RBB kulturRadio

FEATURE

Von Zagreb nach Halberstadt Von Duska Roth Regie: Wolfgang Rindfleisch Produktion: MDR 2018 - Ursendung -
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

Staudingergasse 6. Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Feature von Günter Kaindlstorfer Abdelrachman, Katie, Esma, Omar, Damaris und ihre Freunde kommen aus 22 Nationen - aus der Türkei und Serbien, aus Syrien, Polen, Nigeria, Bosnien-Herzegowina und Afghanistan. Sie besuchen die "Neue Mittelschule" in der Staudingergasse - eine sogenannte Brennpunktschule in Wien-Brigittenau. "Viele unserer Kinder kommen aus sozial benachteiligten Familien", weiß Monika Wenzel, seit 2013 Direktorin an der NMS: "Und es ist einfach so, dass diese Kinder besonders viel Zuwendung brauchen". Diese Zuwendung versuchen fünfunddreißig Lehrkräfte an der Staudingergasse ihren Schülerinnen und Schülern zu geben - so gut es mit den begrenzten Ressourcen, die Kindern und Lehrkräften zur Verfügung stehen, eben geht. "Vor allem der Platzmangel ist ein Problem", sagt Monika Wenzel: "Unser Schulgebäude stammt noch aus der Gründerzeit, die Klassen sind viel zu klein, wir haben keinen Sportplatz und keinen Außenbereich, den winzigen Schulhof, den"s gibt, kann man im Sommer wegen der brutalen Hitze nicht betreten. Also, da müsste dringend etwas getan werden". Platzmangel ist allerdings nur eine Herausforderung, der sich die Pädagoginnen und Pädagogen der NMS Staudingergasse stellen müssen. Die anderen heißen: Analphabetismus, Lern- und Leseschwäche, ethnischer Pluralismus, religiöse Intoleranz - und Gewalt in der Familie.
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Start-up Orchestra! Von der Leidenschaft gemeinsam Musik zu machen Von Stefan Zednik Aufnahme des WDR 2018 Wiederholung: So 15.04 Uhr Es ist schwierig sich mit einem professionellen Orchester ohne staatliche Förderung am Markt zu behaupten. Aber denen, die es versuchen, scheint es etwas zu geben, das sich nicht mit sicherem Gehalt und garantiertem Rentenanspruch aufwiegen lässt. Nirgendwo in der westlichen Welt gibt es so viele Orchester wie in Deutschland. Meist sind sie staatlich subventioniert, bekommen Förderung von Stadt und Land. Doch immer wieder versuchen junge sehr gut ausgebildete Musikerinnen und Musiker ihre Ideen von musikalischem Klang und musikalischer Arbeit mit eigenen Ensembles umzusetzen. Unabhängig von vorhandenen Strukturen gründen sie Orchester, versuchen sie am Leben zu halten und ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Der Autor hat drei Ensembles mit unterschiedlichem Anspruch, von unterschiedlicher Größe, mit unterschiedlichen Zielen begleitet und beobachtet. Hat mit Fachleuten aus Wirtschaft und Management gesprochen und gefragt: Sind freie Orchester in dieser hochsubventionierten Kulturlandschaft überhaupt möglich? Wie muss die Vision, wie muss die Planung eines solchen Unternehmens aussehen? Wie lässt sich musikalische Leidenschaft in künstlerischen Erfolg und künstlerischer Erfolg in wirtschaftlichen Ertrag verwandeln? Es geht um das Glück, gemeinsam Musik zu machen, und um die Frage: Kann man davon leben oberhalb der Prekariatsgrenze?
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

BayerischTag der Muttersprache Wie der Schnabel gewachsen ist Bayern und seine Sprachen Von Florian Hartmann, Gerald Huber und Rupert Waldmüller Wiederholung um 21.05 Uhr "Bayerisch" gibt es nicht. Ein Satz wie "Die Einwohner Bayerns sprechen bayerisch" ist ebensolcher Unfug wie "Briten sprechen britisch" oder "Europäer sprechen europäisch". Es gibt zwar den Freistaat Bayern und dessen Einwohner, die Bayern, es gibt aber in diesem Land keine einheitliche Sprache. Unter Sprachwissenschaftlern hat es sich eingebürgert, "Bayern", wenn der heutige Freistaat und seine Einwohner gemeint sind, mit Ypsilon zu schreiben, wohingegen das alte Stammesgebiet mit "i" geschrieben wird: Baiern sprechen bairisch, Franken fränkisch und Schwaben alemannisch - und selbst diese Einteilung ist noch viel zu grob. Die Sendereihe "Zeit für Bayern" auf Bayern 2 will zum "Tag der Muttersprache" allen großen bayerischen Sprachen zu ihrem Recht verhelfen: Ein Kurzfeature für jede der drei großen Sprachgemeinschaften in einer Stunde.
Samstag 12:05 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

