HR2

Feature

"Minimalismus in der Kunst" | Rainer Praetorius Steve Reich und andere Vertreter der Minimal Music haben die Musikwelt beeinflusst. Club Music wie House oder Techno sind die populärste Spätfolge. Minimalismus findet sich aber auch in anderen Kunstbereichen wie der Malerei, dem Film oder dem Design.
Sonntag 18:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Nachspiel

Kampfsport KinderDie Kunst des Kampfsports Kinder werden stark gemacht Von Silvia Plahl Ein starker Körper, eine aufrechte Haltung und Standfestigkeit geben die Zuversicht, die Herausforderungen des Lebens anzugehen. Davon profitieren schon Kinder. Körper und Geist als Einheit - die traditionellen Kampfkünste aus dem asiatischen Raum oder auch das Boxen vermitteln diese enge Verzahnung von physischer und mentaler Selbstdisziplin besonders deutlich. Die Kinder lernen dabei, Schritte, Tritte und Schläge konzentriert und kraftvoll zu demonstrieren und gleichzeitig zu beherrschen. Sie steuern ihre eigene Kraft und erleben, wie sie dies stark macht.
Sonntag 18:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Moment am Sonntag

EntwicklungshelferAuf Einsatz in Kenia oder Papua-Neuguinea. Über einen Beruf, der Geduld erfordert Wer in einem anderen Land "ohne Erwerbsabsicht" Dienst leistet, "um zum Fortschritt" beizutragen, hieß früher "Entwicklungshelfer". Heute sind es "Expertinnen", "Berater" oder "developer" mit einer Ausbildung im Bereich Humanitärer Hilfe, Entwicklungsmanagement oder Entwicklungspolitik. Gefragt sind neben der Reiselust besonders Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit und Frustrationstoleranz. Wer ergreift diesen Beruf, um ihn vielleicht ein Leben lang auszuüben? Wie ergeht es den Frauen und Männern, die sich für zwei Jahre nach Kenia oder Papua-Neuguinea "verpflichten"? Wie sehr hat sich der Beruf in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Gestaltung: Andrea Hauer
Sonntag 18:15 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Finis TerraeStolz und Vorurteil Nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen Aus dem Englischen von Hermann Stresau Mit: Gerhard Ritter, Ellinor von Wallerstein, Margot Trooger, Irene Marhold, Gudrun Gewecke u. a. Hörspielbearbeitung: Sheldon Stark Regie: Ulrich Lauterbach (Produktion: HR 1959) Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Lande, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. So schlägt sie den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers aus. Neue Hoffnungen schöpft die Familie, als der attraktive Gutsbesitzer Darcy, ein Junggeselle aus besten Kreisen, im benachbarten Herrenhaus zu Gast ist. Doch seine stolze Zurückhaltung wird ihm als Standesdünkel ausgelegt. Auch Elizabeth lässt sich vom äußeren Anschein täuschen. Erst als sie ihre Vorurteile und Darcy seinen Stolz abzulegen lernt, kann sich das Hochzeitskarussell wieder drehen.
Sonntag 18:20 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

jocelyne saucierEin guter Mensch Von Fanny Britt Übersetzung: Frank Weigand Regie: Steffen Moratz Mit: Matthias Bundschuh, Bärbel Röhl, Guido Lambrecht, Bijan Zamani, Kou Zöllkau, Rudolf Kowalski Komposition: Daniel Dickmeis Ton: Gertrudt Glosemeyer, Jeannette Wirtz-Fabian Produktion: Saarländischer Rundfunk / Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 80"31 (Wdh. v. 02.10.2016) Gilles Jean, ein dynamischer junger Anwalt, soll ein Ambulanzunternehmen vertreten, gegen das sein Jugendfreund Bruno Klage erhebt. Gilles Jean arbeitet in einer der großen Anwaltskanzleien von Montréal, er ist reich und weit entfernt davon, ein guter Mensch zu sein. Als der Sohn seines Jugendfreundes Bruno beim Spielen von einem Apfelbaum stürzt, die Rettung zu spät kommt und der Junge ins Koma fällt, wollen die Eltern das Ambulanz-Unternehmen verklagen. Das Unternehmen lässt sich durch die Kanzlei vertreten, für die Gilles arbeitet, und nicht nur das, Gilles selbst soll den Fall betreuen. Er gerät in einen Gewissenskonflikt. Fanny Britt, 1977 in Québec geboren, ist kanadisch-französische Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie übertrug u.a. Brecht und Neil LaBute ins Französische. Ihr erstes eigenes Bühnenstück, "Honey Pie", wurde 2003 uraufgeführt. 2015 veröffentlichte sie mit "Les maisons" ihren ersten Roman. "Bienveillance" (dt.: "Ein guter Mensch", 2012) wurde in Kanada mit dem Governor General" s Award prämiert und für SR/DKultur ins Deutsche übersetzt. Auf Deutsch liegt seit 2014 ihr Kinderbuch "Jane, der Fuchs und ich" vor (gemeinsam mit Isabelle Arsenault), eine graphic novel. Ein guter Mensch
Sonntag 18:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR kultur

