Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioWelt

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Nachrichten, Wetter, Verkehr

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Heimatspiegel

Volksmusik und Informationen 6.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

2114 Hörer

06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften Heute: Evangelisch-methodistische Kirche

415 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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radioMikro

Mit Ohrengeschichten und Sonntagshuhn 7.05 Ohrengeschichten Das geheimnisvolle Buch - von Mottenmännern und Gorgonen Von Christian Gailus mit Wolfgang Hess / Luis & der Schachtelopa: Der Pirat Von Brigitte Endres mit Peter Weiß 7.30 Sonntagshuhn Au! Von Josef Guggenmos mit Karin Anselm / Leute Von Günter Kunert mit Paul Herwig / Die Kriminalfälle von Schrapp & Rübe: Das Reiterstandbild Von Laura Feuerland mit Jens Wawrczeck, Thomas Loibl u.a. Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast verfügbar

2466 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

550. Todestag Nikolaus von Kues Die Vision vom unendlichen Kosmos Vor 550 Jahren starb der Universalgelehrte Nikolaus von Kues Von Christian Feldmann Er war Rechtshistoriker, Mathematiker, Theologe, Kirchenreformer - ein Universalgelehrter. Seine Ideen beeinflussten große Denker wie Kopernikus und Descartes, Leonardo da Vinci und Lessing. Nikolaus Cusanus, 1401 an der Mosel geboren und mit 22 Jahren in Padua zum Doktor des Kirchenrechts promoviert, führte die griechisch-katholische Delegation beim Unionskonzil von Florenz an, vermittelte im Auftrag des Papstes im Krieg zwischen England und Frankreich, vertrat Rom auf deutschen Reichstagen, reformierte als Fürstbischof sein Bistum Brixen mit eisernem Besen. Seine Lehre von der coincidentia oppositorum (alle Gegensätze fallen in Gott zusammen) prägte die abendländische Philosophiegeschichte. Dass wir von Gott nur wissen können, was er nichtist, sagen die Theologen noch heute. Seiner Zeit weit voraus, lehnte er die Mission von Juden und Muslimen mit Zwang und Indoktrination ab und entwarf eine interreligiöse Einheit in Verschiedenheit. Cusanus: Die Menschheit wird erkennen, dass es nicht eine Vielzahl von Glaubensbekenntnissen ist, sondern ein und dasselbe Glaubensbekenntnis, das überall vorgetragen wird, denn es kann nur eine Weisheit geben. Christian Feldmann stellt den Visionär Nikolaus Cusanus vor.

470 Hörer

08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Warum die evangelische Kirche dem Kriegstaumel verfiel 1914: Hilf uns im heiligen Kriege! Warum die evangelische Kirche dem Kriegstaumel verfiel Von Uwe Birnstein 1914, im August: Ganz Deutschland ist im Kriegstaumel. Sogar die Christen, die doch eigentlich die Aufforderung Jesu zum Friedenstiften kennen müssten. Lautstark rufen auch evangelische Kirchenvertreter und Theologieprofessoren zum Heiligen Krieg, einige verklären das Dahinmetzeln der Feinde gar zum gebotenen Akt christlicher Nächstenliebe. Nicht schlafwandlerisch, sondern offenen Auges und mit hanebüchenen theologischen Begründungen plädieren Protestanten für den Krieg und verleihen dem Heldentod auf dem Schlachtfeld religiöse Weihen. Thron und Altar gehen eine unheilige Allianz ein, die die Grenzen zwischen Gott und Nation verschwimmen lassen. Die Ur-Katastrophe Europas wurde so auch zur Katastrophe für den deutschen Protestantismus. Die Sendung beschreibt und erklärt, wie sich Kirchenvertreter in den Kriegsrausch mitreißen ließen - und sie fragt, welche Lehren die evangelische Kirche aus ihrem großen Versagen gezogen hat.

