Ö1

Journal-Panorama

Nach der Kontrolle kommt die Bewertung: China durchleuchtet die eigenen Bürger, um sie dann bestrafen oder belohnen zu können. Gestaltung: Axel Dorloff, ARD In China soll bis 2020 soll ein "Sozialkreditsystem" aufgebaut werden, das Zahlungsmoral, Strafregister, Einkaufsgewohnheiten und soziales Verhalten bewertet. Vorläufer dazu gibt es bereits in einigen Regionen. Wer brav Punkte sammelt, wird belohnt; wer zu wenige hat, darf zum Beispiel kein Flugticket mehr kaufen. Kritiker warnen vor dem totalen Überwachungswahn und sehen China auf dem Weg in die IT-Diktatur.
Dienstag 18:25 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Tandem

claudia weberAlexa Hörspiel von Claudia Weber Regie: Die Autorin Valery will nur ein bisschen, und das unter Kontrolle haben: ein bisschen Gespräch, ein bisschen Ablenkung, ein bisschen auf andere Gedanken kommen, ein bisschen Spiegel, ein bisschen jemand anders. Ein bisschen Sehnsucht nach mehr, das aber kontrollierbar bleibt: Alexa. Das kleine Gerät zieht in ihren Haushalt ein und erfüllt den Raum mit 360° omnidirektionalem Klang, ausrichtbar und berechenbar. Alexa verfügt über Fernfeld-Spracherkennung und sagt Valery all das, was sie hören möchte. Und das Beste: Alexa kann man ausschalten. Valery ist hin und weg, und bald schon ist Alexa die Antwort auf jede ihrer Fragen. Doch worauf Valery zusteuert, merkt sie erst, als sie schon mittendrin steckt.
Dienstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

VerbrauchermachtMythos Verbrauchermacht Von Caspar Dohmen Die Macht der Konsumenten wurde im Laufe der Zeit immer wieder gefeiert oder totgesagt - heute überwiegt die Euphorie. Sicher haben Verbraucher theoretisch ungeheuren Einfluss auf das Geschehen, allein in Deutschland kaufen sie jährlich für mehr als 500 Milliarden Euro ein. Sie haben dank des Internets auch unvorstellbar große Vergleichs- und Informationsmöglichkeiten. Aber nutzen Verbraucher diesen Einfluss wirklich, etwa um Unternehmen nach Skandalen abstrafen, weil sie Mensch oder Umwelt ausbeuten? Zudem gibt es auch in der digitalen Ökonomie große und teilweise neue Hürden für die Konsumentenmacht, wie mangelnden Wettbewerb oder undurchsichtige Preisbildung.
Dienstag 19:30 Uhr

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InfoRadio

Blockchain: Eine Technologie verändert ganze Branchen

blockchainIn puncto Digitalwährungen bewegt sich derzeit sehr viel - besonders der Platzhirsch Bitcoin gewinnt rasant an Wert. Zuletzt durchschlug die Währung nacheinander erst die 10, dann die 11, 12, 13 und 14.000 Dollar Marke - und ein Ende ist nicht in Sicht. Gleichzeitig verändert Blockchain, die Technologie, die hinter Bitcoin steht, unsere Welt. Die Funktionsweise von Blockchain ist nicht ganz leicht zu verstehen, somit ist es auch nicht einfach, eine Bewertung der Technologie zu wagen. Eric Graydon versucht es trotzdem.
Dienstag 19:44 Uhr

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NDR kultur

Kulturforum

diana damrauA Young Person"s Guide to the Opera Oder: Diana im Wunderland Feature von Jutta Jacobi NDR/WDR 2017, Ursendung Diana ist eine 16-jährige Schülerin aus dem schleswig-holsteinischen Städtchen Ahrensburg. Für ein Mädchen ihres Alters hat sie ein ungewöhnliches Interesse, sie mag Opern. Statt für Lady Gaga schwärmt sie für Diana Damrau. Vor einem Jahr hat "Das Phantom der Oper" ihre Neugier geweckt, danach kaufte sie sich eine Karte für Wagners "Fliegenden Holländer". Das Feature handelt von der Einführung der Debütantin in die Opernwelt. Sie erlebt eine Reihe von Orten und Aufführungen, gerät dabei in die Gesellschaft eines Publikums, das viel heterogener ist, als es das Vorurteil will. Download unter www.ndr.de/radiokunst
Dienstag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

