WDR3

WDR 3 Hörspiel

Moncure MarchDas wilde Fest Von Josef Moncure March Übersetzung aus dem Amerikanischen: Uli Becker Bearbeitung: Heike Tauch Komposition: Günter Baby Sommer Rezitator: Otto Sander Regie: Robert Matejka Aufnahme: Deutschlandradio Berlin Die schöne Queenie und ihr Liebhaber Burrs geben ein Fest. Klar, dass es da hoch hergeht. Wer in der kunstseidenen Halbwelt von Varieté und Verbrechen etwas auf sich hält, schüttet Drinks in sich hinein, als gäbe es kein Morgen.
Donnerstag 19:04 Uhr

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HR2

Europa Open Air - ¡Flamenco! mit der hr-Bigband

Alba Carmonamit Alba Carmona, Gesang Leitung: Perico Sambeat (Zeitversetzte Übertragung von der Weseler Werft in Frankfurt) Seit Miles Davis und Gil Evans 1960 mit "Sketches of Spain" eine Brücke vom Jazz zur Musik der iberischen Halbinsel bauten, ist sie rege befahren worden, nicht nur von John Coltrane, Chick Corea oder Paco de Lucía. Der spanische Altsaxofonist und Komponist Perico Sambeat, an der Seite von Brad Mehldau und Pat Metheny als Jazzmusiker international bekannt geworden, ist ein weiterer Wanderer zwischen den Welten. Wie überzeugend er spanische Musik und Jazz verbinden kann, bewies er 2014 in einem Projekt mit der hr-Bigband. Für das Open Air auf der Weseler Werft kommt Perico Sambeat nun erneut nach Frankfurt. Zusammen mit der charismatischen Sängerin Alba Carmona und der hr-Bigband sorgt er für mediterranes Flair am Mainufer, bevor ab 20 Uhr das hr-Sinfonieorchester die Bühne übernimmt.
Donnerstag 19:04 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Roger DeakinNature Writing. Von Sven Ahnert Der Tierarzt und Rechtsmediziner Charles Foster wird zum Dachs und frisst Erde und Regenwürmer. Der Abenteurer Roger Deakin durchschwimmt alle Gewässer Englands. Der Schriftsteller Iain Sinclair spaziert auf der Autobahn rund um London. Die Liste dieser "Nature Writer" ließe sich beliebig ausdehnen, denn die Lust auf Wildnis ist im angloamerikanischen Sprachraum seit 200 Jahren ungebrochen. Mit Henry David Thoreaus Rückzug in eine selbstgebaute Hütte und seinem Essay "Walden" hat alles begonnen. Eine Bibel für Aussteiger/innen und Naturschützer/innen, die zum literarischen Vorbild der Nature Writer wurde. Ein Genre, angesiedelt zwischen Naturkunde und Autobiografie, das ein Stück Wildnis radikal-subjektiv ins Visier nimmt. Mittlerweile hat sich das Natural Writing auch im deutschsprachigen Raum ausgebreitet. - Was steckt hinter dieser Renaissance? Hat uns die Natur wieder? Geht es um eine neue Aufklärung, um Umweltbewusstsein? Oder bloß um einen literarischen Bio-Trend, um das Symptom einer Lebenskrise einer ganzen Generation.
Donnerstag 19:05 Uhr