632 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4422 Hörer

09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Wieder-Begegnungen Unterwegs in fremden Ländern und Kulturen Erinnerungen an die Adria, Deutschlands Traum vom Süden / Wandern und Wohlsein am Kalterer See Die Villa Panza in Varese - ein Gesamtkunstwerk / Besuch bei der Kooperative Longo Mai in Kärnten Moderation: Margot Litten Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr Die Idee, alte Bahnen zu verlassen, sich selbst neu zu erfinden, treibt Menschen immer wieder um. Vor allem die 70er Jahre waren eine Zeit der Experimente: Junge Alternative zogen aufs Land, gründeten Öko-Kommunen und träumten vom freien Bauernleben. Wir besuchen in Kärnten einen Hof der europäischen Kooperative Longo Mai, um zu sehen, was aus den Idealen von einst geworden ist. Außerdem sind wir unterwegs in Norditalien, abseits der von Erdstößen erschütterten Region - um die Villa Panza in Varese kennenzulernen, ein Gesamtkunstwerk aus Farbe und Licht. Und wir erinnern an das blaue Wunder, als das die Adria einst galt. Dies und mehr in den radioReisen!

1064 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4422 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr

789 Hörer

11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Jean Echenoz und 14 Der französische Erfolgsautor begleitet fünf junge Männer und eine Frau durch den Großen Krieg 1914-1918 - und schaut auf das Leid der Tiere Gelesen von Markus Boysen Es ist ein wunderbarer Sommer. Die pralle Sonne lädt Anthime am 1. August 1914 zur Landpartie ein, auf dem Fahrrad, über die Hügel, bis die Kirchenglocken läuten, ernst und bedrohlich. Frankreichs Mobilmachung beginnt mit Hymnen, Fanfaren und Fahnen, mit lachenden Gesichtern und viel Alkohol. Anthime, Charles, Padioleau, Bossis und Arcenel, fünf junge Männer aus den verschiedenen Schichten, ziehen gemeinsam in den Krieg. Von einem Tag auf den anderen werden Metzger, Sattler, Fabrikantensöhne zu Soldaten und defilieren mit Gesang durch die Stadt. Zurück bleibt die schwangere Blanche aus reichem Hause. - Immer wieder porträtierte der französische Schriftsteller historische Figuren, unbekannte und berühmte wie den Komponisten Maurice Ravel, den Erfinder Nikola Tesla, den Läufer Emil Zatopek und andere. Oft schreibt Jean Echenoz mit historischem Blick, immer in dem ihm eigenen leisen diskreten Stil, immer auf knappem Raum. Ein Meister der lakonischen Details wird er deshalb genannt. Für seinen Roman Ich gehe jetzt gewann er 1999 den Prix Goncourt. Damals beschrieb er einen Kunsthändler, der aus seinem bisherigen Leben in die Arktis floh. Nun, in Echenoz' neuem Roman 14 , sind es fünf junge Männer zwischen zwanzig und dreißig Jahren, die der Krieg töten oder beschädigen wird. Markus Boysen liest das Kapitel, das die Tiere im Krieg zeigt, Nutztiere, Ziertiere, Ungeziefer aller Art, Opfer und Profiteure des Krieges. Moderation: Cornelia Zetzsche.

642 Hörer

11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

108 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2420 Hörer

12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Mundart und Eigenart Die Renaissance der bayerischen Volksschauspieler Von Christoph Leibold

1125 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2420 Hörer

13.05 Uhr

 

 

