Jetzt läuft auf Bayern 2:

Heimatspiegel

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Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

2146 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Alt-Katholische Kirche

417 Hörer

07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Mit Ohrengeschichten und Sonntagshuhn 7.05 Ohrengeschichten 7.30 Sonntagshuhn Briff, bruff, braff Von Gianni Rodari mit Christian Baumann / Fremde Worte Von Cornelia Funke mit Fanny Krausz / Die Unsinkbaren Drei: Sprachen Von Wilhelm Nünnerich / Ottos Mops Von Ernst Jandl mit Jule Ronstedt

2508 Hörer

08.00 Uhr

 

 

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Katholische Welt

Giovanni Segantini Über den Bergen der Himmel Giovanni Segantinis Suche nach dem Licht Von Christoph Thoma Er wurde als Österreicher geboren, wuchs ärmlich in Italien auf und starb vor 115 Jahren als Staatenloser im Engadin: der charismatische Alpenmaler hat sein Leben lang nach dem Licht gesucht. Nach dem Himmel über den Bergen. Im Museum St. Moritz ist sein Alpen-Triptychon Werden-Sein-Vergehen zu bewundern, das deutlich macht, dass Segantini die Suche nach Licht auch im übertragenen Sinn verstand. Das Oberengadin. Thronsaal der Alpen. Weiße Gipfel, blaue Himmel, schmerzend hell die Sonne. Giovanni Segantini suchte dieses gleißend-laute Licht. Er malte immer unter freiem Himmel, und sein Werk ist ein Bekenntnis: Der Mensch weiß, dass er sterben muss. Dass der Tod unausweichlich ist. Aber dass es doch weitergeht - jenseits des Abendrots. Giovanni Segantini entwickelte den Divisionismus, um das Licht einzufangen: dicht neben einander gesetzte Pinselstriche in reinen, ungemischten Farben, die erst aus der Distanz ihre Wirkung entfalten, weil zwischen die sorgfältig angeordneten Striche Komplementärfarben einfließen. Der Künstler brauchte Monate für jedes Bild. Aber seine vormals düsteren Bilder begannen im Engadin zu strahlen. Am Schafberg über Pontresina starb der Alpenmaler am 28. September 1899 an einer Bauchfellentzündung. La Natura blieb unvollendet. Giovanni Segantini wurde in Maloja beigesetzt. Unter Türkenbund und Kletterrosen.

477 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Johnny Cash & Co Johnny Cash & Co Die Seele des amerikanischen Folkes Von Antje Dechert Man in Black und Mega-Star, Freund der Outlaws und Repräsentant uramerikanischer Werte, Süchtiger und Gläubiger: Johnny Cash war in vieler Hinsicht ein Grenzgänger. I walk the line, singt er nicht umsonst in einem seiner berühmtesten Folk-Songs, in denen es oft um Schuld, Sühne und Erlösung geht. Nicht nur Cashs Musik schöpft stark aus den religiösen Traditionen der USA. Diese spiegeln sich auch im Werk Bob Dylans wider, der eng mit Cash befreundet war. Auch seine Musik ist voller religiöser Metaphern und dabei nicht nur individueller Ausdruck dessen, was den Musiker in unterschiedlichen Lebensphasen zutiefst bewegt hat. Sondern auch den Fans bieten Dylans Songs unzählige Anknüpfungsmöglichkeiten für persönliche spirituelle Erfahrungen. Ich brauche keine Prediger, keine Rabbis, keine Priester, keine Evangelisten. Meine Religion ist Folk, so brachte es Bob Dylan einmal selbst auf den Punkt. Und damit deutet er schon an, was im New- oder Anti-Folk einer Sängerin wie Ani DiFranco, die sich mit Rassismus, Sexismus, Armut und Krieg auseinandersetzt, noch deutlicher wird. Die Religion, die der Folk meint, ist keine institutionelle. Der Folk heiligt ganz alltägliche Empfindungen, weil sie Sinn stiften und bleibende Bedeutung für die Menschen haben.

