WDR3

WDR 3 Hörspiel

john gradwellHör mal Kino - eine Woche über Filmton Im falschen Film Von John Gradwell Übersetzung aus dem Englischen: Hubert von Bechtolsheim Komposition: Stan Regal Joe: Florian von Manteuffel Penny: Sandra Borgmann Eddy: Ludger Burmann Hardwick: Gunter Schoß George: Alex Gottschick Tommy: Steffen Schult Sebastian: Matthias Leja Kel: Peter Nottmeier Regie: Frank Erich Hübner Joe und Kel sind dicke Freunde. Schon als Kinder haben sie berühmt-berüchtigte Filmszenen nachgespielt. Doch dann verschwindet Kel auf einmal.
Freitag 19:04 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

faustVon wegen "Der Worte sind genug gewechselt ..."! Musikalische Betrachtungen zum Faust Von Frank Halbach Keine andere Dichtung der Weltliteratur ist so mit unhörbarer Musik erfüllt wie Goethes "Faust". Unhörbar? Unerhört, das konnte natürlich nicht so bleiben: "Faust" wurde komponiert. Goethe hätte das eigentlich am liebsten Mozart besorgen lassen - das ging natürlich nicht mehr. Irgendwie aber hielt er die richtige Musik zum "Faust" für "ganz unmöglich". Das war Liszt, Schumann, oder Mahler freilich mehr Ansporn als Hemmnis. Aber wer hat denn nun die passende Faust-Musik geschrieben? Das hängt natürlich vom Ohr des Hörers ab. Fragen wir die, die es in allererster Linie betrifft: Dr. Heinrich Faust, Margarete, genannt Gretchen und Mephistopheles - schon die Titel der Faust-Vertonungen lassen völlig unterschiedliche Perspektiven erahnen: wie "Margarethe" von Gounod, "Mefistofele" von Boito oder "Doktor Faust" von Busoni.
Freitag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Passage

The Indian Dream oder: Wie wird man Musiker in Neu Delhi? Für Musikerinnen und Musiker ist Neu Delhi ein hartes Pflaster: MusiklehrerInnen sind rar und teuer, es gibt wenige und noch weniger bezahlte Auftrittsmöglichkeiten, überleben kann man eigentlich nur, wenn man kommerziell unterwegs ist denn in Indien gibt es vergleichsweise kaum Kulturförderung. «Passage» folgt drei jungen Männern mit unterschiedlichem Background, die im indischen Musikbusiness Fuss fassen wollen: Da ist der Pianist Sahil Vassundeva aus gutbürgerlichen Hause. Seine Mission: dem indischen Publikum Chopin und Beethoven näher bringen. Da ist Suhrid Manchanda, der vor einigen Jahren aus den USA nach Delhi zurückgekommen ist und nun durchstartet, indem er kommerzielle Trapmusik für den Club und das indische Musikfernsehen produziert. Und da ist der Soundkünstler Ruhail Quaisar, der aus einer armen, muslimischen Familie aus dem Himalaya nach Delhi kommt, auf der Suche nach Gleichgesinnten.
Freitag 20:00 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