Weitwinkel

Reportage vom Land Wiederholung vom Samstag, 7.30 Uhr

535 Hörer

13.30 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Auguste Renoir in Weßling am See Fremde unter Fremden - Reisende, Zuagroaste und Remigranten in Bayern 2) Unsere Zeit in Bayern war herrlich Auguste Renoir in Weßling am See Von Elisabeth Tworek Der impressionistische Maler Auguste Renoir verbrachte den Sommer 1910 in Weßling am See. Der Schweizer Sammler und Kunsthändler Franz Thurneyssen, der seit mehreren Sommern in Weßling logierte, hatte den damals in Cagnes in Südfrankreich lebenden Künstler eingeladen. Pierre-Auguste Renoir war ein bodenständiger Mensch, weder Dandy noch Bohemien, dem das Malen auch dann noch das größte Vergnügen bereitete, als er sich wegen einer schweren rheumatischen Krankheit nur noch mit Mühe bewegen konnte. Da versprach ein Landaufenthalt Linderung. Der berühmte Maler bezog mit seiner Familie im alten Schulhaus Quartier. Sein Sohn Jean Renoir, der ein berühmter Filmregisseur wurde, erzählt von der Weßlinger Sommerfrische in seinen Erinnerungen. Vom Maler Heinrich Brüne wissen wir, dass in seinem Atelierhaus in Oberpfaffenhofen das Renoir-Porträt der Gastgeberin Madame Thurneyssen mit ihrer Tochter auf den Knien entstand. Aber warum gerade Weßling? Noch bevor es die Touristen nach Weßling zog, hatten die Maler den Ort entdeckt. Seit 1870 war das idyllische Bauerndorf ein beliebtes Ziel der Münchner Künstler, die mit Staffelei und Farben in die freie Natur hinauszogen und plein air sich im Licht verändernde Farbgefüge und Stimmungen der Landschaft einfingen. Mit der 1903 eröffneten Bahnlinie von Pasing nach Herrsching kamen die Münchner dann in Scharen nach Weßling, das damals gerade einmal 350 Einwohner zählte. Im Café am See trafen sich Professoren der Akademie mit einheimischen Honoratioren, Tagesausflüglern und Sommerfrischlern zum Plausch, Umtrunk und Kartenspiel. Und Auguste Renoir saß dabei. Elisabeth Tworek erzählt, wie der Meister der Pastelltöne und des Lichts die Tage im Weßlinger Feriendomizil verbrachte, wie ihm die regionale Küche schmeckte, wie er sich mit den Einheimischen verständigte und was ihn an diesem Dorf so besonders faszinierte.

770 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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musikWelt

817 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Raoul Schrott: Tristan da Cunha(1/3) Tristan da Cunha oder Die Hälfte der Erde (1/3) Die Insel Von Raoul Schrott Mark Thomsen - Friedhelm Ptok Christian Reval - Christian Redl Edwin Heron Dodgson - Jens Harzer Noomi Morholt - Sophie von Kessel Sturm - Kathrin Angerer Komposition: Helga Pogatschar Bearbeitung: Michael Farin Regie: Ulrich Lampen BR 2003 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr

1870 Hörer

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2420 Hörer

16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Hannes Burger, Journalist Sybille Giel im Gespräch mit Hannes Burger, Journalist

4091 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2420 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr

789 Hörer

18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr

2420 Hörer

18.05 Uhr

 

 

Das aktuelle Feuilleton

21 Hörer

18.30 Uhr

 

 

Festspielcafé

Bayreuther Festspiele Peter Jungblut im Gespräch mit der Sopranistin Anja Kampe

11 Hörer

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4422 Hörer

19.05 Uhr

 

 

Bayern 2-radioMusik

anspruchsvoll - entspannt - weltoffen Moderation: Tobias Ruhland

172 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Volksmusik - Selbst gemacht! Konzertante Blasmusik

594 Hörer

20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Der Untergang des Regisseurs Herbert Selpin Filmgeschichten 1) Der Untergang des Filmregisseurs Herbert Selpin Chronik einer Denunziation Von Friedemann Beyer Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Im Frühjahr 1942 entsteht auf Geheiß von Propagandaminister Goebbels eine deutsche Verfilmung der Titanic-Katastrophe. Regisseur dieser Großproduktion mit antibritischer Tendenz ist der 39jährige Herbert Selpin. Zwischen ihm und seinem engsten Mitarbeiter und Freund, dem Autor Walter Zerlett-Olfenius, kommt es während der Dreharbeiten zum Zerwürfnis. Kurze Zeit später wird Selpin wegen wehrkraftzersetzender Äußerungen denunziert und muss sich deshalb bei staatlichen Stellen verantworten. Während die Arbeiten an seinem Film weiter laufen, muss er monatelange Ermittlungen über sich ergehen lassen. Aus einem privaten Streit ist ein politischer Skandal geworden, der höchste Stellen des NS-Regimes beschäftigt. Nach einer Vorladung zu Goebbels, bei der Selpin seine Äußerungen nicht widerruft, wird er verhaftet und am folgenden Tag, dem 1.August 1942 erhängt in seiner Zelle aufgefunden. Titanic wird von Selpins Kollegen Werner Klingler fertig gestellt und kommt erst 1950 in die Kinos. Nach Selpins Tod blieb lange umstritten, ob er Selbstmord begangen hatte oder von Gestapo-Schergen erwürgt worden war. Bis heute halten sich Zweifel. Ebenso wie über die Frage, ob Selpin von seinem Freund Walter Zerlett-Olfenius verraten worden war. Licht ins Dunkel versuchte ein Spruchkammerverfahren zu bringen, dem sich im Frühjahr 1947 der Mitarbeiter Selpins in München stellen musste. Zweiundsiebzig Jahre nach dem Ende Herbert Selpins rekapituliert Friedemann Beyer die Ereignisse und zeichnet ein psychologisch wie politisch erhellendes Kapitel deutscher Zeitgeschichte. Darin werden nicht nur menschliche Verhaltensweisen im Zeichen der NSDiktatur beleuchtet, sondern auch die Atmosphäre einer bedrückenden Zeit.

996 Hörer

21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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21.05 Uhr

 

 

radioMitschnitt

39. Bardentreffen Nürnberg Krieg und Frieden(1/3) Live-Schaltungen zum Hauptmarkt und zur Katharinenruine Musik von Pippo Pollina, Carmen Souza, Hudaki Village Band, Billy Bragg und April Verch Mit Roland Kunz Teil 2: Sonntag, 10. August 2014, 21.05 Uhr Krieg und Frieden lautet das Motto des diesjährigen 39. Bardentreffens in Erinnerung an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren. In der ersten Folge präsentiert Roland Kunz u.a. den mehrfach ausgezeichneten, politisch stets engagierten Italiener Pippo Pollina. Vor knapp 30 Jahren als Straßenmusiker in der Schweiz entdeckt, sang Pollina seine bisher fast 200 Lieder und Kompositionen mit gefühlvoller Stimme auf den Bühnen zahlreicher Festivals in der ganzen Welt. Die gerade mal 33jährige Carmen Souza aus Portugal hat kapverdische Wurzeln und ist seit 10 Jahren aus der Weltmusik-Szene nicht mehr wegzudenken. Als begeisterte Anhängerin der Musik von Ella Fitzgerald und Billie Holiday mischt sie kapverdische Rhythmen mit Jazzeinflüssen und Creole, der Sprache ihrer Eltern. Wenn die Musiker der Hudaki Village Band in ihrer ukrainischen Heimat auftauchen, wird getanzt, gelacht, geweint und gefeiert. Eine Mixtur aus treibenden walachischen Rhythmen, einem charakteristischen slawischen Gesang und jiddischen Einflüssen machen die Musik der Band unverwechselbar. Da auch in diesem Jahr die erste von insgesamt drei Sendungen in Direktschaltungen LIVE beim 38. Bardentreffen dabei sein kann, wird sowo hl der Auftritt von Altmeister Billy Bragg wie auch das Konzert von April Verch in Ausschnitten live zu erleben sein. Billy Bragg gehört zu den Vertretern des politisch ambitionierten Singer-Songwritern, der es vor 30 Jahren allein mit seiner Gitarre in die englischen Charts schaffte, er unterstützte englische Bergarbeiter, wurde bei Demonstrationen verhaftet wettert immer noch gegen die Auswüchse des Kapitalismus. Die kanadische Musikerin April Verch ist preisgekrönte Fiddlerin, Stepptänzerin und Singer-Songwriterin. Mit ihrer temperamentvollen Band bringt sie ihr Publikum in Feierlaune.

