Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 bis zwei - le week-end

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1191 Hörer

06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

1734 Hörer

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

von Mirja Kutzer, Germanistin und katholische Theologin. Erlesen Reisen. Gestaltung: Alexandra Mantler Literatur ist mehr als eine Frage der Schönheit oder des Genusses. Sie spricht mit uns über das, was wir Wirklichkeit nennen. Sie entnimmt ihre Elemente unserer Welt. Sie baut sie neu zusammen und entwirft so neue, (un)mögliche Welten. Oft nimmt sie ihr Publikum mit auf Reisen in die Ferne und gönnt uns Leserinnen und Lesern einen Urlaub im Kopf. Und wenn wir von dort zurückkommen, können wir neu nachdenken - über Gott und die Welt, findet die Germanistin und katholische Theologin Mirja Kutzer.

143 Hörer

07.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (I)

mit Kultur aktuell

506 Hörer

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

1734 Hörer

07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Bernhard Eppensteiner

490 Hörer

08.00 Uhr

 

 

Morgenjournal (II)

348 Hörer

08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute

471 Hörer

08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus

895 Hörer

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1191 Hörer

09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Seine letzte Liebe war Orsigna - Tiziano Terzani, Grand Voyageur. Ein Besuch bei Angela Terzani, der Witwe des langjährigen Spiegelkorrespondenten und Fernostexperten, der Asien kannte, wie kaum ein anderer westlicher Journalist. Feature von Ingram Hartinger Er war im Grunde ein neugierig Suchender, und das Andere, das ihn so sehr interessierte, fand er vordergründig in Asien - doch am Ende seines bewegten Lebens war Tiziano Terzani bei sich selbst angekommen: Der drei Jahrzehnte für den Spiegel schreibende Kriegsberichterstatter und Fernostexperte kehrte, um dort zu sterben, in sein Bergdorf Orsigna zurück. Die so zu Ende gehende Reise schildert er in Büchern, welche zu veritablen Bestsellern wurden. 2011, sieben Jahre nach seinem Tod, verfilmte der deutsche Regisseur Jo Bayer das Buch Das Ende ist mein Anfang, in dem der Vater Terzani dem Sohn Folco aus seinem Leben berichtet. Die Botschaften Terzanis sind zweifellos angekommen, Italiens Jugend hat sie zum Teil begeistert aufgenommen. Der Schriftsteller Ingram Hartinger reiste nach Orsigna, wo er Terzanis Frau Angela besuchte. Das Gespräch mit ihr führt zusammen mit emblematischen Zitaten aus den Büchern Terzanis zu zentralen Fragen der Gesellschaft. Tiziano Terzani kannte Asien wie kaum ein anderer westlicher Journalist und nach all den Kriegen, die er dort hautnah miterlebte, gab es für ihn nur ein klares Diktum: Kein Krieg! Der charismatische Querkopf war bis zuletzt ein engagierter Mensch, der sich mutig und penibel mit seiner tödlichen Erkrankung auseinandersetzte. Auch wenn am Ende gesagt wird, dass es gegen die Endlichkeit des Menschen keine Heilung gibt, entlässt einen die Sendung mit Hoffnung und Mut auf das eigene Wunder. Redaktion: Elisabeth Stratka Ton: Bernhard Engl

278 Hörer

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1191 Hörer

10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem Kolomanisaal des Stiftes Melk. Gäste: Robert Sund, Heinz Ferlesch. Präsentation: Albert Hosp Nach Kammermusikalischem, Zeitgenössischem und romantischer Oper in den vergangenen Wochen steht der Klassik-Treffpunkt auf seiner Festivalreise heute ganz im Zeichen der Chormusik. Albert Hosp ist zu Gast bei der Vokalwoche Melk und gestaltet die Sendung gemeinsam mit seinen Gästen Robert Sund und Heinz Ferlesch. Veranstaltet von der Vokalakademie NÖ, sind zur Vokalwoche im Benediktinerstift Melk (heuer vom 20. bis 27. Juli) geübte Chorsänger/innen, Solist/innen und Chorleiter/innen eingeladen, wahlweise im Plenum unter dem Motto Chorsin(g)phonik, in drei Kammerchören und fünf Ensembles mitzusingen, zusätzlich Stimmbildung und Einzelunterricht zu genießen und das Erlernte in Abschlusskonzerten bzw. im heutigen Klassik-Treffpunkt zu präsentieren. Heinz Ferlesch hat die künstlerische Gesamtleitung der Vokalwoche Melk über. Er leitet die Wiener Singakademie sowie den von ihm gegründeten Chor Ad Libitum. An der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien unterrichtet er das Fach Vokalensemble. Robert Sund ist international anerkannter Dirigent, Musikpädagoge, Arrangeur und Komponist sowie musikalischer Leiter diverser renommierter Chöre, er gilt als Spezialist für Männerchor und unterrichtete u. a. an der Stockholmer Musikhochschule Chorsingen und Ensembleleitung. Begleiten Sie Albert Hosp und den Ö1 Klassik-Treffpunkt in den Kolomanisaal des Stiftes Melk, mit Live-Musik und spannenden Gesprächen mit Schwerpunkt Chormusik!

417 Hörer

11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Gestaltung: Bernhard Eppensteiner

490 Hörer

11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin

150 Hörer

12.00 Uhr

 

 

Mittagsjournal

1993 Hörer

12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute

471 Hörer

13.00 Uhr

 

 

Ö1 bis zwei - le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib Kiss Kuss Cous (Erstausstrahlung: 24. März 2012) Mit Musik von Tom Waits, Antonin Dvorák, Richard Thompson, Richard Strauss, Oscar Alleman und anderen.

416 Hörer

14.00 Uhr

 

 

Die Hörspiel-Galerie

Die Blendung Teil 3. Hörspiel in zwölf Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Elias Canetti. Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert. Mit Manfred Zapatka, Samuel Finzi, Birgit Minichmayr, Wolfram Berger, Michou Friesz, Karl Markovics, Gerti Drassl, Florian Teichtmeister, Wolfgang Böck u.a. (BR/ORF 2013) Ursprünglich hätte es ein mehrteiliger Romanzyklus werden sollen. Bevölkert von Irren und Fanatikern, von Wahrheitssuchern und Phantasten. Geworden ist es schließlich die Geschichte des verblendeten und weltfremden Büchermenschen Peter Kien, der am Ende, bedrängt und malträtiert von seiner geldgierigen Haushälterin, mitsamt seiner riesigen Bibliothek Opfer der Flammen wird. In Elias Canettis einzigem Roman Die Blendung, erstmals 1935 erschienen, spiegelt sich der Justizpalastbrand des Jahres 1927 ebenso wider, wie der dräuende Faschismus und der Ständestaat der Ersten Republik. Doch erst Jahrzehnte nach seinem Erscheinen wurde Canettis Roman die ihm gebührende öffentliche Anerkennung zuteil. In einer außergewöhnlichen Anstrengung haben der Bayerische Rundfunk und der ORF dieses Jahrhundertwerk des späteren Nobelpreisträgers als zwölfteilige Hörspielserie produziert. Der Regisseur und Komponist Klaus Buhlert, ein Spezialist für literarisch-radiophone Großprojekte, hat dafür ein hochkarätiges Ensemble gewinnen können. Zu hören sind unter anderem: Manfred Zapatka als Erzähler, Samuel Finzi als Peter Kien, Birgit Minichmayr als Therese Krumbholz sowie Wolfram Berger, Michou Friesz, Karl Markovics, Gerti Drassl, Florian Teichtmeister und Wolfgang Böck. 3. Teil Therese Krumbholz ist in ihrer Ehe mit dem sonderbaren Gelehrten Peter Kien äußerst unbefriedigt. Beim Möbelkauf hat sie sich in den Verkäufer Grob verliebt, der ihr ein Verhältnis in Aussicht stellt - für eine große Geldsumme. Noch kann Therese ihm kein Vermögen anbieten. Ungeduldig versucht sie ihren Ehemann also dazu zu bringen, ein Testament zu ihren Gunsten aufzusetzen, denn jeden Tag, so hofft sie nun, könne es soweit sein: Sie hat den Mann nicht aus Liebe geheiratet? Der Mann sieht aus wie ein Skelett. Jeden Morgen beim Aufstehen denkt sie: Heut ist er tot. Wenn sie hereinkommt und ihm das Frühstück bringt, lebt er noch. Ö1 sendet Die Blendung in zwölf Teilen vom 19. Juli bis einschließlich 24. August jeweils am Samstag ab 14 und am Sonntag ab 16 Uhr.