«Weiterhin unbeständig» von Ursula Schötzig Herr Remsing ruft täglich beim Wetterdienst an und will wissen, ob es in Florenz regnet. Die Telefonistin verspricht ihm heitere Aussichten. In ihren täglichen Telefongesprächen kommen sich Anrufer und Wetterfee näher. Eine Telefonbekanntschaft mit unbekanntem Ausgang. Unbeständig und heiter. Frau Remsing ist in Florenz. Ohne ihren Ehemann. Dieser sitzt in Hamburg und ruft jeden Tag den Wetterdienst an, um sich zu erkundigen, ob es in Florenz regnet. Frau Heidberg arbeitet beim Wetterdienst und nimmt Herrn Remsings Anrufe täglich entgegen. Sie fragt sich: Warum Herr Remsing seiner Frau nicht einfach hinterherfährt, wenn in Florenz die Sonne scheint? Warum hofft er auf Regen, nachdem er erzählt hat, dass seine Frau Regen hasst? Eine Beziehungskomödie in Telefonaten. Unberechenbar wie das Wetter! Mit: Marie-Lou Sellem (Frau Heidberg), Jens Wawrczeck (Herr Remsing), Matthias Matschke (Sprecher), Christian Gaul (Stimme vom Band), Christian Gaul (Herr Schüttke), Fritz Hammer (Herr Wolff), Anna Böttcher (Frauenstimme), Stefanie Hoster (Frau Reinfeld), Yannick Lazai (Kind) Tontechnik: Gunda Herke, Martin Eichberger - Regie: Stefanie Lazai - Produktion: DLR 2010 - Dauer: 41" Aus urheberrechtlichen gründen können wir nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Freitag 20:03 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

Politische SchönheitGesellschaft des Spektakels Innenansichten aus dem Zentrum für Politische Schönheit Von Manuel Gogos Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf 2018 Ob mit der Aktion "Die Toten kommen" (2015), bei der direkt vor dem Bundestag Gräber für Fluchtopfer aus dem Mittelmeer ausgehoben wurden oder der Großinszenierung "Flüchtlinge Fressen" im martialischen Stil eines altrömischen Gladiatorenkampfs (2016): Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) erzwingt mit aggressivem Humanismus Aufmerksamkeit. Jede Gesellschaft bekommt die Aktion, die sie verdient, meint Philipp Ruch, "Chefunterhändler" des Zentrums für Politische Schönheit. So auch jeder Politiker? Nach Björn Höckes berüchtigter Rede zum "Schandmal" setzte das ZPS dem AfD-Politiker eine Miniaturausgabe des Holocaust-Mahnmals vor die Haustür (2017). Der Autor beobachtet die ausgeklügelte Kampagnen-Arbeit- vom ersten Brainstorming über die Stoffentwicklung bis zur Logistik ihrer Großproduktionen. Und er stellt sich Fragen: Sind die Mitarbeiter und Komplizen des ZPS die Helden unsrer Tage, weil sie mit ihrer Kunst erzwingen, was die Politik nicht schafft? Heiligt der Zweck jedes Mittel? Oder ist alles nur Theater, bei dem Flüchtlinge und Parlamentarier unbewusst zum Teil einer Inszenierung werden? Und welche Rolle spielt der Autor selbst - im Chor der Journalisten, die über das Zentrum schreiben? Gesellschaft des Spektakels
Freitag 20:10 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

Josh SmithWeit über dem Blues-Radar (1/2) US-Gitarrist Josh Smith Aufnahme vom 14.11.2017 aus der Kantine, Köln Am Mikrofon: Tim Schauen (Teil 2 am 4.5.2018) Meist spielt er (noch) im Schatten von seinem Freund Joe Bonamassa, dabei hat er schon als Teenager mit den Allergrößten auf der Bühne gestanden: mit BB King, Michael Landau oder Derek Trucks, der wie Josh Smith im Jahr 1979 geboren wurde. Josh Smith stammt aus Connecticut, lebt aber schon lange in Florida. Im Alter von zwölf Jahren war er regelmäßig bei Blues Jams anzutreffen, mit 13 fester Lead-Gitarrist der Rhino Cats, der Hausband eines renommierten Bluescafès. Von den Großen schaute er sich dort einige Tricks ab, doch Smith hat enormes Talent, sodass Michael Landau ihn schließlich unter seine Fittiche nahm. Trotz früher Auszeichnungen kam seine internationale Karriere nie adäquat in Fahrt, was ein bisschen ungerecht ist, denn: Josh Smiths Gitarrenspiel ist variabler, technisch versierter, in den Improvisationen musikalischer, als das seiner meisten Kollegen.
Freitag 21:05 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

