Bayern 2

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BoboligärtenItalienische Lebensart Renaissance-Gärten - Kunstwerk aus Himmel, Erde und Wasser Autorin: Christiane Büld-Campetti / Regie: Irene Schuck Die florentinischen Boboligärten hinter der ehemaligen Mediciresidenz Pitti mit schattigen Baumalleen, geometrischen Zierbeeten, brusthohen Buchsbaumhecken, phantasievollen Wasserspielen und verwitterten Skulpturen gelten als herausragendes Exemplar eines italienischen Renaissancegartens. Es kam im 15. Jahrhundert in Mode, an den Rändern italienischer Städte eine Villa samt großzügigem Garten zu besitzen. Nach dem Vorbild der Antike gestaltete man sie mithilfe von Zentralperspektive, Geometrie und Proportionen und schuf ein harmonisches Miteinander von Architektur, Kunst und Natur. Waren die frühen Giardini all"Italiana noch sparsam mit Bäumen, Blumen und Bänken ausgestattet, entwickelten sie sich in der Folgezeit zu wahren Kunstwerken aus Himmel, Erde und Wasser. Bis weit ins 17. Jahrhunderte behielt Italien seine Vormachtstellung bei der Gestaltung von Gartenanlagen bei und wurde dann von Frankreich abgelöst. Cantautori - Lieder fatto in Italia Autor und Regie: Martin Trauner "Rispensa alla luce e al sole d"Italia." Wie schön klingt doch das Italienische, vor allem, wenn es gesungen wird. Dann muss man als Deutscher auch nicht jedes Wort verstehen, aber die Sehnsucht für das Land, in dem die Zitronen blühen, sie kehrt wieder. Eine Sehnsucht, die in den Lieder der italienischen Cantautori Vers für Vers und Takt um Takt die Herzen ihrer Zuhörer erreicht. Anfang der 1960er Jahre begann das Phänomen der Cantautori und brachte in den nächsten Jahrzehnten etliche, bis heute bekannte Künstler hervor. Ob folkloristisch wie Angelo Branduardi, rockig wie Gianna Nannini oder inbrünstig wie Lucio Dalla - immer steht bei den Cantautori, den italienischen Sangespoeten, "amore" und "Italia" im Vordergrund. Und hierzulande denkt man gerne zurück an das Licht und die Sonne Italiens, an luce e sole d"Italia. Moderation: Iska Schreglmann Redaktion: Gerda Kuhn
Freitag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioMikro

DelfineDelfine - freundliche Gefährten unter Wasser Ein radioMikro-Feature von Elke Dillmann
Freitag 18:30 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

Dschingis KhanDschingis Khan für ein halbes Jahr Baron Ungern von Sternberg Von Mario Bandi Regie: der Autor Produktion: DLF/SWR 2011 Der Spross einer deutschbaltischen Adelsfamilie diente dem russischen Zaren als Offizier. Obwohl vehementer Antibolschewist, spielte er nach der Oktoberrevolution an der Spitze einer Abtrünnigenarmee ,Weiße" und ,Rote" gegeneinander aus. Sein Ziel: ein fernöstlicher Staat, eine Art neues Dschingis-Khan-Imperium. Mit einer kleinen Schwadron vertrieb er die Chinesen aus Urga, der Hauptstadt der Mongolei. Danach galt er als Befreier des Landes und dessen geistlichen Oberhaupts, den Bogdogegen. Die Mongolen hielten ihn für eine Wiedergeburt des Kriegsgottes Dschamsaran, er selbst nannte sich einen ,militanten Buddhisten". Im Frühsommer 1921 geriet er auf einem Feldzug ?gegen die Bolschewiki in deren Hände. Am 15. September 1921 wurde er hingerichtet. Das Feature verfolgt Ungerns Spuren in der Mongolei und sichtet die Akten, die die roten Kommissare über ihn führten. Dschingis Khan für ein halbes Jahr
Freitag 20:10 Uhr

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