Jetzt läuft auf Bayern 2:

Das ARD-Nachtkonzert (II)

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Mit Nora Kaltenbeck Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Neuapostolische Kirche


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: Können blinde Hühner wirklich ein Korn finden? Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Geburtsort Kloster Geburtsort Kloster Die jüdischen Babys von St. Ottilien Von Tilmann Kleinjung David Avnir lebt in Jerusalem. In seinem Pass steht als Geburtsdatum der 12. Juni 1947. Und als Geburtsort: St. Ottilien. Auch David Stopnitzer aus München ist in dem oberbayerischen Kloster geboren. Beide sind Söhne von Holocaustüberlebenden - von Eltern , die es irgendwie geschafft haben, der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie zu entgehen. Doch warum sind sie ausgerechnet in einem Benediktinerkloster nördlich des Ammersees zur Welt gekommen? Tilmann Kleinjung erzählt eine ganz besondere Geburtsgeschichte und begleitet zwei Männer zurück an ihren Geburtsort: Von 1945 bis 1948 hatte die amerikanische Armee im oberbayerischen Kloster St. Ottilien ein Krankenhaus für ehemalige jüdische KZ-Häftlinge, Displaced Persons (DPs), eingerichtet. St. Ottilien entwickelte sich in diesen Jahren nach dem Holocaust zu einem kulturellen und politischen Zentrum für den Neubeginn jüdischen Lebens in Deutschland. Es gab Toraschulen und Synagogen, hier wurde die erste Talmudausgabe in Deutschland nach dem Krieg gedruckt und ein eigenes "Ottilien-Orchestra" trat in den DP-Lagern der Umgebung auf. Von Mai 1946 bis April 1948 wurde in St. Ottilien außerdem eine Entbindungsstation betrieben, wo über 400 Kinder zur Welt kamen, die sogenannten Ottilien Babys.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Opfer der Nachkriegszeit Heimkinder unter dem Dach der Kirche Opfer der Nachkriegszeit oder einer zweiten Schuld der Kirche? Von Simon Berninger Medikamente statt Zuwendung, Strafen statt Nächstenliebe - der Alltag in deutschen Kinderheimen - kirchlichen wie staatlichen - sah in der Nachkriegszeit düster aus. Kinder wurden massenweise verwahrt statt individuell versorgt. Ruhigstellen mit Medikamenten, nächtelanges Einsperren oder Schläge waren an der Tagesordnung. Schätzungen zufolge waren über 800.000 Kinder bis Anfang der 1970er Jahre betroffen. Im Nachgang einer öffentlichen Bitte um Entschuldigung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im Jahr 2011 leistet die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) Pionierarbeit: Sie hat die Vergangenheit ihrer Kinderheime in den Jahren zwischen 1945 und 1975 so umfassend aufgearbeitet wie bislang keine andere Landeskirche. Doch stellt sich die Frage, ob eine Aufarbeitung ab Stunde Null nicht zu spät einsetzt, um zu verstehen, woher die menschenverachtende Haltung gegenüber Heimkindern tatsächlich kommt. In den diakonischen Anstalten Hephata im nordhessischen Treysa etwa, die durch Recherchen der Filmemacherin Sonja Toepfer in den Fokus der kirchlichen Aufarbeitung gerückt sind, war nach dem Krieg der Nazi-Arzt Willi Enke beschäftigt. Enke beförderte in Hephata zwar keine Krankenmorde mehr wie es sie vor 1945 vielerorts gab, doch missbrauchte er die Heimkinder für skrupellose Forschungen - alles unter dem Dach der Kirche. Simon Berninger hat sich auf Spurensuche gemacht.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Moderation: Kaline Thyroff Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