yoko onoYoko Ono Ausflug in eine Welt der Ideen Von Jenni Roth Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Es gab Zeiten, da war sie die meist gehasste Frau, bestimmt aber die berühmteste Witwe, der Welt. Provokateurin, Aktivistin, Gründerin einer Kunstbewegung - es gibt nicht vieles, was Yoko Ono nicht erlebt oder ausgelassen hat in ihrem Leben. An ihrem 85. Geburtstag, am 18. Februar 2018, ist sie immer noch die vielleicht bekannteste unbekannte Künstlerin der Welt: Jeder kennt ihren Namen, aber keiner weiß, was sie eigentlich macht. Deshalb führt uns das Feature in Yokos Welt nach New York. Zum Beispiel in die Upper Westside, 72. Straße, direkt am Central Park. Das Dakota Building ist eine Luxusadresse, Dirigent Leonard Bernstein hat hier gewohnt, Sting, oder Frankenstein-Monster Boris Karloff. Vor den schweren Flügeltüren: die klickenden Kameras der Touristen. Yoko Ono bekommt davon nichts mit. In Socken begegnen wir ihr in ganz realen Räumen, am Tisch neben ihrer gelben Einbauküche und im Flur, in dem ihre Gemäldesammlung hängt. Wir betreten aber auch virtuelle Räume, in denen junge Künstler wie Peaches ihre Songs remixen und davon erzählen, wie die alte Lady bis heute die Kunstwelt prägt. Räume voller Geräuschcollagen und Fluxuskunst, in dem wir in Grapefruit lesen, dem Buch für "Instructions and performances", das einen Einblick gibt in die Ideenwelt der Konzeptkünstlerin, etwa mit Anleitungen wie: "Schau in die Sonne, bis sie zum Quadrat wird". Räume, in denen Yoko wieder vier Jahre alt ist und im Kopf schon Konzeptkunst entwirft. In denen John und Yoko vom Weltfrieden träumen. Vielleicht finden wir in einem der Räume auch die Antwort auf die Frage, was eigentlich aus dem Apfel geworden ist, in den Lennon bei ihrer ersten Begegnung gebissen hat und der bis heute symbolhaft für den Anfang einer einzigartigen Beziehung steht.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

Der Klang der Seele Warum uns Musik berührt Von David Koch Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Gänsehaut, Herzklopfen oder gar Tränen: Solche starken, emotionalen Reaktionen erleben wir nicht nur, wenn wir verliebt sind, sondern auch beim Musikhören. Dabei wissen wir nie genau, wann und mit welcher Intensität ein solcher Moment kommt. Wenn er dann auf einmal da ist, ist er unvergleichlich. Es sind jene Augenblicke eines Konzertbesuchs, bei denen die Zeit still zu stehen scheint und an die wir uns immer wieder gerne zurückerinnern. Aber warum übt die Musik auf uns Menschen überhaupt so einen magischen Reiz aus? Wie reagiert unser Körper auf Klänge und wie gehen wir damit um? Wie funktioniert die geheimnisvolle Beziehung zwischen dem Menschen und der Musik? (Übernahme vom Institut LernRadio Karlsruhe)
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Geld

geldWarum bekommt man Taschengeld? | Von Karen Fuhrmann
Samstag 14:45 Uhr

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Bremen Zwei

Feature

franz hohlerWortartist mit Cello Radiocollage für Franz Hohler Feature von Michael Augustin und Walter Weber Der Schweizer Franz Hohler ist der Alleskönner unter den deutschsprachigen Schriftstellern. Viele Jahre war er als "Mann mit dem Cello" auf ungezählten Kabarettbühnen unterwegs. Mit großem Erfolg ist er im Radio und im Fernsehen aufgetreten, ist Autor von Hör- und Fernsehspielen, hat Romane und Theaterstücke, Erzähl- und Kinderbücher verfasst, Schallplatten und CDs produziert. Ein "realistischer Fantast oder fantasiebegabter Realist" (Urs Widmer), dem offenbar nichts unmöglich ist. Schon gar nicht der virtuose Umgang mit einem geradezu angeborenen Wortwitz, der ihn berühmt gemacht hat. Am 1. März 2018 wird Franz Hohler 75 Jahre alt. Walter Weber und Michael Augustin haben den großen "Wort-Werker" in seinem Züricher Domizil aufgesucht und mit ihm über sein Leben und seine Arbeit gesprochen. Produktion: Radio Bremen 2018
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

gladbeckNeun Stockwerke neues Deutschland Ein Hochhaus in Gladbeck Von Reinhard Schneider Mit: Moritz Heidelbach, Daniel Berger, Martin Bross, Edda Fischer, Louis Friedemann Thiele Erzähler: Ulrich Noethen Im Originalton: Chris, Elvis, Franka, Frank, Harry, Hassan, Heinz, Matthes, Norbert, Odie, Tobi, Venja u. a. Ton: Jürgen Glosemeyer Produktion: WDR 2017 Länge: 53"04 Konfliktreiches Nebeneinander von Deutschen und Migranten aus zehn Nationen. Als der Autor das Haus vor sieben Jahren in einem Feature zum ersten Mal porträtierte, gab es Spannungen, aber auch Freiräume: ,Leben und leben lassen". Nun sind mit neuen Kulturen neue Herausforderungen gekommen. Die Frage nach wechselseitiger Empathie oder auch nur Toleranz stellt sich schärfer. Der sprachliche Austausch in Übersetzungsketten ist schwierig. Hinter allem steckt die Frage nach den sozialen Strukturen: hier Clanstrukturen wie auf dem Balkan, da verunsicherte Syrer und Iraker und dort um Selbstbehauptung kämpfende Alteingesessene. Reinhard Schneider, geboren 1952 in Gelsenkirchen. Autor und Regisseur von Dokumentarfilmen und Hörfunkfeatures. Das Feature "Mein Sohn, der Nazi" (SFB/WDR) wurde mit dem Prix Italia ausgezeichnet. Weitere Hörfunkfeatures: "Die Zeit, die noch bleibt - Auf einer Palliativstation in Heidelberg" (SWR/WDR-Hörfunk 2015), "Wettstreit in Stein und Beton" (rbb 2015), "Draußen im Abseits" (rbb 2013), "Alleinsein" (rbb/NDR/WDR 2013), "Neun Stockwerke Deutschland" (WDR/rbb 2010), "Manchmal könnte ich schreien" (DKultur/rbb 2012), "Die Roboter kommen und der Mensch steht Modell" (rbb/SR/WDR 2010), "Der Abstieg" (rbb/Deutschlandradio Kultur/WDR 2007), "Einsteins Kopf" (rbb/NDR/SR 2005), "Countdown für die Ewigkeit" (rbb/NDR/Dlf/WDR/SR 2003). Neun Stockwerke neues Deutschland
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Heimat

Zeit für Bayern

bayerischTag der Muttersprache Wie der Schnabel gewachsen ist Bayern und seine Sprachen Von Florian Hartmann, Gerald Huber und Rupert Waldmüller Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 "Bayerisch" gibt es nicht. Ein Satz wie "Die Einwohner Bayerns sprechen bayerisch" ist ebensolcher Unfug wie "Briten sprechen britisch" oder "Europäer sprechen europäisch". Es gibt zwar den Freistaat Bayern und dessen Einwohner, die Bayern, es gibt aber in diesem Land keine einheitliche Sprache. Unter Sprachwissenschaftlern hat es sich eingebürgert, "Bayern", wenn der heutige Freistaat und seine Einwohner gemeint sind, mit Ypsilon zu schreiben, wohingegen das alte Stammesgebiet mit "i" geschrieben wird: Baiern sprechen bairisch, Franken fränkisch und Schwaben alemannisch - und selbst diese Einteilung ist noch viel zu grob. Die Sendereihe "Zeit für Bayern" auf Bayern 2 will zum "Tag der Muttersprache" allen großen bayerischen Sprachen zu ihrem Recht verhelfen: Ein Kurzfeature für jede der drei großen Sprachgemeinschaften in einer Stunde.
Samstag 21:05 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

bayerischTag der Muttersprache Wie der Schnabel gewachsen ist Bayern und seine Sprachen Von Florian Hartmann, Gerald Huber und Rupert Waldmüller Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 "Bayerisch" gibt es nicht. Ein Satz wie "Die Einwohner Bayerns sprechen bayerisch" ist ebensolcher Unfug wie "Briten sprechen britisch" oder "Europäer sprechen europäisch". Es gibt zwar den Freistaat Bayern und dessen Einwohner, die Bayern, es gibt aber in diesem Land keine einheitliche Sprache. Unter Sprachwissenschaftlern hat es sich eingebürgert, "Bayern", wenn der heutige Freistaat und seine Einwohner gemeint sind, mit Ypsilon zu schreiben, wohingegen das alte Stammesgebiet mit "i" geschrieben wird: Baiern sprechen bairisch, Franken fränkisch und Schwaben alemannisch - und selbst diese Einteilung ist noch viel zu grob. Die Sendereihe "Zeit für Bayern" auf Bayern 2 will zum "Tag der Muttersprache" allen großen bayerischen Sprachen zu ihrem Recht verhelfen: Ein Kurzfeature für jede der drei großen Sprachgemeinschaften in einer Stunde.
Samstag 21:05 Uhr

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