HR2

Der Tag

nordkoreaFeuer und Zorn - Gefährliches Spiel mit der Bombe Ein Thema - viele Perspektiven Moderation: Uwe Berndt Man kann es sich nicht vorstellen. Und doch scheint es real: Ein atomarer Schlagabtausch zwischen den USA und Nordkorea. Noch drohen sich beide Staaten gegenseitig nur mit martialischem Vokabular. Aber schon das hat es in sich. Hat Diplomatie überhaupt noch eine Chance, die Eskalation aufzuhalten? Die aktuelle Krise zeigt: Nukleare Abrüstung wäre wichtiger denn je. Und ein Verbot von Kernwaffen ebenso. Was passiert stattdessen? Die Atomwaffenstaaten rüsten auf. Der Rüstungswettlauf hat sich beschleunigt. Und Abrüstung scheint nur noch ein leeres Wort. Muss das so sein?
Montag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

US-Bundesstaat OregonDer US-Bundesstaat Oregon im Nordwesten der USA ist ein beliebtes Reiseziel. Neben Natur und Sport lassen sich dort auch kulinarische Besonderheiten genießen. - Gestaltung: Wolfgang Stuflesser Oregon gehört zu den größten US-Bundesstaaten, ist aber dünn besiedelt. Nur vier Millionen Menschen leben auf einer Fläche, dreimal so groß wie Österreich. Urlauber durchwandern das Tal des Columbia Rivers, genießen kühle Wälder und saftiges Grün - ein Kontrast zum heißen südlicheren Kalifornien. Oregon ist auch ein Land für kulinarische Feinspitze. So wird dort etwa spezielles Meersalz gewonnen. Und in den Leuchttürmen entlang der Pazifik-Küste treibt angeblich so mancher Geist sein Unwesen. Auch das zieht Touristen an.
Montag 18:25 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Indien PakistanEwiger Bruderkrieg - 70. Jahrestag der indisch-pakistanischen Teilung Von Jürgen Webermann Moderation: Isabella Kolar Am 14./15.8. feiern Indien und Pakistan ihren 70. Geburtstag. 1947 gaben die Briten ihre wichtigste Kolonie, Britisch-Indien, auf. Der jahrzehntelange, friedliche Freiheitskampf, angeführt von Mahatma Gandhi, endete jedoch in Chaos und Gewalt. Die Folge: Die größte Massenflucht der modernen Geschichte - insgesamt 20 Millionen Menschen verließen ihre Heimat und machten sich auf in einen der neuen Staaten. Mehr als eine Million Hindus, Sikhs und Muslime wurden in den Wirren ermordet.
Montag 18:30 Uhr

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Bayern 2

Zündfunk

zufallDer Zufall entscheidet: Über die Vorzüge des "Randomized Living" / Können Maschinen kreativ sein? Interview mit dem Technikphilosophen Mads Pankow Mit Tobias Ruhland und Achim Bogdahn
Montag 19:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

selbstfahrend AutoEine Testfahrt in die Zukunft des Verkehrs. Von Paul Lohberger Mit dem selbstfahrenden Auto zeichnen sich große Veränderungen im Verkehr ab: Er soll sicherer und dabei die Fahrzeit für andere Dinge genützt werden. Schon heute verfügen viele Fahrzeuge über Assistenzsysteme, um unter gewissen Bedingungen relativ selbständig unterwegs sein zu können. Großkonzerne, die eifrig am Individualverkehr der Zukunft basteln, wittern das große Geschäft. Aber in welchen Bereichen haben selbstfahrende Autos wirklich einen Sinn? Inwiefern verändern sie unsere Vorstellungen von Mobilität und - darüber hinaus - die Welt, durch die wir uns bewegen?
Montag 19:05 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2017

unsuk chinKonzert: Acht Brücken - Musik für Köln 2017 Donatienne Michel-Dansac, Sopran Gürzenich-Orchester Köln / Ltg.: François-Xavier Roth Benjamin Britten: Four Sea Interludes Unsuk Chin: "Le Silence des Sirènes" für Sopran und Orchester Maurice Ravel: "Une barque sur l"océan" aus "Miroirs" Claude Debussy: La mer Aufzeichnung des WDR vom 7. Mai in der Philharmonie anschließend: "Trommelsprachen - Languages of Drums" Zohar Fresco, Perkussion / V. Suresh, Ghatam Misirli Ahmet und Christian Thomé, Perkussion Mariana Sadovska, Gesang / Paras Nath, Flöte Hezarfen Ensemble / Ltg.: Hans Neuhoff Aufzeichnung des WDR vom 6. Mai in der Philharmonie 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter ARD Radiofestival 2017
Montag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