634 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Seelenlandschaften Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Moderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Das Land der Griechen mit der Seele suchend, so steht Iphigenie fern der Heimat, an den Ufern eines fremdes Gestades. Das Zitat Goethes ist längst zum geflügelten Wort geworden. Landschaft als Spiegel der Seele, als Resonanzraum für die eigenen Gefühle, als Kraftquelle und als Sehnsuchtsmetapher... wahrscheinlich hat jeder von uns eine Seelenlandschaft, einen Ort, an den er geht, wenn nichts mehr geht und sei es in Gedanken.

1091 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

808 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Shorts als Poesie - Der Dichter Les Murray Australien hat mehr zu bieten als Kängurus, Koalas und haushohe Surfwellen. Den einzigartigen Dichter Les Murray, den Nobelpreis-Kandidaten und Petrarca-Preisträger, der Menschen und Tiere, Dinge und Landschaften bedichtet. Er schrieb 10 000 Verse auf Fredy Neptun und damit eine Odyssee des Zwanzigsten Jahrhunderts, zwischen Weltkriegen und Wirtschaftskrise. Er bedichtete einen Duschkopf und sah Shorts als Poesie. Er macht die Präsenz aller Lebewesen deutlich und Kühe, Fische, Pottwale zu Dichtung. Ich töne mein Sehen, schreibt Les Murray mit Blick auf Wale, die sich von Schallwellen leiten lassen. Er erinnert an die Vertreibung der Aborigines, auch durch seine eigenen schottischen Vorfahren, und gibt Landschaften eine spirituelle, eine religiöse, eine christliche Dimension. Aus einem See von Strophen, sein neuer Gedichtband in deutscher Übersetzung, versammelt hundert Gedichte von Les Murray Zur Ehre Gottes. - Les Murray, geboren 1938 als Farmer- und Holzfällersohn in Bunyah, New South Wales, Australien, ist Literaturkritiker, Übersetzer, seit 1971 full time writer, immer wieder nominiert für den Literaturnobelpreis und - neben Nobelpreisträgern wie Derek Walcott und Seamus Heaney - einer der Großen der englischsprachigen Dichtung unserer Tage. Rund zwanzig Bücher hat er bislang veröffentlicht, Anthologien, Essays, vor allem aber Gedichte, und dabei kann alles zum Motiv werden: ein Campingplatz, ein Sägewerk, Massentierhaltung oder die Gedanken eines Rinds vor der Schlachtung. Sein neuer Lyrik-Band, übersetzt und verlegt von Margitt Lehbert, versammelt hundert Gedichte. Eine Auswahl ist im Offenen Buch zu hören, auch von Les Murray selbst. Moderation: Cornelia Zetzsche.

644 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

114 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Freiheit auf zwei Rädern Radlergeschichten aus Bayern Von Thomas Grasberger Freiheit auf zwei Rädern Radlergeschichten aus Bayern Feature von Thomas Grasberger Statistiker muss man wirklich nicht bemühen, um festzustellen, dass Radfahren zu den beliebtesten Beschäftigungen der Bayern gehört. Zumindest in der milden Jahreszeit reicht ein Blick auf die Straßen und Radwege in Stadt und Land, um die Popularität des selbstbetriebenen Zweirad-Vergnügens vor Augen zu haben. Die einen machen´s zur Erhaltung ihrer Gesundheit, die anderen als ökologische Variante moderner Mobilität. Wieder andere stürzen sich ins Training und suchen die Herausforderung im sportlichen Wettkampf, bis hin zum Leistungssport. Obwohl das Objekt der Begierde seit 120 Jahren technisch grundsätzlich unverändert ist, gibt es alljährlich zahlreiche Hightech-Neuerungen in den Fahrradläden, die für alle Geschmäcker, Bedürfnisse und Geldbeutel das hoffentlich Richtige bereit halten. Radfahrvereine waren schon im 19. Jahrhundert auf dem bayerischen Land die ersten Sportvereine überhaupt - sogar vor den Schützen. Auch damals hatte das Radfahren schon viel mit Geselligkeit zu tun - es wurden Wochenendausflüge, Korsofahrten und Radrennen organisiert, sogar Fernreisen standen bereits auf der Agenda der frühen Bicyclisten. Thomas Grasberger lässt in seinen Radlergeschichten Leute zu Wort kommen, die den Traum auf zwei Rädern in unterschiedlicher Weise leben. Da ist der englische Philosoph, der die akademische Karriere an den Nagel gehängt hat und heute seine eigenen Hochräder baut; da ist der bayerische Wochenendausflügler, der auf seiner Tour de Nonchalance am liebsten Biergärten ansteuert. Der junge Münchner Rennradler erzählt von seiner Jagd nach Bestzeiten, während sein Vater alljährlich auf zwei Rädern die Alpenpässe zu überqueren versucht. Bescheidener und doch nicht minder ambitioniert ist der Traum jener erwachsenen Frau, die einen Kurs belegt, um endlich das Radfahren zu lernen. Und für das niederbayerische Ehepaar, das seine Ferien im Sattel verbringt, bedeutet Radurlaub immer schon Erholung und Freiheit pur. (Erstsendung 20.05.2013)

1135 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2500 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Ritterburg im Burgund Wir bauen eine Ritterburg - Das Guédelon-Projekt im französischen Burgund Von Suzanne Krause Wiederholung vom Samstag, 7.30 Uhr

541 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Der japanische Arzt Ogai Mori in Bayern Fremde unter Fremden - Reisende, Zuagroaste und Remigranten in Bayern 7) Tempelglocken über dem Starnberger See Der japanische Arzt Ogai Mori auf Forschungsreise in Bayern Von Christine Wunnicke 1884 bricht der junge Militärarzt Ôgai Mori (1862- 1922) auf, um als Stipendiat des japanischen Kaiserreichs das deutsche Heeressanitätswesen und die westliche Zivilisation im Allgemeinen zu erforschen. In München studiert er die Hygiene bei Max von Pettenkofer, skizziert die Belüftungsanlagen im Odeon und das Haidhausener Kunstbutterwerk, pflichteifrig, bedachtsam, reserviert. In seinem Tagebuch notiert er, was ihm auffällt: die Leute, die Stadt, die Kunst, das Leben, die Spatzen in Nymphenburg, die schöne Anna, die im Finsterwalder Café bedient und ihn immer den braven Doctor nennt. Manchmal, etwa angesichts von Krautsalat oder Studentenduellen, übermannt Dr. Mori ein ethnologisches Grauen. Dann übermannt ihn das Heimweh. Manchmal übermannt ihn auch die Schwärmerei. Er verliebt sich in Nathan den Weisen, in den Starnberger See, in die große grüne Bavaria, die von ferne in sein Schlafzimmerfenster schaut. Den tragischen Tod Ludwigs II. besingt er in elegischen Versen in klassischem Chinesisch. Nach seiner Heimkehr verfasst Ôgai Mori - ohne seine stromlinienförmige Militärkarriere auch nur einen Augenblick zu vernachlässigen - ein literarisches Werk, das achtunddreißig Bände umfasst, und wird einer der berühmtesten japanischen Schriftsteller seiner Generation.

776 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle

823 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Lüscher/Pickshaus: Auressio Auressio Von Ingeborg Lüscher/Peter Moritz Pickshaus Mit Katja Bürkle, Franz Rueb, Ingeborg Lüscher Komposition: Dirk Leyers Bearbeitung und Regie: Nikolai von Koslowski BR 2010 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Auressio - so heißt der Ort im Tessin, in dem der Schweizer Einsiedler Armand Schulthess gelebt hat. Wenig ist über ihn bekannt. Die junge Künstlerin Ingeborg Lüscher erlebt Schulthess wie ein scheues Tier, als sie erstmalig sein Terrain erkundet. Er versteckt sich vor ihr, beäugt sie aus dunklen Fensterhöhlen und hinter Bäumen verborgen. Dann wirft er Steine nach ihr. Sie ist attraktiv, neugierig, unerschrocken und sucht die Nähe des misstrauischen Einsiedlers, bis dieser bereit ist, mit ihr zu sprechen: Sie wissen gar nicht, wie anders Ihre Welt ist, als meine. Am Anfang, da hatte ich alles mitgebracht von Zürich. Eisschrank, Toilette, Boiler, Waschbecken. Alles habe ich. Ich habe sogar drei Eisschränke. Aber nichts braucht man. Nicht mal das Klo. Auf dem Steilgelände seines Areals verknotet Schulthess Zweige zu Geländern und baut aus Sperrmüll, Baumstämmen und Altreifen abenteuerliche Stege und Aussichtspunkte. Dazwischen hängt er Hunderte von Schrifttafeln und Gegenstände in die Bäume seines Kastanienwalds und offeriert dem unerbetenen Besucher sein enzyklopädisches Wissen, genauer, ein einzigartiges Ordnungssystem des Weltwissens in einer Art Freiluft-Enzyklopädie. Es sind schriftliche Anmerkungen zur Menschheitsgeschichte, zum Leben, seiner chemischen Zusammensetzung, seiner biologischen Voraussetzung wie seiner astrologischen Ausdeutung, abgeschrieben aus Lexika, Zeitungen und Druckerzeugnissen aller Art. Er klassifiziert und verbindet das Unverbundene; bindet mit Drähten und Kordel zusammen, was nach Halt in seinem Verstand sucht. Die wenigen Menschen, die auf sein Grundstück kommen, Jugendliche aus dem angrenzenden Dorf Auressio oder Maronisammler, nehmen mit, was sie als Souvenir entwenden können - und zerstören die poetische Ordnung. Ingeborg Lüscher schrieb die Monologe von Armand Schulthess auf. Durch ihre Dokumentation A.S.Der größte Vogel kann nicht fliegen lernte sie Harald Szeemann, den Macher der documenta 5 kennen, das Werk von Armand Schulthess wurde dort 1972 als ein Aspekt Individueller Mythologie vorgestellt. Als Schulthess 1972 starb, wurde sein wildwuchernder Garten des Wissens plattgewalzt. Mit Peter Moritz Pickshaus suchte Lüscher im Jahr 2007 nocheinmal das Areal auf, wo sich einst der Wunderwald des Armand Schulthess befand. Das Hörspiel Auressio fokussiert die Begegnung zwischen ihr und Schulthess. Ingeborg Lüscher, geb. 1936 in Freiberg/Sachsen. Malerin, Fotografin, Schauspielerin, Konzept-, Video- und Installationskünstlerin. Lebt seit 1967 im Tessin/Schweiz. Einzelausstellungen u.a. im MART Trento e Rovereto (2004), Museum Wiesbaden (2006), Museum für angewandte Kunst, Wien (2009). Peter Moritz Pickshaus, geb. 1955, Psychologe, Kunstwissenschaftler, Autor. Publikationen u.a. Kunstzerstörer (1988), Nam June Paik (2009). 1990 Auszeichnung mit dem Carl-Einstein-Preis für Kunstkritik. Radioarbeiten u.a. über Andy Warhol, Nam June Paik, Marcel Duchamp, Christian Boltanski.

1936 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2500 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Christiane zu Salm, Ex-Medienmanagerin Daniela Arnu im Gespräch mit Christiane zu Salm, Ex-Medienmanagerin Sie machte MTV zu Deutschlands einschaltstärkstem Musiksender, bastelte mit 9Live einen Kanal, der sich mit Telefongebühren und Telefonsexwerbung finanzierte und wurde in den Vorstand der Hubert Burda Media berufen. Christiane zu Salm war eine erfolgreiche Medienmanagerin. Jetzt hat sie ein Buch mit Lebensresümees von Sterbenden herausgegeben. Dieser Mensch war ich heißt es, und Christiane zu Salm hat jeden dieser Menschen bei ihrer Arbeit als ehrenamtliche Sterbebegleiterin kennengelernt.

4171 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2500 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

808 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2500 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Das aktuelle Feuilleton

27 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Ruhrtriennale Essen Peter Jungblut im Gespräch mit dem Schweizer Regisseur Boris Nikitin und der Sopranistin Karan Armstrong

22 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Mit Element Of Crime, Marianne Faithfull und vielen mehr Bayern 2 begleitet den Summer of the 90s auf Arte heute mit Musik von Macy Gray Moderation: Bernhard Jugel

199 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Volksmusik - Selbst gemacht! Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben Das Porträt Salonmusik - vergessenes Relikt vergangener Zeiten? Die Salonmusik Saitensprünge aus Mühldorf Von Simone Wichert Franken Der Tonabnehmer In den feinen adeligen und großbürgerlichen Salons des ausgehenden 19. Jahrhunderts und den Kaffeehäusern des beginnenden 20. Jahrhunderts war sie zu Hause: Salonmusik mit ihren publikumswirksamen Stücken - von Kompositionen des Walzerkönigs Johann Strauß über Tangos, Zigeunermusik, Märsche, Polkas und Charakterstücke, bekannte Operettenmelodien und Evergreens bis hin zu den Wiener Liedern des unvergessenen Robert Stolz. Doch die heutige Unterhaltungsindustrie interessiert sich nicht mehr für solcherlei musikalische Relikte ... Die Salonmusik Saitensprünge aus Mühldorf am Inn hat sich dieses Genres angenommen und tritt seit über fünfzehn Jahren mit großem Erfolg im gesamten süddeutschen Raum und in Österreich auf. Simone Wichert hat sie besucht, si ch unter anderem die Unterschiede zwischen Wiener, Berliner und Pariser Besetzung erklären lassen und auch Musik von weitgehend vergessenen Komponisten mitgebracht, die zu Unrecht ein Schattendasein in den lexikalischen Werken der Musikgeschichte fristen.

600 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Karl Valentin und Liesl Karlstadt Filmgeschichten 5) Das Unikum und die Welt drumherum Valentin & Karlstadt-Filme Von Markus Metz und Georg Seeßlen Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr 1912 wurde in einem Rückgebäude der Münchner Pfisterstraße von einem eigenwilligen Volkssänger das Kunstlicht-Atelier für Kino-Aufnahmen Carl Valentin gegründet. Ein Unternehmen, aus dem eine spezifisch bayerische Form der Stummfilm-Komödie hätte hervorgehen können, denn dieser Valentin galt hellhörigeren zeitgenössischen Kritikern wie Siegfried Kracauer als jemand, der es zweifellos in die Klasse von Charlie Chaplin, Buster Keaton oder Max Linder hätte schaffen können. Allein sein Film Der neue Schreibtisch schien ihnen dafür Beleg genug. Allerdings beherrschte dieser Komiker auch wie kein zweiter die Kunst der Selbst-Sabotage. So zerdepperte er, kaum geliefert, die sündteuren Jupiterlampen für die Aufnahmen und war nach sechs Monaten rettungslos verkracht. Doch 1922 schrieb Karl Valentin Filmgeschichte, zusammen mit Bert Brecht, Erich Engel, Blandine Ebinger und vielen anderen: Mysterien eines Frisiersalons ist nicht viel weniger als ein Chien andalou für Deutschland, ein Meisterwerk des surrealistischen film maudit. Was dann kam - und es ist nicht zu unterschätzen! - sind vor allem Filmdokumente bühnenbewährter Sketche in gelegentlicher filmischer Auflösung der Szenen und manchmal durch Rahmenhandlungen verbunden. Dabei ist insbesondere in den Kurzfilmen der dreißiger Jahre überdeutlich, dass das traumwandlerische Funktionieren der Sketche mindestens so sehr Liesl Karlstadt zu verdanken ist wie Valentin selber: Valentin war immer Valentin, Liesl Karlstadt konnte überzeugend alles andere sein, vom Lehrbuben bis zum Orchesterdirigenten. Valentin war das Unikum, Liesl Karlstadt die Welt drumherum, zwei verkappte Kino-Genies, die sich leider nur bei eher mittelmäßigen Regisseuren bewähren durften. Markus Metz und Georg Seeßlen fordern einen Platz (kein Denkmal) für Valentin/Karlstadt in der deutschen Filmgeschichte.

1019 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Heimatsound Concerts Heimatsound Concerts Aufnahmen vom Heimatsound-Festival am 1./2. August 2014 im Passionstheater Oberammergau Moderation: Dagmar Golle

730 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Eine Dekade, ein Album: Wilco Eine Dekade, ein Album Die Nuller: Wilco - Yankee Hotel Foxtrot Mit Thomas Mehringer Die vierte Platte der Band um Sänger Jeff Tweedy Yankee Hotel Foxtrot war auf so vielen Ebenen so wichtig für die Nuller Jahre. Angefangen bei dem Fakt, dass die Plattenfirma das Album 2001 erst nicht veröffentlichen wollte, weil sie eine Hit-Single vermissten. Später wurde die Platte das kommerziell erfolgreichste Wilco-Album. Auch deswegen, weil sie vorab komplett online gestreamt wurde. Aber viel wichtiger sind die Songs auf Yankee Hotel Foxtrot: Ashes Of American Flags wurde für viele zur tröstenden Hymne für den 11. September, das ganze Album kann man als Symbol der Post-9/11-Ära ansehen. Auf dem ursprünglichen Cover des Albums sind zwei Türme zu sehen, die dem World Trade Center sehr ähnlich sind. Das Cover wurde vor dem 11. September entworfen und später abgeändert. Yankee Hotel Foxtrot spendete Trost, versprühte Hoffnung, hatte mit Jesus etc einen der besten Songs der Nuller Jahre, war insgesamt aber auch kompliziert, wie die Zeit, zu der es erschien.

2597 Hörer

22.30 Uhr

 

 

ARD Radiofestival 2014. Das Thema

Die geplante Entfesselung des Zweiten Weltkriegs Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen. Die geplante Entfesselung des Zweiten Weltkriegs Eine Dokumentation von Michael Marek und Hans Sarkowicz Regie: Dorothee Meyer-Kahrweg HR 2014 Am 1. September 1939 hielt Adolf Hitler vor dem Reichstag eine Rede, die von allen deutschen Radiosendern übertragen wurde. Darin erklärte er Polen den Krieg und begründete seine Entscheidung mit den Übergriffen polnischer Soldaten auf das Reichsgebiet. Tatsächlich waren es aber getarnte deutsche Provokateure gewesen. Am Abend vorher hatte ein SS-Kommando in polnischen Uniformen den deutschen Sender Gleiwitz überfallen. Anführer des Kommandos war Alfred Naujocks, ein Geheimagent der NS-Führung für Spezialaufgaben. Das Feature schildert die Vorgeschichte und den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Eng verwoben in diesen dokumentarischen Teil ist die Biografie von Alfred Naujocks, der nach einer Karriere als Mörder, Fälscher und Staatsterrorist 1944 zu den Alliierten überlief und im Nachkriegs-Hamburg als geachteter Geschäftsmann ein beschauliches Leben führte.

12 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Das androgyne Erbe von David Bowie Boy - Girl - Music Das androgyne Erbe von David Bowie Mit Matthias Hacker Diesen Sonntag endet im Berliner Martin-Gropius-Bau die David-Bowie-Ausstellung. Im Zentrum stand Bowie als androgyne Kunstfigur und Bekämpfer von klassischen Geschlechterrollen; sei es mit seiner futuristischen Mode, seinen Performances, seinen Malereien aber vor allem mit seiner Musik. Bis heute ist sein Einfluss auf die Popkultur nicht zu unterschätzen. Matthias Hacker hat die Ausstellung noch kürzlich besucht und begibt sich davon inspiriert auf zwei Stunden musikalische Spurensuche nach Bowies androgynem Erbe. Neben Vorbildern wie Marlene Dietrich und Wegbegleitern wie Brian Eno landen wir in der Nachtsession auch bei Musikern wie Beth Ditto, Hunx and His Punx, Against Me!, Boy George oder auch Marilyn Manson.

1604 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

George Onslow: Streichquartett g-Moll, op. 9, Nr. 1 (Mandelring Quartett); Benjamin Britten: Klavierkonzert, op. 13 (Barry Douglas, Klavier; Orchestre Philharmonique de Radio France: Marek Janowski); Gioacchino Rossini: Messa di gloria (Sumi Jo, Sopran; Ann Murray, Mezzosopran; Francisco Araiza, Raúl Gimenez, Tenor; Samuel Ramey, Bass; Chorus of St.Martin-in-the-Fields; Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner)

1870 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4564 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Edward Elgar: The wand of youth, Suite Nr. 1 (Orchestra of the Welsh National Opera: Charles Mackerras); Hugo Wolf: Italienisches Liederbuch, Lieder Nr. 1-9 (Mojca Erdman, Sopran; Christian Gerhaher, Bariton; Gerold Huber, Klavier); Michael Haydn: Sinfonie G-Dur (Orchestre de Chambre de Lausanne: Christian Zacharias)

791 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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