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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Koffergeschichten

Die oft in Österreich arbeitende deutsche Regisseurin Jacqueline Kornmüller hat die Notschlafstelle VinziRast in Wien besucht und dort Habseligkeiten gefunden, die Menschen liegengelassen haben. Sie hat die Gegenstände in 30 Koffer, Taschen und Rucksäcke aufgeteilt, 30 Autorinnen und Autoren gegeben und sie gebeten, darüber zu schreiben. Es hat wohl mit Heimat zu tun. Für jeden ist sie etwas, das mit Leben erfüllt ist, mit Vergangenem, Gegenwärtigem und auch mit dem, was noch nicht ist. Und auch wenn nicht alles greifbar ist bezogen auf sie, Heimat gibt einem das Gefühl von Geborgenheit. Man kann ankommen, sich niederlassen und ruhen. Zwar ist das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen in Artikel 25 (1) der UN-Menschenrechtscharta, als auch in Artikel 11 (1) des UN-Sozialpakts verankert, doch in der Realität scheint es ihn nicht zu geben, den Anspruch auf Geborgenheit, aufs Daheimsein. Und die liegengebliebenen Dinge in der Notschlafstelle der VinziRast lassen einen das spüren. Eine Umhängetasche aus Plastik mit dem weiß-roten Logo des Wiener Theaters der Jugend darauf. In der Tasche eine Küchenwaage, zwei Kondome, eine Mütze und ein Französisch-Deutsches Wörterbuch. Eine Geschichte von Peter Stephan Jungk. Gestaltung: Monika Kalcsics, Christina Lenhart


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Ein unbeschreibliches Scherzo Beethovens, schlichte Musik von Satie, leichte Musik von Mendelssohn. "Der Begriff der leichten Musik liegt im Trüben der Selbstverständlichkeit" - so beginnt der gelehrte Theodor W. Adorno seinen Text über "Leichte Musik". Diametral entgegengesetzt scheint die Meinung Erik Saties: "Die einzig mögliche Opposition in einer äußerst raffinierten Epoche ist die Rückkehr zum Schlichten". Aber meint ?schlicht' hier dasselbe wie ?leicht'?


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die ganze Umwelt in der feinen Nase. Die Biologin und Hundetrainerin Gabriele Sauseng spricht über die Ausbildung und Arbeit von Spürhunden. Teil 2: Synchronisierte Teams fürs ganze Leben Gestaltung: Lothar Bodingbauer Hunde haben eine gute Nase. Die Nasenlöcher weisen nach vorne und bilden somit die erste Kontaktmöglichkeit des Hundes mit der Umwelt. In der Spürhundeausbildung wird bereits in den ersten Lebenstagen mit den Gerüchen trainiert. Es findet eine frühe Geruchsprägung statt. Immer soll Positives mit dem Geruch verbunden werden. Wird ein Geruch erkannt, gibt es eine Belohnung. Das Verhalten des Hundes muss vom Menschen gelernt werden, der Hund muss verstehen lernen, was der Mensch von ihm will. Über mehrere Trainingsschritte findet eine Synchronisierung statt und der gemeinsame Weg betrifft nicht nur die Schnüffelarbeit, sondern das ganze Leben. Der Zielgeruch ist jener Geruch, der erlernt werden soll: Trüffel, weitere Pilze, Käfer, Drogen, Lebensmittel, Fledermäuse, Wildkatzen - alles was riecht, kann gezielt trainiert und gesucht werden.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Freiheitsträume und Realpolitik:

Prag und Bratislava 1918-2018 (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch 2018 begehen Österreichs Nachbarn Tschechien und die Slowakei mehrere wichtige Jahrestage. Vor 50 Jahren weckte der Prager Frühling - also das Liberalisierungsprogramm der tschechoslowakischen KP unter Alexander Dubcek sowie der Reformdruck von Seiten der Zivilgesellschaft - Hoffnungen auf einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Doch nach dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts am 21. August 1968 wurde der Frühling gewaltsam beendet. Die Tschechoslowakei war erst 50 Jahre zuvor gegründet worden. Sie entstand als Staat im Zuge des Zerfalls der Habsburger Monarchie am Ende des Ersten Weltkriegs. Häufig ist von der magischen Acht die Rede, da viele Ereignisse in Jahre fielen, die mit einer Acht enden: 1918, 1938, 1948, 1968. Infolge von Nationalsozialismus und Kommunismus machte die Tschechoslowakei turbulente Jahre durch. Als Protektorat Böhmen und Mähren wurde sie dem nationalsozialistischen Deutschland einverleibt. Ein Großteil der jüdischen Bevölkerung, die das Leben vor allem auch in Prag entscheidend mitgeprägt hatte, wurde im Holocaust vernichtet. Das schwierige Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen konnte erst nach der Wende schrittweise aufgearbeitet werden. Mit dem Fall der Mauer begann aber auch der Kitt zwischen Tschechen und Slowaken zu bröckeln. Uralte Spannungen traten verstärkt zutage, das Gefühl der Slowaken, als kleinere Nation stets einen geringeren Stellenwert im gemeinsamen Staat gehabt zu haben, führte zu Forderungen nach Unabhängigkeit. Mit 31. Dezember 1992 wurde die Tschechoslowakei aufgelöst. Mit 1. Jänner 1993 - also vor 25 Jahren - entstanden die beiden neuen Staaten Tschechien und Slowakei.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Nam June Paik, Florian Hecker, Marina Abramovic, Ashley Hans Scheierl (2). Gestaltung: Thomas Mießgang und Christine Scheucher Die Radiokolleg-Langzeitserie "Positionen in der Kunst" will Kristallisationspunkte in der Entwicklung der Kunst der vergangenen 50 Jahre aufzeigen: Momente, in denen sich eine neue Dringlichkeit, mediale Sensibilität oder auch politische Durchschlagskraft auf eine Weise manifestierte, die man bis dato so noch nicht gekannt hatte. Eine Kunst, die traditionelle Genres transzendiert und im intermedialen Diskurs neue ästhetische Sprachen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Traum und Trauma zur Debatte stellt. Von Andy Warhol bis Florian Hecker, von Valie Export bis Anne Imhof. Motto: Was zählt, das liegt dazwischen. Die Edition April 2018 umfasst ein breites Spektrum zwischen etablierten Positionen und kontemporären Ansätzen: Florian Hecker - Grenzgänger des Hörbaren Der in Wien lebende deutsche Künstler Florian Hecker ist derzeit einer der bedeutendsten Vertreter der Sound Art, einer relativ neuen intermedialen Kunstform, in der Klänge mit skulpturalen Objekten, oft auch Foto, Video oder computergenerierten Bildern zu großräumigen Installationen verschmelzen. Hecker will an die Grenzen des Hörbaren vorstoßen: Dorthin, wo der meist mit Hilfe von Algorithmen erzeugte Sound sich als Mehrkanal-Installation im Raum ausbreitet, als hohes Pfeifen in den Ohren zu schmerzen beginnt oder als Ultraschall jenseits des menschlichen Wahrnehmungsapparates zu wirken beginnt.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Turandot

Verwandlungen einer orientalischen Prinzessin (2). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber Heiratsunwillig, kalt, hartherzig und stolz: So tritt die chinesische Prinzessin Turandot in der Operngeschichte auf. Doch woher kommt die Figur der Turandot eigentlich und wie sah deren Wandlung über Jahrhunderte hinweg aus? Aus China stammt sie nämlich nicht- und auch als hartherzig wird sie in den epischen Ursprüngen nicht beschrieben. Ihren ersten Auftritt hat Turandot bei dem persischen Dichter Nizami Ende des 12. Jahrhunderts und findet, über die Wandlung zur chinesischen Prinzessin 300 Jahre später, ihre Bewunderer im Frankreich des späten 17. Jahrhunderts. Dort beginnt nun die Popularität dieser Figur rasant an Fahrt aufzunehmen und findet bald ihren Weg auf die Theaterbühne der Commedia dell'Arte. Der Venezianer Carlo Gozzi feiert mit seiner Theaterfassung über Turandot einen so großen Erfolg, dass sein Werk niemand geringeren als Goethe, Schiller, Schlegel oder E.T.A. Hoffmann inspiriert. Gerade eine Rückübersetzung ins Italienische von Schillers Bearbeitung der Turandot fällt schließlich auch Puccini in die Hände und dieser widmete der Prinzessin sein letztes Werk. Doch die Reise von der persischen Dichtung über die italienische Commedia dell'Arte auf die Opernbühne hinterließ bei Turandot Spuren. Einzig der Rätselhaftigkeit, aber auch der Rätselfreudigkeit Turandots hat dies keinen Abbruch getan. Personelle Eigenheiten und Adaptierung der Handlung erfuhren jedoch einen steten Wandel, was sich auch in der unterschiedlichen musikalischen Darstellung niederschlägt. Die Charaktere in Puccinis Oper, allen voran die beiden Frauenfiguren Turandot und Liù, werden musikalisch ausdifferenziert, ebenso finden exotisierende und chinesisch anmutende Klänge Eingang in das Werk. Dass aber gerade diese Wandlungen, allen voran der charakterliche Wechsel der Prinzessin, ihre Tücken haben, musste auch Puccini erfahren: er haderte mit der Vertonung dieser schwierigen Stelle schließlich so lange, dass er darüber starb. Die Überlegungen zum Schluss dieser Turandot halten jedoch bis ins 21. Jahrhundert an, wie Luciano Berio unter Beweis stellt.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Bezwingende Wagner-Heroine: Erinnerungen an Astrid Varnay. Gestaltung: Michael Blees Suggestiv war ihre Gestaltungskraft, individuell ihr Timbre, markant ihre Diktion - und nahezu unerschütterlich ihre Kraftreserven in hochdramatischen Partien: Zwar hat die vor 100 Jahren in Stockholm geborene Astrid Varnay auch im italienischen Fach und in Opern von Richard Strauss Triumphe gefeiert, vor allem ist sie aber als intensive Gestalterin der Frauenfiguren in den Wagner'schen Musikdramen in Erinnerung geblieben. Von 1951 bis 1967 hat sie zu den prägenden Kräften der Bayreuther Festspiele gezählt - insbesondere als Brünnhilde in den "Ring"-Opern, als Isolde in "Tristan und Isolde" und als Ortrud in "Lohengrin". Kundry in "Parsifal", Senta im "Fliegenden Holländer" und (gelegentlich) Sieglinde in der "Walküre" haben zu ihrem Repertoire gezählt - und in ihren frühen Jahren, unter anderem an der New Yorker Metropolitan Opera, hat die Varnay auch Elsa in "Lohengrin", Elisabeth und Venus in "Tannhäuser" und Eva in den "Meistersingern" gesungen.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die Überraschung. Eine Talk-Show" von Günter Kunert. Es liest Frank Hoffmann. Gestaltung: Gudrun Hamböck Der alte Schauspieler Sylvanus wird in eine Talk-Show eingeladen. Nicht die schon länger zurückliegenden Glanzzeiten sind dort Thema, sondern das Attentat, das einst auf ihn verübt wurde. Geschickt führt der Moderator das Gespräch; gewandt, Scheinwerfer und Applaus genießend, reagiert Herr Sylvanus - bis zu dem Augenblick als ein Überraschungsgast das Studio betritt. Der 1929 in Berlin geborene Günter Kunert gilt mit seinem mehr als 200 Titel zählenden Werk als eine Art literarischer Kronzeuge der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Als Sohn einer jüdischen Mutter erlebt er wie die NS-Diktatur seine Familie zerstört, als kritischer Sozialist legt er sich mit dem Regime der DDR an, die er 1979 verlassen kann. Kunert schrieb zahlreiche und vielfach preisgekrönte Lyrikbände, parabelhafte Kurzgeschichten, Essays, Reiseliteratur, Hörspiele, Drehbücher und vieles mehr. Er lebt im kleinen Ort Kaisborstel in Schleswig Holstein.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy. "Unfertige Stücke nenne ich meine Feinde", sagt er. Die fertigen hingegen seien Freunde. "Die erlaubten mir, endlich wieder etwas Neues zu beginnen". Sein Werkverzeichnis zählt mehr als 130 Einträge - Symphonien, Sonaten, Quintette, Quartette, Fugen, Interludien. Dennoch quälen ihn immer noch die Erinnerungen an ein Elternhaus, das seine ältere Schwester in den Wahnsinn trieb und ihn selbst um die halbe Welt. Der lange Zeit obdachlose Gordon Sherwood, 1919 bis 2013, dessen Klaviermusik nun von Masha Dimitrieva auf Sonus Eterna eingespielt wurde!


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Liszt Trio Wien. Franz Liszt: a) Rigoletto. Paraphrase du concert; b) Ungarische Rhapsodie Nr. 9 - Le Carnaval de Pesth * Frédéric Chopin: Klaviertrio g-Moll op. 8 * Henri Wieniawski: Fantasie über Themen aus Gounods "Faust" op. 20 * Adrien-François Servais: Fantasie und Variationen op. 16 über Themen aus "La fille du régiment" von Gaetano Donizetti (aufgenommen am 17. März im Franz Liszt Konzertsaal in Raiding im Rahmen des "Liszt Festival Raiding 2018"). Präsentation: Gerhard Krammer Seit ihrem ersten Aufeinandertreffen im Paris des Jahres 1831 verband Franz Liszt und Frédéric Chopin nicht nur eine wertschätzende Freundschaft sondern auch eine Begeisterung für die damals beim Publikum boomende Oper. Die Belcanto-Spezialisten der Zeit, Rossini, Donizetti und Bellini prägten den Stil beider: Die hohe Kunst, mittels Schönheit, Virtuosität, Geschmack und Eleganz alle erdenklichen Gefühlszustände zu suggerieren, konnte so durch Chopin und Liszt in der romantischen Instrumentalmusik Einzug halten. Liszt ließ sich darüber hinaus auch durch die Grande Opéra mit ihren Vertretern Berlioz, Meyerbeer und Gounod zu einigen seiner bis heute als Meilensteine der Musikgeschichte geltenden Paraphrasen inspirieren. Das Liszt Trio Wien widmet sich beim Konzert in Raiding genau jener Leidenschaft Chopins und Liszts und wird dabei die vergangenen Zeiten des Staunens wiederaufleben lassen. (Liszt Festival Wien)


15.30 Uhr

 

 

Moment

mit "Koffergeschichten" Die kritische Instanz im Verhandlungssaal Das Genre des Gerichtsjournalismus Der Verhandlungssaal ist der Arbeitsplatz der Gerichtsreporter. Stundenlang sitzen sie auf den Zuschauerbänken und verfolgen Prozesse, um darüber zu berichten. Gerichtsreportagen spiegeln die Gesellschaft, kaum eine andere journalistische Darstellungsform gewährt nähere Einblicke in den Lebensalltag unterschiedlicher sozialer Schichten. In den 1920er und 1930er Jahren entwickelten die Journalisten Paul Felix Schlesinger und Henri Béraud die Gerichtsreportage in Europa zu einem eigenen Genre - und zur kritischen Instanz, die der Justiz auf die Finger schauen sollte. Nicht selten hat die Gerichtsreportage Gesetzesreformen zur Folge. In Österreich ist sie allerdings wenig etabliert. Kaum eine Zeitung hat eigene Gerichtsreporter. Fragt man in Redaktionen nach, heißt es durchwegs: kein Platz, kein Geld - leider, wir bedauern. Warum das für den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht förderlich ist, hat Nadja Kwapil zu ergründen versucht. Sie hat mit Gerichtsreportern über ihre Arbeit gesprochen. Gestaltung: Nadja Kwapil Koffergeschichten: Erika Pluhar liest Barbara Coudenhove-Calergi


