Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

TschechienModeration: Andre Zantow Wahlkampf in Tschechien - Wer profitiert von den Korruptionsskandalen? Von Peter Lange Vollbeschäftigung in Tschechien - Paradies mit Sorgenfalten Von Kilian Kirchgeßner Tschechien ist dort, wo Deutschland laut Wahlkampfaussage von Angela Merkel noch hin will: Vollbeschäftigung. Die Arbeitslosenquote liegt unter allen 28 EU-Ländern auf dem niedrigsten Stand bei etwa vier Prozent. Das ist ein kleines Wunder für ein Land, dessen Wirtschaft sich nach 1989 transformieren musste. Aber die "Werkbank Europas" hat neue Herausforderungen: Steigende Löhne, Fachkräfte halten und Arbeitsprozesse automatisieren, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben.
Mittwoch 18:30 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Martin DaskeIn großer Angst geschrieben Von Martin Daske Komposition und Regie: der Autor Mit Cora Frost, Gudrun Fischer, Heike Esser, Michael-Nicola Tölcke und Wilhelm Brüggen Janne Saksala, Kontrabass; Wilfried Krüger, Horn; Martin Daske, Elektronik Die Berliner Dichterin und Künstlerin Unica Zürn hat wegen ihrer Schizophrenie viele Monate in psychiatrischen Kliniken verbracht. 1970 stürzte sie sich im Alter von 54 Jahren vom Balkon ihrer Pariser Wohnung in den Tod.
Mittwoch 19:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Tandem

andreas bouekeRollstuhl im Staub Leben mit Behinderung in Uganda Von Andreas Boueke In ländlichen Regionen Ugandas kommt es häufig vor, dass Kinder mit Beeinträchtigungen weggesperrt und vor der Öffentlichkeit versteckt werden. Viele Eltern sehen eine Behinderung als Schande und als Strafe Gottes an. Doktor Ambrose Ganshanga setzt sich für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen wie Kisekka ein. Der Junge ist Waise, seit seiner Geburt teilweise gelähmt. Eine Nichtregierungsorganisation ermöglichte eine Operation sowie einen Rollstuhl. So hat Kisekka etwas Mobilität zurückgewonnen, die in seinem Umfeld für Menschen mit Behinderung fast schon ein Privileg ist. Und er bekam ein Stipendium für ein Internat.
Mittwoch 19:20 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Fruchtbringende GesellschaftSprache und Nation Die Fruchtbringende Gesellschaft und die Pflege des Deutschen Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann Als erste deutsche Sprachakademie wurde die Gesellschaft vor 400 Jahren gegründet, kurz vor Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges. Als 1617 im anhaltischen Köthen die "Fruchtbringende Gesellschaft" ins Leben gerufen wurde, war diese honorig besetzte Sprachakademie von ihrem Ziel einer das Deutschtum befördernden einheitlichen Sprache weit entfernt. Zwar hatte Luther hundert Jahre zuvor mit seiner Bibelübersetzung das Deutsche gleichberechtigt neben das Lateinische gestellt - allein: es gab gar keine deutsche Sprache, die diese Bezeichnung verdient hätte. In deutschen Landen sprach man, wie einem das Maul gewachsen war - Plattdeutsch, Fränkisch, Bayerisch, Badisch, Sächsisch... Die allmähliche Formung und Normung des Deutschen waren verwoben mit der Herausbildung der Nation - sei es in der Juristensprache des 17. Jahrhunderts, in den patriotischen Bemühungen um die Muttersprache zur Napoleonzeit im frühen 19. Jahrhundert oder im Nationalismus und seiner Sprachputzerei in der Wilhelminischen Ära. "Vom Joch des Fremdworts" wollten auch die Völkischen späterer Jahrzehnte das Vaterland und die Muttersprache befreien - Debatten, die heute in den Streit um die neudeutsche "Lightkultur" münden.
Mittwoch 19:30 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2017

avi avitalKonzert: Schleswig-Holstein Musik Festival 2017 Avi Avital, Mandoline / Giora Feidman, Klarinette Murat Coskun, Percussion / Enrique Ugarte, Akkordeon / Guido Jäger, Kontrabass Kremerata Baltica Avner Dorman: Konzert für Mandoline und Streichorchester Anna Clyne: "Three Sisters" für Mandoline und Streichorchester (Uraufführung) Dmitrij Schostakowitsch: Zwei Stücke op. 11 Klezmer mit Feidman Aufzeichnung des NDR vom 8. August im Kieler Schloss anschließend: Sommerliche Musiktage Hitzacker 2017 Ensemble Resonanz / Parker Quartet u.a. Werke von CPE Bach, Saunders, Mendelssohn, u.a. Aufzeichnungen des NDR vom 29. bis 31. Juli
Mittwoch 20:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Musik unserer Zeit

Michel van der AaWer bin ich und wenn ja, wie viele? Michel van der Aa Erst die Gitarre. Später eine Tonmeisterausbildung. Dann ein eigenes kleines Produktionsstudio und mit 23 wusste er, was er zu tun hatte. Komponieren. Am Konservatorium in Den Haag genoss er die Vielfalt, die ihm entgegen schlug und lernte nicht nur zu komponieren, sondern das Interdisziplinäre zu schätzen: Tanz, Theater, Film, Elektronik. Und die Vielfalt wurde schleichend und ganz selbstverständlich ein ganz wesentlicher Teil seiner Sprache. Van der Aas Stücke sind eigene Wesen, sie haben Statur, Hautfarbe, eine Art sich zu bewegen. Sie fangen an, Geschichten zu erzählen, zeigen sich, verstecken sich, exponieren sich, offenbaren einen Charakter, geraten in viele Situationen oder kreisen um sich selbst: Identitäten verschwimmen. Eine Begegnung mit Michel van der Aa, dem «composer-in-residence» beim Lucerne Festival 2017.
Mittwoch 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

rainer wieczorekDie Störung oder Wie Beckett die Maulwürfe vergiftete Von Rainer Wieczorek Bearbeitung: Matthias Baxmann und Ralph Gerstenberg Regie: Gottfried von Einem Mit: Jens Harzer und Burkhardt Klaußner Musik: Max Murray Ton: Holger Kliemchen Produktion: MDR 2013 Länge: 53"06 Keine Schöpfung ohne Störung. Ein Stipendium soll einem jungen Mann ermöglichen, einen Essay über Samuel Becketts Schreibrefugium in der französischen Provinz zu verfassen. Der Anfang ist schnell gefunden, doch dann zieht im Haus gegenüber ein Tubist ein und beginnt, sein tägliches Übungspensum zu absolvieren. Es ist zum Verzweifeln, zum Lachen, zum Heulen - aber nicht zum Schreiben! Der Tubist jedoch bringt mehr zum Schwingen als die Nerven des Essayisten. Rainer Wieczorek, geboren 1956 in Darmstadt. Nach Musikalienhändlerlehre und Auftritten als Schauspieler und Musiker, Studium der Germanistik und Sozialpsychologie. Seit 1992 Gymnasiallehrer. Seine Erzählungen wurden mehrfach ausgezeichnet. Die "Tuba-Novelle" ist der zweite Band einer Trilogie von Künstlernovellen und Vorlage des Hörspiels "Die Störung". 2016 erschien sein Buch "Kreis und Quadrat". Die Störung oder Wie Beckett die Maulwürfe vergiftete
Mittwoch 21:30 Uhr

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Cosmo

COSMO Live Sommernächte

baden powellDie Musik entdeckte Baden Powell bereits als Fünfjähriger und stibitzte sich kurzerhand eine Gitarre von seiner Tante. Mit den Jahren entwickelt er darauf seinen einzigartigen Klang 13 eine Mischung aus klassischer Musik, den Rhythmen des afro-brasilianischen Candomblé, Samba und Jazz. Aufgenommen im Juli 2000 auf der Volkbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin im Rahmen von Brasil 500. Als Mitbegründerin der Bewegung "Nuevo Canciónero Argentino", die das traditionelle Lied Argentiniens mit sozialkritischen und politischen Texten verbindet, wird Mercedes Sosa zur weltweit bekanntesten Protagonistin des lateinamerikanischen Protestliedes. Aufgenommen am 17.11.2001 im Teatro Gran Rex in Buenos Aires.
Mittwoch 23:00 Uhr

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WDR3

ARD Radiofestival. Gespräch

Marcel VerhoffDer Rechtsmediziner Marcel Verhoff im Gespräch mit Angela Fitsch "Wenn man jeden Tag mit dem Tod konfrontiert ist, muss man sein eigenes Verhältnis zum Tod überprüfen", sagt Prof. Dr. Marcel Verhoff, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Frankfurt. Eigentlich wollte er Orthopäde werden, aber die Rechtsmedizin hat ihn begeistert, weil er hier das Hintergrundwissen der gesamten Medizin anwenden kann. Seine Schwerpunkte liegen in der Täteridentifizierung mit Hilfe von forensischen DNA-Analysen, in der Leichenliegezeit-Bestimmung und in der Begutachtung knöcherner Strukturen. Es ist aber auch das Detektivische, was Verhoff interessiert. Er will mit seiner Arbeit aufklären, ein Stück Gerechtigkeit schaffen und einen Beitrag dazu leisten, dass weniger Tötungsdelikte aufgrund von Versäumnissen während der Leichenschau unentdeckt bleiben.
Mittwoch 23:04 Uhr

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