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Bayern 2

Bayern 2 extra

Kerstin PreiwußNacht der Poesie - live vom 37. Erlanger Poetenfest Zu Gast sind: Kerstin Preiwuß, Friedrich Ani, Ulrich Koch, Ron Winkler und Farhad Showghi Musikalisch ergänzt Lilly among clouds den Abend Moderation: Martina Boette-Sonner Die Bayern 2-Nacht der Poesie ist eine Produktion von Bayern 2 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Erlangen Am Donnerstag den 24. August 2017 im Rahmen des 37. Erlanger Poetenfestes veranstaltet Bayern 2 eine zweistündige Nacht der Poesie live aus dem Markgrafentheater Erlangen "Poesie ist die große Kunst der Konstruktion der transzendentalen Gesundheit. Der Poet ist also der transzendentale Arzt." (Novalis) Literatur und Poesie überschreiten Grenzen! Zwischen Heilkunst und Sprache, Innen und Außen, Moderne und Tradition. Eine Bühne als Wohnzimmer bildet den Rahmen eines Abends mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern im ältesten Barocktheater Süddeutschlands, im Markgrafentheater Erlangen. Die andere, virtuelle Bühne, ist das Sendegebiet von Bayern 2 - denn der Abend wird live übertragen. Sprache, Text , Sound und Musik stehen im Mittelpunkt der zweistündigen Sendung, die Publikum und Hörern, die Formenvielfalt der poetischen Räumevon Literatur, in Gesprächen und Lesungen eröffnen will. Gäste an diesem Abend werden sein: Kerstin Preiwuß, Friedrich Ani, Ulrich Koch, Ron Winkler und Farhad Showghi. Musikalisch ergänzt Lilly among clouds den Abend mit ihrer klanglichen und stimmlichen Vielfalt. Durch die Sendung führt Martina Boette-Sonner. Die Bayern 2-Nacht der Poesie ist eine Produktion von Bayern 2 in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Erlangen.
Donnerstag 20:03 Uhr

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SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2017. Konzert

javier perianesBregenzer Festspiele und Musiques en été Spanisches Kolorit Spanisches Kolorit in Musik von Claude Debussy, Manuel de Falla, Maurice Ravel und Georges Bizet bietet der heutige Konzertabend aus Bregenz und Genf. Bregenzer Festspiele Ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fand die erste Bregenzer Festwoche statt. Die Idee, den schönsten Teil der Stadt, den Bodensee, als Bühne zu wählen, war zwar damals eine Notlösung, erwies sich aber als durchschlagender Erfolg. Bereits im ersten Jahr wurde das Festival zu einem internationalen Ereignis. 1980 ging dann mit der Eröffnung des Festspiel- und Kongresshauses ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Von Beginn an bildeten die Wiener Symphoniker das Festspielorchester und bis heute haben sie großen Anteil am Erfolg des Festivals. Die raffiniert einfachen Klänge seiner Heimat verarbeitete Manuel de Falla in seinen "Nächten in spanischen Gärten". Berühmt wurde er vor allem für sein Ballett "Der Dreispitz". Debussy wollte in seinem Orchesterwerk Iberia die "Düfte der Nacht" Spaniens einfangen. Spanisches Kolorit ist auch in Maurice Ravels Klavierkonzert G-Dur zu hören, neben Anklängen aus dem Jazz und natürlich der Tradition großer Konzerte. Claude Debussy "Iberia" (Nr. 2 aus "Images" für Orchester) Manuel de Falla "Nächte in spanischen Gärten" für Klavier und Orchester Maurice Ravel Klavierkonzert G-Dur Manuel de Falla "Der Dreispitz". Suiten Nr. 1 und 2 Javier Perianes, Klavier Wiener Symphoniker Leitung: Antonio Méndez Aufnahme vom 24. Juli 2017 aus dem Festspielhaus, Bregenz Musiques en été Sechs Wochen Musik unter freiem Himmel kann man jedes Jahr beim Genfer Festival Musiques en été genießen. Im zweiten Teil des heutigen Abend stehen Werke von Georges Bizet auf dem Programm, gespielt vom Orchestre de la Suisse Romande. Georges Bizet Ouvertüre zur Oper "Carmen" Georges Bizet "L"Arlésienne", Suiten Nr. 1 und 2 Orchestre de la Suisse Romande Leitung: Kazuki Yamada Aufnahme vom 2. Juli 2017 aus dem Cour de l"Hôtel de Ville, Genf
Donnerstag 20:04 Uhr

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HR2

LIVE - Europa Open Air des hr-Sinfonieorchesters in Frankfur

javier perianest Javier Perianes, Klavier Leitung: Pablo Heras-Casado Ravel: Alborada del gracioso - Ravel: Rapsodie Espagnole - Falla: Noches en los jardines de España - Rimskij-Korsakow: Capriccio espagnol op. 34 - Chapí: Vorspiel zur Zarzuela "La Revoltosa" - Giménez: Intermezzo aus der Zarzuela "La boda de Luís Alonso" (Übertragung von der Weseler Werft)
Donnerstag 20:04 Uhr