André Jung liest Guram Dotschanaschwili Ehrengast Georgien: "Das erste Gewand", das Lieblingsbuch der Georgier, ist eine Fabel von Liebe und Freundschaft, politischer Tyrannei und der Sehnsucht des Menschen nach Freiheit. Besuch bei Guram Dotschanaschwili Moderation: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar Domenico ist unerfahren. Als Sohn des Dorfältesten, der "Das erste Gewand" hütet und weitergibt, zieht es den Jungen hinaus in die Welt. Drei Städte lernt er kennen, bevor er am Ziel ist: das höfliche "Feinstadt" mit rosafarbenen und himmelblauen Häusern, wo alles Spiel und Spaß und Oberfläche ist; "Kamora", die grausame Stadt, in der Willkür und Gewalt regieren; und schließlich Canudos, wo - nach einer Revolte der Hirten - Träume, Freiheit und Selbstbestimmung ihre Erfüllung finden und Domenico zum Vater zurückkehren kann. Mit 27 Jahren begann Guram Dotschanaschwili dieses 700-Seiten-Epos vom verlorenen Sohn und der Sehnsucht des Menschen nach Freiheit. Zwölf Jahre später schrieb er den letzten Satz und machte aus Freude und Übermut einen Handstand. Aber kein Verlag wollte den Roman damals drucken. Heute ist "Das erste Gewand" das Lieblingsbuch der Georgier und Guram Dotschanaschwili der hochverehrte Meister und Grandseigneur unter den zeitgenössischen Literaten Georgiens. 1939 in Tbilisi als Arztsohn geboren, spielte Guram Dotschanaschwili hervorragend Geige, boxte und studierte Archäologie, bevor er sich dem Schreiben verschrieb. Sein moderner Klassiker "Das erste Gewand" ist, stilistisch und sprachlich virtuos, mit Neologismen durchsetzt, manche sind heute Teil der georgischen Alltagssprache. Die Wortschöpfungen habe er den Zensoren zu verdanken, sagt der Achtzigjährige heute augenzwinkernd, sie zwangen ihn dazu, verschlüsselt zu schreiben, kreativ zu werden und immer neue Ausdrucksformen zu erfinden. "Das erste Gewand" ist der zweite Teil der Georgien-Reihe. Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler André Jung liest aus den modernen und sehr lebendigen Klassiker: dienstags "Afterwork" mit Live-Musik im Literaturhaus München, sonntags in "radioTexte - Das offene Buch": ein Besuch bei Guram Dotschanaschwili in Tbilisi. Moderation: Cornelia Zetzsche Georgien-Reihe: "Reise nach Karabach" Shenja Lacher liest Aka Morchiladze 16.9.2018 "radioTexte - Das offene Buch", 12.30-13.00 Uhr auf Bayern 2 "Das erste Gewand" André Jung liest Guram Dotschanaschwili Live-Musik: Sänger/Innen des Iberisi-Chors 18.9.2018 Literaturhaus München, 18.30-19.15 Uhr im Foyer 23.9.2018 "radioTexte - Das offene Buch", 12.30-13.00 Uhr auf Bayern 2 "Ich fahre nach Madrid" Franz Pätzold liest Naira Gelaschwili Live-Musik: Nino Gurevich (Klavier) 25.9.2018 Literaturhaus München, 18.30-19.15 Uhr im Foyer 30.9.2018 "radioTexte - Das offene Buch", 12.30-13.00 Uhr auf Bayern 2 "Das Birnenfeld" Ulrike Kriener liest Nana Ekvtimishvili Live-Musik: Nino Gurevich (Klavier) 2.10.2018 Literaturhaus München, 18.30-19.15 Uhr Foyer 7.10.2018 "radioTexte - Das offene Buch", 12.30-13.00 Uhr auf Bayern 2


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Mirna Funk: Auf einem einzigen Blatt Papier Auf einem einzigen Blatt Papier Von Mirna Funk Mit Michaela Steiger, Thomas Hauser, Anna Drexler, Walter Hess, Krista Posch, Xenia Tiling, Julia Riedler und Christian Löber Komposition: Malakoff Kowalski Regie: Stefanie Ramb BR 2018 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool Jonathan ist ein Mann, der kein Gestern und kein Morgen hat. Dessen gesamtes Leben auf einem einzigen Blatt Papier stattfindet, das immer wieder gelöscht und neu beschrieben wird. Jonathan hat Israel, das Land, indem er geboren ist, noch nie verlassen. Er kann es nicht verlassen, weil er sich selbst nicht bewohnt. Er hat quasi keinen Körper, mit dem er reisen könnte. Keinen Körper, mit dem er Dinge schaffen könnte. Keinen Körper, um mit anderen in Kontakt zu treten. Er ist ein Lufthauch. Eine Sphäre. Er existiert nur als Reaktion. Es gibt von ihm ausgehend keine Aktion. Nichts, das aus ihm heraus agiert. Er reagiert nur auf Dinge, Menschen und Situationen. Sein Leben findet parallel zu all dem statt, was heute die moderne Welt mit ihren zahlreichen Möglichkeiten, dem Netzwerken, dem Reisen und dem sich selbst Entdecken ausmacht. Dieser Mann ist ein Gegenentwurf zur gegenwärtigen Gesellschaft und doch erfahren wir viel durch ihn über eben diese Gesellschaft. "Wir leben in einer Zeit, in der sich alles um persönliche Weiterentwicklung dreht, in der jeder Einzelne davon überzeugt ist, er könne alles tun und jeder sein. Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen glauben, immer wieder neu anfangen zu können. Ja, dass es viele verschiedene Leben in diesem einen gibt. Und wir leben in einer Zeit, in der wir fest davon überzeugt sind, dass wir frei sind. Auch Jonathan, der Protagonist meines Hörspiels, ist überzeugt davon, frei zu sein. Immer, wenn sein Leben nicht so läuft, wie er es sich wünscht, beginnt er einfach von vorn. So glaubt er jedenfalls. Er gibt sich einen neuen Namen, kleidet sich neu ein, beginnt einen neuen Job und eine neue Beziehung. Er verändert sein gesamtes Setting und denkt, dass nun alles anders wird. Aber das wird es nicht. Weil wir nicht neu beginnen können. Weil wir uns, unsere Traumata und unsere Geschichte mitschleppen. Ein ganzes Leben lang. Denn wir werden uns nicht los. Niemals." (Mirna Funk) Mirna Funk, geb. 1981 in Ost-Berlin, Schriftstellerin und Journalistin. Artikel und Essays für verschiedene Magazine und Zeitungen. Auszeichnungen u. a. Uwe-Johnson-Preis, 2015. Roman "Winternähe" (2015).


