Ö1

matrix - computer neue medien

WissenschaftsbilderWissenschaftsbilder für den Kampf um mediale Aufmerksamkeit Gestaltung: Hanna Ronzheimer Nur ein blauschimmernder Rand zeichnet die Umrisse des geheimnisvollen schwarzen Lochs aus, das sich beeindruckend auf einer Seite im Hochglanzmagazin vor uns auftut. Für den Laien üben solche Weltraumbilder eine große Faszination aus. Dabei handelt es sich hier längst nicht mehr um echte Fotografien. Mit der Digitalisierung und vor allem auch mit Big Data, dem Sammeln riesiger Datenmengen, hat die Astronomie völlig neue Möglichkeiten bekommen, den Weltraum in Bilder zu fassen. Nicht nur für die wissenschaftliche Darstellung, sondern vor allem in der Produktion von Bildern für PR Zwecke sind die Bildbearbeiter dabei immer erfindungsreicher geworden. Für den Laienbetrachter ist die Unterscheidung zwischen echter Fotografie und digitaler Kunst schier unmöglich geworden. Ein Blick hinter die bunten Datenkulissen von Hanna Ronzheimer. Moderation und Redaktion: Franz Zeller
Freitag 19:05 Uhr

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SR2 Kulturradio

Diskurs

jörg blechErst das Fett, jetzt der Zucker - Wie sinnvoll sind Ernährungsregeln? Es diskutieren: Jörg Blech, Wissenschaftsjournalist, Spiegel Prof. Dr. Stefan Lorkowski, Institut für Ernährungswissenschaften, Universität Jena Prof. Dr. Johannes Georg Wechsler, Präsident Bundesverband deutscher Ernährungsmediziner Gesprächsleitung: Britta Fecke
Freitag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

trio catchUltraschall Berlin - Festival für neue Musik Live aus dem Heimathafen Neukölln Gérard Pesson "Catch Sonata" für Klarinette, Violoncello und präpariertes Klavier Barblina Meierhans "In Serie 11" für Bassetthorn, Violoncello und Klavier Mirela Ivicevic "Car" für Bassklarinette, Violoncello und Klavier Martin Schüttler "low poly rose" für Klarinette/Bassklarinette, Violoncello und Klavier ca. 20.50 Konzertpause Isabel Mundry "Archäologien" für Bassetthorn/Klarinette, Violoncello und Klavier (Uraufführung, Auftragswerk des rbb) Trio Catch: Boglárka Pecze, Klarinette/Bassklarinette/Bassetthorn Eva Boesch, Violoncello Sun-Young Nam, Klavier Ganz in der (Klarinetten)-Familie
Freitag 20:03 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

Lukas Hartmann«Räuberleben» von Lukas Hartmann Geächtet, verteufelt, gejagt. Das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Bande. Der Schweizer Bestseller-Autor Lukas Hartmann berichtet in seinem historischen Roman von der blutigen Hetzjagd auf eine Sinti-Familie, welche vom Schwäbischen bis in den Kanton Graubünden führt. Unter den Räubern, die Ende des 18. Jahrhunderts Angst und Schrecken verbreiten, ist Hannikel einer der gefürchtetsten. Vor seinem Namen zittert auf der Alp, im Schwarzwald und bis hinein ins Elsass jedes Kind. Nun ist Hannikel auf der Flucht. Mit dabei seine loyalsten Männer, samt Frauen und Kindern. Jacob Schäffer, der Oberamtmann von Sulz am Neckar, einer der ersten modernen Strafverfolger, ermittelt über sämtliche Grenzen hinweg und ist von einem Gedanken besessen: Räubern, Gaunern und Zigeunern das Handwerk zu legen. Nach einem Ehrenmord nimmt Schäffer Hannikels Spur auf, die ihn nach Chur führt. Mit dabei ist sein Schreiber Wilhelm Grau. Ihm fällt es zunehmend schwer, nur die Verbrechen zu sehen und nicht die Menschen dahinter. Besonders Dieterle, Hannikels elfjähriger Sohn, hat es dem Schreiber angetan. Wilhelm Grau ringt mit sich und der unumstösslichen Realität und protokolliert aus seiner inneren Zerrissenheit heraus das Geschehene. Mit: Hansrudolf Twerenbold (Erzähler), Bernd Tauber (Schreiber Grau), Christian Koerner (Oberamtmann Schäffer), Stephan Schad (Hannikel), Raphael Steinwandel (Dieterle), Jörg Adae (Herzog Karl Eugen), Marietta Meguid (Käther), Frank Stöckle (Nottele/Wächter), Willy Schneck (Wenzel), Frederik Bott (Bastardi/Kammerdiener), Sebastian Röhrle (Wärter), Eva Michel (Geissin), Andrea Hörnke-Triess (Franziska von Hohenheim), Bernd Gnann (Freiherr von Kniestedt/Soldat/Toni), Monika Hirschle (Witwe Schlosser), Gian Rupf (Senn), Peter Jecklin (Graf Salis), Kurt Grünenfelder (Jäger), Boris Burgstaller (Lehrer Hartmann/Stadtschreiber), Udo Rau (Stockmeister) sowie unter Mitwirkung der Bündner Vereine beider Basel und der Narrenzunft Sulz am Neckar Musik: Christian Wallner - Bearbeitung und Regie: Nicole Paulsen - Tontechnik: Tom Willen, Burkhard Pitzer-Landeck, Renate Tiffert - Dramaturgie: Uta-Maria Heim, Reto Ott - Produktion: SWR/SRF 2013 - Dauer: 50"
Freitag 20:03 Uhr