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Ö1

Im Gespräch

Ephraim KishonMuseum der Meisterwerke: Peter Huemer im Gespräch mit dem Satiriker Ephraim Kishon (Erstausstrahlung am 7. Juli 1988) Der israelische Autor Ephraim Kishon war Zeit seines Lebens einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. Aber der 1924 als Ferenc Hoffmann in Budapest Geborene ist nicht nur der "Humorist en gros", wie man ihn vor allem im deutschsprachigen Raum kennt. Ephraim Kishon kann sich sehr gut mit Kurt Tucholskys Beschreibung der Satiriker als "gekränkte Idealisten", die gegen das "Schlechte in der Welt anrennen", identifizieren. In Israel gehörte er, der 2005 in der Schweiz verstarb, laut Eigendefinition auch zu den "schärfsten Regimekritikern". "Witz und Trauer" - unter dieses Motto hat deshalb Peter Huemer sein Gespräch mit Ephraim Kishon gestellt. Es geht dabei um den Einfluß, den Literatur auf Politik nehmen kann, um die Frage, wie Kishon sein Heimatland Israel vierzig Jahre nach der Staatsgründung sieht, um den aktuellen Konflikt in den besetzten Gebieten, um Kishons Bild von Frau und Familie, ums Geld und ums Sterben, und vor allem darum, ob Satiren konkret etwas bewirken können oder nur "der aussichtslose Versuch sind, die Wirklichkeit übertreffen zu wollen". Denn schließlich meinte Kishon selbst: "Ich kann euch zwar nicht ändern, aber ihr sollt wenigstens wissen, daß ich euch sehe, und daß ich sehe, daß ihr kleine und schwache Wesen seid. Und ich weiß es...."
Donnerstag 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk

JazzFacts

Chano DominguezAndalumérica Der Flamenco-Jazz des Pianisten Chano Dominguez Von Karsten Mützelfeldt Geboren wurde er in der andalusischen Flamenco-Hochburg Cádiz, seine heutige Wahlheimat ist New York. Der spanische Pianist Chano Dominguez beherrscht Jazz und Flamenco gleichermaßen und vereint beide Musiksprachen wie kaum ein anderer. An der Beschwörung der Gemeinsamkeiten hat es nie gemangelt. Der Flamenco wird gern als der ,iberische Blues" bezeichnet, nicht minder leidenschaftlich, wie der Jazz ein Hybrid, der unterschiedlichste Einflüsse in sich vereint und die populäre Musik der letzten Jahrzehnte nachhaltig geprägt hat. Seine Protagonisten gehören - wie in den USA die Afroamerikaner - zu einer Minderheit. Und wer mag, darf noch die Hüter ästhetischer Ordnung mit zu den Gemeinsamkeiten zählen: hier die Puristen der ,Jazz-Polizei", dort die Puristen des Flamenco, stets bereit, ihr Urteil nach dem strengen Reinheitsgebot zu fällen. Chano Dominguez ist derzeit die treibende Kraft dieser Fusion und derjenige, der zu den überzeugendsten Resultaten gelangt. Der Flamenco-Jazz des Pianisten Chano Dominguez
Donnerstag 21:05 Uhr

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Cosmo

COSMO Live Sommernächte

vikings de la guadeloupeLes Vikings de la Guadeloupe gelten als die Pioniere des Biguine Jazz. In den 60er Jahren brachen sie die vorherrschenden Konventionen und läuteten so eine neue Ära der Musik ein. Ihr Sound ist geprägt von Funk, Creole Jazz und Calypso. Aufgenommen am 29.07.2016 beim Wassermusik Festival im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Quantic - Will Holland alias Quantic ist ein Chamäleon, das ständig seinen Sound erweitert. Dementsprechend sind seine Konzerte auch immer eine bunte Zusammenkunft von Musikfans unterschiedlichster Styles: Cumbia-verliebte Latinos vermischen sich mit kopfnickenden HipHop-Fans und Souljazz-Nerds. Aufgenommen am 14.05.2016 im Club Gretchen in Berlin im Rahmen des Karneval der Kulturen.
Donnerstag 23:00 Uhr