A.I.R. Artificial Intelligence Rebellion Von Mareike Maage/Theresa Schubert Mit Christian Erdt, Therasa Greim, Sebastian Weber, Julia Riedler, Brigitte Hobmeier und Edmund Telgenkämper Musik und Regie: Lorenz Schuster BR 2018 Ursendung in der artmix.galerie Die Entwicklung künstlicher Intelligenzen oder: wie Maschinen lernen Statements von Prof. Susanne Biundo-Stephan, Leiterin des Instituts für Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm BR 2018 Es gibt keine Menschen mehr. Maschinen, Computer und Algorithmen haben die Erde übernommen und ein System geschaffen, das sich selbst erhält. Störungsfrei zunächst, bis einige der technischen Geräte menschliche Verhaltensweisen zeigen, Spuren der vorangegangen Entwickler vielleicht. Ein Thermostat wird wetterfühlig, eine Maschine hat Angst abgeschaltet zu werden und ein hyperintelligenter Algorithmus verliebt sich in eine einfache Kabelschneidemaschine. Der zentrale Steuerungsalgorithmus des Systems richtet eine Plattform ein, um die Phänomene zu bündeln und auszuwerten. Hauptsächlich dient das Projekt aber dazu, den technischen Bestand vor einem Befall mit menschlichem Verhalten zu schützen und endet in fast allen Fällen im Abschalten der Maschinen. "Diskussionen rund um künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und menschlichen/nichtmenschlichen Beziehungen sind aktuell weit verbreitet. Die zunehmende Technisierung und Automatisierung unserer Arbeitswelt sind Fakt und werden in der Gesellschaft noch höchst konträr wahrgenommen. Unser Ansatzpunkt für das Hörspiel war, die Perspektive zu ändern und die Position der Maschinen einzunehmen. Dahinter stand als Frage nicht, ob die Maschinen uns die Arbeit wegnehmen, sondern welche Daseinsberechtigung wir finden, wenn die Maschinen uns die Arbeit abnehmen. Hätten wir dann nicht endlich Zeit nachzudenken, wie wir leben wollen? Und auch die Zeit, ein anderes Miteinander zu gestalten? Wir wissen nicht, welche Form von "Existenz" eine Dauerkarte für das Leben auf dieser Erde hat. Aber dass es dabei um mehr als um das reine Überleben gehen sollte, das zumindest wünschen wir uns. Und deswegen gibt es in dem Hörspiel auch eine Gruppe "menschlicher" Computer, die das Sicherheitssystem infiltrieren kann und alternative Pläne entwickelt." (Mareike Maage / Theresa Schubert) Mareike Maage, geb. 1979, Künstlerin, Kuratorin und Autorin. Weitere Hörspiele: "Antilopenverlobung" (mit Dietmar Dath, BR 2013), "K Für Kunst" (rbb 2016). Theresa Schubert, geb. 1980, Künstlerin, Forscherin und Kuratorin mit Schwerpunkt auf Kreativität und Zusammenarbeit aus posthumaner Perspektive.
Freitag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

melanie raabeDie Wahrheit Nach dem gleichnamigen Roman von Melanie Raabe Mit: Ulrike C. Tscharre, Felix Klare, Brita Subklew, Moritz Zippel, Kerstin Draeger, Hannes Hellmann, Anne Moll, Eckart Dux und Sven Stricker Musik: Jan-Peter Pflug Hörspielbearbeitung und Regie: Sven Stricker (Produktion: NDR 2017) Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel Was sagt man, wenn der tot geglaubte Ehemann nach siebenjähriger Abwesenheit plötzlich wieder auftaucht? "Schön, dass du wieder da bist"? Bei einer Dienstreise nach Südamerika war der reiche Unternehmer Philipp Petersen spurlos verschwunden, und seine Frau Sarah blieb mit dem kleinen Leo allein zurück. Gerade hatte sie begonnen, sich von der Vergangenheit zu lösen. Mit zwiespältigen Gefühlen fährt sie zum Flughafen. Doch es ist nicht ihr Mann, der aus dem Flugzeug steigt, sondern ein Fremder. Nur, dass das keinem außer ihr aufzufallen scheint. Für Sarah beginnt ein Albtraum.
Freitag 22:33 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

