Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioKrimi

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

05.03 Uhr

 

 

Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

2191 Hörer

06.30 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften 6.30 Jehovas Zeugen in Deutschland 6.45 Neuapostolische Kirche

417 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Mit Ohrengeschichten und Sonntagshuhn 7.05 Ohrengeschichten Gallina träumt vom Fliegen Von Brigitte Endres mit Hemma Michel / Unterwasserwesen entdeckt! Wettbewerb zur ARD-Radionacht für Kinder 7.30 Sonntagshuhn Die Sternenstaubsauger: Angriff der Viraner Von Cornelia Neudert mit Paul Herwig, Tommi Piper, Christiane Roßbach und Udo Wachtveitl / Warum mein Großvater müde ist Von Heinz Janisch mit Franziska Bronnen / Die Geschichte vom grünen Fahrrad Von Ursula Wölfel mit Kornelia Boje / Die Unsinkbaren Drei: Die Luke Von Wilhelm Nünnerich

2550 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Religiöse Bedeutung des Weins Und Noah pflanzte einen Weinberg Über die Bedeutung des Weins in den Religionen Von Hans-Georg Becker Der Wein ist eines der ältesten Kulturgüter der Menschheit. Zahlreiche Funde weisen darauf hin, dass die Rebe schon um 6.000 vor Christus im Bereich des heutigen Armenien und Georgien gedieh, später auch im ganzen vorderen Orient. Und weil der daraus gewonnene Wein dank seiner berauschenden Wirkung als ein ganz besonderer Saft galt, fand das edle Getränk schon früh Eingang in den kultischen Gebrauch der Religionen. Bei den Griechen entwickelte sich der Dionysoskult, bei den Römern waren es die Bacchanalien - Orgien, bei denen es, gelinde gesagt, wüst zuging: Rausch, Sex, Mord und Totschlag. Dionysos, der Gott des Weins, galt nicht umsonst auch als der Gott des Rauschs und der Ekstase. Ganz anders die Bibel. An die 250 Mal begegnet man im Ersten und Zweiten Testament dem Stichwort Wein, das erste Mal in der Erzählung vom Stammvater Noah, im Buch Genesis, vor etwa 3.000 Jahren. Da heißt es: Noah wurde Ackerbauer und pflanzte einen Weinberg. In wunderschönen lyrischen Texten wird der Rebensaft immer wieder gepriesen, vor unmäßigem Genuss wird eindringlich gewarnt. Im jüdischen Festkalender spielt er eine Rolle wie im Abendmahl der Christen. Hans-Georg Becker geht der Bedeutung des Weins in den verschiedenen Religionen nach.

482 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Kindheit nach dem Verlust von Geschwistern Im Schatten der Toten Kindheit nach dem Verlust von Geschwistern Von Susanne Krahe Wenn Kinder und Jugendliche im Schatten eines behinderten, eines kranken oder verstorbenen Geschwisters aufwachsen, ist das eine große Belastung für die Entwicklung ihrer eigenen Identität und Persönlichkeit. Manche fühlen sich lebenslang nur als Ersatzkind. Da das Familiengefüge durch den Verlust eines Kindes durcheinander gerät und die Eltern mit ihrer eigenen Trauer beschäftigt sind, laufen die Hilferufe von Schattenkindern oft ins Leere. Welche Möglichkeiten gibt es für die Einzelnen und für die Familien, diese Zerreißprobe zu bestehen? Susanne Krahe lässt Betroffene aus ihrem Leben unter dem Schatten eines toten Geschwisterkinds erzählen und lässt ihre ambivalenten Gefühle zu Wort kommen. Sie rückt den Focus auf Menschen, die das zugewandte Interesse an ihrer eigenen Geschichte oft vermisst haben. Wie ohne Groll und Vorwurf umgehen mit dieser besonderen und traurigen Familiensituation?

658 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Aufbruch nach Europa Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Ukraine / Lemberg/ Litauen / Nidden/ Lettland Jurmala/ Deutschland / Stralsund/ Morderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

1109 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

833 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Finnland - Roope Lipasti: Ausflug mit Urne Zwei Brüder unterwegs mit der Urne des Stiefgroßvaters, in der Hoffnung auf ein opulentes Erbe. Steven Scharf liest aus der Roadnovel von Roope Lipasti. - Das offene Buch präsentiert Finnland, das Gastland der Frankfurter Buchmesse, sonntags im Radio, dienstags im Literaturhaus München bei vier Afterwork-Lesungen mit Live-Musik von Tuija Komi & Vlad Cojocaru und anderen. Teemu, der Versicherungsangestellte, und sein Bruder Janne, ein Lebenskünstler, bringen die Asche ihres Stiefgroßvaters ins ostfinnische Imatra. Ganz praktisch, in der Urne am Armaturenbrett. Sie erleben Schlägereien, flüchtigen Sex, verrückte Verwandte, bekiffte Tramper. Von Station zu Station tauchen sie tiefer ein in die Geschichte ihrer Familie und die ihres Landes, bis sich am Ende so manches als Chimäre entpuppt. Aber was ist schon Lüge, was Wahrheit? - Steven Scharf, Schauspieler des Jahres 2013 und Träger des Gertrud-Eysoldt-Rings 2013, liest aus der Roadnovel des populären Autors und Bloggers Roope Lipasti, der wunderbar lässig und cool das Seelenleben der zwei ungleichen Brüder, Lebensläufe in ihrer Familie und das Seemannsgarn des Stiefgroßvaters entspinnt. - Ausflug mit Urne ist die letzte der vier Lesungen, mit denen radioTexte - Das offene Buch Finnland, das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2014 vorstellt, sonntags um 11.00 Uhr im Radio und dienstags ab 18.30 Uhr im Literaturhaus München als Afterwork-Lesungen mit renommierten Schauspielern wie Siemen Rühaak, Hanna Schygulla, Ulrike Kriener und Steven Scharf und Live-Musik von der Komponistin und Violinistin Martina Eisenreich & Partner, der finnischen Vocalistin Tuija Komi & Vlad Cojocaru am Akkordeon bzw. Chris Gall am Piano. Seit Jahren sind die Afterwork-Lesungen von Bayern 2 eine feste Einrichtung im Münchner Literaturhaus, im Foyer, vor der spektakulären Kulisse der Theatinerkirche, bei freiem Eintritt. Afterwork heißt: eine dreiviertel Stunde Lesung und Live-Musik zwischen Arbeit und Nachhause-Kommen. Noch Fragen? Dann einfach kommen und/oder hören: dienstags im Literaturhaus, sonntags im Offenen Buch. Moderation: Cornelia Zetzsche. Programm: Frommes Elend Siemen Rühaak liest Frans Eemil Sillanpää Live Musik: Martina Eisenreich (Geige) & Partner 14.9.2014 radioTexte - Das offene Buch, 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 16.9.2014 Literaturhaus München 18.30-19.15 Uhr im Foyer Männer wie Männer, Frauen wie Frauen Hanna Schygulla liest Marja-Liisa Vartio Live-Musik: Tuija Komi (Gesang) & Vlad Cojocaru (Akkordeon) 21.9.2014 radioTexte - Das offene Buch, 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 23.9.2014 Literaturhaus München 18.30-19.15 Uhr im Foyer Die Glücklichen Ulrike Kriener liest Raija Siekkinen Live-Musik: Tuija Komi (Gesang) & Chris Gall (Piano) 28.9.2014 radioTexte - Das offene Buch, 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 30.9.2014 Literaturhaus München 18.30-19.15 Uhr im Foyer Ausflug mit Urne Steven Scharf liest Roope Lipasti Live-Musik: Tuija Komi (Gesang) & Vlad Cojocaru (Akkordeon) 5.10.2014 radioTexte - Das offene Buch, 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 7.10.2014 Literaturhaus München 18.30-19.15 Uhr im Foyer

652 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

122 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

1147 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land Wiederholung vom Samstag, 7.30 Uhr

549 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Maries Steg über die Pöllatschlucht Über diese Brücke musst du geh'n Maries Steg über die Pöllatschlucht Von Thomas Kernert Nicht nur die Berliner haben eine Luftbrücke, sondern auch die Bayern. Letztere schwingt sich in 90 Metern Höhe dramatisch über die Pöllatschlucht und heißt eigentlich Marienbrücke (ausnahmsweise nicht nach der Gottesmutter, sondern nach Marie von Preußen, der Frau von König Maximilian II., benannt). Zwei Dinge zeichnen die circa 30 Meter lange, extrem filigrane Eisenkonstruktion aus: Zum einen bietet sie einen wahrlich pompösen Blick auf Schloss Neuschwanstein, das weltberühmte Kitschzentrum Bayerns, zum anderen erfordert ihr Betreten doch einigen Mut. Vor allem an schönen Sommerwochenenden, wenn halb China, Japan und Amerika auf dem schmalen Nichts zwischen Himmel und Abgrund stehen und alleine schon das Gewicht der nach Norden gerichteten Digitalkameras zu Sorgen Anlass gibt, kommen dem stillen Wanderer Bedenken. Immerhin, das Ding ist mittlerweile fast 150 Jahre alt und seine Geländer sogar noch im Original erhalten. Noch gefährlicher freilich könnten die Gespenster der Umgebung sein, jener Geist im weißen Priestergewand etwa, der sich schon vor dem Bau des Schlosses hier herumtrieb. Oder aber der Kini selbst, von dem man ja weiß, dass er Menschenmassen hasste. Was, wenn sein ruheloser Geist an einer der Stahlschrauben Hand anlegt?

778 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Oktoberblues Pop-Geschichten aus der ganzen Welt Oktoberblues Mit dem neuen Album von Macy Gray The Way / Bayern 2 präsentiert Elvis Costello / Außerdem: Songs von Justine Electra, Coralie Clement und Yo La Tengo Moderation: Veronika Schreiegg Macy Gray verbrachte die vergangenen Jahre damit, ihre drei Kinder groß zu ziehen. Die Brut ist nun aus dem Gröbsten raus und die Soulmusikerin wieder auf ihrem eigenen Weg. The Way heißt ihr neues Album, das unter anderem von Drogeneskapismus und Selbstfindung erzählt. Außerdem dreht die Berliner Musikerin Justine Electra den Jazzstandard Autumn Leaves durch den Fleischwolf, Carla Bruni versüßt den Herbst mittels Bettgeflüster und Thees Uhlmann ist der Meinung der Herbst sei die ideale Reisezeit für einen Trip nach Paris.

836 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Bulgakow: Meister und Margarita(2/12) Meister und Margarita (2/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Korowjew - Wolfram Berger Prof. Strawinski - Felix von Manteuffel Iwan - Milan Peschel Ferner: Dietmar Bär, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Thomas Thieme, Jens Harzer, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Johannes Silberschneider, Hendrik Arnst, Christiane Roßbach, Natali Seelig Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Zur Ursendung als Podcast verfügbar im Hörspiel Pool Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein russischer Faust. Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie . Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den Kahlen Berg gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. Meister und Margarita zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.

1999 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Joachim Unseld, Verlagsleiter Daniela Arnu im Gespräch mit Joachim Unseld, Verlagsleiter Gegen die riesige Menge von Neuveröffentlichungen, die andere Verlage auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen, mutet das Programm der Frankfurter Verlagsanstalt minimalistisch an: Nur drei neue Bücher hat Verleger Joachim Unseld mitgebracht, aber dafür hat er jeden seiner Autoren intensiv auf dem Weg zum neuen Buch betreut.

4266 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

833 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2585 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay

1001 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Volksmusik - Selbst gemacht! Konzertante Blasmusik

608 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Vergilbte Werte Vergilbte Werte Alte Bücher zwischen Antiquariat und Papiercontainer Von Markus Metz und Georg Seeßlen Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Lange Zeit war das Buch die Grundlage der Kultur - mit einem doppelten Wert: Bücher waren Teil der eigenen Bildungs- und Bewusstseinsgeschichte. Bücher nahmen bei der Einrichtung einer Wohnung einen prominenten Platz ein. Bücher tauschen, schenken, leihen waren wichtige Kommunikationsformen. Und man konnte davon ausgehen, dass der materielle Wert von Büchern, insbesondere von solchen, die mit einer gewissen Sorgfalt gestaltet und gepflegt wurden, im Laufe der Jahre steigen würde. Die Suche nach Büchern, die einen solchen doppelten Wert besitzen, die einem zugleich persönlich etwas bedeuten und die ihren Preis haben, gehörte zum bürgerlichen Leben wie das Buch unterm Weihnachtsbaum für den Nachwuchs. Diese allgemeine Buchkultur mit ihrer Wertschätzung sowohl für den Inhalt als auch für das Objekt selbst ist mittlerweile Vergangenheit. Die Kluft zwischen dem Buch als Wegwerfware und dem Buch als Kapitalanlage oder Kunstschatz wächst: der Wert der meisten Bücher sinkt schneller gegen Null, als man sie lesen kann; der Wert einiger weniger Bücher für Sammler und Liebhaber geht ins Unermessliche. Aber zwischen diesen Extremen gibt es, wenn auch seltener, noch immer die persönliche Buchkultur, in der das Antiquariat Schönheit und Abenteuer verspricht - als Fundgrube für überraschende Entdeckungen und beglückende Wiederbegegnungen. Nicht umsonst sind Antiquariate zu magischen literarischen Orten geworden, nicht umsonst sind alte Bücher in Abenteuer- und Fantasy-Romanen (und -Filmen) Anlass zu Reisen und Verschwörungen. Markus Metz und Georg Seeßlen begeben sich auf eine solche Abenteuerreise: auf die Suche nach dem Wert der alten Bücher, in der aktuellen Wirklichkeit der veränderten Buchkultur ebenso wie in den Fiktionen und Phantasien. Gibt es noch vergilbte Schätze, die man aus dem Ramsch ziehen kann? Haben Antiquariate noch eine andere Funktion, als die kleine Gruppe der Bibliomanen zu bedienen? Was bleibt von der Buchkultur im Zeitalter der elektronischen Medien?

1031 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Geheimarmee stay behind Geheimarmee stay behind Der Staat als Pate des Terrors? Eine Spurensuche von Ulrich Chaussy BR/WDR 2014 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Der Bombenanschlag auf dem Bahnhof von Bologna und das Münchner Oktoberfestattentat: Das Phantom Geheimarmee Gladio bzw. stay behind-Organisationen war überall in den achtziger Jahren. Zunächst wurde das klandestine Netz, das fast ganz Europa überspannte, von den Nachrichtendiensten der Westalliierten, vor allen dem Britischen Geheimdienst und dem amerikanischen CIA begründet. Das Phänomen war ungreifbar und deswegen offenbar zu allem fähig. Bisher gab es meist nur Gerüchte - und Dementis. Jetzt gibt es Belege: Neu geöffnete Akten offenbaren erstmals die Übernahme der stay behind-Organisation durch den Bundesnachrichtendienst. Auch der BND unterhielt einen für Sabotageakte im Besatzungsgebiet geschulten speziellen Kampfverband, der für Aktionen der unconventional warfare vorgesehen war. Es gab Einsatzszenarien, und es ging nicht nur, wie bisher behauptet, um Funkaufklärung. Ulrich Chaussy sucht nach den aufgelassenen Waffendepots und den Veteranen des geheimen Krieges, unter denen es vor allen in den 50er Jahren viele Rechtsextremisten gab. Konnten sie sich für ihre Terroranschläge aus stay-behind-Depots bedienen? Mit dem ehemaligen Ersten BND-Direktor Wolbert Smidt äußert sich im Feature ein Insider. Und wie wirken die Vorläufer moderner Spezialeinheiten und geheimer Kriegsführung bis heute in die aktuelle Sicherheitspolitik? Oder erweist sich Gladio, gemessen an den Projektionen, die im sich selbst aufladenden Gerüchteraum des Internets wilde Bilder in unsere Köpfe beamen, als Scheinriese a là Turtur, der beim Näherkommen immer kleiner wird?