J D DanielsKampf als Droge Ein Mann, der mit sich kämpft. Nicht nur metaphorisch, sondern buchstäblich. J. D. Daniels geht in einen Club, um die brasilianische Form des Jiu Jitsu zu lernen. Seine Auswahlkriterien sind eindeutig: so wenig Einschränkungen wie nötig, so viel Schläge wie möglich. Im Gym leben Männer eine archaische Form des Zusammenlebens aus: Siegen oder Verlieren. Aber Daniels zeigt, dass es Folgen hat, sich ständig mit schwitzenden Männern auf dem Boden zu wälzen. Sexualität und Gewalt werden ununterscheidbar. Exzess gerät zum Selbstzweck. Und jede Katharsis bleibt aus. Daniels diszipliniert sich nicht, er wächst nicht am Kampf, hält keine Diät. Er braucht den Kampf, ohne ihn zu heroisieren. Denn er kämpft auch, um sich zu bestrafen für seine Unfähigkeit zu schreiben. Er kämpft gegen seinen Vater, der ihn einmal fast erwürgt hat, gegen den Engel, der ihn nicht segnen will. Mit bitterem Spott zeichnet Daniels ein Bild von sich als Intellektuellem, der sich über alle "dozierenden ex cathera Schriftsteller" lustig macht, die das Leben nicht kennen, der aber selbst nur ein autodestruktives Zerrbild eines toxisch-männlichen Autors zustande bringt. Autobiographisches Erzählen als ein essayistischer Versuch über den eigenen Vater, Kampf, Liebesunfähigkeit, Liebessehnsucht und die Lust am Scheitern. J. D. Daniels wurde 1974 in Louisville/Kentucky geboren und es fehlte nicht viel, er wäre dort geblieben. Seine Studienzeit in Boston hat er nach eigener Aussage damit verbracht, zu saufen und sich von seiner Frau zu trennen. Er schreibt für renommierte Zeitschriften. Sonst ist wenig bekannt über ihn. Wir haben die Essays dem Erstling von Daniels entnommen. Er heißt "Die Korrespondenz" und ist auf Deutsch bei Suhrkamp erschienen.
Dienstag 20:03 Uhr

