88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

KopiererStapelweise Erfolg Der wirtschaftliche Siegeszug des Kopierers Von Katrin Boers Aufnahme des WDR 2018 Wiederholung: 19.02. 20.04 Uhr Der Fotokopierer hat unsere Welt ähnlich fundamental verändert, wie der Buchdruck. Und die Geschichte geht weiter: Trotz Dateien, digitalen Archiven und Apps sind Kopien nicht aus unserem Leben wegzudenken. Früher archivierten wir auf Papier. Heute ist die Papierkopie da, damit man was in der Hand hat. Im Copy-Shop werden jetzt auch Fotos und Leinwände bedruckt. Doch er "rettet" noch immer Schicksale und Karrieren, wenn es z.B. um die Abgabefrist einer Studien-Arbeit geht. Durch die Copy-Art hat die Fotokopie ihre Nische in der Kunst gefunden, doch auch das Geldfälschen wurde plötzlich kinderleicht. Und durch die heutigen Multimedia-Geräte gibt es ganz neue Datenlecks und Informationsklau. Kein Zweifel: Chester Carlsons Erfindung begründete vor 80 Jahren einen eigenen Wirtschaftszweig.
Sonntag 11:05 Uhr

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NDR Info

Das Feature

schizophrenZugeflüstert und angeschrien Vom Leben mit fremden Stimmen Von Anja Krug-Metzinger WDR 2017 Mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland hören irgendwann einmal in ihrem Leben fremde Stimmen im eigenen Kopf. Es redet kaum einer darüber. Die Angst, als schizophren stigmatisiert zu werden, ist groß. Zu anderen Zeiten galt Stimmenhören auch in unserer Kultur zwar als Besonderheit, doch erst die Mediziner des 19. Jahrhunderts erklärten es zum klaren Ausweis krankhafter Verrücktheit. Doch nun werfen Forscher einen neuen Blick auf dieses alte Phänomen - und fördern Erstaunliches zutage: Gehirnscanner zeigen, dass das Stimmenhören keine "Einbildung" ist; Stimmenhörer "hören" tatsächlich etwas. Viele von ihnen sind gesund und führen ein normales Leben. Innere Stimmen können als Höllenqual oder auch als Gabe, Inspiration und Glück empfunden werden. Und sie können Menschen offenbar auch dabei helfen, Traumata zu bewältigen. Download unter www.ndr.de/radiokunst Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

waffenindustrieDie geheime Moral der Waffenindustrie Von Johannes Nichelmann Regie: der Autor Produktion: rbb/BR/DLF 2014
Sonntag 14:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

richard o mooreLeben ist Leben. Tod ist Tod. Der Dichter Richard O. Moore Von Martina Groß (Produktion: SWR/DLF 2017) Als 2010 Richard O. Moores erster Gedichtband "Writing the Silences" erschien, hatte er gerade seinen 90. Geburtstag gefeiert. Im selben Jahr besuchte ihn Feature-Autorin Martina Groß zum ersten Mal als Zeitzeugen der literarischen Bewegung der San Francisco Renaissance in den 40er-Jahren. "Ich bin der letzte", stellte Richard O. Moore erstaunt fest. Martina Groß besuchte ihn immer wieder. Sie dokumentiere seine Regression, pflegte er zu sagen. Wie allen Besuchern, las er ihr Gedichte vor, an denen er gerade schrieb, sprach über Anarchismus, Pazifismus und den Einbruch von Ginsberg & Co in die San Francisco Bay, und die Folgen. Als er 2013 fast völlig erblindete, war es ein Schlag, trotzdem blieb er, was er immer war: Neugierig auf neue Erfahrungen, auch auf die letzte: das Sterben. Bis zu seinem Todestag arbeitete er mit dem "Dichterkollektiv" zusammen, bestehend aus seinen sechs Kindern und einigen jungen Westküstendichtern.
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Start-up Orchestra! Von der Leidenschaft gemeinsam Musik zu machen Von Stefan Zednik Aufnahme des WDR 2018 Es ist schwierig sich mit einem professionellen Orchester ohne staatliche Förderung am Markt zu behaupten. Aber denen, die es versuchen, scheint es etwas zu geben, das sich nicht mit sicherem Gehalt und garantiertem Rentenanspruch aufwiegen lässt. Nirgendwo in der westlichen Welt gibt es so viele Orchester wie in Deutschland. Meist sind sie staatlich subventioniert, bekommen Förderung von Stadt und Land. Doch immer wieder versuchen junge sehr gut ausgebildete Musikerinnen und Musiker ihre Ideen von musikalischem Klang und musikalischer Arbeit mit eigenen Ensembles umzusetzen. Unabhängig von vorhandenen Strukturen gründen sie Orchester, versuchen sie am Leben zu halten und ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Der Autor hat drei Ensembles mit unterschiedlichem Anspruch, von unterschiedlicher Größe, mit unterschiedlichen Zielen begleitet und beobachtet. Hat mit Fachleuten aus Wirtschaft und Management gesprochen und gefragt: Sind freie Orchester in dieser hochsubventionierten Kulturlandschaft überhaupt möglich? Wie muss die Vision, wie muss die Planung eines solchen Unternehmens aussehen? Wie lässt sich musikalische Leidenschaft in künstlerischen Erfolg und künstlerischer Erfolg in wirtschaftlichen Ertrag verwandeln? Es geht um das Glück, gemeinsam Musik zu machen, und um die Frage: Kann man davon leben oberhalb der Prekariatsgrenze?
Sonntag 15:04 Uhr

