Jetzt läuft auf Bayern 2:

IQ - Wissenschaft und Forschung

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Imke Köhler Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Luis Trenker und Berggeschichten Luis Trenker - Der Berg ruft Autor: Florian Kummert / Regie: Petra Herrmann Kernige Mannsbilder, und stolze Helden, denen der Steilhang nicht steil genug sein kann. Das ist die Welt des Luis Trenker. Der Pionier des Bergfilms brachte die eisigen Höhen der Alpengipfel in die Kinosäle. Mit "Der Berg ruft" gelingt ihm ein Meisterwerk, ein spannendes Drama um die Erstbesteigung des Matterhorns. Luis Trenker begeistert ein Millionenpublikum, idealisiert das Leben in seiner Heimat und der Bergwelt, gerät aber auch in die politischen Verstrickungen der Faschisten in Italien und des NSDAP-Regimes rund um die Zukunft Südtirols. Nach dem Krieg floppen einige seiner Filme, also erfindet sich der redegewandte Südtiroler als Geschichtenerzähler im Fernsehen neu, und als genialer Selbstvermarkter. Der Berg - Abgründige Erhabenheit Autor: Rolf Cantzen / Regie: Dorit Kreissl Im Altertum galten Berge vor allem als ärgerliche und hässliche Hindernisse. Im 18. Jahrhundert änderte sich das. Schriftsteller wie Albrecht von Haller sprachen den Alpen Erhabenheit zu und Würde. Mit den Bergen wurden auch deren Bewohner geadelt. "Wohl dir, vergnügtes Volk! o danke dem Geschicke, / Das dir der Laster Quell, den Überfluss, versagt." Sie seien fleißig, edel, ehrlich, gesund - ganz anders als die verdorben, kränklichen und sittlich verwahrlosten Städter. Diese Zuschreibungen nahmen andere Schriftsteller auf und verbanden sie mit völkischen und nationalistischen Klischees. Doch bereits seit dem18. Jahrhundert gab es Kritik an diesen Konstruktionen "gutes Gebirgsvolk - verdorbene Städter: Heinrich Heine macht sich lustig - hier über die Tiroler. Sie seien "... von unergründlicher Geistesbeschränktheit. Sie sind eine gesunde Menschenrasse, vielleicht weil sie zu dumm sind, um krank sein zu können." Joseph Roth schreibt: "Auf den Bergen wohnt die Dummheit." Idealisierung und Spott setzen sich in der Literatur bis heute fort. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Petra Herrmann


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Wenn Künstler älter werden Nah dran: Einst berühmt, heute nicht ganz vergessen - wenn Künstler älter werden Von Elke Schmidhuber und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Tilman Seiler Magazin am Mittag Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen von Bayern 2 Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Das Genie im Sturm und Drang Geniekult - Zwischen Höhenflug und Absturz Autor und Regie: Martin Trauner "Schule und Principium fesselt aller Kraft der Erkenntnis" - Natürlich kann dieser weise Satz nur von einem stammen, von Johann Wolfgang Goethe. Da war er Anfang Zwanzig und hatte sich einer neuen "Religion" verschrieben: dem Geniekult. Ein Kult, dem viele der jungen deutschen Dichter des 18. Jahrhunderts anhingen: Der Mensch steht im Mittelpunkt; nicht mehr die Vernunft zählt, sondern nur noch die pure ungefärbte Emotion. Und die Prinzipien und Regeln? Werden allesamt über den Haufen geworfen für eine neue Kunst, die ausschließlich aus der Individualität geboren wird. - Erkannt haben sich die jungen wilden Genies am Habitus oder wie sie es selbst ausdrückten: am Funken Gottes. Erst Jahre später bekommt diese kurze Epoche der deutschen Literatur einen richtigen Namen: Es ist der Titel eines Dramas von Maximilian Klinger. Ursprünglich sollte sein Stück "Wirrwarr" heißen. Doch dann nannte er sein Drama "Sturm und Drang". Tod oder Freiheit - Friedrich Schillers "Räuber" Autorin: Renate Währisch / Regie: Petra Herrmann 1781 kamen Schillers "Räuber" erstmals auf die Bühne. Bereits die der Uraufführung war ein sensationeller Erfolg. Die Kritiker begeisterten sich für die starken Charaktere und die Ausdruckskraft der Sprache, sogar vom "deutschen Shakespeare" war die Rede. Seitdem wurde das Stück über den abgründigen Bruderzwist zwischen Karl und Franz Moor sehr verschieden interpretiert und dementsprechend verschieden inszeniert - jüngst am Residenztheater München. Der dortige Regisseur besetzte Franz Moor als Frauenrolle und ließ seine Schauspieler dreieinhalb Stunden lang auf martialischen Laufbändern gehen. Die Sendung zeigt, was alles in den "Räubern" steckt, auch wenn Schiller selbst manches davon gar nicht beabsichtigt hatte. Moderation: Leslie Rowe Redaktion: Petra Hermann


