Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

AneurysmaUnerkannte Gefahr Aneurysma Blutgefäße sind die Straßen im menschlichen Körper. Die größte und wichtigste Straße ist die Aorta, auch Hauptschlagader genannt. Durch sie fließt das gesamte Blut. Weitet sich die Hauptschlagader an einer Stelle zu stark, spricht man von einem Aneurysma. Die Aorta oder andere Blutgefäße zeigen dann deutliche Aussackungen oder Wölbungen. Ärzte fürchten diese Aussackungen. Denn je größer ein Aneurysma, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es platzt. Genau das wäre sozusagen der "Super-Gau". Denn weniger als die Hälfte der Patienten überleben ein gerissenes Aneurysma. Es kann beispielsweise entstehen, wenn Entzündungen oder Verletzungen das Gewebe der Gefäßwand schwächen. Mehr als die Hälfte der Aneurysmen befinden sich an der Bauchschlagader. Ein Aneurysma kann aber auch an den Becken- und Beinschlagadern, den Schlagadern im Hals- und Brustbereich sowie im Gehirn vorkommen. Das Problem: Aneurysmen verursachen keine Schmerzen, sie stören ihre Besitzer auch meist nicht. Das macht sie so gefährlich. Aneurysmen überraschen die Betroffenen meist. Werden sie entdeckt, dann meist zufällig. Für die Patienten ist das oft ein Glücksfall. Auch wenn sie nach der Diagnose meist ins Krankenhaus müssen, um sich einer Operation zu unterziehen. Redaktion: Gerda Kuhn/ Petra Herrmann
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

KaliBei der Produktion von Kali, das als Dünger für Gemüsepflanzen begehrt ist, fallen bedenkliche Rückstände an: Abraum und Abwasser versalzen Boden und Gewässer. Gestaltung: Günter Beyer In Deutschland wird Kali seit langem gewonnen, unter anderem am Fluss Werra, einem Quellfluss der Weser zwischen Thüringen und Hessen. Dort türmen sich mittlerweile Berge aus Kali-Abfallprodukten, und salziges Abwasser landet im Fluss. Vegetation und Fischwelt leiden darunter, aber auch die Wasserleitungsrohre in den benachbarten Orten. Das Bergbauunternehmen und Anrainergemeinden liefern sich seit langem Gefechte um die umweltgerechte Entsorgung.
Donnerstag 18:25 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

minna von barnhelmMinna von Barnhelm Von Gotthold Ephraim Lessing Major von Tellheim: Manfred Zapatka Minna von Barnhelm: Doris Plenert Franziska, ihr Mädchen: Doris Wolters-Leichmann Just, Bedienter des Majors: Siegfried Meisner Paul Werner: Jochen Porger Der Wirt: Karl Friedrich Eine Dame in Trauer: Antje Hagen Ein Bedienter: Hans Edgar Stecher Regie: Thomas Köhler Aufnahme des SWF Gotthold Ephraim Lessings Lustspiel über die Verwirrungen zwischen Minna von Barnhelm und ihrem Verlobten Tellheim ist das bekannteste Theaterstück der deutschen Aufklärung und eine der wichtigsten Komödien der deutschsprachigen Literatur.
Donnerstag 19:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

bilderbuchDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Bilderbuch (1/2) Aus einer aktuell sehr vielseitigen österreichischen Musikszene stechen Bilderbuch hervor. In ihrer Musik vereinen sie diverse Genres wie Indie-Rock, Punk und Hip-Hop und erschaffen dabei eine ganz eigene Art Popmusik. Vier Alben hat die Band schon veröffentlich, mit ihren letzten beiden "Schick Schock" und Magic Life haben sie großen Erfolg. Auch live haben sich Bilderbuch einen hervorragenden Ruf erspielt: Wir haben für Sie den Konzertmitschnitt der Band beim Haldern Pop Festival 2017.
Donnerstag 20:05 Uhr

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Ö1

Im Gespräch

coop himmelb(l)au"Unsere Gesellschaft ist von Ängsten zerfressen" - Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit Wolf D. Prix "Architektur muss brennen" - mit diesem Schlachtruf zog das Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au in den frühen 1980er Jahren aus, um die Grundlagen modernistischen Bauens neu zu definieren. Spektakuläre Projekte wie die "BMW-Welt" in München, das Hauptgebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main oder das "Museum für zeitgenössische Kunst" in der chinesischen Millionen-Metropole Shenzen haben den vorher schon bestehenden Ruf von Coop Himmelb(l)au als schöpferische Innovatoren dekonstruktivistischer Architektur gefestigt. Wolf D. Prix hat Coop Himmelb(l)au gemeinsam mit Helmut Swiczinsky und Michael Holzer 1968 gegründet. "Die Bereitschaft, neue Systeme auszuprobieren, ist sicher in China oder Aserbaidschan, wo wir auch bauen, am größten. Europa dagegen hat Angst vor der Zukunft", stellt Prix fest. "Unsere Gesellschaft ist von Ängsten zerfressen, mit dieser Haltung kann man die Zukunft nur schlecht bewältigen". Wolf D. Prix, "Rolling-Stones"-Fan seit frühester Jugend, ist auch mit 75 von revolutionären Ideen beseelt: "Neugierde ist ein mächtiger Entwicklungsmotor", bekennt er: "Ich bin ein Verfechter des Fortschritts. Wenn man stehen bleibt, ist man tot".
Donnerstag 21:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

