Jetzt läuft auf Bayern 2:

kulturWelt

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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05.03 Uhr

 

 

Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

2223 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

419 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Mit Ohrengeschichten und Sonntagshuhn 7.05 Ohrengeschichten Wasmut Seetang, der allerletzte Leuchtturmwärter Von Georg K. Berres mit Jochen Striebeck 7.30 Sonntagshuhn Schnurrelines Zitterschwanz Von Sylvia Keyserling mit Wolfgang Hinze / Jumpi, die australische Wüstenspringmaus Von Kika mit Jürgen Arndt / Die Sternenstaubsauger: Galaktischer Tanzkurs Von Cornelia Neudert mit Paul Herwig, Tommi Piper, Christiane Roßbach und Udo Wachtveitl / Die unsinkbaren Drei: Heimwerker Von Wilhelm Nünnerich

2583 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Wandern für eine menschliche Flüchtlingspolitik Alpine Peace Crossing über den Krimmler Tauern Wandern für eine menschliche Flüchtlingspolitik Von Brigitte Jünger Aufnahme, Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge aus aller Welt stellt für Deutschland eine ebenso große Herausforderung dar wie für viele andere europäische Länder. Allein in Bayern kommen täglich mehr als 100 Asylbewerber an. Die Frage, wo all diese Flüchtlinge untergebracht werden sollen, ist hoch akut. Dabei ist das für die Flüchtlinge nur der Anfang. Vor ihnen liegen meist Jahre dauernde Aufnahmeverfahren mit eingeschränkten Bewegungs- und Erwerbsmöglichkeiten. Was fehlt ist - nicht nur in Bayern - ein echtes Konzept beziehungsweise eine Reform der Flüchtlingspolitik insgesamt. In Österreich, wo die Lage der Flüchtlinge nicht viel anders aussieht, hat der ehemalige Jurist und Banker Ernst Löschner 2007 das Sozial- und Friedensprojekt Alpine Peace Crossing gegründet, das auf die Problematik von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Europa aufmerksam machen will und finanzielle Nothilfe leistet. Jedes Jahr im Juni veranstaltet der Verein eine Friedenswanderung an historischem Ort: über den Krimmler Tauernpass. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf diesem Weg Tausende Holocaustüberlebende aus den DP-Lagern in Salzburg nach Italien geführt. So wie heute Flüchtlinge von Schleppern übers Meer nach Europa gebracht wurden, ergoss sich der Flüchtlingsstrom damals in umgekehrter Richtung und war ebenso geheim. Die jüdische Untergrundorganisation Bricha sorgte mit Bestechung, perfekter Organisation und den richtigen Helfershelfern dafür, die Flüchtlinge ans Ziel zu bringen. Der heute 100 jährige Marko Feingold arbeitete damals für die Bricha und ist bei jeder Friedenswanderung dabei. Mit ihm hat die Autorin Brigitte Jünger ebenso gesprochen wie mit den Asylbewerbern aus Syrien, Afrika und Tschetschenien, die bei der diesjährigen Friedenswanderung in Österreich über ihr Flüchtlingsschicksal berichten.

484 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Lutheraner in Namibia Drei Jahre vor der 500 Jahrfeier der Reformation Von Wolf Gaudlitz Es ist das älteste Stück Erde auf unserem Planeten. Dort, in Namibia, nur Jahre zu zählen erscheint manchmal absurd. Geologisch spricht man von 1 bis 1,5 Milliarden Jahren, die das Urgestein nachweist. Der Begriff der Ewigkeit drängt sich ins Bewusstsein. Die Republik selbst wird im nächsten Jahr ein Vierteljahrhundert alt und zeitgleich erinnert man daran, dass die Deutschen genau hundert Jahre zuvor ihr Kolonialreich Deutsch Süd West wegen des grauenvollen Genozids an den Hereros aufgeben mussten. Die einen feiern, die anderen gedenken im kommenden Jahr 2015. Zwei Jahre später, 2017, wollen dann aber alle feiern, christlich vereint und völkerverbindend: Der Weltbund der Lutheraner kommt zu seiner nächsten und alle sieben Jahre stattfindenden Vollversammlung in Namibia zusammen und begeht ebendort das große Fest der Reformation Martin Luthers, die sich 2017 zum 500. Male jährt. Schon vor den Kaiser-Deutschen waren lutherische Missionare durch den Süden Afrikas gezogen und prägten im späteren Namibia die christlich reformatorische Geisteshaltung wie in keinem anderen Land auf dem schwarzen Kontinent. Die Lutheraner decken einen Bevölkerungsteil von über 80% ab und sind in drei Kirchenbezirke aufgeteilt. Eine von ihnen wird von dem deutschsprachigen, aus Hessen stammenden Bischof Erich Hertel geleitet. Er hatte vor wenigen Monaten die Idee zur Ausrichtung dieses großen Festes. Der Weltbund der Lutheraner stimmte zu und nun bereitet sich nicht nur eine Konfession, nicht nur eine Kirche, sondern scheinbar ein ganzes Land auf dieses freudige Großereignis vor, als gelte es eine Art Weltmeisterschaft, aber ganz ohne Wettkampf, auszurichten. Wolf Gaudlitz bereiste das Land, sammelte Eindrücke und sprach mit Bischof Erich Hertel - drei Jahre vor dem Fest, das gewaltiger Anstrengung und Vorbereitung bedarf.

659 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Wildnis Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen 100 Jahre Alpenwelt. Unterwegs im Schweizerischen Nationalpark / Hinter den Bergen. Auf den Spuren von Bären und Wölfen in den Südkarpaten / Zahn um Zahn. Tigerleben in Sibirien / Auf Du und Du mit dem Großen Katzenbär. Als freiwillige Panda-Pflegerin in Sichuan Moderation: Niels Beintker Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Mit dieser Idee haben die Mitglieder der Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft Geschichte geschrieben: 1914 - also vor 100 Jahren - gründeten sie im Kanton Graubünden einen Nationalpark, den ersten überhaupt in Mitteleuropa. Sie wollten die im Zuge des wachsenden Tourismus, aber auch durch die Industrialisierung stärker gefährdete Natur der Alpen bewahren und für die kommenden Generationen erhalten. Heute erstreckt sich der Schweizerische Nationalpark - der Parc Naziunal Svizzer - auf einer Fläche von 170 Quadratkilometern und auf einer Höhe zwischen 1.400 und 3.200 Metern. Ein Wegenetz von über 80 Kilometern führt durch die geschützte und noch immer ursprüngliche Natur. Zum Ausklang des Jubiläumsjahres sind die radioReisen im Schweizerischen Nationalpark unterwegs, in einer herbstlichen Natur. Daneben gibt es weitere Erkundungen in der Wildnis, auf den Spuren von Bären und Tigern. Und einen Besuch in einer Zuchtstation für Pandabären in China.

1117 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

857 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Herbst 89. Geschichten von Alexander Kluge Ingeborg Bachmanns Grenzübertritt und andere Episoden zum 25. Jahrestag des Mauerfalls Texte für Bayern 2 von Alexander Kluge. Auftakt einer Reihe exklusiver Mauer-Geschichten von Jens Sparschuh, Antje Ravic Strubel, Yoko Tawada, und Jaroslav Rudiš, 25 Jahre nach dem Mauerfall und der Deutschen Einheit. Es lesen: Alexander Kluge und Hanna Schygulla Ein Ingenieur mit Zick-Zack-Kreuz bilanziert die Reparatur-Energie der DDR. Eine betrogene Ehefrau erobert ihren Mann zurück, der im Westen schon ein neues Leben begonnen hatte. Die Realität überholt das Theater. Und Ingeborg Bachmann schafft es, ohne Pass über die innerdeutsche Grenze zu kommen - als Dichterin! Diese und andere Geschichten schrieb Alexander Kluge exklusiv für die radioTexte - Das offene Buch auf Bayern 2. Sie charakterisieren die Stimmung im Dezember 89, als alles noch möglich schien: Die Grenzen waren gestürmt, die Mauer war gefallen, in rasender Geschwindigkeit wurden nun die Weichen gestellt für ein neues Deutschland. Für wenige Wochen schien ein dritter Weg möglich, ein eigenständiger Staat namens DDR, direkt Brüssel unterstellt und gestützt von Europas Staatschefs, von Francois Mitterand, Margret Thatcher, Michail Gorbatschow und Giulio Andreotti. Dann kam alles anders. Aus Wir sind das Volk wurde Wir sind ein Volk und 1990 die Deutsche Einheit. - Exklusiv für radioTexte, die Lesung auf Bayern 2, macht der Filmemacher, Schriftsteller, Büchner-Preisträger Alexander Kluge den historischen Konjunktiv im Dezember 89 noch einmal lebendig, mit seinen Miniaturen und einer Polyphonie der Stimmen im letzten Herbst und Winter der DDR. Erste Geschichten sind am 3.Oktober, am Tag der Deutschen Einheit, zu hören. Nun liest Alexander Kluge - zusammen mit Hanna Schygulla - weitere neue Episoden jener historischen Wochen und macht den Auftakt zu einer Reihe exklusiver Mauer-Geschichten renommierter Schriftsteller/Innen. Die Japanerin Yoko Tawada kam mit 19 Jahren, 1979, zum ersten Mal nach Deutschland und stellte fest: Wer ein Visum beantragt, dem wird großes kriminelles Potential zugeschrieben. Ihre Mauer-Assoziationen reichen bis zum Ozean. Und für den Ostberliner Erzähler Jens Sparschuh ist der Inbegriff von Mauern - das Labyrinth. Zusammen mit dem tschechischen Schriftsteller, Drehbuch- und Comic-Autor Jaroslav Rudišund mit Antje Ravic Strubel, die in der DDR geboren, in Gesamtdeutschland erwachsen wurde, schrieben diese Schriftsteller/Innen exklusive Texte für Bayern 2. Es sind Autoren-Lesungen, Gespräche und Mauer-Geschichten im weitesten Sinn, Mauer als Chiffre, als Symbol, als weltweites Phänomen in fünf halben Stunden. Moderation: Cornelia Zetzsche.

658 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

133 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2647 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben Wolken fliehn wie weiße Reiher Herbstbilder aus dem Bayerischen Wald Von Harald Grill Franken Catwalk - Frankens Mode- und Modelszene Von Peter Braun Altbayern/Schwaben Wolken fliehn wie weiße Reiher Herbstbilder aus dem Bayerischen Wald Von Harald Grill Straubing, die Donauebene, Kloster Windberg, im Hintergrund der Bayerische Wald. Schon vor Wochen haben die Amseln ihren Gesang eingestellt. Ein paar Silberreiher, die im Spätsommer in den Schilfgürteln entlang der Altwässer an der Donau Rast eingelegt haben, machen sich auf den Weg zurück nach Südosteuropa. Auch die Sommerurlauber sind längst zurückgekehrt an ihre Arbeitsplätze, die Hausfrauen füllen ihre Kühltruhen mit Gartengemüse und der Bootsverleiher am Höllenstein-Stausee mottet seine Tretboote ein. In den Nächten ackern Nebenerwerbsbauern nach der Arbeit in der Stadt noch schnell ihre Felder. Die Kühe müssen die saftigen Weiden mit dem Stall tauschen und von nun an Heu und Silage fressen. Fallobst fault vor sich hin, dabei wäre Erntedank angesagt. Am Morgen rauben Nebelschwaden die Sicht hinaus in die Ebene. Die Welt zeigt, wie viel Geborgenheit die Enge für jeden bereit hält. Die Schiberge juckt es unterdessen schon in den Gipfeln. Der Pröller erwartet den ersten Schnee. Die Tourismusfachleute versuchen Wanderer mit dem Schlagwort Indian Summer anzulocken. Seit wann fehlt ihnen denn das Selbstbewusstsein auf das Gold des heimatlichen Herbstes zu setzen? Dem Hohen Bogen kann das wurscht sein. Geduldig trägt er auf seinem Buckel den Sender des Bayerischen Rundfunks und hüllt sich in Raureif. Nach dem Herbstgold, das erste Wintersilber. Und weiter droben im Böhmerwald ist die Hirschbrunst in vollem Gange. Harald Grills Feature präsentiert einen akustischen Bilderbogen über die schönste Jahreszeit im großen Waldgebirge im Herzen Europas von Straubing und Deggendorf bis hinüber ins Böhmische nach Klattau und Pilsen. Catwalk - Frankens Mode- und Modelszene In Bahnhofsbuchhandlungen in Kiosken oder in Zeitschriftenregalen der Buchläden stehen sie eingerahmt von der Vogue oder dem Gentlemans Quarterly: Dutzende und Aberdutzende von Mode- und Lifestylemagazinen mit Fotostrecken, Reportagen und Rubriken. Sie verbreiten den angesagtesten Look, rufen den Dernier Crie aus, und kommentieren die neuesten Modetrends der Prêt-à-porter-Laufstege auf den Fashionweeks von Paris, Mailand, New York oder Berlin. In den eintönigen Bahnhofshallen von Hof, Erlangen oder Schweinfurt jedoch scheint die auf Hochglanz polierte Highfashion-Glitzerwelt weit weg. Sehr weit! Doch ist das so? Die größte Stickerei Europas steht in Franken, und ihre Handstickereien sind gefragt bei den Haute-Couture-Schauen in Paris. Fränkische Fotostudios haben sich auf Modefotografie spezialisiert, und von fränkischen Castings haben fränkische Models ihren Weg auf die nationalen und internationalen Catwalks gefunden. Die Zeiten, in denen in Franken der letzte modische Schrei die alte Wehrmachtsmütze eines Traktorfahrers war, sind vorbei. Nürnberg ist noch kein Modezentrum wie München, Hamburg oder Düsseldorf, doch auch Franken hat begonnen, sich seinen Platz in der Modewelt zu erobern. Eine junge Garde fränkischer Modedesigner hat ihre Karriere gestartet. Seit einigen Jahren hat Nürnberg seine Fashiondays, und überall in Franken sind Schneidereien entstanden, in denen junge Schneiderinnen und Schneider wieder auf Qualitätskleidung nach eigenen Entwürfen setzen. Modelschule, Modeshooting oder Modenschau: Franken ist längst nicht mehr der provinzielle Modehinterwald von einst. Mode aus Franken - frisch auf den Steg; Catwalk - Frankens Mode- und Modelszene, ein Feature von Peter Braun.

1152 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2647 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land Wiederholung vom Samstag, 7.30 Uhr

558 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Richard Scheringer, Bauer vom Dürrnhof Ein Roter unter Schwarzen Richard Scheringer, Bauer vom Dürrnhof Von Peter Michael Schenkel Vielleicht, weil das Wort Kommunist spätestens ab dem Beginn des Kalten Krieges ausreichte, einen damit Bezeichneten nicht weiter ernst zu nehmen, wird bis heute wenig gewürdigt, wie vielfältig und charakteristisch das Leben Richard Scheringers mit deutscher Zeitgeschichte verwoben ist. Der Offizierssohn verliert den Vater früh im Felde und entfaltet sein politisches Bewusstsein inmitten von Versailler Vertrag, Dolchstoßlegende, Reparationszahlungen, Kapp-Putsch und Hitlers Marsch zur Feldherrnhalle, irrt zwischen links und rechts umher, wie diese ganze Epoche, in der die Nazis allen Ernstes die Wörter sozialistisch und Arbeiter im Parteinamen führen. Nach dem berühmten Reichswehrprozess 1930, in dem er und zwei Freunde wegen Anstachelung zum Umsturz verurteilt werden und Hitler als Zeuge auftritt, wird Scheringer, enttäuscht vom Unsozialistischen der Nazis, zum Kommunisten, einer der Freunde geht zur SA. Der SA-Freund schützt den Kommunisten bis zum Kriegsende. Der Kommunist erlebt, wie der SA-Freund 1947 als Kriegsverbrecher gehängt wird: deutsche Geschichte. Seit 1930 beim bayerischen Kösching ansässig, führt Scheringer lebenslang ein intensives Bauernleben, verschenkt Land an Heimatvertriebene und setzt mit seiner Frau elf Kinder in die Welt, die ihre Wohnsitze zu etwa gleichen Teilen über BRD und DDR verteilen. Selten hat eine Familie in dieser Art deutsche Einheit gelebt, und er selbst wurde in den Fünfzigerjahren doch tatsächlich wegen des Vergehens vor Gericht gebracht, für die deutsche Einheit gestritten zu haben. Er war der berühmteste Kommunist Bayerns, berühmt weit über seine Parteianhänger hinaus. Selbst ein katholischer Pfarrer schrieb an Bundespräsident Heuss, man möge ihn vor Haft bewahren. Mei, hieß es gern, er is halt bei der falschen Partei, aber großartig ist er. Wegen seines Herzleidens riet ihm sein Arzt 1986 dringend davon ab, zum DKP-Parteitag zu reisen. Er tat's trotzdem, hielt eine flammende Rede und starb kurz danach.

786 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle

841 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Bulgakow: Meister und Margarita(5/12) Meister und Margarita (5/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Erzähler 2 - Manfred Zapatka Ermittler - Dietmar Bär Bengalski - Stefan Wilkening Ferner: Wolfram Koch, Caroline Ebner, Steffen Scheumann, Hans Kremer, Lars Rudolph, Götz Schulte, Johannes Silberschneider, Jeanette Spassova, Christiane Roßbach Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Zur Ursendung im Hörspiel Pool Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein russischer Faust. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den Kahlen Berg gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

2054 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2647 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Bill Ramsey, Sänger Daniela Arnu im Gespräch mit Bill Ramsey, Sänger Bill Ramsey liebt die Bühne und den Jazz. Noch mit über 80 Jahren swingt er mit großer Freude vor seinem Publikum. Seine altbekannten Schlager wie Die Zuckerpuppe aus der Bauchtanzgruppe oder Pigalle stehen aber nicht mehr auf dem Programm.

4365 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2647 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

857 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2647 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

1004 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Volksmusik - Selbst gemacht! Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben Volksmusik und Volksliedchöre Mit Beate Himmelstoß Franken Musik aus dem Studio Franken Mit Detlef Krenge

611 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Kurfürst Karl Theodor und Graf Rumford Der Kurfürst und sein Weltverbesserer Karl Theodor und Sir Benjamin Thompson alias Graf Rumford Von Justina Schreiber Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Vorsintflutliches Bauernland Bayern! Ein Drittel der Stadtbewohner mussten sich ihr täglich Brot erbetteln. Verglichen mit Paris, London oder auch Mannheim erschien München als dunkelste Provinz. Von aufklärerischem Geist und gepflegter Kultur fand sich hier kaum eine Spur. Zwei reformwütige Zuagroaste jedoch brachten das Land auf Vordermann: der gebürtige Amerikaner Benjamin Thompson (1792 für seine Verdienste als Graf von Rumford in den Adelsstand erhoben) und sein Gönner, der Pfalzgraf Karl Theodor, der seit 1777 auch als bayerischer Kurfürst zeichnete. Zehn Jahre lang, von 1789 bis 1799 bildeten die beiden Männer ein durchsetzungsfähiges Dreamteam, vergleichbar mit Goethe und Herzog Karl-August von Sachsen-Weimar oder dem Preußenkönig Friedrich II. und Voltaire. Suppenküchen für die Armen, Militärgärten und Thermo-Unterwäsche für die Soldaten, eine Staatsgemäldesammlung, die Entfestigung der Stadt - und was der Verbesserungen mehr waren. Die Einheimischen zeigten sich dennoch erleichtert, als der Spuk vorbei war. Zur Eröffnung der Ausstellung Rumford. Rezepte für ein besseres Bayern im Münchner Stadtmuseum geht es im Bayerischen Feuilleton um zwei innovative Männer, deren Spuren in Bayern heute noch zu finden sind.

1052 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

21.05 Uhr

 

 

das ARD radiofeature

Ein Feature über Europas extreme Rechte Nazi-Netzwerk NSU Ein Feature über Europas extreme Rechte Von Ralf Homann und Thies Marsen BR 2014 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Der NSU war nach dem Ergebnis der Ermittlungen […] stets eine singuläre Vereinigung aus drei Personen, sagt der Generalbundesanwalt. Doch Strategie und Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds waren alles andere als isoliert und einzigartig. Rechte Terrorakte gab es in der Vergangenheit in ganz Europa und den USA. Folgt man den Spuren des Terrors, stößt man immer wieder auf das nationalsozialistische Netzwerk Blood & Honour. Zum harten Kern zählten - laut Ermittlern - auch die späteren NSU-Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt und Beate Zschäpe. Doch Vernetzungen spielen bei der Aufarbeitung der NSU-Morde kaum eine Rolle. Stattdessen verfolgen die Behörden lediglich die erweiterte Einzeltätertheorie. Werden die terroristischen Gefahren von rechts schon wieder unterschätzt?

125 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Die schnelle Atelier-Küche - zu Besuch in einem besonderen Raum Die schnelle Atelier-Küche - zu Besuch in einem besonderen Raum Von Ralf Homann Internet: www.bayern2.de/zuendfunk

766 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

2722 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Verdiente Kräfte Verdiente Kräfte Musik von Laetitia Sadier bis Dr.John Mit Michael Miesbach Eine Neuheiten-Mixtur, die v.a. auf verdiente Kräfte vergangener Jahrzehnte zurückgreift, so wie sie auf neuen Platten ebenso wie auf aktuellen Wiederveröffentlichungen und Compilations auftauchen. Laetitia Sadier z.B., vormals Stereolab, ist auf drei neuen Platten zu hören, u.a. auch auf einer Jubliläums-Do-CD, die sich die Kölner Electronica-Institution Mouse on Mars zum 21jährigen Band-Geburtstag gönnt. Neue Aufnahmen gibt es außerdem von Veteranen wie Dr. John oder Orlando Julius, dazu Werkschau-Compilations von Sun Ra, dem venezulanischen Produzenten Daniel Grau und dem südafrikanischen Drummer Julian Bahula.

1635 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Gioacchino Rossini: Guillaume Tell, Ouvertüre (Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie: Giuseppe Patané); Luigi Boccherini: Sinfonia concertante C-Dur, op. 10, Nr. 4 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Reinhard Goebel); Giuseppe Martucci: La canzone dei ricordi (Mirella Freni, Sopran; Orchestra Filarmonica della Scala: Riccardo Muti); Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971 (Fazil Say, Klavier); Hector Berlioz: Harold en Italie, op.16 (Antoine Tamestit, Viola; Les Musiciens du Louvre: Marc Minkowski)

1951 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4902 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichersymphonie Nr. 2 D-Dur (Concerto Köln); César Franck: Les Djinns (Cédric Tiberghien, Klavier; Orchestre Philharmonique Royal de Liège: François-Xavier Roth); Charles Avison: Sonate d-Moll, op. 1, Nr. 1 (London Baroque); Joaquín Rodrigo: Fantasía para un gentilhombre (Miloš Karadaglic, Gitarre; London Philharmonic Orchestra: Yannick Nezet-Seguin)

812 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

393 Hörer