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi und Kater streunen durch die neue Besucherwelt am Flughafen Wien. Rudi und Kater machen einen Ausflug in die Besucherwelt am Flughafen Wien. Tony Terrier hat ihnen davon erzählt. Sie fahren mit einem Bus neben dem Rollfeld und beobachten Zweibeiner beim Beladen der Flugzeuge. In einem Erlebnisraum finden Sie ein riesiges Cockpit und suchen den Schleudersitz. Am Ende haben sie eine neue Geschäftsidee. Wolfgang Heinzl: "Man sieht hier den Nachbau von einem Cockpit. Beide Seiten sind gleich. In der Mitte ist das Cockpit geteilt. Copilot und Pilot steuern gemeinsam das Flugzeug. Einmal startet und landet der Copilot und das nächste Mal macht das dann der Pilot." Gestaltung: Kathrin Wimmer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Der Tod mag Katzen. Terry Pratchetts bizarre Scheibenwelt. Feature von Julia Reuter Stellen Sie sich eine Welt vor, die flach wie eine Scheibe ist, auf dem Rücken von vier Elefanten liegt, die wiederum auf dem Panzer einer großen Schildkröte stehen. Diese Sternenschildkröte namens Groß-A'Tuin schwimmt gemächlich durch das Universum. Die Scheibenwelt ist ein wundersamer Ort, mit vielen Parallelen zu unserer Erde. Allerdings gibt es dort auch Magier, Drachen, einäugige Wesen, Truhen, die auf Beinen laufen, oder einen Orang-Utan, der als Bibliothekar tätig ist. Der Tod ist ebenfalls ein (wenn auch nicht gern gesehener) Bewohner der Scheibenwelt, der schon mal seinen Praktikanten aushelfen lässt, um Urlaub zu machen. Dieses fantasievolle Literaturuniversum hat der 2015 verstorbene, britische Schriftsteller Terry Pratchett erschaffen. Mehr als 60 Millionen Bücher wurden von seiner humorvollen Fantasy-Reihe verkauft. Die Tonspuren gehen auf Erkundungstour durch die Scheibenwelt.


