Jetzt läuft auf Bayern 2:

Das ARD-Nachtkonzert (III)

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

2148 Hörer

06.30 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften 6.30 Neuapostolische Kirche 6.45 Jehovas Zeugen in Deutschland

417 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Mit Ohrengeschichten und Sonntagshuhn 7.05 radioMikro Magazin Ohrengeschichten Ferdinand, der findige Erfinder Von Eva Schatz, mit Heinz Peter/ Als Grunzkopf Pelzbauch das Leben rettete Von Anne Thiel, mit Brigitte Hobmeier/ 7.30 Sonntagshuhn Die moosgrüne Jägerin Von Reiner Kunze, mit Paul Herwig/ Am Strand von Ostia Von Gianni Rodari, mit Christian Baumann/ Die unsinkbaren Drei: 'Käferkunde' Von Wilhelm Nünnerich

2508 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

40 Jahre Theologisches Studienjahr Jerusalem Bibel, Archäologie und das Gespräch der Religionen 40 Jahre Theologisches Studienjahr Jerusalem Von Paul Stänner Es geht darum, dass man Bibel und Archäologie in einen konstruktiven Dialog bringt sagt Thomas Fornet-Ponse, Studiendekan des Studienjahrs Jerusalem. Bibel, Archäologie und auch die innerchristliche Ökumene sind die Säulen des Studiengangs, der sich an katholische und evangelische Studentinnen und Studenten richtet. Im Prinzip steht er auch orthodox gläubigen Wissenschaftlern offen. Das Haus des Studienjahrs liegt auf dem Zionsberg in Jerusalem, gleichsam zu Gast bei dem Benediktiner-Kloster Dormitio Mariae, wo der Legende nach Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen wurde. In ihrer Nachbarschaft liegen das Davidsgrab, eine wichtige jüdische Kultstätte, und der Saal, in dem Jesus das letzte Abendmahl gefeiert haben soll. Ausgewählt und gefördert werden die Studenten vom Deutschen Akademischen Austauschdienst. In den vergangenen 40 Jahren haben mehr als 900 Studenten das Studienjahr besucht, ein Drittel von ihnen hat promoviert - eine akademische Erfolgsgeschichte, die ganz wesentlich in ihrem Standort Jerusalem begründet liegt.

478 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Buthan auf der Suche nach dem Glück Hoch und Heilig Bhutan auf der Suche nach dem Glück Von Geseko von Lüpke Das kleine Himalaja-Königreich mit rund 700.000 Einwohnern, das zwischen Nordindien und Tibet zwischen fast 7000 Meter hohen Bergen liegt, gehört zu den ärmsten und unterentwickeltsten Nationen der Erde. Es isoliert sich wie kaum ein anderes Land vom Rest der Welt und lässt westliche Lebensstile, moderne Technologie und neugierige Touristen nur häppchenweise ins Land. Trotzdem umgibt ein eigenartiger Mythos diesen Kleinstaat, als wäre es das mythische Shangri-La, ein paradiesischer, fiktiver Ort der Glückseligkeit. Ob zufällig oder mit Absicht kultiviert der kleine streng buddhistische Bhutan dieses Klischee und propagiert seit Jahren das Staatsziel des 'Brutto-National-Glücks'. Damit grenzt es sich ab vom westlichen Paradigma des ungebremsten Wirtschafts-Wachstums. Die Sendung vergleicht die Glückskonzepte des Westens und Ostens und stellt dem Traum vom hohen Lebensstandard das Ideal von hoher Lebensqualität trotz materieller Armut entgegen. Gleichzeitig schaut sie kritisch auf die Realität des Glücks in dem feudalen Land.

637 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Auslese Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Griechenland: Naxos / Spanien - Portugal: Europas neue Wildnis / Portugal: Dourotal / Frankreich - Laduz: Musée des Arts Populaires Moderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Wildes Europa - wo gibt es das noch? Oder vielmehr: wieder? In sechs Gegenden unseres Kontinents ist der Verein Rewilding Europe dabei, die Uhr zurückzudrehen und der ursprünglichen Tier- und Pflanzenwelt neuen Raum zu geben - wir schauen uns diese Bemühungen im spanisch-portugiesischen Grenzgebiet an. Auch im portugiesischen Douro-Tal sollen wieder wilde Tiere angesiedelt werden, sogar Wölfe - wir interessieren uns heute allerdings mehr für die Weinernte dort. Sogar Traubenscheren können eine Art Kunstwerk sein .. die Geburt der Kunst aus dem Handwerk zeigt uns ein Museum im französischen Burgund. Und schließlich geht es um die Kunst, Krisen zu überwinden: Dazu ein Urlaubsresümee von der griechischen Insel Naxos.

