WDR5

Dok 5 - Das Feature

Querfront"Rechts" und "Links" gemeinsam gegen "die da oben" Erkundungen an der Querfront Von Matthias Holland-Letz Aufnahme des WDR 2019 AfD-Anhänger bei Demonstrationen gegen eine US-Basis in der Pfalz. Linke, die Migranten für eine Bedrohung des Sozialstaates halten. Beifall von beiden Seiten, wenn die Kabarettistin Lisa Fitz von "Schattenstaat", "Schurkenbank" und "Gierkonzern" singt und die Sünden der "Rothschilds, Rockefeller, Soros und Konsorten" anprangert. Auch in Deutschland geraten traditionelle politische Lager und Überzeugungen in Bewegung. In Italien, aber auch in Frankreich gibt es sie längst: Populistische Querfronten von vormaligen Rechten und Linken, die sozialen Protest und nationale Ideologien miteinander verbinden. Und auch in Deutschland gab es sie in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts - sie halfen den Feinden der Demokratie, die Macht zu ergreifen. Davon ist die Lage hier und heute weit entfernt. Doch es ist sinnvoll, genauer hinzuschauen, wo Zukunftsangst, Wut auf "die da oben" und das Gefühl, belogen und von fremden Mächten manipuliert zu werden, "lechts" und "rinks" vermischen. Nicht zuletzt, weil dabei auch alte Stereotype (das Kapital ist "US-amerikanisch" bzw. "jüdisch") und Verschwörungstheorien (die gezielte Schwächung und "Umvolkung" Europas durch Flüchtlinge) neue Urstände feiern. Wiederholung: 25.03. 20.04 Uhr
Sonntag 11:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

tom schimmeckdas ARD radiofeature: Dreckschleuder Deutschland Über die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen Von Tom Schimmeck NDR 2019 / Ursendung Wir sind gut, denken wir Deutschen: so grün, sauber und öko! Tatsächlich produzieren wir luxuriöse Feinstaubschleudern und verpesten unsere Luft. Wir trennen den Müll, bevor wir schließlich doch alles zusammen verbrennen. Verseuchen mit Gülle auf den Äckern unser Grundwasser und vergiften mit Pestiziden Flüsse und Bäche. Allein im Bereich Umwelt sind derzeit über ein Dutzend EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland anhängig. Im europäischen Vergleich stehen wir also in der Umsetzung von EU-Umweltrichtlinien viel schlechter da, als wir meinen. Deutsche Regierungspolitiker stellen sich schützend vor die Interessen der heimischen Industrie. Wer verpatzt unsere Klima-Bilanz? Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial
Sonntag 11:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

aboud saeedVon Damaskus bis Wikipedia Unterwegs mit dem syrischen Exilschriftsteller Aboud Saeed Von Thomas Böhm Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf 2016
Sonntag 14:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Donalds Donald Hasstiraden, Kommandos und Liebesschwüre Von Hofmann&Lindholm (Produktion: DLF/WDR/rbb 2018) Das Heizungsrohr der Frau im zehnten Stock dient dem Nachbarn im neunten als "Folterinstrument". Als sie die Lärmbelästigung nach einer Woche nicht mehr ertragen kann, ruft sie vom Balkon: "Du dreckiges Arschloch." Beim vierten Mal bekommt sie dafür eine Anzeige und versteht die Welt nicht mehr. Das Autorenkollektiv Hofmann&Lindholm hat Menschen in Deutschland angestiftet, Machtfantasien im Eigenheim zu verhandeln. Nachbarn werden zur Zielscheibe für komplex-verdrehte Hypothesen und Unterstellungen. Haustiere werden zu stummen Zeugen von Hasstiraden, Kommandos und Liebesschwüren.
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

bauhausSchwerpunkt "Bauhaus 100" (3/4): Der Kreis ist rot Oskar Schlemmer, Bauhausmeister Von Ulrike Haage Aufnahme des WDR 2014 Oskar Schlemmer war 1921 als Formmeister für Wandgestaltung und Bildhauerei an das staatliche Bauhaus in Weimar berufen worden. Mit dem Triadischen Ballett konzipiert er seine ureigene Vision von Figur und Raum. Am 13. April 1943 stirbt er. Bislang kaum wahrgenommene Tagebuch-Aufzeichnungen und Briefe von Oskar Schlemmer an seine Freunde Otto Meyer-Amden und Willi Baumeister erinnern an den sensiblen Bauhaus-Star. In einem Interview schildert seine Enkelin Janine Schlemmer die Zeit der großen künstlerischen Entwürfe und der produktiven Streitereien zwischen Schlemmer und Bauhauskollegen wie Wassily Kandinsky. Ein von der Komponistin Ulrike Haage klangvoll inszeniertes Zeitdokument, das sein bitteres Ende 1943 in Deutschland findet. Der Nationalsozialismus hat ihm das Herz und das Rückgrad gleich mit gebrochen, sagt seine Enkelin Janine heute.
Sonntag 15:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

