WDR5

Dok 5 - Das Feature

GelbwestenSind digitale Bewegungen die Zukunft der Politik? Von "Fünf Sterne" bis "Aufstehen" Von Agnese Franceschini Was haben die italienische 5-Sterne-Bewegung, La Republique En Marche, die Gelbwesten und "Aufstehen" gemeinsam? Sie alle bilden digitale, wandlungsfähige und medial schlagkräftige Bewegungen, manche auch Parteien. Was bedeutet das für Europas Demokratien? Sie bringen die traditionelle Parteienlandschaft durcheinander und ernten Begeisterungsstürme nicht nur bei ihren Anhängern. Was diese Sammlungsbewegungen charakterisiert, ist nicht nur die Tendenz ihrer Programme: Links- und Rechtspopulismus, Antipolitik, Antisystem usw... Es ist vielmehr die Nutzung von digitalen Wahlplattformen und der Einsatz sozialer Medien. Dies ist eine neue Form der Ausübung von Demokratie. Doch schon die Erfahrungen mit der 5-Sterne-Bewegung in Italien haben den Verdacht der Manipulation erweckt. Ihre Wahlplattform sei intransparent und weise Sicherheitslücken auf, heißt es. Dennoch hat Beppe Grillos Partei in Europa Schule gemacht und neue Sammlungsbewegungen wie "Aufstehen" in Deutschland hervorgebracht. Vor der Europawahl stellt sich die Frage: Sieht so nun die Zukunft der Politik aus? Aufnahme des WDR 2019 Wiederholung: 20.05. 20.04 Uhr
Sonntag 11:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

GrundgesetzDie Würde des Menschen Von Lorenz Schröter NDR 2009 1948 erhielten die Ministerpräsidenten Westdeutschlands von den Alliierten den Auftrag, eine Verfassung zu schreiben. Die Ministerpräsidenten weigerten sich - für sie komme nur ein Grundgesetz infrage. Fast ein Jahr lang pokerten, stritten und diskutierten SPD und CDU untereinander und - mehr oder weniger gemeinsam - gegen die Besatzungsmächte. Die Zeit drängte, zum Jahrestag der deutschen Kapitulation sollte das Grundgesetz fertig sein. Am 8. Mai, kurz vor Mitternacht, unterbrach man die letzte Sitzung, um es zu verabschieden. Am 23. Mai 1949 trat das Verfassungsprovisorium in Kraft. Nun wird das Grundgesetz 70 Jahre alt, es hat ein bisschen zugelegt, ein paar Artikel sind ihm ausgefallen, andere wurden nachgefärbt. Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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rbb Kultur

FEATURE

kambodschaRückkehr nach Kambodscha Von Andreas F. Müller Regie: der Autor Produktion: rbb 2009
Sonntag 14:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

turmspringerinnenDie Turmspringerinnen Coming of Age zwischen Angst und Adrenalin Von Klaus Schirmer (Produktion: RBB/NDR 2018) My, Kieu, Talisa und Anna sind Turmspringerinnen. 2010 hat der Autor Klaus Schirmer die Teenager kennengelernt und die kommenden acht Jahre auf ihrem Weg begleitet: bei großen Erfolgen und bitteren Niederlagen, bei ihren Zweifeln und Glücksmomenten, bei Höhenflügen und schicksalhaften Wendungen und - beim Erwachsenwerden. Es ist der eine große Traum, der alles überstrahlt: die Teilnahme an den Olympischen Spielen, der Höhepunkt einer auf 20 Jahre angelegten Karriereplanung. Aber was, wenn der Plan nicht aufgeht?
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