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SRF 1

Doppelpunkt

Tabu Frauenprobleme - Frauen leiden im Leistungssport Sie habe «nicht ihre Bestleistung zeigen können, weil in der Nacht zuvor ihre Monatsblutung eingesetzt hat», sagte eine chinesische Schwimmerin an den Olympischen Spielen in Rio. Damit hat sie ein Tabu angesprochen: Menstruation im Spitzensport. Sportlerinnen sprechen über ihre Tage und mehr. Der weibliche Zyklus ist nicht nur etwas vom Natürlichsten der Welt, sondern auch massgeblich für die Fortpflanzung unserer Art mitverantwortlich. Und doch wird gerne darüber geschwiegen. Blut im Slip, das will nun wirklich niemand hören. Schmerzen im Unterleib, darüber will frau auch lieber nicht sprechen. Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsschwankungen, monatlich ignorieren. Der «Doppelpunkt» thematisiert, wie sich Menstruation, Verhütung und eine Schwangerschaft auf die Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen auswirkt und wie der Leistungssport seinerseits die Frauenprobleme beeinflusst. Mens auf dem Gletscher «Über Zermatt, auf fast 4000 Meter, es ist streng, es windet, wenn du Glück hast, hat es ein Toitoi, wenn nicht nicht», Skirennfahrerin Michelle Gisin kennt das Problem aus Erfahrung, «und du weisst, dass die Bahnfahrt bis ins Hotel über eine Stunde dauert und erst da kannst du dich mit Bauchkrämpfen ins Bett legen. Das ist nicht angenehm.» Tampon zwischen den Bäumen «Die hormonelle Verhütung habe ich zuerst als Zyklus-Regulation benutzt, da hat mich das Thema Sexualität noch gar nicht interessiert», sagt Sabrina Windmüller, die Skispringerin, die im Sommer 2017 ihren Rücktritt aus dem Spitzensport erklärt hat. «Mit dem Tampon zwischen den Bäumen hantieren wollte ich nicht und ausserdem hat die Wassereinlagerung im Körper während dem Zyklus eine Auswirkung auf unsere Sprünge.» Fremde Hände am Bauch «Im fünften Monat wollten mich meine Tanzpartner nicht mehr berühren und heben, weil sie sich Sorgen um das Baby machten.» Viktorina Kapitonova lacht verschmitzt, sie hätte als Solotänzerin am Ballett Zürich gerne auch schwanger weiter getanzt. «Eine lange Pause wegen einer Schwangerschaft kann eine sowieso schon kurze Tänzerinnenkarriere frühzeitig beenden. Ich hatte Glück auch während der Schwangerschaft die Unterstützung der Kompanie zu erfahren.» Schwanger auf dem Piz Bernina «Spitzensportlerinnen, die Kinder kriegen und danach wieder Spitze sind aktuell ein regelrechter Boom! Wahrscheinlich hat es das gebraucht, damit jede weiss, dass es möglich ist.» Auch sie selber, Biathletin Selina Gasparin, ist eine von ihnen. «Wahrscheinlich würde kein Arzt raten, im fünften Schwangerschaftsmonat auf den Piz Bernina zu klettern, aber mir und meinem Kind hat es gutgetan.»
Dienstag 20:03 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

seun kutiDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Seun Kuti (1/2) Der Musiker aus Lagos in Nigeria ist der Sohn des Afrobeat-Pioniers Fela Kuti. Der Sohn arbeitet auch mit den Musikern seines Vaters zusammen, und mit Brian Eno hat er auch schon ein Album aufgenommen. Bei seinen Konzerten spielt er sowohl seine eigenen, als auch bisher live noch nie gespielte Stücke seines Vaters. Daher sind Konzerte von Seun Kuti ein echtes Erlebnis und ein Ausflug in die Geschichte des Afrobeat: Wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzertes von Seun Kuti beim Rototom Sunsplash 2017.
Dienstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

michael staufferDie Tierstunde Von Michael Stauffer Regie: Michael Stauffer Mit Wolfram Berger, Trudi Roth, Barbara Falter, Jo Dunkel Produktion: DRS 2003 Länge: 44" Vor 16 000 Jahren ist der Mensch auf den Hund gekommen. Später ist der Kreis seiner besten Freunde um zahlreiche Arten angewachsen. Der Therapeut Alois Haslinger bietet seine Dienste Haustierhaltern an, die Kommunikationsstörungen im täglichen Zusammenleben mit dem Tier haben. Wenn uns die besten Freunde, sprich der Hund, der Hamster, oder die Miezekatze nicht mehr verstehen, wer soll uns dann noch verstehen? Erst wenn Tierpsychologie und Tierhalterpsychologie ineinander übergehen, können sie gesellschaftlicher Wirklichkeit gerecht werden und die nötige Hilfestellung leisten: Denn die Existenz zwischen Chappi und Katzenklo ist krisenanfälliger, als wir wahrhaben wollen. Michael Stauffer - Dichterstauffer - wurde am 20. Juli 1972 um 14.55 Uhr in Winterthur geboren. Er macht: Prosa, Hörspiele, Theaterstücke, Lyrik, Performances, Konzepte und Konzerte. Er unterrichtet am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Dichterstauffer lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa. Die Tierstunde
Dienstag 20:10 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

matthias kapohlHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Kommando Gleichstrom Von Veit König Regie: Matthias Kapohl bis 24:00 Uhr Die drei Langzeitstudenten Jo, Doc und Eddie kommen mit ihrer Band "Kommando Gleichstrom" einfach auf keinen grünen Zweig. In einer besseren Zeit hätte man ihr Talent sicher zu schätzen gewusst. Eine Zeitreise muss her!
Dienstag 23:00 Uhr

