SRF 2 Kultur

Kontext

arktisWas ist bloss in der Arktis los? Im hohen Norden folgt ein Temperaturrekord dem nächsten, sogar im Winter herrscht Tauwetter, das Meereis nimmt rasant ab. Die Veränderungen wälzen Ökosysteme um, gefährden Menschenleben und sie stellen die Forscher vor Rätsel. Ein Augenschein auf Spitzbergen, das besonders betroffen ist. Die Arktis erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest des Planeten, und in manchen nördlichen Regionen sind die Temperatursprünge noch grösser. Auf dem norwegischen Spitzbergen, zum Beispiel, war die Durchschnittstemperatur im letzten Winter 10 Grad höher als vor drei Jahrzehnten. Diese Entwicklung verändert die Arktis fundamental - und sie hat Auswirkungen auf das Klima in Europa und in anderen Weltgegenden.
Montag 18:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

maxi obexer"ent oder weder" - Die Impulse-Festivalwoche Illegale Helfer Von Maxi Obexer Enner: Michael Genner Aktivistin: Dagi Knellessen Rechtsanwalt, Gesetzgeber: Iñigo Valdenebro Ulrike: Ulrike B. Studienrätin: Renate S. Florian: Florian T. Lukas: Lars Studer Verwaltungsrichter: Martin Brambach Aktivistin: Baharak Alizadeh Aktivist: Bernhard Bauer Regie: Martin Zylka
Montag 19:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Co-ElternschaftVater, Mutter, Mutter, Kind Co-Elternschaft als neues Familienmodell Von Tini von Poser Sie sind nicht verliebt ineinander, aber sie wollen eine gemeinsame Familie gründen - Männer und Frauen mit ausgeprägtem Kinderwunsch. Kathleen, Marinna und Alex werden Eltern. Zu dritt. Kathleen ist die leibliche Mutter, Alex der biologische Vater. Marinna führt mit Kathleen eine lesbische Partnerschaft und wird das Kind adoptieren. Alex ist schwul. Alle drei hatten schon immer einen ausgeprägten Kinderwunsch und suchten nach Möglichkeiten, ihn zu realisieren. Eine spannende Suche begann, für die Frauen nach dem passenden Vater und für Alex nach der passenden Mutter. Denn die anonyme Samenbank lehnten alle drei ab. Kann das gut gehen, so eine Co-Eltern-Konstellation? Langzeitstudien gibt es noch nicht, aber Erfahrungen von anderen, die dieses Modell leben, und aus denen die drei schöpfen. Was macht es mit einem Kind, das Eltern hat, die kein Liebespaar sind? Wie ist es für Co-Parenting-Familien, in einer Welt zu leben, in der das traditionelle Familienbild dominiert?
Montag 19:30 Uhr

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Ö1

On stage

Mojo BluesOn stage mit Andreas Felber. Vienna Blues Spring 2017: 40 Jahre Mojo Blues Band. Als "spielfreudiger Brauchtumsverein" beschreibt sich die Mojo Blues Band selbstironisch auf ihrer Homepage. 40 Jahre nach der Gründung und 15 Jahre nach der Neubesetzung gilt die Wiener Formation um Sänger-Gitarrist und Mundharmonika-Spieler Erik Trauner als europaweit anerkannte Institution in Sachen Chicago-Blues, wobei auch immer wieder Abstecher in Richtung R B und Boogie unternommen werden. Zudem sollte man nicht vergessen, dass der Formation 1988 mit der Zydeco-infizierten Nummer "Rosa Lee" Hitparaden-Erfolge feierte. Am 9. April 2017 zelebrierte die Mojo Blues Band im Rahmen des "Vienna Blues Spring" ihren 40. Geburtstag, verstärkt durch die stimmstarken Gäste Gisele Jackson und Petra Toyfl und die aus Tom Müller und Lisi Stiger (Saxofone) bestehende "Horn Section". Andreas Felber präsentiert die Höhepunkte des Abends im Wiener Theater Akzent.
Montag 19:30 Uhr