717 Hörer

22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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Nachtmix

2554 Hörer

22.30 Uhr

 

 

ARD Radiofestival 2014. Das Thema

Eine Revue künftiger Zeitenwenden Irrealis Futur II - Es würde geschehen sein Eine Revue künftiger Zeitenwenden Von Walter Filz SWR 2014 Alles ändert sich. In der Zukunft. Die Termine stehen bereits fest: 2017 wird der Ölverbrauch rationiert, 2019 sind die meisten Tiere ausgestorben, 2020 haben wir unseren Internetanschluss direkt im Gehirn, 2023 ersetzt der Staat die Rente durch eine einmalige Abfindung (und empfiehlt den Freitod, wenn das Geld alle ist), 2024 endet der 4. Weltkrieg, 2027 erhält Lady Gaga den Friedensnobelpreis, 2032 verbietet man das Fluchen, 2037 wird aus Versehen der Mond zerstört, 2040 das Fernsehen abgeschafft und 2084 der Mars besiedelt. Was kein Wissenschaftler zu prognostizieren wagt, ist für Science-Fiction-Autoren kein Problem: die exakte Datierung von Zeitenwenden. Bis weit ins 30. Jahrhundert reichen die Visionen in Kunst, Literatur und Film. Oft werden Entwicklungen der Gegenwart nur ein paar Drehungen weiter geschraubt. Manches scheint völlig abstruse Phantasie zu sein (so wie einst die Geschichten von Jules Verne). In jedem Fall aber spiegeln Zukunftsvisionen die Gegenwart ihrer Entstehung wider. Und fast immer sind die Aussichten nicht besonders rosig. Was würde wann geschehen sein? Welche Wende wäre wann dran? Und was ist dran an dem, was dran wäre? Und was sagt das über uns? Der Irrealis Futur II weist direkt auf den Indikativ Präsenz des Hier und Jetzt.

4 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

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00.05 Uhr

 

 

Nachtsession

Musik aus dem Rest der Welt Darker than Blue Musik aus dem Rest der Welt Mit Jay Rutledge Afrobeatlegende Orlando Julius nimmt mit den Heliocentrics aus London auf, Susheela Raman verbindet indische Musik mit Blues und Soul, Noura Mint Seymali holt das von Islamisten geknechtete Mauretanien zurück auf die musikalische Landkarte, während sich die Kasai Allstars zu billig-verstärkter Straßenmusik in Trance tanzen. Etwas Ruhe in den Club bringen da: Karl Hector & the Malcouns aus München und Berlin, die mit ihrem Afrodelic-Kraut-Funk schwüle Paranoia verbreiten. Und immer wenn's am schönsten ist, lauert das Ende hinter der nächsten Ecke: So geht es jedenfalls dem nigerianischen Shootingstar Asha.

1581 Hörer

02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

4422 Hörer

02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Franz Liszt: Hamlet (Berliner Philharmoniker: Zubin Mehta); Georg Druschetzky: Serenade Es-Dur (Ensemble Zefiro); Charles-Valentin Alkan: Grande Sonate, op. 33 (Pascal Amoyel, Klavier); Alfred Schnittke: Der Walzer, Suite (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Frank Strobel)

1804 Hörer

04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Hector Berlioz: Les nuits d'été, op. 7 (Karen Cargill, Mezzosopran; Scottish Chamber Orchestra: Robin Ticciati); Carl Heinrich Graun: Orgelkonzert F-Dur (Christine Schornsheim, Orgel; Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach: Hartmut Haenchen); Claude Debussy: Danses sacrée et profane (Berthold Opower, Riëko Onizuka, Anja Röhn, Christof Sowieja, Kurt Guntner, Celine Bäumer, Violine; Hariolf Schlichtig, Johannes Rose, Viola; Ursula Eger, Violoncello; Gisele Blondeau, Kontrabass; Isabelle Moretti, Harfe)

771 Hörer

04.58 Uhr

 

 

Impressum

386 Hörer