tom schimmeckdas ARD radiofeature: Dreckschleuder Deutschland Über die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen Von Tom Schimmeck NDR 2019 / Ursendung Wir sind gut, denken wir Deutschen: so grün, sauber und öko! Tatsächlich produzieren wir luxuriöse Feinstaubschleudern und verpesten unsere Luft. Wir trennen den Müll, bevor wir schließlich doch alles zusammen verbrennen. Verseuchen mit Gülle auf den Äckern unser Grundwasser und vergiften mit Pestiziden Flüsse und Bäche. Allein im Bereich Umwelt sind derzeit über ein Dutzend EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland anhängig. Im europäischen Vergleich stehen wir also in der Umsetzung von EU-Umweltrichtlinien viel schlechter da, als wir meinen. Deutsche Regierungspolitiker stellen sich schützend vor die Interessen der heimischen Industrie. Wer verpatzt unsere Klima-Bilanz? Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial
Sonntag 15:05 Uhr

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HR2

Feature

Goldrausch AustralienGoldrausch in Australien - Reichtum und Raubbau | Michael Marek, Sven Weniger zur Bildergalerie Vor gut hundert Jahren begannen tausende Männer und Frauen in den Weiten des westaustralischen Outback nach Gold zu schürfen. Sie hofften auf schnellen Reichtum, doch viele starben verarmt in der Einöde. Heute sind neben Gold auch Nickel, Kobalt und andere seltene Erden Objekt der Begierde.
Sonntag 18:04 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

sasa stanisicDer diszplinierte Chaot. Feature von Wolfgang Popp Er sei diszipliniert beim Recherchieren, aber anarchisch beim Schreiben, sagt Sasa Stanisic über sich selbst. Und beweist das auch in seinen Büchern: Im Debüt "Wie der Soldat das Grammofon repariert", das es 2006 auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis schaffte, und auch in seinem zweiten Roman "Vor dem Fest", mit dem er 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse gewann. Im Erstling erzählte der gebürtige Bosnier über den Krieg in seiner Heimat, im zweiten Buch über ein Dorf in der Uckermark, beide Mal bedient er sich aber einer Vielzahl an Erzählstimmen. Dafür hat er mit Soldaten gesprochen und Gerichtsakten durchgesehen, ist mit Jägern auf die Pirsch gegangen und hat sich in Gemeindearchiven vergraben. Auf dieser Grundlage entwirft er die Stimmen seiner Figuren, macht sie unheimlicher oder poetischer, und setzt so langsam seine Erzählwelten aus vielen, kleinen Fragmenten zusammen. In einem kleinen Café nahe seiner Wohnung in Hamburg Altona gibt Stanisic außerdem bereitwillig Einblicke in seine Schreibwerkstatt, erklärt, warum Vergleiche ein klein wenig hinken sollen und warum es beim Dialogschreiben um die Kunst des knapp aneinander Vorbeiredens geht. Und er verrät, wie sich eine Knieverletzung auf sein Schreiben ausgewirkt hat. Redaktion: Alfred Koch
Sonntag 20:15 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

CoburgEine Stadt als Experimentierkammer des Dritten Reiches Von Brigitte Baetz DLF 2019 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Coburg war die erste Stadt in Deutschland, die nationalsozialistisch regiert wurde - und das schon vor 1933. Hier erprobten NSDAP und SA die Strategien und Gemeinheiten, die später im Dritten Reich erfolgreich sein sollten: Herrschaft durch Gewalt, Ausgrenzung der Juden, Übergriffe gegen Andersdenkende. "Mit Coburg habe ich Politik gemacht", erklärte Reichskanzler Hitler zum 15. Jahrestag seines ersten Besuches in der kleinen Stadt in Oberfranken. "Nach diesem Rezept haben wir im ganzen Reich der nationalsozialistischen Idee die Bahn frei gemacht und damit Deutschland erobert." Die Weimarer Republik ließ es geschehen. 1929 erlangte die NSDAP im Coburger Stadtrat die absolute Mehrheit. Eine jahrelange Schmutzkampagne gegen den jüdischen Unternehmer Abraham Friedmann hatte bei der Mobilisierung der Wählerschaft geholfen. Herzog Carl Eduard, ein Enkel Königin Victorias, zeigte sich als einflussreicher NS-Aktivist, die evangelische Kirche als willige Unterstützerin der NS-Bewegung. Warum das rechte Gedankengut gerade in Coburg auf fruchtbaren Boden fiel und wie die Geschichte der Stadt auch heute noch ihre Spuren in der Enkelgeneration hinterlassen hat, erzählt Brigitte Baetz.
Sonntag 21:05 Uhr

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