist die Ouvertüre zu Prousts gewaltigem Hauptwerk, das in Frankreich zwischen 1913 und 1927 in dreizehn Einzelbänden erschien und gut viertausend Seiten umfasst. Marcel Proust war selbst an sein Krankenbett gefesselt, als er die Salons, Parks und Schlafzimmer der Belle Epoque in Sprache fasste, um zu erkunden, auf welche Weise das Vergangene im Bewusstsein präsent ist. Das Zusammenspiel von lebendiger Erinnerung und Selbstreflexion wird in der ersten deutschsprachigen Hörspielfassung von Combray akustisch nachvollziehbar. Prousts Sprache ist manchmal sperrig, manchmal von surrealistischer Kühnheit und Komik in ihren assoziativen Sprüngen. Immer muss man ihr bis in die feinsten Verästelungen folgen, um sie getreu wiederzugeben. Das Hörspiel basiert auf Michael Kleebergs Übersetzung, die 2002 in der Verlagsbuchhandlung Liebeskind erschienen ist; sie überträgt Prousts Stil auf moderne Weise und bleibt zugleich näher als bisherige Übersetzungen am Original. Marcel Proust, geb. 10. Juli 1871 in Auteil, als Sohn eines Pariser Arztes und einer elsässischen Jüdin. 1878 Ferien der Familie in Illiers, das später zu Ehren Prousts in Illiers-Combray umbenannt wurde. Jurastudium, ohne Abschluss, und Studium der Literaturwissenschaft. 1895 Beginn mit der Arbeit an dem Roman "Jean Santeuil", der unvollendet bleibt. 1896 erscheint "Freuden und Tage", eine Sammlung von Texten. 1903 Tod des Vaters, zwei Jahre später der Mutter. Verschlimmerung der Asthma-Anfälle, an denen Proust seit seiner Kindheit leidet. Es folgt der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben in sein schallisoliertes, mit Kork ausgeschlagenes Zimmer. 1912 Beendigung von "Unterwegs zu Swann", dem ersten Band seines Hauptwerks "A la recherche du temps perdu", der 1913 auf Kosten des Autors erscheint. 1919 Prix Goncourt für den zweiten Band der "recherche". Als Proust am 18. November 1922 stirbt, sind erst zwei Drittel des Monumentalwerks publiziert.
Sonntag 15:00 Uhr

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SRF 1

Apropos Hörspiel


Sonntag 16:10 Uhr

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SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Sola, Sulan, Seul

von Liquid Penguin Ensemble (SR/RB/SWR 2017) Was ist ein Gedanke, bevor man ihn in Worte dolmetscht? Und was geschieht, wenn diese Worte dann auf Reisen gehen? Als Luther ab 1521 die Bibel in gewöhnliches Straßendeutsch übertrug, war die herrschende Übersetzerkonfession nicht begeistert. Seine Verteidigungsschrift "Sendbrief vom Dolmetschen" ist eine Inspirationsquelle für dieses Hörspiel, das im Archivalienkeller der deutschen Sprache stöbert und ins heutige Europa mit seinem beträchtlichen Übersetzungsbedarf führt.
Sonntag 17:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

david grossmanVon David Grossman Hörspielbearbeitung und Regie: Jean Claude Kuner Mit Ulrich Matthes, Jule Böwe und Wolfram Koch Aufnahme rbb/WDR Kommt ein Pferd in die Bar Die Hörspieladaption des mit dem Man Booker Internatiol Prize ausgezeichneten Romans: Zum letzten Mal steht der Stand-up-Comedian Dovele G. auf der Bühne.
Sonntag 17:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Tova BaileyPremiere: «Das Geräusch einer Schnecke beim Essen» von Elisabeth Tova Bailey «Selbstporträt mit Schnecke». Durch eine seltene Krankheit ist Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Eine Freundin bringt ihr aus einer Laune heraus eine Schnecke aus dem Wald mit. Bailey beginnt das Tier zu beobachten. Und entdeckt in ihr einen faszinierenden biologischen Kosmos. Und Hoffnung. Später hat Elisabeth Tova Bailey die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben. Mit wachsender Hingabe beschreibt sie die Bewegungen der Teleskopfühler und die Windungen des Gehäuses ihrer Schnecke. Sie findet heraus, was ihre kleine Freundin am liebsten frisst, wann sie schläft, wie sie sich fortpflanzt und sie hört das Geräusch, das die Schnecke beim Essen mit ihren über zweitausend winzigen, scharfen Zähnen macht. Dank ihrer buchstäblichen Langsamkeit wird die Schnecke für die Erzählerin zur Begleiterin auf dem Weg der Genesung. Regisseurin Elisabeth Putz hat die Geschichte, die 2014 auf Deutsch erschienen ist, fürs Hörspiel bearbeitet: «Ich verliebte mich schnell in dieses Buch, das autobiografisch und somit authentisch ist und an das ich immer wieder denken muss, vor allem dann, wenn mir als einer ungeduldigen und zur Hetze neigenden Person die Schnelligkeit wieder einmal zu viel wird.» In der Musikerin Fatima Dunn hat Elisabeth Putz die ideale Partnerin gefunden, um die seelischen Vorgänge der Protagonistin nachzuzeichnen und die Wunderwelt der Schnecke hörbar zu machen. Mit: Valery Tscheplanowa Aus dem Amerikanischen von Kathrin Razum - Musik: Fatima Dunn - Hörspielfassung und Regie: Elisabeth Putz - Tontechnik: Andreas Lucke, Roland Fatzer - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 55" Elisabeth Tova Bailey wurde in New England (USA) geboren. Sie machte zuerst eine Ausbildung als Gärtnerin und arbeitete später als Journalistin, veröffentlichte Essays und Kurzgeschichten, bis sie im Alter von 34 Jahren auf einer Europareise an einem Virus erkrankte, der sie monatelang ans Bett fesselte. Fatima Dunn studierte Komposition an der ZHdK und ist Cellistin und Singersongwriterin mit irischen Wurzeln. Neben ihren Auftritten als «One Woman Orchestra» komponiert sie für Kino, Film und Theater.
Sonntag 17:06 Uhr