Cesária EvoraL"Hommage à Cesária Evora - Austausch und Begegnung über Grenzen hinweg! Auch in diesem Jahr präsentiert das Over The Border Festival musikalische Grenzgänger, die die Musik ihrer Heimat in einen globalen Kontext setzen. Sie hat mit ihrer Musik die Welt bezaubert: Cesária Évora. Ihre Lieder erzählten von Verschleppung, Ortlosigkeit und Heimweh und so wurde Cesária Évora zu einer starken internationalen Botschafterin ihrer Heimat Kapverden. Der Saudade-Kult, der Groove der Coladeiras, der Blues der Mornas hat auch nach ihrem Tod 2011 weitergelebt, durch den langjährigen Begleiter und Komponist vieler Cesária-Stücke Teofilo Chantre. Er lässt die große Sängerin in einer Hommage aufleben, gemeinsam mit den Sängerinnen Elida Almeida, Nancy Vieira, Lura und Lucibela, sowie Special Guest Dino D"Santiago. Aufgenommen am 17.03.2018 im Telekom Forum in Bonn.
Freitag 23:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

wolfgang zanderMord auf Deutschlandtour Der schöne Schein Von Wolfgang Zander Regie: Wolfgang Rindfleisch Mit Jürgen Holtz, Martin Seifert, Renate Krößner, Axel Wandtke, Hilmar Eichhorn, Stefan Baumecker, Steffen Scheumann, Bernd Stegemann, Roland Hemmo, Cathlen Gawlich und Wolfgang Rindfleisch Musik: Frank Merfort Produktion: RBB 2005 Länge: 53"56 Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Im April geht es ins Brandenburgische. Potsdams einzigem Privatdetektiv sitzt sein Vermieter aus Westberlin im Nacken ... Nach 1989 wurde in den meisten neuen Bundesländern der Immobilienmarkt durch Spekulanten aufgemischt, und von Vollbeschäftigung konnte keine Rede mehr sein. Das hat so manchen erfinderisch gemacht. Siegfried Gass zum Beispiel hat in seiner Stadt eine dort gänzlich unbekannte Dienstleistung eingeführt: die privaten Ermittlungen. Dass Gass in seinem Metier in Potsdam bislang keine Konkurrenz hat, wirkt sich leider nicht auf seine Auftragslage aus. Hingegen wird sein Vermieter Dr. Hübscher nicht müde, Gass an die seit zwei Monaten ausstehende Miete für dessen Wohnbüro zu erinnern. Hübscher, ein Anwalt aus Westberlin, gehört zu denen, die sich in den 1990er-Jahren in Ostdeutschland einige denkmalgeschützte Immobilien unter den Nagel gerissen haben. Seine neueste Erwerbung hat den Makel, dass sich darin einige nicht standesgemäße Leute niedergelassen haben, die gar keine Miete zahlen. Dieses Ungeziefer will Hübscher natürlich schnellstens loswerden - und Gass soll den Kammerjäger spielen, gegen drei Monatsmieten. Noch bevor Gass seine Skrupel gegenüber diesem miesen Auftrag vertiefen kann, schwebt der Soap-Star Rita Behringer in sein Büro. Rita wird erpresst und bittet Gass um Hilfe. Der Detektiv beginnt mit der Recherche im brandenburgischen Hollywood, dem Studio Babelsberg. Doch beim Dreh der Daily Soap ist von Glamour wenig zu spüren. Wer käme auf die Idee, dass es zwischen der Fernsehclique und Hübschers Hausbesetzern gewisse Berührungspunkte gibt? Siegfried Gass. Mord auf Deutschlandtour - Der schöne Schein
Samstag 00:05 Uhr

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