Gedanken zur Zeit

Neue Konfrontationen oder: Außenpolitik als Herausforderung Von Bettina Gaus Stehen wir vor einer neuen Blockkonfrontation? Gibt es gar eine Wiederkehr des Kalten Krieges? Angesichts solch raunender Schlagzeilen ist klar: die bundesrepublikanische Außenpolitik kann sich nicht mehr wegducken. Es geht um das angespannte Verhältnis zu Russland, den Krieg in Syrien, die Probleme mit der Türkei, um Iran und Brexit, den Handelsstreit mit den USA und den Ordnungszerfall im Nahen Osten. Worin bestehen die Ressourcen und Fähigkeiten der deutschen Politik? Ließe sich mit strategischer Intelligenz vielleicht sogar eine gemeinsame Außenpolitik der EU entwickeln? 19:00 - 19:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Sonntag 19:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Donauinselfest"Über Sonntagskinder, die 70er, genau Richtiges und lustige Wissenschaft" - Eine Vorschau auf das Geschehen im Ö1 Kulturzelt beim Wiener Donauinselfest vom 22. bis 24. Juni. Gestaltung: Silvia Lahner Von 22. bis 24. Juni nimmt der Kultursender Ö1 wieder seine Außenstelle auf der Wiener Donauinsel in Betrieb. Was 1995 mit einer Radio-Bühne nahe der Brigittenauer Brücke begonnen hat, ist mittlerweile zur Österreich 1 Kulturinsel herangewachsen: ein Areal für Kabarett, Satire und gehobene Unterhaltung, für Pop, Jazz, Welt- und Volxmusik, sowie für DJ-Lines und Kinderaktivitäten. Der Philosophie gehorchend, im Ö1 Kulturzelt jene Programme auf die Bühne zu bringen, die auch am Sender ihren fixen Platz haben, beginnt der Reigen der Darbietungen diesmal mit Kleinkunst im besten Sinn. Contra bietet eine Vorschau auf die kabarettistischen Höhepunkte, für die u.a. Gery Seidl, Martina Schwarzmann, Lukas Resetarits, die Science Busters und Irmgard Knef sorgen werden.
Sonntag 19:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Jazz

Rex StewartDeparture From Dixie Die Swing-Abenteuer des Trompeters Rex Stewart Von Gerd Filtgen Es ist nicht gerade selten, wenn junge Musiker ein Vorbild haben. Zu Beginn seiner Karriere nahm das bei dem Kornettisten Rex Stewart (1907 - 1967) extreme Formen an. Wie er freimütig bekannte, bewegte er sich wie Louis Armstrong, imitierte seine Sprechweise und kleidete sich ähnlich wie "Satchmo". Nur mit dessen exzellentem Trompetenspiel konnte er anfangs nicht mithalten. Doch während seiner Engagements in den Bands von Fletcher Henderson und im Orchester von Duke Ellington entwickelte er eine als Half-Valve-Technik bezeichnete Spielweise. Der Clou besteht darin, die Ventile des Kornetts nicht ganz herunter zu drücken. Dadurch erzielte Stewart ungewöhnliche Töne und lautmalerische Effekte. Das klingt auf der Platte "Chatter Jazz" im Austausch mit dem Posaunisten Dickie Wells so verblüffend, als hätten sich ihre Instrumente verselbständigt, um miteinander angeregte Gespräche zu führen.
Sonntag 19:37 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Freistil

korruptionSo etwas würde ich nie tun Filz, Korruption und die eigene Person Von David von Westphalen Regie: der Autor Produktion: BR 2016 Jeder, der Korruption sagt, meint es moralisch. Korruption gilt vor allem als Machtmissbrauch. Aber die Schattenökonomie fängt in Wahrheit ganz woanders an, als bei finanzieller Bereicherung und Gier: Sie findet dort statt, wo jemand ein anderes Vertrauen oder die eigene Moralvorstellung verletzt, aus Sorge um das persönliche Glück oder das Glück der Familie. Es ist ein Schachern um soziales Kapital, Loyalitäten und Vertrauen, die alltägliche Korruption der Gemüter. Wir verlassen die scheinheiligen Ufer selbstverständlicher moralischer Fronten. Wir bauen Brücken, vom ganz persönlichen Korrumpiertsein ins Land der Raffzähne und Politiker. Es sind beides Teile eines dunklen Spiels in den Gefügen aus Macht, Vertrauen, Gunst und Zuneigung, Wahrheit oder Pflicht. So etwas würde ich nie tun
Sonntag 20:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