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RBB kulturRadio

JAZZ BERLIN

mit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 1981 & 1982 Pop-Affinität trifft Jazz-Geschichte The Breakfast Band, ein international besetztes, in England beheimatetes Septett, verband 1981 Jazz mit Rock und Pop-Elementen, wobei karibische Einflüsse eine soundprägende Rolle spielten. Mit dem Terry Gibbs-Buddy DeFranco-Quintet kamen 1982 zwei Musiker zum Jazzfest Berlin, die zu stilprägenden Vertretern des Bebop auf ihren Instrumenten, Vibrafon und Klarinette, wurden, aber nie zu ganz großen Stars. Konzertmitschnitte vom 8. November 1981, Metropol und vom 4. November 1982, Philharmonie
Freitag 20:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

OktoberrevolutionEin Festgelage wie zu Zeiten der Pest Kiew 1918 Von Mark Zak Regie: Anna Panknin Produktion: Dlf 2018 Anfang 1918: Nach der russischen Oktoberrevolution herrscht Chaos in der Ukraine. Die Zentralna Rada ruft die staatliche Unabhängigkeit aus. Aber sie verfügt weder über administrative Strukturen noch über genügend Rückhalt in der Bevölkerung. Im Osten des Landes herrscht die bolschewistische Gegenregierung. Deshalb schließt die Zentralna Rada den Brotfrieden mit Deutschland und Österreich-Ungarn. Für den militärischen Beistand verpflichtet sich die Ukraine, große Mengen an Lebensmitteln zu liefern - 750.000 Soldaten marschieren ein. Als die vereinbarten Lieferungen ausbleiben, verhelfen die Deutschen dem Diktator Skoropadskyj an die Macht. Er hebt die Landreform auf, was zu Bauernunruhen führt. Doch in Kiew selbst sorgen die Deutschen für Recht und Ordnung, die Stadt erlebt einen beispiellosen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Die Schriftsteller Michail Bulgakow und Konstantin Paustowski, beide damals 26 und in Kiew zu Hause, beschreiben diese stürmische Zeit. Ein Festgelage wie zu Zeiten der Pest
Freitag 20:10 Uhr

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NDR Info

Zeitzeichen

janis joplin19. Januar 1943 Der Geburtstag der Sängerin Janis Joplin Von Veronika Bock und Ulrich Biermann Aufnahme des WDR Behütetes Wohlstandskind aus einer kleinbürgerlichen Kleinstadt in Texas, lesehungrig, von Minderwertigkeitskomplexen gebeutelt: So sieht die Jugend von Janis Joplin aus, bis sie ihre Leidenschaft und ihr Talent für den Blues entdeckt. Mit 18 geht Janis nach Kalifornien, um Sängerin zu werden, spielt in Kneipen und Folk-Clubs, fällt auf mit ihrem hemmungslosen, bis dahin für eine weiße Sängerin einzigartigen Gesangsstil. "Queen des weißen Bluesrock" wird sie genannt, aber leben kann sie von den Auftritten noch lange nicht. Der Durchbruch gelingt ihr erst im Sommer der Liebe, 1967, beim Monterey International Pop Festival. Jetzt bekommt sie einen Plattenvertrag bei einem großen Label, jetzt tourt sie, sogar durch Europa. Sie lebt wild und gefährlich, immer nahe am Abgrund. Sie ist süchtig nach Alkohol, Heroin und Aufputschmitteln, versucht davon loszukommen und scheitert. Am 4. Oktober 1970 stirbt sie an einer Überdosis Heroin, Eric Burdon sagt, an einer Überdosis Janis. Ihr viertes Album wird erst nach ihrem Tod veröffentlicht und macht die Sängerin zur Legende. Zeitzeichen
Freitag 20:15 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

Wolfman WashingtonBesuch des Bluesveteranen Walter Wolfman Washington & The Roadmasters Am Mikrofon: Tim Schauen Aufnahme vom 3.6.2017 beim Bluesfestival Schöppingen Walter Wolfman Washington wurde 1943 in New Orleans geboren, wo er bis heute lebt. Von dort zieht er seit über 50 Jahren mit seiner Gitarre um die Welt, den Blues immer im Gepäck. Seit den 70er-Jahren begleitet ihn - in wechselnder Besetzung - seine Band The Roadmasters: Der elektrische Blues klingt bei Walter Wolfman Washington ganz traditionell, wird aber gern mit Blechblasinstrumenten gewürzt - Herkunft verpflichtet.
Freitag 21:05 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

Theo RoosDylan denken Von Theo Roos/Günther Janssen Mit Alan Bangs, Sibylle Canonica, Danny Dziuk, Stefan Hunstein, Sophie von Kessel und anderen Realisation: Theo Roos/Günther Janssen BR 2001 Simeliberg. Ein perkussives Hörspiel Michael Fehr (Autor) im Gespräch mit Christine Grimm BR 2018 in der artmix.galerie "Dylan denken" sind Coverversionen, Protokolle einer langjährigen Zusammenarbeit mit einer Idee im Kopf: "Dylan denken". Im Studio tauschten die Musiker und Autoren Günther Janssen und Theo Roos neben eingeladenen Gästen kontroverse philosophische und musikalische Ansichten zum Komplex Bob Dylan aus. "Bob Dylan selbst geistert wie ein Phantom durch dieses Stück, denn er ist niemals auf eine Deutung festzunageln. Er gibt Rätsel auf, statt seine Exegeten mit Antworten zufrieden zu stellen - und was entspräche diesem schattenhaften Mythos, dieser Figur, die scheinbar nur mit ihren Texten und der Musik lebt, besser, als sich diesem Rätsel wie in "Dylan denken" immer wieder aufs Neue zu stellen." (Aus der Begründung der Jury zum Hörspiel des Monats Mai 2001) Theo Roos, geb. 1953, Filmemacher, Musiker, Philosoph. Artikel und Essays in Zeitungen, Zeitschriften und Sammelbänden, Film- und Radioessays sowie Dokumentationen. Günther Janssen, Musiker, Komponist und Radiomoderator.
Freitag 21:05 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

marguerite durasDas ist alles. C"est tout Von Marguerite Duras Mit Mechthild Großmann, Jeanne Moreau, Alexander Fehling Bearbeitung: Kai Grehn Komposition: Mariahilff Regie: Kai Grehn Produktion: rbb 2012
Freitag 22:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Concert

SomiSomi am Jazz Festival Montreux Die Sängerin Somi ist im wahrsten Sinne des Wortes «Afro-Amerikanerin». Sie selber ist zwar in Illinois geboren, ihre Eltern sind aber aus Ruanda und Uganda in die USA eingewandert. Somit ist Somi zwischen zwei Kulturen aufgewachsen, die beide auch in ihrer Musik hörbar sind: einer Mischung aus afrikanischem Storytelling mit US-amerikanischem Jazz und Soul.
Freitag 22:06 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

piers facciniPiers Faccini - Piers Faccinis Global Folk ist seine Antwort auf Fremdenfeindlichkeit, Krieg und Vertreibung. Getragen von seiner sanften, leicht androgynen aber prägnanten Stimme. Der Singer/Songwriter, Poet und Maler Piers Faccini - bekannt durch die Zusammenarbeit mit Musikern wie Ben Harper, Camille, Rokia Traoré oder Ibrahim Maalouf - bewegt sich mit seinen Songs zwischen Kulturen, Zeiten und Stilen. Mit seiner Musik nimmt er uns mit von Palermo nach Bagdad oder ins Sizilien des 12. Jahrhunderts, wo Muslime, Christen und Juden friedlich zusammengelebt haben. Erlebt Global Folk der besonderen Art, getragen durch die sanfte, leicht androgyne aber prägnante Stimme eines Kosmopoliten, der zu 100 Prozent auf akustischen Sound setzt. Aufgenommen am 11.01.2018 im Beethovenhaus in Bonn.
Freitag 23:00 Uhr

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