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Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

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Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Bund für Geistesfreiheit Bayern

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radioMikro

Mit Ohrengeschichten und Sonntagshuhn 7.30 Sonntagshuhn Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast verfügbar

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Bayerische Märtyrer in Korea Bayerische Märtyrer in Korea Eine Spurensuche vor dem Besuch des Papstes Von Corinna Mühlstedt Im August wird Papst Franziskus erstmals nach Asien reisen: nach Süd-Korea! Er will ein Zeichen setzen für den Frieden und die Einheit in dem kleinen ostasiatischen Land, das bis heute unter der Teilung in den kommunistischen Norden und den von den USA gestützten Süden leidet. Während der Reise wird er mehr als 100 koreanische Märtyrer heilig sprechen. Verfolgung und Neubeginn haben die Kirche Koreas geprägt, seit das Christentum dort im 18. Jahrhundert Fuß fasste. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekamen Koreas Katholiken Unterstützung durch die Missionsbenediktiner von St. Ottilien und die Tutzinger Missionsbenediktinerinnen. Gemeinden, Schulen und Klöster boomten. Doch die Machtübernahme der Kommunisten im Norden des Landes setzte der Missionsarbeit ein jähes Ende. Die Ordensleute wurden ausgewiesen, ermordet oder kamen in nordkoreanischen Gefängnissen grausam zu Tode. Erst nach dem Ende des Korea-Kriegs konnten einige der Überlebenden in Südkorea einen Neubeginn wagen, aus dem blühende Klöster hervorgingen. Nun streben die Benediktiner die Seligsprechung für 38 Mitbrüder und Mitschwestern an, die in Nordkorea zu Märtyrern wurden. Die meisten kamen aus Bayern. Die Sendung erzählt die Geschichten dieser Missionare, deren Leben bis heute eine Brücke zwischen Ländern und Kulturen ist.

469 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Wie der Protestantismus in den Alpen überlebte Auf den Spuren der Bibelschmuggler Wie der Protestantismus in den Alpen überlebte Von Elisabeth Tyroller und Barbara Weiß Die Bibel, die Hans und Steffi Wieser in Ramsau am Dachstein besitzen, ist fast 500 Jahre alt. Sie ist die älteste Luther-Bibel Österreichs in Privatbesitz. Die Geschichte, wie die alte Bibel auf den Wieserhof in die Steiermark kam, ist gleichzeitig die Geschichte der Anfänge des Protestantismus in Österreich. Schmuggler schafften im 16. Jahrhundert nicht nur Salz über das Dachsteingebirge, sondern hatten auch deutsche Bibeln und Gebetbücher aus Druckereien in Nürnberg im Gepäck. Über 150 Jahre praktizierten die protestantischen Christen in Gemeinden wie Rutzenmoos, Peuerbach und in der Ramsau ihren Glauben im Geheimen. Zu Gottesdiensten trafen sie sich in Höhlen oder an abgelegenen Orten in den Bergen. Erst 1781 erließ Kaiser Joseph II. ein Toleranzpatent, das die freie Religionsausübung duldete. Heute gehören knapp vier Prozent der österreichischen Bevölkerung der Evangelischen Kirche an. Elisabeth Tyroller und Barbara Weiß haben sich auf den Weg des Buches gemacht: von Niederbayern, durch Oberösterreich und das Salzkammergut übers Dachsteingebirge bis in die Steiermark - eine landschaftlich äußerst reizvolle Wanderung mit viel Historie. Unterwegs haben sie mit protestantischen Christen gesprochen, ehemals geheime Höhlenkirchen besucht, waren zu Gast in traditionsreichen evangelischen Gemeinden und entdeckten in der Ramsau am Dachstein auf den Bauernhöfen alte Bibelschätze.

632 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Über sieben Brücken musst Du gehn Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Golden Gate Bridge / River Kwai Brücke / Venedig Rialto Brücke / Pont d'Avignon Moderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Über sieben Brücken musst Du gehn, sang einst die DDR RockBand Karat ... radioReisen geht in dieser Ausgabe zumindest über vier Brücken und zwar über die Golden Gate Bridge in San Francisco, über die River Kwai Brücke in Thailand, über die Pont d'Avignon in Frankreich und in Italien über die Rialto Brücke.

1058 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

786 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Wild - Poesie des Nigerianers Ben Okri Booker-Preisträger Ben Okri, Nigerias literarische Stimme in London, zu Gast im Studio mit Wild, neuen Gedichten von Liebe bis Kunst, von Brian Eno bis Jenin. Steven Scharf von den Münchner Kammerspielen ist seine deutsche Stimme. Meine Mutter schläft. In meinem abgewetzten Sessel. Es ist Nacht, und ich bin wieder ein Kind. - Mit einer zärtlichen Erinnerung an die Mutter, die nicht mehr lebt und doch nur schläft, beginnen die Gedichte von Studiogast Ben Okri, dem Poeten und Romancier zwischen Nigeria und England, Bürgerkrieg und Freiheit, Magie und Realismus. Anfang der neunziger Jahre erhielt er für The famished road den Pulitzer-Preis und wurde weltberühmt. Die hungrige Straße nahm Ben Okri damals als Symbol für Afrikas Hunger nach Veränderung. Wild ist nun der neue zweisprachige Band mit Poesie bei Wunderhorn betitelt, Verse aus rund zwanzig Jahren, ins Deutsche übertragen von Brigitte Oleschinski; Gedichte von Heimat und Gewalt, von Liebe, Freiheit und Künstlern um den britischen Musiker, Musik-Produzenten und Künstler Brian Eno. Ben Okri liest im Studio Gedichte und spricht über seine Poetik und die aktuelle Lage Nigerias, 1959 ist er im Norden des Landes geboren. Seit langem lebt er in London. Steven Scharf von den Münchner Kammerspielen ist seine deutsche Stimme. Moderation: Cornelia Zetzsche.

642 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

108 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Heldengedenken Kriegerdenkmale aus dem 1. Weltkrieg Von Andreas Höfig

1113 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2395 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land Wiederholung vom Samstag, 7.30 Uhr

533 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Samuel Beckett in München 1937 Fremde unter Fremden Reisende, Zuagroaste und Remigranten in Bayern 1) Dunkle Tage Samuel Beckett in München 1937 Von Ulrike Voswinckel Als Samuel Beckett im März 1937, mitten in der Nazizeit, nach München kam, war er schon fünf Monate lang im winterlichen Deutschland unterwegs gewesen, zuerst in Hamburg und Berlin, dann in Dresden, Leipzig und Weimar, bevor er alle größeren Städte Bayerns besuchte. Das Resümee, kurz vor seiner Abreise aus München im Tagebuch vermerkt, klingt niederschmetternd: Apathisch und melancholisch. Nichts hier und nichts vor mir als Alter und Hässlichkeit und nichts hinter mir als Gram und Reue. Beckett war 31 Jahre alt. Er hatte gerade seinen ersten Roman Murphy geschrieben und wartete mit wachsender Ungeduld auf die Nachricht, dass ein Verlag das Buch annehmen würde. 40 Ablehnungen waren schwer zu verkraften und nicht dazu angetan, Becketts zuweilen sehr düstere Stimmung zu verbessern. Verständlich, dass er auf seiner ganzen Deutschlandreise und ganz besonders in München das Schreiben und vielleicht auch das Denken ans Schreiben in den Hintergrund gedrängt hat - er lernte Deutsch und besuchte geradezu besessen alle Kunstmuseen, um die Malerei der Alten Meister zu studieren; gleichzeitig knüpfte er viele Kontakte zu Galerien zeitgenössischer Kunst und zu den Malern, deren Werke von den Nazis verboten wurden. Später wird man in Becketts Werk, das erst nach seiner Deutschlandreise die Form annimmt, für die er berühmt geworden ist, Spuren von Bildern aus Deutschland wiedererkennen. Und man wird Anklänge an die unverkennbar absurde Dialogform von Karl Valentin und Liesl Karlstadt wiederfinden, die Beckett im Café Benz auf der Leopoldstraße miterlebt hat. Seine Reise durch Deutschland und die dunklen Tage in München waren wie eine Inkubationszeit für die radikal neue Literatur, die er bald danach zu schreiben begann. Spuren einer Winterreise, gesammelt von Ulrike Voswinckel.

768 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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musikWelt

813 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Christoph Buggert: Der blaue Vogel Der blaue Vogel Von Christoph Buggert Ulrich - Matthias Fuchs Winnie - Cordula Trantow Lehrer - Ulrich Beiger Inspektor - Wolf Ackva Ferner: Claudia Bethge, Alois Maria Giani, Karl Michael Vogler und andere Regie: Hermann Wenninger BR 1961 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Was ist an dem Abend, als Ulrich und Winnie sich am Strand voneinander verabschiedet haben passiert? Warum ist Winnie an jenem Abend ins Meer hinaus geschwommen und nie wieder zurück gekehrt? Das Unerklärbare und das Unwissen über die Motive von Winnie treiben sowohl Ulrich in den Wahnsinn, als auch sein Umfeld in ein Rätsel, dass sie hilflos aufzulösen versuchen. Ulrich hatte die dänische Schülerin Winnie in einem Landheim an der Ostsee kennen gelernt. Die beiden fühlen sich schnell zueinander hingezogen, verlieben sich bei Gesprächen am Strand ineinander. Nach dem rätselhaften Abend verliert Ulrich, der von der Polizei zunächst verdächtigt wird, über den Tod seiner Freundin den Verstand: Er entwickelt paranoide Phantasien, wird von Ärzten bedrängt und schließlich in ein Sanatorium eingeliefert. Dort lernt er den Mörder Gottfried Rahn kennen, der sein Freund und Vertrauter wird, aber in der Klinik Selbstmord begeht. Ein Zeichen für Ulrich, dem Wahn zu entfliehen. Ein irreales Zwiegespräch zwischen Ulrich und Winnie wird zur Chance, das Erlebte noch einmal aufleben zu lassen und vielleicht trotz aller Unklarheit über die Wahrheit Heilung zu finden. Christoph Buggert, geb. 1937 in Swinemünde, deutscher Schriftsteller, Hörspieldramaturg. Hörspiele u.a. Weichgesichter (BR 1971), Bumerang (HR 1973), Vor dem Ersticken ein Schrei (WDR 1977, Hörspielpreis der Kriegsblinden), Nullmord (WDR/BR/SWF 1987), Blauer Adler, roter Hahn (WDR/BR/SWF 1989), Domino(MDR/WDR 2012).

1858 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: SKH Franz Herzog von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach Daniela Arnu im Gespräch mit SKH Franz Herzog von Bayern, Chef des Hauses Wittelsbach

4059 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

786 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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18.05 Uhr

 

 

Das aktuelle Feuilleton

21 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Luisenburg-Festspiele Wunsiedel Christoph Leibold im Gespräch mit dem Regisseur Wolfgang Maria Bauer und dem Schauspieler Michael Brandner

10 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

165 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Volksmusik - Selbst gemacht! Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben Volksmusik und Volksliedchöre Mit Beate Himmelstoß Franken Musik aus dem Studio Franken Mit Tobias Föhrenbach

594 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4384 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Die Bayern im Ersten Weltkrieg Tu jeder freudig seine Pflicht! Die Bayern im Ersten Weltkrieg Von Michael Zametzer Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Bayern im Krieg - seit 1871 hat es das nicht gegeben. Über vierzig Jahre Frieden der Prinzregentenzeit haben die Erinnerung verklärt. Die alten Reservisten am Stammtisch erzählen bierselig von Sedan und Metz. Freilich: Es gibt die prächtigen Manöver, zusammen mit den Preußen. Und auch in der bayerischen Gesellschaft hat das Militär sein Ansehen, aber ein Kriegervolk sind die Bayern wohl auch 1914 nicht. Trotzdem schreien viele Bayern Hurra!. Das Deutsche Reich macht mobil, und Bayern marschiert mit. Das Königlich-Bayerische Leibregiment zieht unter dem Beifall der Münchner aus der Residenz - stellvertretend für eine halbe Million Soldaten aus Altbayern, Franken, Schwaben. Tu jeder freudig seine Pflicht! ruft König Ludwig III. seinen Bayern zu. Fern der Städte, auf dem Land, da jubeln sie nicht. Es rufen andere Pflichten. Die Bauern sorgen sich weniger um Deutschlands Ehre als um die Ernte. Wer soll den Hof bestellen, wenn Söhne und Knechte ins Feld ziehen? Anders die Stimmung an den Schulen und Universitäten: Ganze Klassen melden sich geschlossen an die Front. Der Krieg soll nur ja nicht ohne sie losgehen. Die Ernüchterung kommt schnell. Nach wenigen Wochen erstarrt die Front in Frankreich, wo die meisten Bayern kämpfen, im Stellungskrieg. In Briefen, Tagebüchern und Feldpostbriefen erzählen sie noch heute, nach 100 Jahren, von ihren Hoffnungen, Zweifeln und Ängsten - eine verlorene Generation junger Bayern. Und die Künstler, die Schriftsteller, die Geistesgrößen? Viele setzten sich freiwillig die Pickelhaube auf. Franz Marc meldet sich euphorisch zur Artillerie. Lena Christ ist hin und her gerissen zwischen patriotischer Begeisterung und Angst. Für den Augsburger Gymnasiasten Berthold Brecht ist der Krieg unumgänglich. Und selbst der Simplicissimus - sonst messerscharfes Satireblatt - respektiert den Burgfrieden. Der Erste Weltkrieg ist aber vor allem eins: Der Anfang vom Ende der guten alten Zeit in Bayern.

993 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4384 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

Internationales Klezmer Festival Fürth 2014 Stimmungsbild vom Internationalen Klezmer Festival Fürth 2014 Mit Detlef Krenge Das Internationale Klezmer Festival Fürth gibt es inzwischen seit 26 Jahren - und hat sich seitdem gemausert zu einem der bedeutendsten Klezmer-Festivals weltweit. In Führt gibt sich das Who' s Who der Klezmer-Szene die Klinke in die Hand. Das Augenmerk der Veranstalter liegt aber nicht nur eng fokussiert auf den bekannten Namen. Immer wieder werden auch Neuentdeckungen vorgestellt, die Veranstalter wollen Klezmermusik in ihrem ganzen Variantenreichtum einschließlich aktueller Trends zeigen. In diesem Jahr wurde ein inoffizielles Jubiläum begangen - warum auf die 15 warten , wenn sich das 14. Festival im Jahr 2014 doch so wunderbar mit einer auf 14 Tage erweiterten Festival-Länge kombinieren lässt? Der Bayerische Rundfunk - Studio Franken schnitt sechs der Konzerte mit, von so unterschiedlichen Künstlern wie der grandiosen Sängerin Vira Lozinsky begleitet vom eher traditionellen Emil Aybinder Klezmer Ensemble, über den kammermusikalisch-intellektuellen New York-Stil Michael Winograds bis hin zum Hardrock von Yiddish Princess. Durch einen stimmungsvollen Querschnitt des diesjährigen Klezmer Festival Fürth führt sie Detef Krenge.