"Ich bin der, den jeder Politiker kennt". Wie aus dem berühmten syrischen Flüchtling Omar Khir Alanam ein berühmter Steirer wurde. Feature von Claudia Gschweitl "Heimat ist eine Möglichkeit, die du erhältst", meint Omar Khir Alanam. Seit 2014 lebt der junge Syrer in Graz. Seine Flucht vor dem Assad-Regime führte ihn zunächst in den Libanon und dann in die Türkei. Mit einem Schlauchboot gelangte er nach Griechenland, mit einem Schlepper durch Serbien. Seinen Humor und seine Lebensfreude hat sich Khir Alanam immer bewahrt. Mittlerweile spricht er so gut Deutsch, dass er auch bei Poetry Slams auftritt, außerdem hat er eine Ausbildung zum Sozialbetreuer absolviert. Dass er in Österreich so freundlich aufgenommen wurde, ist für ihn keineswegs selbstverständlich. Aus diesem Grund hat er ein Buch verfasst, es trägt den schlichten Titel "Danke!". Während der Revolution in Syrien 2011 begann Omar Khir Alanam erste Texte zu verfassen. In Österreich lernte er mithilfe von Youtube-Videos Deutsch und indem er einfach Menschen auf der Straße ansprach, um das Reden zu üben. Manchmal kam es dabei auch zu unfreiwillig komischen Szenen, wenn Sätze herauskamen wie: "Können Sie mir meinen Blinddarm zeigen?". Omar Khir Alanam wohnt mit seiner Freundin, einer Grazerin, in der Innenstadt. Claudia Gschweitl hat ihn besucht.
Sonntag 20:15 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR Info

Das Hörspiel

Frank WitzelDer Chef Von Stig Larsson Übersetzung aus dem Schwedischen: Jörg Scherzer Regie: Walter Adler Mit Christiane Leuchtmann, Rufus Beck, Sylvester Groth, Katharina Lange, Jens Wawrczeck HR 1994 "Es gibt eine viel zu große Distanz zwischen uns", begründet Direktor Sven seinen unerwarteten Hausbesuch bei Hans und Anna. Sven, der Chef von Hans, möchte seine beiden Angestellten etwas näher kennenlernen. Doch das Gespräch zwischen ihnen nimmt bald eine unerwartete Wendung: Das Interesse des Chefs macht nämlich auch vor privaten Dingen keinen Halt. Vielmehr benutzt er seine Macht, um die beiden gegeneinander auszuspielen. Bald ist Anna bereit, sich für 1.000 Kronen vor den Augen ihres Freundes für ihn auszuziehen.
Sonntag 21:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR Info

Nachtclub Radio Globo

armenienKlänge des Kaukasus und darüber hinaus Mit Dorothea Grießbach Armenien, Aserbeidschan, Georgien und Teile Russlands zählen zum Kaukasus. Das Gebirge liegt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischer See, im Süden von der Türkei und im Norden von Russland begrenzt. Im Kaukasus begegnen sich viele Sprachen, Kulturen und Religionen. Ein reichhaltiges musikalisches Wissen bildete sich hier, das sich aus sakraler Musik ebenso wie aus den Liedern für den Alltagsgebrauch speist. Damit arbeitete zum Beispiel der armenische Geistliche, Musikforscher und Komponist Komitas Vardapet, der bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wirkte. Aber auch sein Zeitgenosse, Georges I. Gurdjieff, der Reisende und spirituelle Lehrer, sammelte zahlreiche Melodien der Region, ebenso wie Zentralasiens, und transformierte sie zusammen mit dem Komponisten Thomas de Hartmann in Stücke für das Klavier. Dies alles sind Anknüpfungspunkte für das armenische Gurdjieff Ensembles und dessen Leiter Levon Eskenian, der wiederum diese Klaviermusik zurück für traditionelle Instrumente aus der Kaukasusregion arrangiert und sich für das Wesen der Musik interessiert. Ein Ping Pong entsteht zwischen Ost und West, zwischen Erinnern, Bewahren, Transformieren und Aufgreifen vielfältiger Einflüsse. Dorothea Grießbach hat mit Levon Eskenian gesprochen und macht sich auf die Suche nach Musiken der Kaukasusregion und darüber hinaus. Erstsendung Sonntag, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue Nachtclub Radio Globo
Sonntag 23:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren