Bremen Zwei

Feature

franz hohlerWortartist mit Cello Radiocollage für Franz Hohler Feature von Michael Augustin und Walter Weber Der Schweizer Franz Hohler ist der Alleskönner unter den deutschsprachigen Schriftstellern. Viele Jahre war er als "Mann mit dem Cello" auf ungezählten Kabarettbühnen unterwegs. Mit großem Erfolg ist er im Radio und im Fernsehen aufgetreten, ist Autor von Hör- und Fernsehspielen, hat Romane und Theaterstücke, Erzähl- und Kinderbücher verfasst, Schallplatten und CDs produziert. Ein "realistischer Fantast oder fantasiebegabter Realist" (Urs Widmer), dem offenbar nichts unmöglich ist. Schon gar nicht der virtuose Umgang mit einem geradezu angeborenen Wortwitz, der ihn berühmt gemacht hat. Am 1. März 2018 wird Franz Hohler 75 Jahre alt. Walter Weber und Michael Augustin haben den großen "Wort-Werker" in seinem Züricher Domizil aufgesucht und mit ihm über sein Leben und seine Arbeit gesprochen. Produktion: Radio Bremen 2018
Samstag 18:00 Uhr

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Ö1

Logos - Glauben und Zweifeln

schlechten Gewissen"Das perfekte Ruhekissen?". Teil 1: Vom guten und vom schlechten Gewissen. Logos geht in 2 Teilen dem Phänomen des menschlichen Gewissens auf den Grund. - Gestaltung: Markus Veinfurter "Das Schönste am Seitensprung", so soll Karl Kraus einmal gesagt haben, "ist der Anlauf." Für manche mag aber der letztlich bleibende Eindruck das schlechte Gewissen sein. Danach. Wen quälen nicht gelegentlich Schuldgefühle? Oft sind es die scheinbar kleinen Dinge des Lebens (eine faule Ausrede, ein vergessener Geburtstag) - oft die angeblich großen (Untreue in der Beziehung, Verfehlungen in der Erziehung der Kinder, Undankbarkeit gegenüber den Eltern). Ein gutes Gewissen ist, so ein altes Sprichwort, das beste Ruhekissen. Aber wer macht im Leben keine Fehler, die ihm oder ihr eigentlich leidtun sollten? "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!" Diese Mahnung stammt von einem jüdischen Wanderprediger namens Jesus und ist bereits 2000 Jahre alt. Schuldgefühle können in der Psychotherapie bearbeitet werden. Ihre Ursache ist oft simpel: Der Mensch ist schuldig geworden. Doch für die Vergebung ist der Therapeut / die Therapeutin nicht zuständig. Die bieten die christlichen Kirchen im Sakrament der Buße an - in der Beichte (in der einen oder anderen Form). Doch gerade dem Christentum wird wiederum vorgeworfen, durch rigide Moralvorschriften die Schuldgefühle erst zu erzeugen, um sie dann auch noch zu instrumentalisieren. Und ein "schlechtes Gewissen" lässt sich auch in jeder Form zwischenmenschlicher Beziehung hervorragend für eigene Zwecke nutzen. Ist das Gewissen - ob "gut" oder "schlecht" - nur Ballast auf dem Lebensweg? Oder kann es ein Orientierungspunkt sein? - Wenn es niemand unsachgemäß manipuliert ... LOGOS geht in zwei Teilen dem Phänomen des menschlichen Gewissens auf den Grund.
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

michael stauffer«Du musst gewinnen» von Michael Stauffer Ein Hörspiel über die Widrigkeiten des Hörspielmachens: Mit dem grössten Budget und den höchsten Erwartungen wird Dichterstauffer ins Hörspielstudio geschickt. Er soll mal wieder einen richtigen Hörspiel-Knaller fabrizieren. Stauffer gibt alles. Doch der Schuss droht nach hinten loszugehen. Eigentlich fängt die Woche im Hörspielstudio gut an: Stauffer ist motiviert, die Praktikantin aufmerksam und zumindest ein Schauspieler gut vorbereitet. Die Aufnahmen beginnen. Doch der zuständige Dramaturg ist mit den ersten Ergebnissen nicht zufrieden. Immer wieder zitiert er Stauffer aus der laufenden Produktion zu sich ins Büro. Mal sind ihm die Aufnahmen «zu wenig bedeutungsvoll», mal «zu sehr bedeutungsvoll», mal zu «klamaukig» und schliesslich «komplett für die Mülltonne». Bald dreht Stauffer am Rad und alle anderen drehen mit. Mit: Michael Stauffer (Stauffer), Ralf Homann (Dramaturg), André Willmund (André), Katka Kurze (Katka), Paulina Kerber (Paulina), Tom Willen (Tom) und Tom Kobel (Martin) Tontechnik: Tom Willen - Regie: Johannes Mayr und Michael Stauffer - Produktion: SRF 2016 - Dauer: 44"
Samstag 20:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Frankie TrumbauerEin Pionier des Saxofons Frankie Trumbauer in Aufnahmen von 1924 bis 1946 Von Hans-Jürgen Schaal Frank Trumbauer (1901 - 1956), genannt "Tram", war eine prägende Figur der Jazzgeschichte. Inspiriert vom virtuosen Ragtime- und Show-Saxofonisten Rudy Wiedoeft, konzentrierte sich Trumbauer schon mit 17 Jahren aufs C-Melody-Saxofon. Er gehörte zu den ersten Musikern, die dem Saxofon zu einer eigenen Stimme im Jazz verhalfen. Sein Solo über "Singin" The Blues" (1927) und andere seiner Improvisationen legten die Grundlagen für eine jazztypische Phrasierung auf diesem Instrument. Benny Carter, Lester Young, Ben Webster und viele andere frühe Saxofonisten wurden von Trumbauer beeinflusst: "Er war der König unter den Saxofonisten", sagte der Tenorist George Johnson. In den 1920er- und 1930er-Jahren war Trumbauer ein wichtiger Aktivposten in den erfolgreichen Bands von Jean Goldkette und Paul Whiteman. Zusammen mit dem Trompeter Bix Beiderbecke und dem Gitarristen Eddie Lang verantwortete er außerdem die ersten Aufnahmen des Chicago-Jazz.
Samstag 22:03 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