ludwig harigTamtam unserer Wünsche Begleitmusik zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland Von Ludwig Harig Mit großem Tamtam wurde am 23. Mai 1949 das Grundgesetz verkündet und tags darauf in Kraft gesetzt. Die Bundesrepublik Deutschland war gegründet. Für den Saarländer und Lyriker Ludwig Harig eine zwiespältige Zeit, die sich auch in den Gedichten jener Tage widerspiegelt. Ehrgeizige Versprechen wie Freiheit, Gerechtigkeit sowie die Gleichheit aller Menschen, die im Grundgesetz verankert sind, weckten große Erwartungen an die neue Republik. Nicht nur in den politischen Debatten, sondern vor allem in den literarischen Texten jener Zeit sind sie zu hören. Der Krieg war vorbei und die Euphorie des Aufbruchs groß. Ludwig Harig, der sich vor allem als experimenteller Lyriker einen Namen gemacht hat, stellt in einem Reigen aus Wünschen und Hoffnungen an die neue Zeit den Jahrmarkt republikanischer Eitelkeiten bloß: ein poetisches Aufbegehren gegen die metaphysische Gemütlichkeit der Adenauer-Ära. Aufnahme des WDR 2009
Sonntag 15:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

grundgesetzDie Würde des Menschen Von Lorenz Schröter NDR 2009 1948 erhielten die Ministerpräsidenten Westdeutschlands von den Alliierten den Auftrag, eine Verfassung zu schreiben. Die Ministerpräsidenten weigerten sich - für sie komme nur ein Grundgesetz infrage. Fast ein Jahr lang pokerten, stritten und diskutierten SPD und CDU untereinander und - mehr oder weniger gemeinsam - gegen die Besatzungsmächte. Die Zeit drängte, zum Jahrestag der deutschen Kapitulation sollte das Grundgesetz fertig sein. Am 8. Mai, kurz vor Mitternacht, unterbrach man die letzte Sitzung, um es zu verabschieden. Am 23. Mai 1949 trat das Verfassungsprovisorium in Kraft. Nun wird das Grundgesetz 70 Jahre alt, es hat ein bisschen zugelegt, ein paar Artikel sind ihm ausgefallen, andere wurden nachgefärbt. Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature
Sonntag 15:05 Uhr

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HR2

Feature

Cees NoteboomDer Augenmensch - Porträt des niederländischen Schriftstellers Cees Noteboom | Mechthild Müser, Lore Kleinert Er ist ein Reisender, ein neugieriger Nomade, unterwegs in der Welt zwischen Tradition und Moderne, in Städten, die noch nicht im Heute angekommen scheinen, in Kulturen, über die er gelesen hat und die vor Ort völlig Unverhofftes bieten.
Sonntag 18:04 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit. Der jüdisch-rumänische Dichter M. Blecher. Feature von Johannes Gelich Er gilt als der große Unbekannte der rumänischen Moderne: M. Blecher. Geboren 1909 im Nordosten Rumäniens, verbrachte der bereits mit 29 Jahren verstorbene Dichter den Großteil seines Erwachsenenlebens in Sanatorien. Der Sohn eines jüdischen Keramikwarenhändlers litt an Knochentuberkulose, einer Wirbelsäulenentzündung, die im fortgeschrittenen Stadium zu Knochenabbau führt. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er nahezu unbeweglich in der immergleichen Position: Er lehnte ein Brett mit schräg angeschnittenen Stützbeinen gegen die Knie, las, schrieb und aß in der gleichen Stellung, in der er auch schlief. Versorgt mit Büchern und Post von führenden Schriftstellern und Philosophen, hielt er sich so über das intellektuelle Geschehen Europas auf dem Laufenden. Auf diese Weise entstanden seine drei Prosawerke, von denen der 1936 erschienene Band "Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit" heute als Meilenstein der rumänischen literarischen Moderne gilt. In Ermangelung einer tatsächlich erlebten, ereignisreichen Wirklichkeit begeben sich Blechers Texte in immer wieder anhebenden introspektiven Gedankenströmen auf die Suche nach einer Wirklichkeit in den Erinnerungen, Empfingungen und der Sprache über den absterbenden Körper. Völlig unsentimental und mit viel Sinn für die absurde Komik des menschlichen Verfalls erforscht der Dichter mit all seinen Sinnen den eigenen Körper und das eigene Leben wie eine labile Seelenlandschaft. Damit stellt er sich in die erste Reihe moderner literarischer Seelenforscher wie Proust oder Kafka. Redaktion: Alfred Koch
Sonntag 20:15 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

autismusJohannes Ein Leben mit Autismus Von Stefanie Wolff ORF 2017 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr
Sonntag 21:05 Uhr

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