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MDR KULTUR

Nono. Zickzackkind

david grossmanVon David Grossman (ab 10 Jahren) Abschied, als der Zug schon aus dem Bahnhof rollt. In ein paar Tagen feiert Nono Bar Mizwah, dann ist er dreizehn Jahre alt und wird schon zu den Erwachsenen gezählt. Und ausgerechnet jetzt will Gabi ihn abschieben, um sich, wie Nono vermutet, in aller Ruhe von seinem Vater zu trennen. Doch da öffnet sich die Abteiltür und zwei seltsame Gestalten treten ein. Nono wird Zeuge einer Häftlingsbefreiung, findet einen Brief und begreift, dass diese Reise ein abenteuerliches Spiel zu seinen Ehren ist. Mit der Frage "Wer bin ich" wird Nono auf den Weg geschickt und gerät immer tiefer in die verschlungenen Linien seiner eigenen Geschichte. Ist dieser dubiose Felix, der sich im Zug als sein Spielpartner ausgewiesen hat, tatsächlich ein Krimineller oder arbeitet er wie sein Vater für die Polizei? Und wie überhaupt konnte der Vater einer Reise zustimmen, in der ein Lokführer mit der Pistole bedroht wird, ein vermutlich gestohlener Bugatti zur Flucht dient und überhaupt, wie Felix lachend anmerkt, "das ganze Spiel gestohlen ist"? Warum übt der undurchsichtige Fremde auf Nono eine solche Anziehungskraft aus? Und warum weiß er all die Dinge über seine leibliche Mutter, die sein Vater ihm nie erzählen wollte? Je mehr Nono die Orientierung verliert und sich von Felix auf den Pfad der Gesetzwidrigkeiten entführen lässt, umso deutlicher spürt er, dass diese Reise ihm ein Geheimnis über sich selbst offenbaren wird. Regie: Götz Fritsch Bearbeitung: Kurt Kreiler; Götz Fritsch Komponist: Peter Ponger Produktion: MDR/SWR 2001 Sprecher: Fritz Lichtenhahn - Felix
Sonntag 18:00 Uhr

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Bremen Zwei

Bremen Zwei - Hörspiel

In jenen Tagen Hörspiel von Helmut Käutner und Ernst Schnabel Ein Hörspiel, das der Drehbuchautor Ernst Schnabel und Regisseur Hellmuth Käutner nach ihrem gleichnamigen, berühmt gewordenen Film geschrieben haben: Ein altes Auto erzählt 1945 seine Geschichte und die Geschichte seiner wechselnden ehemaligen Eigentümer. Sieben Episoden um Menschen, die durch rassische und politische Verfolgung, im Widerstand oder durch das Kriegsgeschehen der Willkür des Naziregimes ausgesetzt waren. Das Hörspiel versucht in der "Stunde Null" eine Bilanz positiven menschlichen Verhaltens während des "Dritten Reichs" zu ziehen. Ernst Schnabel, geboren 1913 in Zittau/Sachsen, gestorben 1986 in West-Berlin, war von 1931 bis 1945 Seemann auf Segelschiffen und bei der Hamburg-Amerika-Linie und ist seit 1936 schriftstellerisch tätig. Schnabel war Chefdramaturg und später Leiter der Abteilung Wort beim Nordwestdeutschen Rundfunk in Hamburg. Er war bei der BBC in London, Intendant des Hamburger Funkhauses des NWDR. Er gilt als Pionier des Radio-Features. Helmut Käutner, geboren 1908, gestorben 1980, war ein Regisseur, Schauspieler und Kabarettist. Er war einer der einflussreichsten Filmregisseure des deutschen Nachkriegskinos und wurde durch seine anspruchsvollen Literaturverfilmungen bekannt. Mit "Große Freiheit Nr. 7" und "Unter den Brücken" schuf er zwei Filme, die in ihrer Betonung des Individuellen stark dem Weltbild der Nationalsozialisten widersprachen. Mitwirkende: Clara Walbröhl, Bernhard Wilfert, Herbert Sebald ,Günter Siebert u.a. Bearbeitung (Wort): Ernst Schnabel Regie: Gert Westphal Produktion: RB 1948 Länge: 51`40
Sonntag 18:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Tomer GardiBroken German Hörspiel von Noam Brusilovsky nach dem gleichnamigen Roman von Tomer Gardi Mit: Dor Aloni, Aviva Joel, Tomer Gardi u. a. Regie: Noam Brusilovsky (Produktion: SWR 2017 - Ursendung) Ein Spiel mit Identitäten, Chronologie, Perspektiven. Ein israelischer Mann erzählt in gebrochenem Deutsch. Er erzählt, babylonisch-lebendig, von Radili Anuan, der sich in Berlin nach Anpöbelungen durch Skins ein Messer gekauft, es dann aber vergraben hat. Und von einer linken WG, die Jahre später einen Dokumentarfilm auf der Suche nach dem vergrabenen Messer machen will. Er erzählt von einer Reise nach Berlin mit seiner Mutter. Statt ihrer eigenen nehmen sie zwei fremde Koffer vom Flughafen mit, die sich als Koffer eines Arabers und einer aus Eritrea geflüchteten Frau herausstellen. Der Mann trägt fortan die Kleider der Frau, seine Mutter die des Mannes. Er bespricht mit seiner Mutter Erinnerungen an ein von den Deutschen besetztes Dorf in Rumänien, hält eine Rede zur Neueröffnung des Kafka-Instituts (vormals Goethe-Institut), lässt sich als Arbeitsmigrant in der Prosa eine fremde Sprache nachts im Jüdischen Museum einschließen und entdeckt dort in der Besenkammer eine Leiche: "Also keine Angst. Ich nehme keiner Deutsche Literat seine Arbeit weg. Und deshalb musste ich das Jüdische Museum Besenkammer Tür aufmachen. Für die schwarze Arbeit. Ins deutsche Sprache. Und weil so sind wir Schriftsteller. Wir machen geschlossene Besenkammer Türe auf."
Sonntag 18:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Luigi PirandelloSpielregeln creating character/Susan Batson Mit Fragmenten aus Luigi Pirandellos "Sechs Personen suchen einen Autor" Von Marianne Wendt Regie: die Autorin Mit: Susan Batson, Leslie Malton, Nadja Schulz-Berlinghoff, Bettina Kurth, Hans-Jochen Wagner, Leopold von Verschuer, Felix von Manteuffel, Robert Frank Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015 Länge: 80"48 (Wdh. v. 23.08.2015) "Du bist dafür zuständig, ein sprechendes, denkendes und fühlendes menschliches Wesen zu erschaffen." Anhand von Szenen, Schauspielübungen und Diskussionen aus einem Workshop gibt Susan Batson Einblick in ihre ,Methode": "Du bist dafür zuständig, ein sprechendes, denkendes und fühlendes menschliches Wesen zu erschaffen." Während dieser Proben tauchen im Studio überraschend Pirandellos "sechs Personen" auf. Ihr Autor hat sie als Bühnenfiguren nicht vollendet, doch sie verlangen, zum Leben erweckt zu werden. Susan Batson, geboren in New York, Schauspielerin, Schauspiellehrerin, Produzentin mit eigenem Studio, ist personal acting coach von Juliette Binoche, Tom Cruise, Nicole Kidman, Madonna, Jennifer Lopez u.a. Ihr Schauspieltraining ist beeinflusst durch die Lee Strasberg "method". Ihr Lehrbuch "Truth - Wahrhaftigkeit im Schauspiel" erschien 2014. creating character/Susan Batson
Sonntag 18:30 Uhr

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NDR Info

Das Hörspiel

Esther VilarEifersucht Drama für drei Faxmaschinen Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Esther Vilar Regie: Christiane Ohaus Mit Marlen Dieckhoff, Marion Breckwoldt, Maresa Lühle NDR/SR 2000 Sie sind Rivalinnen und versuchen sich mit Faxen gegenseitig k.o. zu schlagen: Helen, 55, Yana, 40 und Iris, 25. Alle drei leben im selben schicken New Yorker Penthouse und pflegen eine gemeinsame Leidenschaft: Laszlo, dickbäuchiger Mittfünfziger, erfolgreicher Jurist und fröhlicher Schwerenöter. Jede will ihn haben, alle leiden sie die Höllen-Qualen der Eifersucht. Helen, die Ehefrau, musste ihn an die jüngere Architektin Yana abtreten, Yana bekommt wegen der noch jüngeren Indologie-Studentin Iris irgendwann den Laufpass, und Iris wiederum verliert ihn an die Ehefrau Helen. Ein Zirkelschluss. Das Hörspiel
Sonntag 21:05 Uhr

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