713 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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22.05 Uhr

 

 

Nachtmix

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22.30 Uhr

 

 

ARD Radiofestival 2014. Das Thema

Digitale Revolution: Wie die Computer in unser Leben kamen Digitale Revolution Wie die Computer in unser Leben kamen Von Oliver Buschek und Christian Schiffer Im Januar 1984 bekamen die amerikanischen Fernsehzuschauer während des Superbowl einen ganz besonderen Werbespot zu sehen: In einer totalitär regierten Welt - angelehnt an Orwells 1984 - begehrt eine junge Frau auf, indem sie einen Hammer auf das an die Wand projizierte Bild vom Großen Bruder wirft. Ein Off-Sprecher erklärt dazu: Am 24. Januar wird Apple Computer den Macintosh vorstellen. Und du wirst sehen, warum 1984 nicht wie ' 1984' sein wird. Dieser Spot kennzeichnet einen Wendepunkt: Der Computer - bis dahin nur aus Science-Fiction-Filmen oder als zahlenfressender Verwaltungsautomat bekannt - ist zum Massenprodukt geworden, für das zur besten Sendezeit geworben wird. Der PC verdrängt die Schreibmaschine von den Bürotischen, in den Kaufhäusern scharen sich Jugendliche um die ausgestellten Heimcomputer, und das Image der Maschinen beginnt sich zu wandeln: Der Computer wird vom bedrohlichen Arbeitsplatz-Killer und Datensammler zum Freund des Menschen, zum machtvollen Werkzeug für jedermann. Überhaupt ist 1984 ein ereignisreiches Jahr in der digitalen Welt: Der russische Programmierer Alexei Paschitnow erfindet den Spieleklassiker Tetris, in Deutschland wird die erste Internet-E-Mail empfangen, und der Chaos Computer Club gibt mit dem spektakulären BTX-Hack - einem Angriff aufRechner der Hamburger Sparkasse - einen Vorgeschmack darauf, mit welchen Sicherheitsproblemen die Welt in Zukunft zu kämpfen haben wird. Damals, vor 30 Jahren, nahm jene Entwicklung ihren Anfang, die bis heute so gut wie jeden Lebensbereich verändert hat. Egal ob Freizeit, Arbeitswelt, Kultur, Medien oder Wissenschaft. Die digitale Revolution hat uns alle erfasst und ihre Auswirkungen sind bis heute nicht vollständig abzusehen.

1 Hörer

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Nachtsession

Musik vom Festival in Rudolstadt Welttheater an der Saale Musik vom Festival in Rudolstadt Mit Ulrike Zöller Einmal im Jahr, am ersten Juliwochenende, toben der ehrwürdige Heinepark und der Hof der Heidecksburg in Rudolstadt. Über hundert Konzerte zwischen traditioneller Musik aus Aserbeidschan und mongolischem Jazz, zwischen Britfolk, Samba, Rembetiko und Zwiefachen waren auch heuer wieder vom 3.bis 6. Juli in der thüringischem Festivalstadt geboten. Das Schwerpunktland des Weltmusikfestivals war in diesem Jahr Tansania, weswegen die Brüder Teichmann im Vorfeld nach Sansibar flogen, um dort mit der tansanischen Band Kazimoto ein Projekt zu erarbeiten. Die Nachtsession mit neuen und alten Sounds of Weltmusik, Ausschnitten aus den Rudolstadt-Konzerten von June Tabor, Fink, Arto Lindsay und der japanischen Band Turtle Island, die in bester Punk-Attitüde koreanische, japanische und indische Musik, Ska, und Reggae verbindet.

1577 Hörer

02.00 Uhr

 

 

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Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Ouvertüre h-Moll nach französischer Art, BWV 831 (Evgeni Koroliov, Klavier); Sergej Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur (Julia Fischer, Violine; Russisches Nationalorchester: Yakov Kreizberg); Georg Friedrich Händel: Wassermusik, Suiten Nr. 1-3 (Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood)

1790 Hörer

04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ludwig van Beethoven: Fantasie c-Moll, op. 80 (Ronald Brautigam, Klavier; Eric Ericson Kammerchor; Sinfonieorchester Norrköping: Andrew Parrott); Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate G-Dur, KV 379 (Petra Müllejans, Violine; Kristian Bezuidenhout, Klavier); Zoltán Kodály: Tänze aus Galánta (Philadelphia Orchestra: Eugene Ormandy)

764 Hörer

04.58 Uhr

 

 

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