mit Nikolaus Schauerhuber. 5 Millionen Pesos: Gerhard Ornig Four Seasons im Jazznacht-Studio und im Wiener RadioCafe. Ein formidables, 2015 initiiertes Quartett aus Graz macht neuerdings in Europa auf sich aufmerksam: "Four Seasons" war 2016 zum "12 Points"-Festival für jungen europäischen Jazz in die baskische Hauptstadt San Sebastian geladen. Und die Formation um den 27 Jahre jungen, fulminanten Steirer Gerhard Ornig, der u. a. beim Festival "Riga Jazz Stage 2015" als bester Trompeter und als bester Solist ausgezeichnet wurde, macht auch auf heimischen Bühnen ausgezeichnete Figur. Ohne Harmonieinstrument agierend, mit einer dynamischen Frontline ausgestattet, prunkt "Four Seasons" durch präzise, knappe thematische Vorgaben, die weite und doch kompakte Räume für kraftvolle, dann auch wieder elegisch-kantable Improvisationen öffnen. Die Besetzung ist eine internationale: Um Gerhard Ornig gruppieren sich der schwedische Posaunist Karel Eriksson, der griechische Kontrabassist Vasilis Koutsonanos und der brasilianische Schlagzeuger Luis André Carneiro de Oliveira. Nikolaus Schauerhuber präsentiert das Konzert der "Four Seasons" vom 19. Jänner 2017 im Rahmen der Reihe "5 Mio. Pesos" im Wiener RadioCafe, in dessen Rahmen das Quartett sein CD-Debüt vorstellte, und bittet die exzellenten jungen Musiker zum Gespräch.
Samstag 23:03 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

anthony braxtonmit Ulf Drechsel Jazzwerkstatt Peitz 54 - Anthony Braxton solo Der 72-jährige Anthony Braxton gehört seit rund fünf Jahrzehnten zu den Gallionsfiguren des zeitgenössischen Jazz. Der Saxofonist, Klarinettist und Komponist, der auch als Professor für Musik an verschiedenen amerkanischen Hochschulen arbeitete, verbindet in vielen seiner Kompositionen die (mathematische) Strenge moderner Konzertmusik mit der Freiheit des Jazz. In Peitz gab er ein Solokonzert auf dem Altsaxofon. Konzertmitschnitt vom 9. Juni 2017, Stüler Kirche bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Lange Nacht

Alt-WienFeuerfest und Donauwalzer Eine Lange Nacht in Alt-Wien Von Andreas Kloner Regie: Nikolaus Schloz (Wdh. vom 1./2.12.2012) Der Begriff ,Alt-Wien" ist ein ,guter Schmäh", würde man in Wien sagen. Mit dem Abbruch der Wiener Stadtmauern ab 1858, an deren Stelle in den Folgejahren die Wiener Ringstraße entstand, blickten die Bewohner recht bald auf ein Wien zurück, das es in dieser romantischen Gestalt und Unbeschwertheit nie gegeben hat. Im Mittelpunkt dieser Verklärung stand die unmittelbare Vergangenheit, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Hier begegneten sich Künstler wie Ludwig van Beethoven sowie die Altersgenossen Franz Schubert, Josef Lanner und Johann Strauß Vater und trugen mit ihrer Musik zur Romantisierung dieser Zeit bei. In Wirklichkeit war das Wien der Biedermeierzeit beherrscht vom Spitzelwesen unter der Ägide eines Fürsten Metternich, von tödlichen Krankheiten wie Cholera, Lungenschwindsucht und Syphilis, vom unsäglichen Gestank der offenen Fleischerläden und jener Exkremente, die Tausende von Pferden tagtäglich in den engen Gassen und Straßen innerhalb der Stadt zurückließen. Theaterleute wie Johann Nestroy oder Ferdinand Raimund haben - soweit es die Zensur zuließ - der Stadt und ihren Einwohnern einen Spiegel der herrschenden Zustände vorgehalten. Feuerfest und Donauwalzer
Samstag 23:05 Uhr

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