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HR2

Feature

kunstkopfDer Kunstkopf-Mann - Eine Radiogeschichte von Helmut Kopetzky Herbst 1980. In Basel packt ein Mann das Nagra-IV-Aufnahmegerät und 120 Spulen Magnetband reisefertig zusammen, dazu ein Paar der gerade erst erfundenen Dummy Head Mikrophone für Kunstkopf-Aufnahmen, die - in den eigenen Ohren getragen - den Klang so räumlich wiedergeben sollen, wie keine andere Technik zuvor.
Sonntag 18:04 Uhr

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WDR5

Leselounge

HeidenreichElke Helene Heidenreich, geb. Rieger - fast ein Selbstporträt Ein Feature von Klaus Michael Heinz Wiederholung: 19.02. 04.03 Uhr
Sonntag 20:04 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

thomas bernhard40 Grad Unterschied. Thomas Bernhard und Portugal. Feature von Julia Schlager "Was haben sie hier noch für unbeschwerte Landstriche", schwärmte Bernhard von Portugal, das zu seinen Lieblingsländern zählte und für ihn ein Fluchtpunkt vor den mitteleuropäischen Realitäten darstellte. Vor allem das milde Klima an der Atlantikküste hatte es dem Schriftsteller angetan. "Ich bin ja ein Meerfanatiker. Ich brauch" das Gefühl, dass das Meer in der Nähe ist, dann leb" ich schon auf". Ab 1974 reiste Thomas Bernhard regelmäßig nach Portugal. Häufig in Begleitung seines "Lebensmenschen", Hede Stavianicek, aber auch mit dem Bruder oder der langjährigen Freundin Gerda Maleta, seinem "Schiacherl". Noble Hotels und Kartenspiele hätten es ihm möglich gemacht, "quälende Gedanken wegzuwischen". Zumindest kurzfristig, denn Eklat und Drama waren nie weit. Ebenso wenig Österreich. Erzählte Thomas Bernhard von Portugal, erzählte er im Vergleich. "Dort in Portugal hat"s zwanzig Grad über Null und da zwanzig Grad unter Null - vierzig Grad Unterschied". Seine Liebe zu dem Land am äußersten Rand Europas währte bis zu seinem Tod. Es wäre nicht Thomas Bernhard, wenn er Portugal nicht auch kritisch gesehen hätte. "Das ist halt so, wenn Sie ein gutes Gebiss näher anschauen, dann sehen Sie auch, mit dem ist es nicht weit her". Sprecher: Joseph Lorenz, Nikolaus Kinsky, Sabine Muhar, Ursula Scheidle Redaktion: Alfred Koch
Sonntag 20:15 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

yoko onoYoko Ono Ausflug in eine Welt der Ideen Von Jenni Roth Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Es gab Zeiten, da war sie die meist gehasste Frau, bestimmt aber die berühmteste Witwe, der Welt. Provokateurin, Aktivistin, Gründerin einer Kunstbewegung - es gibt nicht vieles, was Yoko Ono nicht erlebt oder ausgelassen hat in ihrem Leben. An ihrem 85. Geburtstag, am 18. Februar 2018, ist sie immer noch die vielleicht bekannteste unbekannte Künstlerin der Welt: Jeder kennt ihren Namen, aber keiner weiß, was sie eigentlich macht. Deshalb führt uns das Feature in Yokos Welt nach New York. Zum Beispiel in die Upper Westside, 72. Straße, direkt am Central Park. Das Dakota Building ist eine Luxusadresse, Dirigent Leonard Bernstein hat hier gewohnt, Sting, oder Frankenstein-Monster Boris Karloff. Vor den schweren Flügeltüren: die klickenden Kameras der Touristen. Yoko Ono bekommt davon nichts mit. In Socken begegnen wir ihr in ganz realen Räumen, am Tisch neben ihrer gelben Einbauküche und im Flur, in dem ihre Gemäldesammlung hängt. Wir betreten aber auch virtuelle Räume, in denen junge Künstler wie Peaches ihre Songs remixen und davon erzählen, wie die alte Lady bis heute die Kunstwelt prägt. Räume voller Geräuschcollagen und Fluxuskunst, in dem wir in Grapefruit lesen, dem Buch für "Instructions and performances", das einen Einblick gibt in die Ideenwelt der Konzeptkünstlerin, etwa mit Anleitungen wie: "Schau in die Sonne, bis sie zum Quadrat wird". Räume, in denen Yoko wieder vier Jahre alt ist und im Kopf schon Konzeptkunst entwirft. In denen John und Yoko vom Weltfrieden träumen. Vielleicht finden wir in einem der Räume auch die Antwort auf die Frage, was eigentlich aus dem Apfel geworden ist, in den Lennon bei ihrer ersten Begegnung gebissen hat und der bis heute symbolhaft für den Anfang einer einzigartigen Beziehung steht.
Sonntag 21:05 Uhr

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