1091 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Diven und Ikonen Feuilletonistische Seitenblicke Diven und Ikonen Moderation: Gregor Hoppe Wiederholung um 17.05 Uhr

812 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Judith Hermann: Aller Liebe Anfang Ihre Erzählungen verkauften sich 250.000-mal Jetzt schrieb Judith Hermann ihren ersten Roman: Aller Liebe Anfang Autoren-Lesung Mit ihren ineinander verwobenen Erzählungen Sommerhaus wurde Judith Hermann Ende der neunziger Jahre zum Shooting-Star, zum literarischen Fräuleinwunder, zur Erfolgsautorin und Stimme der Großstadt- und Wohlstandskinder um die Dreißig, umflort von Tristesse und dem Gefühl: The doctor says I'll be allright, but I'm feeling blue. Ihr zweiter Erzählband Nichts als Gespenster, melancholische Geschichten ums Lieben und aneinander Vorbeilieben, schrieb dieses Lebensgefühl fort. Dann kam Alice, fünf Erzählungen von fünf Männern zwischen Krankheit und Tod. Nun, sechszehn Jahre nach Sommerhaus, mit Mitte vierzig und einer Viertelmillion verkaufter Bücher, legt Judith Hermann ihren ersten Roman vor: Aller Liebe Anfang, die Geschichte von Stella, die früher einmal im Sommerhaus gelebt haben könnte. Sie ist älter geworden, wohnt mit Mann und Tochter in einem Haus am Stadtrand, ist viel allein und seltsam berührt, als ein Nachbar ihre Nähe sucht. Stella schwankt zwischen Anziehung und Angst, Neugier, Bedrohung, Einsamkeit. Mit dem Zuhause scheint ihre Außenhaut verletzt, ihre Schutzhülle, ihre Stabilität. Mr. Pfister stellt alles in Frage, und Hilfe scheint nicht in Reichweite. Nicht von ihrem Mann und nicht von Clara, der fernen einzigen Freundin und schon gar nicht von den alten Menschen, um die sich Stella als Pflegerin kümmert. Im Studio erzählt Judith von ihrer Arbeit und liest aus Aller Liebe Anfang. Moderation: Cornelia Zetzsche.

644 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

114 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Bayern genießen Bayern genießen: Wurzeln

1135 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Jugend in Armenien Zwischen Flucht und Familie - Jugend in Armenien Von Pauline Tillmann Wiederholung vom Samstag, 7.30 Uhr

543 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Fjodor Iwanowitsch und die schöne Amalie Fjodor Iwanowitsch und die schöne Amalie Eine große Liebe zwischen München, Donaustauf, Moskau und Tegernsee Von Bernd Kellermann In der Schönheitsgalerie von König Ludwig I. im Schloss Nymphenburg sticht ein Bild besonders hervor: Es zeigt eine Frau mit ebenmäßigem Gesicht, schulterfreiem Kleid und rötlich gepuderten Wangen, die den Kopf nicht - wie all die anderen Schönheiten - artig neigt, sondern selbstbewusst ganz gerade am Betrachter vorbeischaut. Selbstbewusst konnte eine Frau mit ihrer Geschichte auch sein. Sie wurde 1808 in Regensburg als Amalie Stargard geboren und war das uneheliche Kind von Herzogin Therese von Mecklenburg, einer Prinzessin von Thurn und Taxis, und dem Gesandten am Immerwährenden Reichstag Maximilian-Emanuel Graf von und zu Lerchenfeld. Aufgewachsen ist sie in München und im Schloss der Lerchenfelds in Köfering bei Regensburg. Sie - und die ganze Familie - war stolz auf ihre Herkunft, deshalb durfte sie sich auch Amalie von Lerchenfeld nennen. Ein Nachfahre ihres Vaters, der heutige Bundestagsabgeordnete Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, belegt das in der Sendung mit Auszügen aus Briefen und Tagebüchern sowie mit Anekdoten aus der Familiengeschichte. Mit 16 Jahren lernt Amalie den drei Jahre älteren Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew kennen, einen Dichter, der als Diplomat an der Botschaft des Zaren in München Dienst tut. Ort ihrer Rendezvous ist die romantische Ruine der Burg Donaustauf bei Regensburg. Tjuttschew widmet seiner Angebeteten Liebesgedichte, die in Russland jedes Schulkind heute noch kennt. Doch die beiden können nicht zueinander kommen: Ein Kollege Tjuttschews, Baron Paul von Krüdener, ist ebenfalls in die Schöne verliebt. Fast kommt es zwischen den beiden Rivalen zum Duell. Am Ende heiratet Amalie nicht den jungen Dichter, sondern den älteren Baron. Drei Jahre nach der Hochzeit lässt König Ludwig I. die Umschwärmte für seine Schönheitsgalerie malen. Ihre Geschichte ist damit jedoch noch nicht zu Ende. Als Amalie Comtesse Adlerberg verbringt sie ihren Lebensabend am Tegernsee, wo im Zuge der Recherchen für diese Sendung ihr Grab wiedergefunden wurde.

776 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

824 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Andreas Ammer: Gott Gott Von Andreas Ammer Mit Katharina Franck, Andreas Ammer und Carl-Ludwig Reichert Komposition: Console/NU/Karl Ivar Refseth Realisation: Andreas Ammer BR 2013 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Philosophische Forschungen haben Ende des vorvergangenen Jahrhunderts ergeben, dass Gott gestorben sein könnte. Wer aber tot ist und wer ehemals berühmt und mächtig war, dem gebührt als Letztes noch ein Eintrag im Lexikon. Und so geschah es zu der Zeit auch mit Gott, dem vormals Allmächtigen. Das mächtigste, das größte jemals erschienene Lexikon des Abendlandes aber ist die Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste von Johann Samuel Ersch und Johann Gottfried Gruber: ein 'Riesen- und Ehrenwerk teutscher Gründlichkeit und teutschen Fleißes': Ihr Vorsatz war selbst fast göttlichen Ausmaßes: 'Unsere Enzyklopädie soll alle Fächer des menschlichen Wissens und Könnens vollständig umfassen.' Über sieben Jahrzehnte lang schrieben derart über 400 Wissenschaftler an dem 'Riesen- und Ehrenwerk', bevor die Unternehmung 1889 nach 168 Teilbänden mit dem Schlagwort 'Phyxius' endgültig für immer unvollendet eingestellt wurde. (Andreas Ammer) In einer der vielen Bibliotheken, die dieses zumeist staubverfangene Mammutwerk stolz und ungelesen im Lesesaal führen, ist Andreas Ammer Anfang des 21. Jahrhunderts dergestalt Gott in Gestalt eines 84-seitigen Lexikoneintrages am Ende des 75. Teilbandes der Enzyklopädie (GOSA-GRAAF) erschienen. Der Text des Lexikoneintrages Gott aus dem Ersch/Gruber bildet die Grundlage für das Hörspiel GOTT, das jenes versunkene Wissen um das verstorbene Wesen in einen unendlichen Trauermarsch formiert, zu dem Console, NU und der Vibraphonist Karl Ivar Refseth die Musik geliefert haben.

1945 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

4185 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Diven und Ikonen Feuilletonistische Seitenblicke Diven und Ikonen Moderation: Gregor Hoppe Wiederholung von 10.05 Uhr

812 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2514 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

987 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Konzertante Blasmusik Ein Musikkorps sagt Servus! Gedanken zur Auflösung des Luftwaffenmusikkorps Neubiberg und deren Folgen Von Stephan Ametsbichler Seit dem 31. März 2014 hat das Luftwaffenmusikkorps I Neubiberg aufgehört zu existieren. Es ist im Zuge der Rationalisierungsmaßnahmen der Bundewehr abgewickelt worden. 56 Jahre lang hatte es nicht nur seinen musikprotokollarischen Dienst versehen, sondern auch die Musiklandschaft Bayerns geprägt und für die hiesige Musikszene wichtige Impulse gesetzt. Während seine Mitglieder weich gefallen und ihren Wünschen entsprechend unter anderem nach Garmisch-Partenkirchen und Veitshöchheim versetzt wurden, bleibt seine Auflösung für viele Konzertbesucher nur schwer nachvollziehbar. In dieser zwiespältigen Stimmungslage versucht Stephan Ametsbichler beide Seiten der Medaille zu beleuchten und mit Ausschnitten aus dem Abschiedskonzert Schlussakkord vom 20. März aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz zu bebildern.

600 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Künstlerinnen um 1900 bekennen Farbe Scher di um nix! Künstlerinnen um 1900 bekennen Farbe Von Katinka Strassberger Anlässlich der Ausstellung im Münchner Stadtmuseum vom 12. September 2014-15. Februar 2015 Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Die ersten Kunst-Akademien, die um 1800 gegründet wurden, standen - anders als vielfach behauptet - prinzipiell auch weiblichen Studenten offen. Bis 1852 nutzten knapp 50 Frauen allein an der Münchner Akademie der Bildenden Künste die Möglichkeit, sich professionell ausbilden zu lassen. Danach war es aus bisher nur wenig erforschten Gründen vorbei mit der Freizügigkeit: 70 Jahre lang wurde den Frauen der Zugang zur Akademie verweigert. Als Malweiber verspottet, denen man ernstzunehmende Fähigkeiten per se nicht zutrauen wollte, mussten sie bis 1920 andere Wege finden, um im männlich dominierten Kunstbetrieb Fuß zu fassen. Beflügelt durch die aufkeimende Frauenrechtsbewegung setzten sich viele Künstlerinnen gemeinsam gegen Benachteiligungen zur Wehr, besonders engagiert geschah das in München. 1882 wurde der Künstlerinnen-Verein gegründet und 1884, als Alternative zu den vielen meist überteuerten und schlecht ausgestatteten privaten Mal-Schulen, die Damen-Akademie. Diese Institution hat nicht nur als Ausbildungsstätte, sondern auch als Selbsthilfe-Netzwerk für professionelle Künstlerinnen Wegweisendes geleistet. Schon bald genoss sie einen exzellenten Ruf und zog zahlreiche begabte junge Frauen an, darunter auch spätere Berühmtheiten wie Käthe Kollwitz und Gabriele Münter. Zwei Ausstellungen in Passau und München widmen sich jetzt erstmals ausführlich den Werken herausragender Künstlerinnen aus dieser Zeit, von denen viele zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind.

1021 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Große Radio-Stimmen: Dieter Mayer-Simeth Offenes Archiv: Das Feature als Dokument seiner Zeit (6/6) Große Radio-Stimmen: Dieter Mayer-Simeth Frankreichs Hauptstadt im Schwäbischen oder: Vichy in Sigmaringen Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Im Bayern2-Sommerradio öffnet der Bayerische Rundfunk sein Schallarchiv für herausragende Produktionen im 20. Jahrhundert. Diesen Sommer widmet sich die Reihe Offenes Archiv - Das Feature als Dokument seiner Zeit in sechs Ausgaben großen Radiostimmen. Dieter Mayer-Simeth ist eine der stimmgewaltigen Autorenpersönlichkeiten des Bayerischen Rundfunks, die Geschichten glaubhaft erzählen können. Zum Beispiel die vom Ende des französischen Faschismus in Deutschland. Im September 1944, war für Frankreich der Krieg fast vorüber, Paris bereits befreit. Noch nicht vorbei war allerdings das Kollaborationsregime des Marschalls Phillippe Pétain und seiner Gesinnungsgenossen unterschiedlichster faschistischer Couleur. Vor genau 70 Jahren wurden sie von den Deutschen in die schwäbische Kleinstadt Sigmaringen gerettet. Im dortigen Hohenzollern-Schloss begann ein blutiges Operetten-Regime. Für die Kollaborateure Hitlers endete es mit Todesurteilen und Gefängnisstrafen, mit langjährigem Exil und der Verachtung durch ihre Landsleute. Diese weitgehend unbekannt gebliebene Facette der deutsch-französischen Geschichte erzählt Dieter Mayer-Simeth in seinem Feature aus dem Jahr 1995. Es verwendet Aussagen von Zeitzeugen, die er noch in Sigmaringen wie in Paris traf. Obwohl seit Anfang der 70er Jahren seine Features in einem weiten Themenspektrum entstehen - von politischen Analysen bis zur Kultur des Tabaks oder der flüchtigen Schönheit des Parfums, galt der französischen Hauptstadt und ihrer Lebensart seine besondere Leidenschaft. Mit der Erfindung des Paris-Magazins für den Bayerischen Rundfunk hat Dieter Mayer-Simeth französischen Alltag, Kultur und Politik in 50 Ausgaben näher gebracht. Hier wie in seinen Features arbeitet er mit sensibel ausgesuchter und eingesetzter Atmosphäre, also den Geräuschen, genauso wie mit seiner Stimme. Sie schafft nicht nur die Nähe zu den Menschen, die er trifft, sondern auch zu denen, die ihm im Radio zuhören. Seine Stimme verweist auch immer auf die besondere Kompetenz des Autors vor Ort zu sein. Erneut kommen auch Sprecherinnen und Sprecher zu Wort, die in den vorhergehenden Sendungen der Reihe als große Stimmen des Bayerischen Rundfunks gewürdigt wurden: Anja Buczkowski und Alois Maria Giani. [1997]

1040 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Ein Album, eine Dekade: Caribou Ein Album, eine Dekade: Die 10er: CARIBOU Swim Mit Ralf Summer Caribou hat vieleSpuren im Indie-Pop hinterlassen. Seine HitsOdessa undSunaus demSwim-Album wurden Klassiker der Indie-Kultur. Und mit ihrer Mixtur aus Indie-Pop-Gesang und tanzbaren Electronica-Rhythmenlegten sie dieRichtung der anspruchsvollen Alternative-Pop-Kultur fest, wie wir sie heute, noch immer alsState Of The Art empfinden. Im Zündfunk Interview mit Dan Snaith, dem gebürtigen Kanadier hinter Caribou, erzählte uns derMathematiker und Sun Ra-Space-Jazz-Fan, dass der TitelSwim von dem Zustand rührt, dass er tatsächlich erst zu den Albumaufnahmen das Schwimmen lernte:Es gibt zwei Gründe - der erste ist sprichwörtlich. Im vergangenen Jahr habe ich Schwimmen gelernt. Ich konnte nicht schwimmen.Im Herbst kommt nun das neue Album von Caribou raus - er stellt es am 19. Oktober in der Münchner Muffathalle vor.

2606 Hörer

22.30 Uhr

 

 

ARD Radiofestival 2014. Das Thema

Das Deutschlandgerät. Hörspiel von Ingo Schulze Das Deutschlandgerät Hörspiel von Ingo Schulze MDR 2014 In der DDR wusste jeder, wer Claasen war, auch wenn er das eine Buch, das von ihm hatte erscheinen können, nicht kannte. Aber der Mann war ein aufrührerischer Geist und hatte dafür im Gefängnis gesessen! Nach seiner Abschiebung in den Westen kommen Interviews, Preise und Stipendien. Seit dem Mauerfall aber und erst recht seit den NATO-Luftangriffen auf Serbien erregt sein Nonkonformismus Befremden. Würde sich der notorische Außenseiter in dem Film, in dem er Reinhard Muchas Düsseldorfer Re-Installation Das Deutschlandgerät vorstellen wollte, erklären können? Doch bevor es zu den Aufnahmen kommt, stirbt der herzkranke Claasen. Damit die Autorin ihren Film nicht aufgeben zu muss, soll ein jüngerer Kollege dessen Part übernehmen. Doch der zuckt zurück. Zu viel Unausgesprochenes verbindet ihn mit dem jahrzehntelangen widerspenstigen Vorbild. Oder hat er einfach Angst vor dessen politischer wie künstlerischer Haltung? Nur - der Tote selbst gibt keine Ruhe und ergreift zunehmend von ihm Besitz.

12 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Die CD-Jahre der Spex Die CD-Jahre der Spex Musik von Meinrad Jungblut, Stephen Malkmus und Charlotte Hatherley Mit Barbara Streidl Die Musikzeitschrift Spex erlebte 2000 einen Paradigmenwechsel: Neuer Verlag und auch eine völlig neue Redaktion. Unter dem Chefredakteur Uwe Viehmann wurde auch eine Gratis-CD eingeführt, die dem Magazin beigelegt wurde. In der Nachtsession gibt es Stücke aus dieser Ära der Spex, die mit dem Zug des Heftes nach Berlin und der Kündigung von Uwe Viehmann 2007 endete. Gespielt werden Titel von Meinrad Jungblut, Readymade im Console-Mix, Goldfrapp im Calexico-Mix, und andere.

1612 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ludwig van Beethoven: Streichquartett Es-Dur, op. 127 (Quatuor Hermès); Antonín Dvorák: Violinkonzert a-Moll, op. 53 (Anne-Sophie Mutter, Violine; Berliner Philharmoniker: Manfred Honeck); Johann Friedrich Fasch: Ouvertüre F-Dur (Les Amis de Philippe: Ludger Rémy); Claude Debussy: Six Etudes, Deuxième Livre (Jean-Efflam Bavouzet, Klavier)

1879 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4578 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Edward Elgar: The wand of youth, Suite Nr. 1 (Orchestra of the Welsh National Opera: Charles Mackerras); Hugo Wolf: Italienisches Liederbuch, Lieder Nr. 1-9 (Mojca Erdman, Sopran; Christian Gerhaher, Bariton; Gerold Huber, Klavier); Michael Haydn: Sinfonie G-Dur (Orchestre de Chambre de Lausanne: Christian Zacharias)

799 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

388 Hörer