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Hans Förstl, Psychiater und Alzheimer-Experte Stephanie Heinzeller im Gespräch mit Hans Förstl, Psychiater und Alzheimer-Experte Aufnahme von 2011 Hans Förstls bekanntestes Buch ist das "Anti-Alzheimer-Buch". Sein berühmtester Patient ist Ludwig II. - auch wenn er ihn persönlich nie kennengelernt hat. Zum Welt-Alzheimertag am 21.09. wiederholen wir ein Gespräch mit dem Münchner Psychiater aus dem Jahr 2011. Der Traum vom Entdecker-Leben Schon früh will Hans Förstl Forscher werden: "Mit der Machete durch Südamerika", das ist sein Kindheitstraum. Aber die Machete hat den Pasinger Garten nie verlassen. Als Hans Förster herausfindet, dass es keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte gibt, ist der Traum vom humboldtianischen Entdecker-Leben erst einmal geplatzt. Später, beim Zivildienst im Schwabinger Krankenhaus, entdeckt er allerdings, wie wichtig ihm der Kontakt zu Patienten ist und studiert Medizin. Sein Spezialgebiet: Alzheimer. Auch heute ist ihm der positive Umgang mit den Patienten ein besonderes Anliegen, den oft belehrenden Ton von Ärzten gegenüber ihren Patienten hält er für einen Kardinalfehler. Zeit zum Forschen bleibt ihm später nur wenig: Seit 1997 leitet Hans Förstl die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Münchner Klinikum rechts der Isar. Schokolade und Bildung fürs Hirn In "Eins zu Eins. Der Talk" riet Hans Förstl Moderatorin Stephanie Heinzeller 2011, das Gehirn mit Schokolade und Bildung zu befeuern. Außerdem erklärte er, warum er Boxen zutiefst verabscheut und Australien einfach zu schön für ihn ist.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Reihenweise Geschichten entdecken


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Konzertante Blasmusik Ernst Hutter & die Egerländer Musikanten - die neue Tournee 2018/19 Mit Werner Aumüller


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Die Bayern im Ersten Weltkrieg "Tu ein jeder freudig seine Pflicht!" Die Bayern im Ersten Weltkrieg Von Michael Zametzer Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Bayern im Krieg - seit 1871 hat es das nicht gegeben. Über vierzig Jahre Frieden der Prinzregentenzeit haben die Erinnerung verklärt. Die alten Reservisten am Stammtisch erzählen bierselig von Sedan und Metz. Freilich: Es gibt die prächtigen Manöver, zusammen mit den Preußen. Und auch in der bayerischen Gesellschaft hat das Militär sein Ansehen, aber ein Kriegervolk sind die Bayern wohl auch 1914 nicht. Trotzdem schreien viele Bayern "Hurra!". Das Deutsche Reich macht mobil, und Bayern marschiert mit. Das Königlich-Bayerische Leibregiment zieht unter dem Beifall der Münchner aus der Residenz - stellvertretend für eine halbe Million Soldaten aus Altbayern, Franken, Schwaben. "Tu jeder freudig seine Pflicht!", ruft König Ludwig III. seinen Bayern zu. Fern der Städte, auf dem Land, da jubeln sie nicht. Es rufen andere Pflichten. Die Bauern sorgen sich weniger um Deutschlands Ehre als um die Ernte. Wer soll den Hof bestellen, wenn Söhne und Knechte ins Feld ziehen? Anders die Stimmung an den Schulen und Universitäten: Ganze Klassen melden sich geschlossen an die Front. Der Krieg soll nur ja nicht ohne sie losgehen. Die Ernüchterung kommt schnell. Nach wenigen Wochen erstarrt die Front in Frankreich, wo die meisten Bayern kämpfen, im Stellungskrieg. In Briefen, Tagebüchern und Feldpostbriefen erzählen sie noch heute, nach 100 Jahren, von ihren Hoffnungen, Zweifeln und Ängsten - eine "verlorene Generation" junger Bayern. Und die Künstler, die Schriftsteller, die Geistesgrößen? Viele setzten sich freiwillig die Pickelhaube auf. Franz Marc meldet sich euphorisch zur Artillerie. Lena Christ ist hin und her gerissen zwischen patriotischer Begeisterung und Angst. Für den Augsburger Gymnasiasten Berthold Brecht ist der Krieg unumgänglich. Und selbst der "Simplicissimus" - sonst messerscharfes Satireblatt - respektiert den Burgfrieden. Der Erste Weltkrieg ist aber vor allem eins: Der Anfang vom Ende der "guten alten Zeit" in Bayern. Am Ende nämlich wird die Monarchie abgeschafft und die Republik ausgerufen. Und nach dem Krieg ist vor dem Krieg ...


