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Zeitfragen. Literatur

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Gehen und Kommen Feature über eine Nachkriegsjugend auf dem Land Von Rolf Gumlich Berliner Rundfunk 1982 Vorgestellt von Margarete Wohlan Man braucht nur die Augen zu schließen und alles ist wieder da, sinniert der Autor in seiner Sendung, ein bisschen erste Liebe und zwei Zentnersäcke voller unausgegorener Gefühle. Nach dreieinhalb Jahrzehnten begibt sich Rolf Gumlich auf Spurensuche nach seiner Jugend: Als Zugezogener kam er mit seinen Eltern nach Lobedanz, einem fiktiven Dorf in Sachsen. Bis heute hat er diese Jahre zwischen den späten 40ern und den beginnenden 50ern nicht vergessen, diese Zeit auf dem Land, die er immer noch nicht leiden kann. So mancher Satz und etliche Geschichten erzählen davon - und auch, weshalb der Autor seine Rückkehr nach Lobedanz Gehen und Kommen genannt hat. Rolf Gumlich, Jahrgang 1932, war von 1954 bis 1989 festangestellter Autor beim Rundfunk der DDR. Nach der Wiedervereinigung wechselte er vollständig zum Fernsehen. Sein Spezialgebiet seitdem sind Arztserien wie Für alle Fälle Stefanie bei Sat.1.

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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

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Pfarrerin Pia Baumann Evangelische Kirche

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Aus den Feuilletons

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Kommentar der Woche

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Interview

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Lesart

Das politische Buch

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Themen des Tages

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Schlaglichter

Der Wochenrückblick

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Feature

Brauch ich! Das Messie-Syndrom Von Dorothea Massmann Regie: Günter Maurer Mit: Nadine Kettler, Elisabeth Findeis, Sebastian Mirow Ton: Norbert Vossen Produktion: SWR 2013 Länge: 54‘30 Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Drei Messies haben die Autorin in ihre Wohnung gelassen. Zugemüllte Wohnungen, verdreckte Küchen, Berge schmutziger Kleidung, Batterien leerer Flaschen - das sind die Fernsehbilder, mit denen Messies gern vorgeführt werden. Doch solche Extremfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Wann wird das Horten zur Sucht - und wer sind die Süchtigen? Drei Messies haben sich getraut und Feature-Autorin Dorothea Massmann in ihre Wohnung gelassen. Und während Schriftsteller Jens Sparschuh empathisches Verständnis für Sammelwütige zeigt, steht die Autorin fassungslos vor der tragischen Hinterlassenschaft einer Unbekannten. Dorothea Massmann, geboren 1955, lebt in Bremen. Bis 2012 arbeitete sie von Barcelona aus als freie Journalistin und Hörfunkautorin. Zuletzt: Des Dichters glücklich gespaltene Gattin - Juan Carlos Onetti und Dorothea Muhr (SWR 2010). Brauch ich!

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Oper

Rossini in Wildbad Kurhaus Wildbad Aufzeichnung vom 23.07.2014 Gioacchino Rossini Adelaide di Borgogna Oper in zwei Atken Libretto: Giovanni Schmidt Ottone - Margarita Gritskova Adelaide - Ekaterina Sadovnikova Berengario - Baurzhan Anderzhanov Adelberto - Maxim Mironov Eurice - Miriam Zubieta Iroldo - Yasushi Watanabe Bach Choir Poznan Virtuosi Brunensis Leitung: Luciano Acocella Rossini in Wildbad

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21.30 Uhr

 

 

Die besondere Aufnahme

Alban Berg Streichquartett op. 3 Alfred Schnittke Streichquartett Nr. 3 Signum Quartett: Kerstin Dill und Annette Walther, Violine Xandi van Dijk, Viola Thomas Schmitz, Violoncello Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012

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22.30 Uhr

 

 

Lesung

Lyriksommer Katastrophen/Formen - Der Erste Weltkrieg und die Lyrik Mitschnitt einer Veranstaltung des Poesiefestivals Berlin in der Akademie der Künste Dichtung aus über zwanzig am Ersten Weltkrieg beteiligten Ländern reflektiert die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Vor hundert Jahren erschütterte der Erste Weltkrieg nicht nur die politischen Landschaften weltweit - er führte auch zu einem Zusammenbruch von Weltbildern, Wirklichkeitsmustern und Ausdrucksformen. In den mehr als zwanzig am Ersten Weltkrieg beteiligten Ländern ist eine ungeheure Fülle an Gedichten entstanden, die der sprachlosen Dynamik der Überwältigung entkommen wollen, den Krieg, seine Voraussetzungen und Auswirkungen poetisch reflektieren und den Schrecken zu bannen versuchen. Die Veranstaltung schlägt einen Bogen von der Zeit des Krieges bis heute. Eine von Johann Reißer inszenierte Sprachperformance mit Gedichten aus den Jahren 1914-1925, zeigt das Umschlagen der anfänglichen Begeisterung in Schock und Grauen. Der technisch-industrielle Massenkrieg stellte auch alte Sprachwelten in Frage.

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Fazit

Kultur vom Tage

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Kulturnachrichten

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Literatur

Lyriksommer Das Lied der Globalisierung Ezra Pound und die Cantos Von Tom Peuckert (Wdh. v. 24.10.2010) Die Dichtung durchpflügt Kulturkreise und Historie, in der Monarchien vergingen, Diktatoren siegten und scheiterten, sie feiert Homer, Dante und die altchinesische Philosophie. Ezra Pound gehört zu den umstrittenen Figuren des 20. Jahrhunderts. Trotz seiner politischen Nähe zur faschistischen Ideologie, der Internierung in einem amerikanischen Gefangenenlager 1945 und der Jahre in einer Irrenanstalt ist sein literarischer Rang unbestritten, sein Einfluss auf James Joyce, auf T.S. Eliot oder Ernest Hemingway, auf die literarische Moderne, verbürgt. Zwischen 1910 und 1960 hat Pound an seinem Groß-Gedicht The Cantos geschrieben, die gerade mal 117 Gesänge versammeln. Monarchien vergingen, Republiken wurden gegründet, Diktatoren siegten und scheiterten. Zwei große Kriege verwüsteten die Erde. Die Dichtung durchpflügt alle Schichten der Historie und der Kulturkreise, beschreibt Wirtschaftverhältnisse, Politik, Krieg und Kunst. Mehr als ein Dutzend lebender und toter Sprachen werden in den Cantos verwendet. Zitate aus den Verwaltungsakten der Renaissance-Republik Venedig stehen neben Imitationen von Homers Odyssee und Dantes Divina commedia, neben Nachahmungen des Minnesangs provenzalischer Troubadours und des bildreichen Philosophierens im Alten China. Tom Peuckert entdeckt in den Cantos ein Lied der Globalisierung, bietet seine Lesart der Gesänge.

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Chansons und Balladen Liedermacher und Co. beim 24. TFF Rudolstadt Moderation: Holger Beythien Deutsche Liedermacher bereichern immer wieder das ohnehin vielseitige musikalische Angebot des tff. In diesem Jahr stellten sich mit Manfred Maurenbrecher und Rainald Grebe zwei der populärsten, aber auch recht gegensätzliche Vertreter ihrer Zunft vor. Der eine, Manfred Maurenbrecher, ist seit über 30 Jahren als klassischer Liedermacher unterwegs. Ein klavierspielender, seelenvoller Geschichtenerzähler auf der rastlosen Suche nach dem Guten im Menschen, angeregt einst von Songwritern wie Leonard Cohen oder Liedermachern wie Franz-Josef Degenhardt und, wie sein aktuelles Album No go zeigt, offen auch für neue musikalische Wege. Der andere, Rainald Grebe, ist 20 Jahre jünger als Maurenbrecher und wird gern als Urenkel des Dadaismus bezeichnet. Ein originärer Liedersänger, der auch als Kabarettist durchgeht und in der lustvollen Enttarnung des Bösartigen seine Sujets findet, ohne sich zwischen Ironie, Nonsens oder Comedy zu entscheiden. Den Sonderpreis der RUTH erhielt Rainald Grebe beim tff für sein verknapptes, aber urkomisches Mosaik der deutschen Gesellschaft. Ergänzt werden die Konzerte von Manfred Maurenbrecher und Rainald Grebe mit Ausschnitten aus dem Peter Pitter Rohland gewidmeten Programm Pitters Lieder.

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Tonart

Clublounge Moderation: Mathias Mauersberger

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