560 Hörer

15.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1191 Hörer

15.05 Uhr

 

 

Apropos Musik

mit Johannes Leopold Mayer. Genau 100 Jahre nach der Ermordung von Thronfolger Franz Ferdinand am 26. Juni gastierten die Wiener Philharmoniker in der bosnisch-herzegowinischen Hauptstadt Sarajevo. Unter der Leitung von Franz Welser-Möst und unter der Mitwirkung des Chores des Bosnisch-Herzegowinischen Theaters standen passend-besinnliche Werke von Haydn, Berg, Brahms und Ravel auf dem Programm.

935 Hörer

16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

471 Hörer

17.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1191 Hörer

17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

225 Jahre nach der Französischen Revolution (3) - Brüderlichkeit. Das Ende der Ich-AGs? Moderation: Johann Kneih* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon Freiheit will jeder. Über Gleichheit kann man streiten. Aber Brüderlichkeit? Ein diffuses Mahnwort für Sonntagsreden, es klingt nach einer anderen Zeit, überholt nicht nur in puncto Gender-Korrektheit. Ihren letzten größeren Auftritt hatte die Brüderlichkeit im jüdisch-christlichen Dialog der Nachkriegszeit. Die Herkunft aus dem Neuen Testament, neben Stoa und Judentum - ihr aber seid alle Brüder, Matthäus 23,8 - hat es der Brüderlichkeit in der Ära der Aufklärung nicht leichter gemacht: Die meisten Revolutionäre des 19. und 20. Jahrhunderts betrachteten sie als verschwommenes und naives Konzept, gerade gut genug für Christen, Freimaurer oder Dummköpfe. Auf jeden Fall jenen vorbehalten, die nicht verstehen, dass das Glück nur mit Hilfe von Gewehrschüssen und Streiks erobert und geschützt werden kann. So bilanzierte Jacques Attali, Ökonom, Politiker und Organisator des 200-Jahr-Jubiläums der Französischen Revolution 1989. Und wenn man die Brüderlichkeit durch Solidarität ersetzt, wie es die Arbeiterbewegung getan hat? Apropos, im Kommunismus war die Brüderlichkeit bestimmten Bedeutungen vorbehalten. Wie im Witz vom polnischen und russischen Grenzsoldaten, die einen Schatz finden. Wir teilen ihn, sagt der Russe. Und der Pole: Aber halbe-halbe, nicht brüderlich! So verstaubt, so historisch belastet. Aber umgekehrt: Wäre ohne sie die Gegenwart auszuhalten - Globalisierung, Turbokapitalismus und Ich-AG? Und wären Freiheit und Gleichheit erträglich ohne Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit? Solidarität, Anteilnahme, Verantwortung, Mitgefühl. Wie immer man sie lieber nennen mag.