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SWR1 Rheinland-Pfalz

Der Abend

Vielfalt geeintWir sind Europa! Von Idealen, Hoffnungen & Ängsten "In Vielfalt geeint" - das ist seit dem Jahr 2000 das Motto der Europäischen Union. Es soll zeigen, dass sich die Europäer in der EU zusammengeschlossen haben, um sich gemeinsam für Frieden und Wohlstand einzusetzen, und dass gleichzeitig die vielen verschiedenen europäischen Kulturen, Traditionen und Sprachen, die den gesamten Kontinent bereichern, erhalten bleiben. Das war auch die Idee der Gründungsväter nach Jahrhunderten kriegerischer Auseinandersetzungen, deren Höhepunkt der Zweite Weltkrieg war. Doch nach 60 Jahren scheinen viele Menschen diesen Frieden und die Stabilität in Europa für allzu selbstverständlich zu halten; wird die EU oft nur noch als bürokratisches Monster gesehen, das nationale Identitäten und die Souveränität der Staaten aufzulösen droht. Wir zeigen, was die Menschen in und mit Europa bewegt, welche Ängste, Sorgen und Hoffnungen sie mit der europäischen Einheit jetzt und in Zukunft verbinden. SWR1-HörerInnen können mitreden. Telefon: 01803 20 25 11 (9 Cent pro Minute, Mobilfunkkosten können abweichen) oder schreiben Sie eine Mail ins Studio. SWR1 Der Abend als Podcast SWR1 Der Abend können Sie als Podcast unter folgender Adresse herunterladen bzw. abonnieren: http://www1.swr.de/podcast/xml/swr1/abend.xml
Montag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Jan PetersJan Peters: Wie ich mich dem Ereignishorizont annäherte Immer noch ist der Filmemacher und Hörspielautor Jan Peters auf der Suche nach Antworten auf die wirklich großen Fragen: nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Mit dem Eindruck, es schon an vielen Stellen versucht und dabei wenig Neues entdeckt zu haben, hat er sich als "artist in residence" an einem Ort beworben, der für die Entwicklung neuer Ideen bekannt ist: am CERN, der europäischen Organisation für Kernforschung in Genf, wo Wissenschaftler aus aller Welt auch auf der Suche nach Antworten auf wirklich große Fragen sind. Sie suchen die Weltformel, die alle bekannten physikalischen Phänomene erklären und verknüpfen soll. Dazu haben sie einen gigantischen Teilchenbeschleuniger gebaut, in dem auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigte Protonen zur Kollision gebracht werden. Im Rahmen eines Stipendiums konnte Jan Peters an dieser Grundlagenforschung teilnehmen und ist mit dem CERN-Ingenieur und nebenberuflichen Filmemacher Neal Hartman zum Forschungsteam um den Pixel-Detektor am ATLAS-Experiment im CERN gestoßen. Im Hörspiel Wie ich mich dem Ereignishorizont annäherte erzählt er davon, wobei er immer wieder eine Verbindung zwischen Physik und Kunst, zwischen Philosophie und Politik herstellt. Jan Peters, geb. 1966, Filmemacher, Hörspielautor. BR-Hörspiele u.a. "Lost Tapes Found 1,2,3," (2009), "Zeitlochbohrversuche" (2011).
Montag 20:03 Uhr

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SRF 3

Focus

Henryk M BroderHenryk M. Broder, Publizist: «Ich mag Leute, die mich fürchten» Henryk M. Broder sei das «verlässliche Störgeräusch im deutschen Debattenwesen». Unermüdlich, provokativ und ironisch fühlt er Zeitgeist und Gesellschaft den Puls. Der Publizist über die Notwendigkeit des Streitens und die Lust am Wortgefecht. Als Kind von Überlebenden des Holocaust sei er gegen seinen Willen in die Geschichte verknotet, sagt Henryk M. Broder. Meist ist das Leben als Jude in Deutschland Ausgangspunkt seiner Texte, die mitunter Politik und Gesellschaft in Rage versetzen. Dabei sieht sich Broder lediglich als Mensch, der auf die meisten seiner Fragen keine Antworten bekommen würde, und sich deshalb selber um welche kümmern muss. In «Focus» spricht der Buchautor und Publizist über sich, seine ausbleibende Altersmilde und das Sammeln von Schneekugeln.
Montag 20:03 Uhr

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WDR4

WDR 4 Konzertsommer

The LordsThe Lords Aufnahme vom 16. Juni aus Siegen
Montag 20:04 Uhr

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NDR Info

19:01

hongkongDas Forum Hongkong - 20 Jahre nach der Rückgabe Hongkongs Zukunft ist ungewiss Feature von Steffen Wurzel Am 1. Juli 2017 jährt sich die Rückgabe Hongkongs an die Volksrepublik China zum 20. Mal. Die ehemalige britische Kolonie hat ihren Charme, ihr Selbstbewusstsein und ihre wirtschaftliche Sonderstellung zwar nicht verloren, politisch und gesellschaftlich hingegen sieht es oft düster aus. Obgleich Hongkong nach wie vor nach dem einzigartigen Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" regiert wird, hat in vielen Lebensbereichen längst die Pekinger Zentralregierung das Sagen. Menschenrechts- und Demokratie-Aktivisten warnen davor, dass immer mehr Rechte eingeschränkt werden. Hinzu kommen inzwischen viele wirtschaftliche Probleme. ARD-Korrespondent Steffen Wurzel hat in Hongkong 20 Jahre nach dem Takeover recherchiert. Das Forum
Montag 20:30 Uhr