franz westOtium Hörspiel nach dem gleichnamigen Künstlerbuch von Franz West Komposition: Oliver Augst / Rüdiger Carl Bearbeitung und Realisation: Oliver Augst (Autorenproduktion für ORF 2016) Franz West (1947 - 2012) zählte zu den bedeutendsten Bildenden Künstlern Österreichs. Er arbeitete als Bildhauer und Grafiker, erstellte Video-Installationen und führte Performances auf. "Otium" ist sein einziges Schrift-Buch. Es erschien 1995 und enthält Gedankensplitter, Gesprächstranskriptionen mit befreundeten Künstlern und Texte in Gedichtform. Das Hörstück bedient sich dieses Materials für eine eigenständige Collage, die Wests künstlerisches Selbstverständnis, die Funktion des Kunstliedes von Beethoven, Wagner und Mahler für sein Oeuvre und nicht zuletzt sein ironisches Verhältnis zum Kunstmarkt spiegelt.
Donnerstag 22:03 Uhr

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NDR Blue

Nachtclub Radio Globo

Ondrej HavelkaAltmodisch im Trend Retro in Prag Mit Holger Janssen Großstadtfolklore klingt wie ein Widerspruch in sich, vor allem in Böhmen, wo alles von der Polka niedergetanzt zu werden scheint. Doch Prag hat seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts durchaus seinen eigenen Sound gehabt in Kabaretts, Revuetheatern und Tanzlokalen. Nur so richtig entfalten konnte sich diese Musik nicht. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde vieles von den Nazis verboten, nach dem Krieg von den Stalin treuen Kommunisten argwöhnisch beobachtet. Da suchten Bandleader wie R. A. Dvorsky oder Jiri Traxler nach Umwegen, indem sie Schlager und harmlose Filmchen mit Swing infizierten. Nur in der kurzen Zeit der amerikanischen Besatzung im Westen Böhmens 1945 tanzten die Tschechen Lindy-Hop statt Polka. All das führte zu einer sehr eigenartigen lokalen Swing-Tradition in Prag. Vergessen ist sie nicht. Im Gegenteil, "Retro" ist immens populär. Es gibt Tanzkurse, Festivals, Konzerte und jetzt auch ein Musical. Multitalent Ondrej Havelka und Lindy-Hop-Tänzer Zdenek Pilecky erklären übereinstimmend in Radio Globo: "Wir sind altmodisch und voll im Trend!"
Donnerstag 22:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Shortstory

jaroslav rudisKurzgeschichten-Lesung mit Musik Windstille Von Jaroslav Rudis Das Goldene Glöckchen Von Igor Malijevský bis 24:00 Uhr Windstille Windstille macht das geplante Kite-Surfen auf Rügen zunichte. Auch in der Beziehung herrscht Flaute, zumindest im Bett. Dabei ist Trönchen der erste Mann, mit dem sie zusammengezogen ist. Ein ganz Guter, der sich kümmern wird, wie Mama sagt. Jetzt essen sie Fischsuppe am Strand und warten auf den Wind. Wie lange soll das noch so weitergehen? Das Goldene Glöckchen Endlich Feierabend. Wobei in dem neuen Job eigentlich nie richtig Schichtende ist. Ständig piepst das Handy. Im Vergleich zu diesem kaputten Typen namens Jirka geht"s ihm aber noch ganz gut. Also lädt er Jirka in die Kneipe ein - und ist überrascht: Wieso kennt sich ein Typ mit Schlafplatz im Kabeltunnel so gut mit Fotografie aus? Und ob der wirklich einen Sohn hat, der beim "Goldenen Glöckchen", dem Radio-Wettbewerb für Nachwuchsmusiker, mitgemacht hat?
Donnerstag 23:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 NOWJazz