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Charlotte Wiedemann, Journalistin Geht es um den Iran, beschreiben Ihre Kollegen gerne mal einen "drakonischen Gottesstaat". Die Wirklichkeit des dort gelebten Lebens komme in der hiesigen Berichterstattung aber oft zu kurz. Charlotte Wiedemann beobachtet eine Weltsicht voller Vorurteile, die europäisch und weiß geprägt ist. Die Folge sei ein gewaltiges Nichtverstehen der Welt bis hin zu einer Ablehnung des Islam, ohne ihn zu kennen. Charlotte Wiedemann schreibt dagegen an - differenziert, kundig, analytisch. Weit weg von Europa Geboren1954 in Mönchengladbach, nach der Trennung der Eltern als Teenager bei ihrer Mutter aufgewachsen, entwickelt Charlotte Wiedemann früh einen unbändigen Freiheitswillen und begeistert sich für linke Revolutionäre. Sie arbeitet beim "Stern" und bei der "Woche", kündigt aber jedes Mal nach wenigen Jahren - immer dann, wenn die Routine einsetzt und ihr Lebensmotto verschattet: "Frei, unabhängig, abenteuerlich". Dass sie nichts bindet, empfindet sie auch als Glück - so bleibt viel Raum, die Welt zu erleben und zu spüren, "wie man sich dabei verändert". Wenn sie zurückschaut auf die Jahre in Südostasien, bleiben Bilder und Geschichten von den Roten Khmer, gar nicht friedlichen Buddhisten, aus Vietnam, Indonesien und Papua - "je weiter weg von Europa, desto wohler fühle ich mich." Charlotte Wiedemann bedauert, dass sich mit dem Terroranschlag des 11. September unsere Sicht auf die Welt verändert hat, sie sei nun holzschnittartiger und unausgewogener. Iran, Mali, Saudi Arabien Bei Norbert Joa in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Charlotte Wiedemann auch von einem persönlichen Kampf, den sie in den vergangenen sieben Jahren gegen zwei Krebserkrankungen geführt hat. Und bald geht es von Berlin wieder hinaus in den Iran und nach Mali und Saudi Arabien - in Länder, die sie schon lange beschäftigen. Das sieht man auch ihrer Wohnung an. Als ihr ein Freund einst ein Bild schenken wollte, konnte sie es nirgends aufhängen. Alles schon belegt, voller Mitbringsel.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Julia Nether Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Wie gefährlich ist Glyphosat? Kein anderes Herbizid wird so häufig eingesetzt wie Glyphosat, kein anderes wird so intensiv erforscht und über kein anderes wird so erbittert debattiert. Wie schädlich ist Glyphosat auf dem Acker für Insekten, Regenwürmer, Vögel? Wie schädlich sind die Rückstände in Lebensmitteln für uns? Darum tobt ein heftiger Streit. Denn die Forschungsergebnisse werden ganz unterschiedlich interpretiert. Die EU-Kommission hat mehrmals ihre Entscheidung verschoben, ob sie Glyphosat für weitere zehn Jahre zulässt. Immer wieder wurden neue Daten veröffentlicht, die neue Bedenken nährten. Auch das Genehmigungsverfahren steht in der Kritik: Werden wirklich alle Fakten berücksichtigt, wie viel Einfluss haben die Hersteller? Umweltverbände fordern, Glyphosat zu verbieten - was wären die Alternativen? Redaktion: Nicole Ruchlak


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Anrufsendung: "Mehr als beste Freunde" - wie geht das denn? Zu Gast im Studio - Laila und Rosa Meinecke, die Darstellerinnen des neuen Hanni & Nanni-Films. Berühmte Zwillinge Von Annabelle Zametzer Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


20.03 Uhr

 

 

Nachtstudio

Superhelden, Undinen und Medusen Michael Chabon nannte sie "8 Seiten Epen": die Superheldencomics. Wildes Denken, von jeher den Kurzformen zugeneigt, nimmt mit ihnen den Kampf auf. Wer rettet die Welt rascher? Und wer schaut nach den Toten? Denn wie uns die Märchen und Mythen lehren: Nur eine tote (Super-)Heldin ist ein gutes Mädchen. Frauen bringen den Tod oder, besser noch, erleiden ihn selbst. Aber was ist mit den Männern? Wann ist ein Held ein Held? Wenn er einen Schurken besiegt? Und was ist mit den Weltläuften? Wie in der legendären Episode, in der ein alter Schwarzer die Grüne Laterne fragt: Warum hast du dich nie um die Leute mit schwarzer Haut gekümmert? Und der Held im knallengen Einteiler nur den Kopf sinken lässt ...