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NDR 2

NDR 2 Soundcheck Live

fat freddyFat Freddy"s Drop - Einer der spannendsten Exportartikel Neuseelands ist eine achtköpfige Band aus Wellington. Entstanden aus Jam Sessions in den Underground Clubs der Stadt fanden sich die Funk-, Soul-, Reggae- und Skamusiker 1999 zu einer konstanten Einheit zusammen: Fat Freddy"s Drop, angeführt von DJ und Producer Chris Faiumu alias DJ Fitchie und Sänger Dallas Tamira alias Joe Dukie. In 18 Jahren sind zwei Live-Alben und vier gold-prämierte Studio-Alben entstanden: "Based On A True Story" (2005), "Dr. Bondiga" (2009), "Blackbird" (2013) und "Bays" (2015). Aktiver war und ist die Band aber auf der Live-Bühne bei Festivals und Konzerten in Europa, den USA, Australien und natürlich ihrer Heimatinsel Neuseeland. Über 1.000 Konzerte haben FFD in ihrer Karriere gespielt, 550 in Europa und den Staaten, 350 in Neuseeland - dazu waren sie 30 mal in Australien auf Tour. Überall sind Fat Freddy"s Drop stark begehrt und geliebt wegen ihres heißen Mixes aus Soul, Funk, Jazz, Blues, Dub und Reggae. Die Live-Auftritte der Band sind ausladend, groovend, entspannt aber intensiv und voller Improvisation und spontaner Überraschungen. Am 12. August 2016 waren die Neuseeländer in Norddeutschland beim Open-Air-Festival "A Summer"s Tale" in Luhmühlen zu Gast.
Montag 21:00 Uhr

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SRF 3

Pop Routes

Booker T JonesBooker T. Jones - Die Soul-Legende an der Hammondorgel Als Mitbegründer des Memphis-Soul-Sounds veröffentlichte Booker T. Jones mit seinen M.G."s in den 60ern instrumentale Funk-Kracher. Bei Otis Reddings «(Sittin" On) The Dock Of The Bay» sass er am Piano. Heute spielt er mit The Roots oder covert zusammen mit Neil Young«Hey Ya!» von Outkast.
Montag 21:03 Uhr

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MDR KULTUR

Follower

eugen rugeVon Eugen Ruge (Erstsendung) 1. September 2055. Unter dem künstlichen Himmelsblau von HTUA-China ist Nio Schulz unterwegs, um die neueste Geschäftsidee seiner Firma zu vermarkten: "True Barefoot Running". Und er will gut sein! Weder die Tweets, Postings, Hashtags und @dpa-Tickermeldungen, die ihm seine Datenbrille unablässig zuspielt, noch die Telefonate mit Chefin, Mutter und Freundin dürfen ihn aus dem Konzept bringen, ebenso wenig wie sein heutiger Geburtstag - er ist neununddreißig geworden - oder der Tod seines Großvaters. Weidlich müht er sich, alle political correctness-Auflagen zu erfüllen, gegen kein Gender-Gebot zu verstoßen und Silikonbizepse so normal zu finden wie die Zündung von Atombomben in abgelegenen Gegenden Australiens, mit deren Hilfe die UNO durch den in die Atmosphäre geschleuderten Staub das überhitzte Klima reguliert. Und doch wird ihn an diesem 1. September etwas aus der universellen Komfortzone seiner Gegenwart schleudern, in der jenes Wüten des Schicksals wegoptimiert zu sein scheint, das das Leben seiner Vorfahren ständig bedrohte - so dass es fast ein Wunder ist, dass es ihn, Nio Schulz, wirklich gibt. Eugen Ruge, geboren 1954 in Sosswa am Ural. Nach dem Mathematikstudium wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. Schreibt seit Mitte der 1980er Jahre hauptsächlich Theaterstücke sowie zahlreiche Hörspiele, zuletzt "Labyrinth" (RBB 2006) und "Familienbildnis mit Katze" (RBB 2008). 2011 erschien sein erster Roman "In Zeiten des abnehmenden Lichts" und wurde mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Sein Roman "Follower" erschien 2016. Regie: Ulrich Lampen Produktion: MDR 2017 Sprecher: Dörte Lyssewski - Erzählerin Ulrich Matthes - Erzähler Patrick Güldenberg - Schulz Bärbel Röhl - Mutter Judith Rosmair - Sabena Andreas Schmidt - Jeff Tatiana Petkova - Layla Sunae Park - Verkäuferin Martin Reik - Stony
Montag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Essay

Milan KunderaKummerkunde Kummerhunde Ein Versuch über Liebe, Hunde und Kundera Von Martin Becker Liebeskummer ist eine schlimme Sache. Seit Jahrtausenden richtet er Menschen zugrunde, lässt er sie hungern und leiden und immer genau das bejammern, was sie gerade nicht haben. Aber hat er nicht auch eine unerträgliche Leichtigkeit? Ist man mit dem Kummer im Herzen nicht so ganz und gar im Jetzt wie sonst nie? Auf die amouröse Gegenwart bezogen könnte man gar meinen, dass der Liebesschmerz zu einem Beziehungsmodell geworden ist: Nicht richtig allein, nicht richtig zusammen, aber im Kummer vereint. Ein Versuch über die universelle Leichtigkeit eines Milan Kundera. Zugleich ein Nachdenken über die ebenso universelle Bindungskraft von Paarhunden. Und die große Frage, ob mit dem Tier nicht selten auch die Liebe stirbt. Roland Barthes, Eva Illouz und illustre Paartherapeutenthesen helfen, das zerstörerischste und lächerlichste Gefühl der Welt zu verstehen.
Montag 22:03 Uhr

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