In Concert

imarhan27. Rudolstadt-Festival Heine-Park Aufzeichnung vom 10.07.2017 Imarhan Moderation: Carsten Beyer Die junge Generation der Tuareg-Wüstenrocker. Tuareg-Musik ist in den letzten Jahren immer populärer geworden und das nicht nur bei Weltmusik-Fans. Stars der Szene, wie etwa die malische Band Tinariwen, spielen als Headliner auf großen Festivals und selbst in den Pop-Charts taucht der melancholische Sound der Sahara- Nomaden auf. Nun steht eine zweite, jüngere Generation von Tuareg-Musikern in den Startlöchern, die den Crossover zur westlichen Rockmusik vollenden wollen. Dazu gehören auch Imarhan. Die Band wurde 2006 von Sänger und Gitarrist Iyad Moussa Ben Abderahmane in der algerischen Wüstenstadt Tamanrasset gegründet. Im vergangen Jahr erschien ihr Debütalbum beim Berliner Label cityslang. "Imarhan" - das heißt auf Deutsch so viel wie "Die, die mir etwas bedeuten." Die fünf Musiker sind keine Traditionalisten: Sie haben den Tagelmust, den traditionellen Kopfschmuck der Tuareg, gegen westliche Kleidung eingetauscht und in ihren Songs gibt es Anklänge an Genres wie Rock, Funk oder Hip Hop. Der Asuf aber, der Wüstenblues, der einen nur in der absoluten Einsamkeit der Sahara befallen kann, ist in der Musik von Imarhan niemals fern... Wüstenrock junger Sahara-Nomaden
Montag 20:03 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

carl ameryDas Penthouse-Protokoll Von Carl Amery Mit Martin Schwab, Lukas Ammann, Helmut Krauss, Michael Theodor, Thomas Lang, Luitgard Im und anderen Komposition: Matthias Thurow Regie: Norbert Schaeffer WDR/BR/HR 1987 Wiederholung vom Sonntag, 15.00 Uhr Drei Wochen nach dem Sprung eines Herrn Fünflinger von der Dachterrasse des "Drei-Riesen-Turms" wird in der Nähe ein unbeschädigter Miniatur-Kassettenrekorder gefunden. Das Gerät muss dem Springer auf dem Weg zum Erdgeschoß aus der Tasche gefallen sein. Dieses "Penthouse-Protokoll", wie es jetzt genannt wird, gibt den Verlauf einer Sitzung wieder, die dem Sprung vorausging. Der "Drei-Riesen-Turm" ist das Bürohochhaus dreier großer Pharmachemie-Konzerne, und es handelte sich um eine Sitzung der von diesen drei Riesen gesponserten Stiftung Pro Homine, die das Projekt EOS auf der Agenda hat. Worum es bei EOS geht und warum es zum Sprung des Herrn Fünflinger kam, das erklärt jetzt anhand der Kassette ein Rundfunk-Moderator dem geneigten Hörer im Plauderton. Satirisch grotesk attackiert Carl Amery in seinem Science-Fiction-Hörspiel Menschenverachtung und Profitgier, die im Gewand wissenschaftlicher Theorien auch vor Eingriffen in die Psyche des Einzelnen nicht haltmachen. Carl Amery (1922-2005), Autor. Romane, Essays, Fernseh- und Hörspiele. Mitglied der Gruppe 47, Gründungsmitglied der Partei Die Grünen 1980. Seit 2007 Vergabe des Carl-Amery-Literaturpreises. Hörspiele u.a. "Finale Rettung Michigan" (WDR/BR 1982), "Schirmspringer" (BR/WDR 1984).
Montag 20:03 Uhr

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WDR3

ARD Radiofestival. Gespräch

Ali DjanDer Gebäudeelektroniker Hassan Ali Djan im Gespräch mit Achim Bogdahn Als Hassan Ali Djan 2005 als Flüchtling nach Deutschland kam, war er sechzehn Jahre alt, sprach kein Wort Deutsch und konnte weder lesen noch schreiben. Mittlerweile arbeitet er als Gebäudeelektroniker und hat ein Buch über sein Leben geschrieben. Er ist in einem afghanischen Bergdorf aufgewachsen, hat mit elf seinen Vater ver­loren und musste eine achtköpfige Familie ernähren. Um Geld nach Hause schicken zu können, machte er sich auf den Weg - erst nach Teheran, wo er als Lohnsklave auf dem Bau arbeitete, dann weiter - zusammengekauert im Ersatzreifen eines Lastwagens - nach Deutschland. Dort jobbte er als Pizzafahrer und Putzkraft, machte die Mittlere Reife und hat mittlerweile einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Von seinem Weg aus der Perspektivlosigkeit und seiner Haltung zur aktuellen Flüchtlingsdebatte erzählt Hassan Ali Djan im Gespräch mit Achim Bogdahn.
Montag 23:04 Uhr

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SWR2

ARD Radiofestival. Jazz

Kurt EdelhagenDer Jazz-Baron Das Orchester Kurt Edelhagen und der Altsaxofonist Franz von Klenck Mit Thomas Mau Franz von Klenck gehöre zum "jazzmusikalisch Besten, was es (...) in Europa gibt". So enthusiastisch lobte in den frühen 1950er-Jahren das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" den Altsaxofonisten. Der Baron aus niedersächsischem Adel gehörte schon damals zum Orchester Kurt Edelhagen. Letzterer, der "Big Band Boss", war bekannt dafür, dass er sehr viel Wert darauf legte, immer die besten Solisten in seiner Band zu haben. Auch als Kurt Edelhagen 1957 sein Orchester beim Westdeutschen Rundfunk gründete, war Franz von Klenck die erste Wahl für die Saxofon-Section. Allerdings musste Edelhagen bereits 1958 den Tod seines langjährigen Solisten betrauern. Franz von Klenck hatte sich in Köln aus dem Fenster seiner Wohnung gestürzt. Ein Rückblick mit Aufnahmen des Altsaxofonisten beim Orchester Kurt Edelhagen.
Montag 23:30 Uhr

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