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

radioTexte am Dienstag

G. Rodari: "Bäumchen ..." und nemo: das Ratespiel Hans Korte liest aus Gianni Rodaris Lügengeschichten die Erzählung "Bäumchen wechsle dich", danach lösen die nemo-Fahnder neue literarische Fälle "Bäumchen wechsle dich" - ein beliebtes Kinderspiel im Wald oder im Park,bei dem man auf den bekannten Ruf des in der Mitte stehenden Kindes die Mitspieler versuchen einen Baum zu erreichen. Aber was geschieht, wenn sich auch Bäume mit diesem Zeitvertreib amüsieren? Hans Korte liest diese groteske Geschichte aus dem Sammelband "Wahre Lügengeschichten" des italienischen Journalisten und Kinderbuchautor Gianni Rodari. Anschließend beschäftigen sich die Fahnder von nemo mit neuen literarischen Fällen.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Charlotte Wiedemann Geht es um den Iran, beschreiben Ihre Kollegen gerne mal einen "drakonischen Gottesstaat". Die Wirklichkeit des dort gelebten Lebens komme in der hiesigen Berichterstattung aber oft zu kurz. Charlotte Wiedemann beobachtet eine Weltsicht voller Vorurteile, die europäisch und weiß geprägt ist. Die Folge sei ein gewaltiges Nichtverstehen der Welt bis hin zu einer Ablehnung des Islam, ohne ihn zu kennen. Charlotte Wiedemann schreibt dagegen an - differenziert, kundig, analytisch. Weit weg von Europa Geboren 1954 in Mönchengladbach, nach der Trennung der Eltern als Teenager bei ihrer Mutter aufgewachsen, entwickelt Charlotte Wiedemann früh ein unbändigen Freiheitswillen und begeistert sich für linke Revolutionäre. Sie arbeitet beim "Stern" und bei der "Woche", kündigt aber jedes Mal nach wenigen Jahren - immer dann, wenn die Routine einsetzt und ihr Lebensmotto verschattet: "Frei, unabhängig, abenteuerlich". Dass sie nichts bindet, empfindet sie auch als Glück - so bleibt viel Raum, die Welt zu erleben und zu spüren, "wie man sich dabei verändert". Wenn sie zurückschaut auf die Jahre in Südostasien, bleiben Bilder und Geschichten von den Roten Khmer, gar nicht friedlichen Buddhisten, aus Vietnam, Indonesien und Papua - "je weiter weg von Europa, desto wohler fühle ich mich." Charlotte Wiedemann bedauert, dass sich mit dem Terroranschlag des 11. September unsere Sicht auf die Welt verändert hat, sie sei nun holzschnittartiger und unausgewogener. Iran, Mali, Saudi Arabien Bei Norbert Joa in "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt Charlotte Wiedemann auch von einem persönlichen Kampf, den sie in den vergangenen sieben Jahren gegen zwei Krebserkrankungen geführt hat. Und bald geht es von Berlin wieder hinaus in den Iran und nach Mali und Saudi Arabien - in Länder, die sie schon lange beschäftigen. Das sieht man auch ihrer Wohnung an. Als ihr ein Freund einst ein Bild schenken wollte, konnte sie es nirgends aufhängen. Alles schon belegt, voller Mitbringsel.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Fränkische Komponisten Albrecht Gürsching: "Multicoded Music" (Musica-Nova-Ensemble: Ernst Huber-Contwig); Alexander Muno: "Saudade" (Alexander Muno, Bariton; Annette Haas, Violoncello); Hans-Günter Brodmann: "Musica Sacra", Percussion Fantasies (Hans-Günter Brodmann, Perkussion); Rolf Rudin: "Der Spinnerin Nachtlied" (musica-viva-chor bamberg: Fritz Braun); Bernhard Weidner: "Flug für Klavier" (Michael Schäfer, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 101 D-Dur - "Die Uhr" (Scottish Chamber Orchestra: Robin Ticciati); Eduard Franck: Streichquintett C-Dur, op. 51 (Christiane Edinger, Tassilo Kaiser, Violine; Rainer Kimstedt, Uwe Martin Haiberg, Viola; Katharina Maechler, Violoncello): Sergej Rachmaninow: Cinq Morceaux de fantaisie, op. 3 (Alexandre Tharaud, Klavier); Edward Elgar: Violoncellokonzert e-Moll, op. 85 (Sol Gabetta, Violoncello; Berliner Philharmoniker: Simon Rattle)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur, op. 18, Nr. 1 (Cypress String Quartet); Zdenek Fibich: "Ländliche Impressionen", op. 54 (Tschechisches National-Sinfonieorchester: Marek Stilec)


04.58 Uhr

 

 

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