1053 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Electric literature - Wie wir lesen wollen Electric literature - Wie wir lesen wollen Von Laura Freisberg und Sophie Dezlhofer Internet: www.bayern2.de/zuendfunk Weil Ebooks bisher meist in einem Zuge mit Amazon und dem Untergang der Gutenberg-Ära genannt werden, wirft der Zündfunk Generator einen genaueren Blick auf die Zukunft des Lesens: auf Ebooks, Verlage, Selfpublisher und Papierbücher. Lange haben Ebooks und digitale Verlage in Deutschland ein Nischendasein gefristet, doch das ändert sich langsam. Es gibt immer mehr Plattformen, Literaturpreise werden ausgelobt und spezielle Veranstaltungen ins Leben gerufen, sozum Beispiel der deutsche Ebook-Preis oder die Electric Book Fair - eine Ebook-Messe, die im Sommer Premiere hatte. Auch wenn die Zahlen noch im einstelligen Bereich sind, die Ebook-Verkäufe steigen kontinuierlich: 2012 waren es noch 2,4 Prozent des Gesamtumsatzes am Buchmarkt, ein Jahr später schon 3,9 Prozent. Die GfK, das größte deutsche Marktforschungsinstitut, glaubt sogar, dass 2020 Ebooks im Vergleich zu Papierbüchern bereits die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachen werden. Vor allem in Berlin hat sich eine Szene entwickelt, die das Ebook so ernst nimmt, dass sie nur Ebooks herausgibt. Dazu zählen auch die Verlage shelff von Fabian Thomas und Wolfgang Farkas, mikrotext, Verlag Das Beben und der Frohmann Verlag. Trotzdem gilt für erfolgreiche Ebooks und Selfpublisher nach wie vor: Innovation ist nicht wirklich gefragt. Die meisten Texte sind digitale Groschenromane mit den Schwerpunkten Erotik und Thriller. Zwar gibt es zu den meisten Neuerscheinungen inzwischen auch eine Ebook-Version, doch die Mehrheit der großen deutschen Verlage scheint die Entwicklungen auf dem Buchmarkt verschlafen zu haben. Dass das Ebook mehr sein kann als der digitale Abklatsch einer Printausgabe, so weit scheinen die Verlage bisher noch nicht gedacht zu haben. Einer, der umdenkt, ist der renommierte Hanser Verlag. Um ihn wurde jüngst viel Wind gemacht, als Verleger Jo Lendle das neue Digitalimprint Hanser Box vorstellte. Der Zündfunk Generator sagt: Was ein Buch ausmacht, ist die Idee dahinter. Und die ist - digital wie gedruckt - die gleiche. Die Zukunft des Lesens ist auf jeden Fall auch digital - und es liegt an uns, ob das gut oder schlecht ist. Wir - das sind: Autoren, Verleger und wir Lesende. In der Sendung am 5. Oktober kommen zu Wort: Autorin und CulturBooks-Verlegerin Zoë Beck, Hanser-Veleger Jo Lendle, die Selfpublisherin Nora Scholz, shelff-Verleger und Buchhändler Fabian Thomas, Peter Moosgaard von der Medienkunst-Gruppe TraumaWien, Selfpublisher und Drehbuchautor Michael Meisheit und Thomas Tebbe, Programmleiter bei Piper.

755 Hörer

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mehmets Schollplatten Mit Achim Bogdahn und Mehmet Scholl

2658 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Deutsch-Pop 2014 Wo ist die Euphorie? Deutsch-Pop 2014 Mit Thomas Mehringer Der deutsche Pop hat 2014 schon viel gerissen, seit dem Sommer gibt es sogar eine ganze Veröffentlichungsflut von vielen tollen deutschsprachigen Platten. Angefangen bei Die Nerven über Die Sterne hin zu Jens Friebe und Element Of Crime. Zeit zu fragen: Wo ist die Euphorie? Eine Frage, die auch die deutsche Newcomerband 2014, Trümmer, gestellt hat. In der Nachtsession versuchen wir die Euphorie ein klein wenig anzuschieben, wir hören uns durch die deutschsprachigen Veröffentlichungen des Jahres, blicken auf die deutsche Reunion des Jahres, lassen auch österreichische Wahldeutsche zu Wort kommen und genießen einen der deutschen Verkaufsschlager 2014, der weltweit ankommt: Neo-Klassik.Am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, vertiefen wir dann die Frage Wo ist die Euphorie? im Bayern 2 Zündfunk. Dann hört man viele der Bands und Künstler aus dieser Sendung auch im Interview.

1623 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Albéric Magnard: Symphonie Nr. 2 E-Dur (BBC Scottish Symphony Orchestra: Jean-Yves Ossonce); Robert Schumann: Drei Fantasiestücke, op. 111 (Fabio Martino, Klavier); Philipp Scharwenka: Klavierquintett b-Moll, op. 118 (Ewa Kupiec, Klavier; Armida Quartett); Georg Philipp Telemann: Concert françois g-Moll (Accademia Giocosa); Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll (Margarita Höhenrieder, Klavier; Nürnberger Symphoniker: Wolfgang Schmid)

1910 Hörer

04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4745 Hörer

04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Sebastian Bach: Französische Suite d-Moll, BWV 812 (Ton Koopman, Cembalo); Ludwig van Beethoven: Fidelio, Ouvertüre (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Colin Davis); Johann Baptist Vanhal: Oboenquartett C-Dur, op. 7, Nr. 6 (Lajos Lencsés, Oboe; Mitglieder des Auer-Quartetts); Edward Elgar: Serenade e-Moll, op. 20 (Hallé Orchestra: Mark Elder); Friedrich Smetana: Feierlicher Marsch zur Shakespeare-Feier, op. 20 (Tschechische Philharmonie: Václav Neumann)

803 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

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