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Dunkelkammern der Demokratie Dunkelkammern der Demokratie Populistische Stimmungsmacher und ihre Schattenspender Von Peter Kreysler DLF 2018 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Schattenspender haben den AfD-Wahlkampf mit geschätzt 13 Millionen Euro unterstützt, ohne dass dieses Geld in den Büchern der Partei auftaucht. Auch in England kamen erhebliche Mittel für die Brexit-Kampagne aus nebulösen Quellen. Das Feature geht den dubiosen Geldern nach und fragt: Gefährden Schattenspender unsere Demokratie? Überall in Europa profitieren populistische Parteien von Schattenspendern. Mit großen Summen unbekannter Herkunft werden manipulative Wahlkämpfe geführt. Die Wahlkommissionen agieren hilflos, die Spender bleiben anonym. Um ihre Macht zu stärken, nutzen populistische Parteien die lockeren Parteiengesetze aggressiv aus. Anonyme Großspender pumpen zweistellige Millionenbeträge in Wahlkämpfe. Für die Brexit-Kampagne in Großbritannien zahlte der Geschäftsmann Arron Banks 12 Million Pfund - angeblich aus seinem Privatvermögen, obwohl es seine finanziellen Mittel bei weitem überstieg. Wer waren seine Hintermänner? In Deutschland nutzte die AfD wohl einen Trick, um über einen Verein Gleichgesinnter die Wahlkampfkasse prall zu füllen. Die tatsächliche Quelle der beiden Millionenspenden blieb bisher unbekannt. Die Wahlkommissionen in England wie in Deutschland konnten die wahren Spender nicht ermitteln. Mit den Geldern wurden polarisierende, emotionalisierende Wahlkämpfe geführt. Populisten verbreiteten Halbwahrheiten oder glatte Fehlinformationen. Firmen wie Cambridge Analytica konnten dank umfangreicher illegal erworbener Daten Bürger punktgenau kontaktieren und manipulieren. Inzwischen dämmert der Politik, welche Gefahr in dieser Entwicklung steckt, wie die Fundamente der Demokratie zerbröseln. Veraltete Regulierungen und Gesetze greifen nicht mehr. Nicht nur Bürger fordern deshalb kompromisslose Transparenz: Wenn die Helfer der Populisten weiter im Dunkeln agieren können, wird das den Diskurs in unserer politischen Kultur grundlegend verändern.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Ideen aus Pop, Politik und Gesellschaft Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 c-Moll (David Briggs, Orgel); Thomas Schmidt-Kowalski: Drei Nocturnos, op. 48 - "Gesänge der Nacht" (Alexander Baillie, Violoncello; James Lisney, Klavier); Jacques-François Gallay: Hornquartett, op. 26 (Leipziger Hornquartett); Johannes Brahms: "Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz", op. 29, Nr. 2 (Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ludwig van Beethoven: Symponie Nr. 3 Es-Dur - "Eroica" (Berliner Philharmoniker: Herbert von Karajan); Carl Stamitz: Oktett Nr. 1 B-Dur (Consortium Classicum); Zdenek Fibich: Symphonie Nr. 3 e-Moll (Tschechische Philharmonie: Gerd Albrecht); Juan Cabanilles: Tiento XXIII por A la mi re (Hespèrion XX: Jordi Savall); Hanns Eisler: Kleine Symphonie, op. 29 (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Hans E. Zimmer)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Hector Berlioz: "Sara la baigneuse" (Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Colin Davis); Johann Sebastian Bach: Suite D-Dur, BWV 1012 (Jean-Guihen Queyras, Violoncello); Ferdinand Hiller: Klavierkonzert fis-Moll, op. 69 (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley)


04.58 Uhr

 

 

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