16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Österreichs "freie" Musikszene ist so bunt wie ihre Band-Namen Eine reiche Palette an unterschiedlichsten Ansätzen zum Thema Bühnen-Energie erwartet uns in den nächsten Tagen: Zarte und wilde Kammermusik, Walzer und Flamenco, Seemannsgarn und Märchen. Das Festival Weanhean steht vor der Tür, aber auch von Dornbirn über Salzburg bis Graz klingt und klingelt es an allen Ecken und Enden. Fast könnte man meinen, das macht der Frühling, aber die Szene ist IMMER reich, wenn schon nicht an Geld, so doch an musikalischer Vielfalt und Qualität? Mit: Wiener Wäsche, Extracello, Pünktlichkeit und Anarchie, u.v.a.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Der Papierkrieg zwischen Washington und Wien 1917/18. Mit Kurt Bednar, Historiker und Publizist. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Als im Juli 1914 in Europa der Erste Weltkrieg ausbricht, verhalten sich die USA zunächst neutral. Zwar unterstützte man die Entente-Mächte mit Waffenlieferungen und Wirtschaftshilfen, darüber hinaus wollte man sich nicht in den Krieg hineinziehen lassen. Am 6. April 1917 änderte sich das: An diesem Tag traten die USA unter der Präsidentschaft von Woodrow Wilson in den Ersten Weltkrieg ein - mit einer Kriegserklärung an das Deutsche Reich. Die USA entsandten bis zum Kriegsende 1918 etwa zwei Millionen Soldaten nach Europa. Ihr Einsatz wird als ein entscheidender Faktor für den Sieg der Alliierten gesehen. Mit dem "Vierzehn Punkte-Plan" formulierte Präsident Wilson im Januar 1918 seine Kriegsziele und Vorstellungen für eine friedliche Nachkriegsordnung, über die ein Völkerbund wachen sollte. Wenig aufgearbeitet sind jedoch bis heute die Hintergründe und Folgen der Kriegserklärung der USA an Österreich-Ungarn, die erst am 7. Dezember 1917 erfolgte. Die Auseinandersetzungen mit Österreich-Ungarn fanden weder auf Schlachtfeldern noch mittels Angriffen in der Luft oder auf hoher See statt, sondern hauptsächlich auf Papier. Zwischen den amerikanischen Soldaten und jenen der Donaumonarchie gab es kaum Kämpfe - der Krieg fand eher zwischen Diplomaten statt. Doch die Folgen waren weitreichend.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Lässt sich Polizeiarbeit auslagern? Und wie weit sollen die Befugnisse privater Sicherheits- und Ordnungsbeauftragter gehen. Gestaltung: Cornelia Krebs Um das sogenannte subjektive Sicherheitsgefühl werden in Gesellschaft und Politik viele Debatten geführt. Neben der Exekutive, die für Recht und Ordnung sorgt, gibt es auch private Initiativen, die von der virtuellen Bürgerwehr im Internet bis zu Nachbarschaftsinitiativen reichen. Und auch die Polizei setzt vermehrt auf die Mithilfe der Bevölkerung, wie das Projekt "Gemeinsam Sicher" des Innenministeriums zeigt. In mehreren österreichischen Städten wie Graz, Linz und Wels patrouillieren zudem Ordnungswachen - ein Umstand, der auch für kritische Stimmen sorgt.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Der Lockruf der Kohlmeise Die Wildtierökologin Sabine Hille im Porträt Von Lukas Tremetsberger Im Garten ihres Hauses nördlich von Wien hat Sabine Hille ein Futterhäuschen aufgestellt. Viele Vögel bedienen sich an den Futtersamen - und ab und zu landet auch eine Kohlmeise. Für sie interessiert sich die Wildtierökologin auch in ihrer Forschungsarbeit an der BOKU Wien. - Schon als Kind faszinierten Hille der farbenprächtige Eisvogel und die Wasseramseln am Bach, der durch das Heimatdorf am Hunsrück in Deutschland fließt. Gemeinsam mit anderen Kindern ging es durchs Brombeergebüsch, auf der Suche nach Vögeln und Schmetterlingen. - Heute erforscht Sabine Hille, wie sich verändernde Umweltbedingungen auf die Vogelwelt auswirken: Kohlmeisen brüten jetzt früher im Jahr, weil durch die Klimaerwärmung auch deren Hauptspeisen zeitiger dran sind, die dicken Raupen des Frostspanners. - Beim Blick durch das Wohnzimmerfenster erzählt die Wildtierökologin über die Welt dieser Vögel und ihren Forschungsalltag.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Tonkünstler-Orchester, Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; I. Dirigent: Yutaka Sado; Wiener Sängerknaben; Emmanuel Tjeknavorian, Violine; Carolyn Sampson, Sopran; Ruth Brauer-Kvam, Sprecherin. Ludwig van Beethoven: "Leonore" Ouvertüre Nr. 3 op. 72b * Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Violine und Klavier A-Dur KV 219 * Leonard Bernstein: Symphonie Nr. 3 für Chor, Knabenchor, Sprecher, Sopran und Orchester, "Kaddish" (aufgenommen am 8. April im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). II. Dirigent: Andrés Orozco-Estrada. Franz Schubert: Messe für Soli, Chor, Orchester und Orgel As-Dur D 678. Präsentation: Gustav Danzinger Kaddisch: So heißt eines der wichtigsten jüdischen Gebete, das vor allem zum Totengedenken und am Grab gesprochen wird. "Kaddish" nannte auch Leonard Bernstein seine groß angelegte, bewegende dritte Symphonie. John F. Kennedy gewidmet, der wenige Wochen vor der Uraufführung 1963 ermordet worden war, bietet das Werk eine tiefgreifende persönliche Auseinandersetzung mit der jüdischen Tradition, aber auch mit überkonfessionellen Glaubenszweifeln, mit Tod, Leid und Verlust ? und endet mit einem Hoffnungsschimmer. 1977 hat Bernstein das Werk überarbeitet; seither konnte es sich als eines seiner ergreifendsten Stücke im Konzertsaal etablieren. Die kühnsten Hoffnungen siegen auch in Beethovens einziger Oper: In seiner großen dritten "Leonoren"-Ouvertüre, die Yutaka Sado an den Beginn des Programms stellt, ist die ganze Handlung rund um die Rettung eines Unschuldigen aus dem Gefängnis in symphonischem Gewand packend zusammengefasst. Neben so viel Dramatik und Herzblut kommt die lichte Reinheit von Mozarts A-Dur-Violinkonzert KV 219 gerade recht. (Tonkünstler-Orchester)