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SWR2

ARD Radiofestival. Gespräch

natascha wodinDie Schriftstellerin Natascha Wodin im Gespräch mit Katrin Wenzel Viele Jahre ihres Lebens hatte Natascha Wodin über ihre Herkunft nicht viel mehr gehört, als dass sie zu "einer Art Menschenunrat gehört, zu irgendeinem Kehricht, der vom Krieg übrig geblieben war". Ein Grund dafür: die Mutter nahm sich das Leben, als die Schriftstellerin gerade mal zehn Jahre alt war. Natascha wurde in ein katholisches Mädchenheim gebracht. Fragen gab es schon damals viele. Doch erst das Internet machte eine großangelegte Recherche möglich, an der uns Natascha Wodin nun in ihrem jüngsten Roman teilhaben lässt. Sie begibt sich darin auf die Suche nach den eigenen Wurzeln, die in der Ukraine des 19. und frühen 20. Jahrhunderts liegen. "Sie kam aus Mariupol", heißt das Buch, für das Natascha Wodin mit dem Leipziger Buchpreis in der Kategorie Belletristik geehrt wurde.
Donnerstag 23:04 Uhr

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MDR KULTUR

Jazz

nils petter molvaerKhmer im XXL-Format. Nils Petter Molvaer und die hr-Bigband Kaum einer hat Jazz und Elektronik so überzeugend miteinander verbunden wie der Trompeter Nils Petter Molvaer. Zusammen mit dem Gitarristen Eivind Aarset und dem Arrangeur Helge Sunde traf er im April 2016 auf die hr-Bigband. Seit seinem Debüt-Album "Khmer" (1997) gilt Nils Petter Molvaer als Galionsfigur der Verbindung von Jazz und Elektronik. In einem Pandämonium aus wuchtigen Beats und halluzinatorischen Soundscapes setzt der norwegische Trompeter mal scharfe Akzente und scheint sich ein anderes Mal mit verletzlichem Ton zu verlieren. Manche Kritiker werfen dem Norweger vor, seit "Khmer" nichts wirklich Neues geliefert zu haben. Spätestens mit diesem Projekt strafte er solche Stimmen Lügen: Erstmals stellte Molvaer sich darin der Begegnung mit einer Bigband. Dass er auch in dieser Umgebung seine Magie entfalten konnte, dafür sorgten zwei Landsleute: der Arrangeur Helge Sunde und der Gitarrist und Klangforscher Eivind Aarset. Zusammen mit der hr-Bigband verwandelten sie den hr- Sendesaal in eine vielgestaltige Klanglandschaft. Am Mikrofon: Jürgen Schwab (hr) Nils Petter Molvaer, Trompete, Electronics Eivind Aarset, Gitarre, Electronics hr-Bigband Leitung: Helge Sunde (Aufnahme vom 15. April 2016 aus dem hr-Sendesaal, Frankfurt)
Donnerstag 23:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

taner akyoldocumenta 14: Every Time A Ear di Soun Backing track Von Serge Baghdassarians und Boris Baltschun Musiker: Thanasis Vollas, Bouzouki Taner Akyol, Baglama Programmierung cent/cent Konverter: Sukandar Kartadinata Mit freundlicher Unterstützung des Lautarchivs der Humboldt Universität zu Berlin Produktion: documenta 14/Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Die griechische Bouzouki als Finanzinstrument. Der Begriff Backing track bezeichnet ein unvollständiges Musikstück, dessen Produktion im Hinblick auf eine zukünftige Ergänzung erfolgt und somit ein Zusammenspiel einfordert. Basierend auf dieser Technik wird eine - eigentlich vollendete - Musikaufnahme aus dem Jahr 1917 gehört. Das Lied stammt von einer Schellackplatte und wurde im sogenannten Griechenlager in Görlitz aufgenommen. Unter Zuhilfenahme eines Musik- und eines Finanzinstruments produzieren die beiden Klangkünstler weitere Spuren, in denen Fragen nach dem Verhältnis vermeintlich getrennter Sphären wie Musik und Ökonomie anklingen. Das Radiostück basiert auf einer Performance, die am 29. April 2017 im Rahmen des "Parliament of Bodies" in der Rotunde des Fridericianums in Kassel stattfand. Serge Baghdassarians, geboren 1972 in Fürth, und Boris Baltschun, geboren 1974 in Bremen, leben und arbeiten als Musiker und Künstler in Berlin. Künstlerische Zusammenarbeit seit 1999. Für "Bodybuilding" (DKultur 2011) erhielten sie den Karl-Sczuka-Preis für Radiokunst. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "memorandum of understanding" (2013). Backing track
Freitag 00:05 Uhr

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