dhafer youssefDie Oud im Digital-Zeitalter Ein Porträt des tunesischen Oud-Spielers Dhafer Youssef Von Bert Noglik Seine Alben tragen Titel wie "Electric Sufi" oder "Digital Prophecy". Dhafer Youssef, geboren und aufgewachsen in Tunesien, kam Ende der 1980er-Jahre nach Europa, lebte längere Zeit in Österreich und hat seinen Wohnsitz derzeit in Paris. Seiner Natur nach zählt er zu Nomaden des digitalen Zeitalters. Mit seiner Musik schlägt der Oud-Spieler und Sänger einen großen Bogen von der arabischen Überlieferung zu den Kommunikationsströmen in Zeiten fortschreitender Globalisierung. Dhafer Youssef schöpft aus sufistischer Mystik ebenso wie aus der Alltagsrealität des Lebens in den Metropolen. Er transzendiert den Ruf des Muezzins zu Gesängen einer spirituell erfüllten und von den Geschehnissen auf der Welt erschütterten Seele. Dabei verknüpft er feinste akustische Schwingungen auf der Oud mit elektrischer Verstärkung und Electronica. Seine musikalische Neugier hat ihn mit so unterschiedlichen Musikern wie Wolfgang Muthspiel, Renaud Garcia-Fons, Nguyên Lê, Paolo Fresu und Markus Stockhausen zusammengeführt. Eine besondere Affinität zur norwegischen NuJazz-Szene spiegelt sich in der Zusammenarbeit mit deren Exponenten wie Nils Petter Molvaer, Bugge Wesseltoft und Eivind Aarset. Dhafer Youssef: Interl"Oud/CD: Abu Nawas Rhapsody Dhafer Youssef Dhafer Youssef: A Kind Of Love/CD: Malak Dhafer Youssef Dhafer Youssef: Electric Sufi/gleichnamige CD Dhafer Youssef Dhafer Youssef: Sparkling Truth/Digital Prophecy Dhafer Youssef Dhafer Youssef: 7th Ethos/CD: Divine Shadows Dhafer Youssef Dhafer Youssef/Nguyen Le: Safina/CD: Nguyen Le Duos: Homescape Nguyen Le/Paolo Fresu/Dhafer Youssef Dhafer Youssef/Nguyen Le: Maya/CD: Glow Dhafer Youssef/Wolfgang Muthspiel Dhafer Youssef: Interl"oud/Profane "The Wine Ode Suite"/CD: Abu Nawas Rhapsody Dhafer Youssef Dhafer Youssef: Birds Canticum/CD: Birds Reuiem Dhafer Youssef Dhafer Youssef: Of Beauty & Odd/CD: Diwan Of Beaty And Odd Dhafer Youssef
Donnerstag 23:03 Uhr

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Ö1

Zeit-Ton

AcousmoniumThe Acousmatic Project von Thomas Gorbach (Teil 2). Gestaltung: Heinrich Deisl Das Wiener Acousmonium ist ein von Thomas Gorbach entwickeltes Lautsprecher-Ensemble, mit dem sich elektroakustische, elektronische und akusmatische Musikstücke umsetzen lassen. Anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens war der Konzertserie "The Acousmatic Project" beim Festival Wien Modern eine zweiteilige, von Gorbach kuratierte Veranstaltungsreihe mit gut fünfzehn Aufführungen gewidmet. Verräumlichungen Mit seinen 30 Lautsprechern in unterschiedlichen Klangqualitäten dient das Acousmonium der Interpretation von auf Tonband oder Harddisk gespeicherten Werken. Und das in einem Ambiente, in dem Klänge räumlich erfahrbar werden. Dieses Aufführungsinstrument sei die logische Konsequenz seiner künstlerischen Arbeiten und dem 2007 von ihm initiierten "Acousmatic Project" gewesen, so Thomas Gorbach. Gorbach stammt aus Vorarlberg und studierte bei Günther Rabl. Seit 2004 unterrichtet er an der Technischen Universität Wien Elektroakustische Musik und 2000 gründete er das Label lecoq, auf dem er u. a. die ersten Werke von Anestis Logothetis wiederveröffentlichte. Die Wurzeln des Acousmoniums liegen in der Pionierzeit elektroakustischer und elektronischer Musik, als Komponisten wie François Bayle spezielle Lautsprechersysteme konzipierten, um Klänge räumlich aufführbar zu machen. "Cinema pour l"oreille" - Kino für die Ohren, so nannte der Komponist und Filmtheoretiker Michel Chion Soundtrack-hafte Musik für Filme, die erst während des Zuhörens im Kopf entstehen. Gorbach hat mit Institutionen wie der Brüsseler Musique Recherche oder der Pariser Groupe de Recherches Musicales GRM zusammengearbeitet. Daraus schuf er eine Lautsprecherkonfiguration und eine Steuereinheit - das Wiener Acousmonium. Seit 2010 haben eine Vielzahl Musikschaffender wie Alex Buck, Electric Indigo, Dieter Kaufmann oder Flo Menezes auf dem Acousmonium gespielt. Klangskulpturen Die Präsentation des "Acousmatic Project" beim heurigen Wien Modern Festival, die im TU-Kuppelsaal stattfand, war zweigeteilt. Am ersten Abend war u. a. Pierre Henrys Filmvertonung des Avantgarde-Klassikers "Der Mann mit der Kamera" zu hören. Der zweite Abend bot mit Porträtkonzerten einen Überblick über das Schaffen der argentinischen Komponistin Beatriz Ferreyra, die am GRM und mit Guy Reibel arbeitete. Umrahmt wurden diese Programme von Uraufführungen von Martina Claussen, Kirsten Reese, Elisabeth Schimana und Bruno Strobl sowie Werken von Manuella Blackburn, Nikos Stavropoulos und Studierenden der TU. Der Zeit-Ton präsentiert in drei Sendungen Stereoversionen einiger dieser Stücke. Thomas Gorbach erzählt über das "Acousmatic Project", die dort aufgetretenen Künstler/innen und aktuelle Arbeiten.
Donnerstag 23:03 Uhr

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