518 Hörer

19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Logos - Theologie und Leben

Macht und Befreiung - Perspektiven feministischer Theologie. Gestaltung: Alexandra Mantler Die Analyse, die Kritik und die Überwindung von Macht stellen innerhalb der feministischen Theologie von Beginn an ein zentrales Thema der Auseinandersetzung dar. Doch in den vergangenen Jahrzehnten scheinen die Macht- und Unterdrückungsstrukturen, an denen sich die Kritik der feministischen Theologie als einer Theologie der Befreiung ursprünglich entzündete, jedoch zum Teil eine tiefgreifende Veränderung durchgemacht zu haben: Machtstrukturen sind globaler, anonymer und pluralistischer geworden, utopische Gegenentwürfe scheinen an Kraft verloren zu haben. Welche neuen Perspektiven tun sich vor diesem Hintergrund nun für die feministische Theologie und andere Befreiungstheologien auf? Und welche Wirkung können sie etwa in Europa heute noch entfalten? Mit diesen Fragen haben sich beim 4. Workshop kontextuelle befreiende Theologien der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien etwa die feministische Theologin Elisabeth Schüssler Fiorenza oder die katalanische Ärztin, Theologin und Benediktiner-Nonne Teresa Forcades i Vila auseinandergesetzt.

39 Hörer

19.30 Uhr

 

 

Nikolai Rimsky-Korsakov: Die Zarenbraut

Mit Anatoly Kotscherga (Sobkin), Olga Peretyatko (Marfa), Johannes Martin (Grigory), Tobias Schabel (Skuratov), Pavel Cernoch (Lykov), Marina Prudenskaya (Lyubsha), Stephan Rügamer (Bomelius), Anna Tomova-Sintow (Saburova), Anna Lapkovskaya (Dunyasha) und Carola Höhn (Petrovna). Chor und Orchester des Teatro alla Scala; Dirigent: Daniel Barenboim (aufgenommen am 2. März im Teatro alla Scala, Mailand) Präsentation: Gottfried Cervenka

0 Hörer

22.10 Uhr

 

 

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1191 Hörer

22.15 Uhr

 

 

Festival Glatt Verkehrt 2014 live

Poesiealbum - Sanfte Songs und wilde Balladen. U. a. mit der Jazzwerkstatt Wien, den Strottern und Peter Ahoner (Übertragung aus dem Hof der Winzer Krems). Präsentation: Mirjam Jessa und Albert Hosp

3 Hörer

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1191 Hörer

00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) mit Marlene Schnedl. Karin Krog im Porträt; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Die Grande Dame der norwegischen Jazzszene, Karin Krog, geboren am 15. Mai 1937 in Oslo, zählte und zählt noch immer zu Norwegens führenden Jazzsängerinnen. Ihre Stimme hat diese ganz spezielle, einzigartige Note, die sie aus einem Einheitsbrei von Vokalistinnen hervorstechen lässt; zudem hat sich Karin Krog immer auch den zeitgenössischen Strömungen des Jazz zugehörig gefühlt. 1994 feierte sie ein Jubiläum: Vor 30 Jahren, 1964, hatte sie ihr erstes Soloalbum veröffentlicht: By Myself. Dieses Jahr sind es bereits 50 Jahre. Ihre internationale Karriere begann als sie 1966 in Warschau und Prag zu Besuch war, weiter trat sie in den USA mit Don Ellis und Clare Fischer auf, reiste wieder nach Brüssel, feierte große Erfolge beim Montreux Jazz Festival und tourte 1969 in Europa und ein Jahr darauf in Japan. Mitte der 1970er Jahre arbeitete sie hauptsächlich in Duo- und Trioformationen mit namhaften Musikern wie John Surman, Red Mitchell, Dexter Gordon oder Archie Shepp. In den 1980er Jahren gastiere sie auf mehreren Festivals mit dem Krog/Surman/Hallberg Trio und durch die intensive Zusammenarbeit mit John Surman entwickelte sie eine Gesangstechnik, die an elektronische Klänge erinnert. Viel könnte noch geschrieben werden, wie z.B.: die Gründung ihres eigenen Labels Meantime Records, oder die vielen renommierten Preise, die sie bereits erhalten hat. Die Ö1 Jazznacht macht sich mit Karin Krogs Stimme auf die Reise und zeichnet ihre Karriere nach, beginnend bei ihrem ersten Soloalbum By Myself bis zu dem 2013 von Karin Krog und John Surman aufgenommenen Album Songs about This and That.

964 Hörer