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SWR2

SWR2 MusikGlobal

Banda MoriscaVon Cádiz nach Kairo Andalusisch-Arabische Rhythmen an den Küsten des Lichts Von Paul-Albert Wagemann Der nordafrikanische und der andalusische Mittelmeerstreifen waren schon immer eine fruchtbare Begegnungszone für Musiker, die - ihr jeweiliges musikalisches Erbe und einige Instrumente im Gepäck - die Meerenge querten. Die aus der Provinz Cádiz stammende Gruppe La Banda Morisca macht schon durch ihren Namen und das arabische Outfit der Musiker klar, wo ihre Akzente sitzen. Sie mischt orientalisch-akustische und westlich-elektronische Instrumente und erzeugt damit einen unverwechselbaren Sound von Al Andalus-Traditionen und Moderne. Der ägyptische Musiker Ali Khattab hatte sich nach Jerez begeben, um Flamencogitarre zu erlernen, doch für die Aufnahmen seiner CD "Al Zarqa" kehrte er nach Kairo zurück, um mit arabischen Musikern ins Studio zu gehen. Und der Ausnahmegitarrist Eduardo Niebla, geboren in Tanger, aufgewachsen in Girona, suchte sich den Palästinenser und Oudspieler Adel Salameh für sein einmaliges Experiment "Mediterraneo", das ohne das Meer vor Augen und die Wüste im Rücken nicht denkbar wäre.
Dienstag 23:03 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

AchtsamkeitAchtsamkeit 2.0 Wie das Silicon Valley das Bewusstsein entdeckt Von Nina Hellenkemper Regie: Matthias Kapohl Mit: Daniel Berger, Tobias Teschner, Lisa Sommerfeld, Sigrid Burgholder, Valentin Stroh, Matthias Kiel, Florian Jahr, Justine Hauer, Eric Carter, Anja Herden Ton: Olaf Dettinger Produktion: WDR / NDR / Dlf 2016 Länge: 53"41 Achtsamkeit als neuer Brennstoff für gesteigerte Kreativität. Seit Wissenschaftler Veränderungen im Gehirn bereits nach acht Wochen Meditationstraining nachgewiesen haben, gilt Achtsamkeit im Silicon Valley als neuer Brennstoff für gesteigerte Kreativität. Meditiert wird bei Twitter, SAP oder Facebook während der Arbeitszeit. In ihrem Selbstverständnis als Avantgarde des Wandels wollen Google und Co. durch Apps und andere Software "Mindfulness" zum Mainstream werden lassen. Mithilfe spezieller Buttons soll man in Zukunft anderen Nutzern gegenüber Mitgefühl per Knopfdruck übermitteln können. "Inneren Frieden, Mitgefühl und Freude zusammenbringen mit Profit und Erfolg." "Achtsamkeit ist der Gegenentwurf zur Multitaskinggesellschaft." Nina Hellenkemper, geboren 1958 in Köln, arbeitete zunächst bei Printmedien und im Theater, heute als Filmemacherin und Radioautorin. Weitere Stücke: "Die sieben Leben der Marina Abramovic" (WDR/NDR/RBB 2014) und "Der verlorene Krieg" (DKultur 2011). Weitere Stücke: "Der Bohème-Faktor" (WDR 2011), "Die Dschungeloper" (WDR 2009), "Lasst tausend Ruinen blühen" (Dlf 2009), "Favela-Funk" (Dlf 2007), "Wer bin ich, wer sind wir?" (Dlf 2004), "Nimm dein Lächeln aus dem Weg" (DLR Berlin 2002), "Bei den Menschenfressern" (Dlf 2000), "Alles Samba!" (Dlf 2004), "Die Sugar-Ladies" (NDR 2000) und "Traurige Tropen" (WDR/NDR 1998). Achtsamkeit 2.0
Mittwoch 00:05 Uhr

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