21.55 Uhr

 

 

Koffergeschichten

Es hat wohl mit Heimat zu tun. Für jeden ist sie etwas, das mit Leben erfüllt ist, mit Vergangenem, Gegenwärtigem und auch mit dem, was noch nicht ist. Und auch wenn nicht alles greifbar ist bezogen auf sie, Heimat gibt einem das Gefühl von Geborgenheit. Man kann ankommen, sich niederlassen und ruhen. Zwar ist das Menschenrecht auf angemessenes Wohnen in Artikel 25 (1) der UN-Menschenrechtscharta, als auch in Artikel 11 (1) des UN-Sozialpakts verankert, doch in der Realität scheint es ihn nicht zu geben, den Anspruch auf Geborgenheit, aufs Daheimsein. Und die liegengebliebenen Dinge in der Notschlafstelle der VinziRast lassen einen das spüren. Ein dunkelgrauer Koffer, darin ein alter Fußball, ein braun-beiger Wollschal, ein Säckchen mit Stiften, ein Paar Turnschuhe. Eine Geschichte von Robert Prosser. Gestaltung: Monika Kalcsics, Christina Lenhart



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Freiheitsträume und Realpolitik: Prag und Bratislava 1918-2018 (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Positionen in der Kunst. Nam Jun Paik, Florian Hecker, Marina Abramovic, Ashley Hans Scheierl (2). Gestaltung: Thomas Mießgang und Christine Scheucher Turandot. Verwandlungen einer orientalischen Prinzessin (2). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Neue Musik beim Grazer Kammermusikinterpretationswettbewerb. Gestaltung: Franz Josef Kerstinger Sich mit so genannter Alter und Neuer Musik gleichermaßen ernsthaft und in einer Art auseinanderzusetzen, dass die Beschäftigung mit der einen sich befruchtend auf die Auseinandersetzung mit der anderen auswirkt, das ist einer der das Profil der Grazer Kunstuniversität bestimmenden Grundsätze. Daher kam 1989 auch die Idee für den Grazer Kammermusikinterpretationswettbewerb, das Werk von Franz Schubert mit der Musik der Moderne zusammenzuführen. Im Dreijahresrhythmus kann man nun erleben, wie Ensembles (Gesang-Klavier-Duos, Klaviertrios und Streichquartette) ihre interpretatorische Kreativität in beiden Bereichen mit beeindruckender Kompetenz ausleben. Die Grazer Kunstuniversität sorgt zum einen mit Werklisten dafür, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Übersicht über die Kompositionen bekommen, zum anderen durch Kompositionsaufträge und Kompositionswettbewerbe, dass das Neue-Musik-Repertoire auch um weitere aktuelle Werke an Umfang gewinnt. (Aufnahmen vom Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne" 2018, die im György-Ligeti-Saal der Grazer Kunstuniversität entstanden sind.)


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten