Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Als lachten alle Sterne" - Texte von Antoine de Saint-Exupéry aus Anlass seines 75. Todestages, gelesen von Schauspieler Manuel Rubey. - Gestaltung: Alexandra Mantler. "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es Dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können", hat der Schriftsteller und Pilot Antoine de Saint-Exupéry in seinem wohl bekanntesten Werk "Der kleine Prinz" geschrieben. Bis heute begeistert Antoine de Saint-Exupéry ein millionenfaches Publikum mit Werken wie "Südkurier", "Wind, Sand und Sterne", "Flug nach Arras" und "Der kleine Prinz", in denen er große menschliche Themen wie Angst und Freundschaft, Liebe und Tod thematisiert. Der Flieger Antoine de Saint-Exupéry kehrte von seinem letzten Flug, einem Aufklärungsflug über Korsika am 31. Juli 1944, nicht zurück und wurde vermutlich von deutschen Jagdfliegern abgeschossen. - Anlässlich von Saint-Exupérys 75. Todestag liest der Schauspieler Manuel Rubey Texte des französischen Schriftstellers.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello

Gusto auf Grado Die Urlaubsbegeisterung von Martha Brinek und Andreas Schwarz mündete in ein Buch mit dem Titel "Gusto auf Grado" (Amalthea Verlag) . Darin haben Brinek und Schwarz Geschichte und Geschichten über den Badeort an der oberen Adria versammelt: Über Kaiser Franz Josef etwa, für den angeblich ein kleines schmiedeeisernes Tor im Zaun zum Strand geschaffen wurde, das sogenannte Kaisertürl, damit er jederzeit Zutritt zum Strand haben sollte. Aber, so entdeckten Martha Brinek und Andreas Schwarz: der Kaiser hat Grado zwar zum See- und Kurbad befördert, war aber selbst nie dort. Der Grado-Liebe der österreichischen Gäste hat das keinen Abbruch getan, sie hält bis heute fast ungebrochen an. Der Arzt Giuseppe Barellai entdeckte in den 1870er-Jahren die besondere Qualität der Luft und empfahl den Ort zur Therapie von Rachitis und Tuberkulose bei Kindern. Er revolutionierte damit die bisherige Behandlung, bei der die Kranken in dunkle Räume gesteckt wurden. Barellais Behandlung sah nun das Gegenteil vor: Luft und Sonne. Der Erfolg war außerordentlich, und schon bald wurden Kinder aus allen Ecken der Habsburgermonarchie in Scharen zur Therapie nach Grado geschickt. Martha Brinek und Andreas Schwarz spannen den Bogen von der Antike bis in die Gegenwart: Sie erzählen etwa die Geschichte des Regisseurs Pier Paolo Pasolini, der mit der Operndiva Maria Callas in der Lagune von Grado einige Szenen des Films "Medea" gedreht hat. - Das Buch "Gusto auf Grado" versammelt neben Anekdoten und Historischem auch einen kulinarischen Teil: Darin lüftet Christian Domschitz, Chef de Cuisine im Restaurant Vestibül im Wiener Burgtheater, das Geheimnis seines Szegediner Hummerkrautfleischs.- Gestaltung: Helene Sommer


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nicole Brunner. Ressourcenschonende Fernreisen Sommerzeit - Urlaubszeit - Reisezeit. Wir packen heute unseren Koffer und nehmen mit: eine Hängematte, viel Sonnencreme und festes Schuhwerk.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Ökologe Andreas Richter über die arktische Tundra. Teil 1: Die Farben des Nordens. Gestaltung: Jakob Fessler Die arktische Tundra grenzt im Norden an die arktischen Eisgebiete und im Süden an den nördlichen Nadelwald. Die größten Teile der Tundra liegen in Russland, Kanada und auf Grönland, weitere im US-Bundesstaat Alaska sowie in Nordeuropa. Vom Menschen ist die Tundra nur sehr dünn besiedelt. Vereinzelt gibt es Nomaden mit Rentieren. In der Tundra zu forschen ist herausfordernd. Tiefe Temperaturen, abgelegene Standorte und das Forschen in Feldlagern mit eingeschränkter Infrastruktur erschweren die Arbeit. Die Tundra ist gekennzeichnet durch ein extremes Klima. Kalte Winter, kurze Vegetationsperioden, starker Wind, Permafrostböden und Staunässe ermöglichen es nur wenigen Pflanzen zu überleben. Im Laufe der Jahreszeiten verändert die Tundra ihr farbliches Erscheinungsbild. Im Winter überspannt eine weiße Schneedecke die Landschaft, im Frühling dominieren Blätter und Pflanzenteile in Grün- und Braunschattierungen, später im Sommer bunte Blüten. In der Tundra gibt es keine Bäume, sondern nur kleinere Pflanzen. Dazu zählen strauchähnliche Gewächse wie etwa Zwergbirken sowie Gräser und Moose. Die Vegetationsperiode beträgt in der Tundra nur wenige Wochen. In dieser Zeit müssen die Pflanzen zum Fruchten kommen und Samen ausbilden. Manche Pflanzen legen schon im Herbst Blüten an, die im darauffolgenden Frühjahr nach dem Verschwinden der Schneedecke möglich rasch zu blühen beginnen und dann befruchtet werden können. Bei anderen Arten kommt es zu Viviparie. Dabei entsteht an der Mutterpflanze selbst ein Sämling, der dort geschützt zu wachsen beginnt und erst später zu Boden fällt, um als eigenständige Pflanze weiterzubestehen. Die Tundra besteht aus Permafrostböden. Diese sind in einer gewissen Tiefe permanent gefroren. Darüber liegt eine sogenannte "aktive Zone", die im Sommer auftaut. Im Laufe der Jahreszeiten frieren Teile des Bodens ein und tauen später wieder auf, wodurch sich die Bodenschichten durchmischen. Diese Kryoturbation prägt auch die Landschaft oberhalb der Bodenschichten. So entstehen etwa Steinringe. Durch Frosthebungen können außerdem bis zu 60 Meter hohe Hügel, sogenannte Pingos, sowie vieleckige Bodenformen in der Landschaft entstehen. Die Tundra ist ein sensibles Ökosystem. In den Permafrostböden sind enorme Mengen an Kohlenstoff gespeichert sind. Durch die Kälte und die Feuchtigkeit können Mikroorganismen den organischen Kohlenstoff nur eingeschränkt zu Kohlendioxid abbauen. Eine wärmere Tundra aufgrund des Klimawandels könnte eine Freisetzung großer Kohlenstoffmengen in Form von Kohlendioxid und Methan zur Folge haben.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Von der Urhorde zur Whatsapp Group (1). Gestaltung: Christian Schüller Selbstbestimmung und Individualität gelten als wichtige Errungenschaften der westlichen Gesellschaft. Doch wie unabhängig sind wir voneinander wirklich? Psychologie, Verhaltensforschung und Biologie haben längst gezeigt, dass vor dem Ich das Wir kommt. Es sind Rollen, die unser Verhalten bestimmen - ob im Kindergarten, am Arbeitsplatz oder in sozialen Medien. Wie funktionieren Gruppen, zu denen wir freiwillig oder unfreiwillig gehören? Was machen sie mit uns? Und was können wir mit Gruppen machen? *Im Anfang war die Gruppe* Die Geschichte der Menschheit beginnt mit einem Paradoxon: Verglichen mit anderen Primaten sind Menschen vergleichsweise schwach und abhängig. Was sie aber auszeichnet, ist ihre besondere Fähigkeit, größere Gruppen zu bilden. Im Wettbewerb der Gruppen dürften sich diejenigen durchgesetzt haben, die mehr inneren Zusammenhalt zeigten, also bessere soziale Fähigkeiten, meint der amerikanische Soziobiologe Edward Osborne Wilson. Lange Zeit haben Menschen die Gemeinschaften, denen sie angehörten, nicht in Frage gestellt. Familie, Stand, Nation, Religionsgemeinschaft, soziale Klasse waren fixe Größen. Mit der Entwicklung der Städte, am Ausgang des Mittelalters, begannen Menschen sich freiwillig in Clubs, Logen, Verbindungen und Vereinen zusammenzuschließen. Dort fanden sie Halt und Identität im raschen sozialen und kulturellen Wandel. Aber erst vor etwa fünfzig Jahren kam es in der westlichen Welt zu einem Boom der Kleingruppe. "Miteinander leben, lieben und arbeiten" wurde zum Slogan der Kommunen-Bewegung, die kaputte Beziehungsmuster der Eltern ablösen wollte. Soviel Nähe war den meisten auf Dauer dann doch zu viel. Aber aus der Jugendbetreuung und Altenfürsorge, der Psychiatrie und vielen anderen Sozialbereichen ist die Gruppe inzwischen nicht mehr wegzudenken. Und sogar die wettbewerbsgetriebene Arbeitswelt schätzt das kleine, überschaubare Team als Erfolgsmodell. Kein Wunder also, dass gerade das weltumspannende Internet in überschaubare Gruppen mündet, wo mitunter sehr dicht kommuniziert wird und alles das passiert, was man schon aus der Familie kennt: Rivalität und Konflikt, Anpassung und Ausgrenzung, Machtspiele und Mobbing.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

Partikel für eine bunte Welt (1). Gestaltung: Sabine Nikolay "Pigment" ist die Bezeichnung für farbgebende Substanzen. Ohne sie wäre das Blut nicht rot, wären Blätter nicht grün, Haare nicht blond und die Haut von Tieren und Menschen durchsichtig. Pigmente dienen in der Natur und in der Kultur als Orientierung, haben Signalwirkung, sind Tarnung und Täuschung und bieten in ihrer organischen Form Schutz vor der Sonne. Ohne Farben kein Michelangelo, kein Raffael, keine Maria Lassnig ... und natürlich keine Höhlenmalerei! Über 40.000 Jahre alt sind die Zeichnungen aus der spanischen La Castillo-Höhle, gemalen mit Pigmenten von Holzkohle, Ocker und Lehm. Ein Farbstoff sticht unter allen anderen hervor: Das tiefblaue Indigo, das aus Indien nach Europa kam und als Farbe für Textilien einen Siegeszug antrat: ohne Indigo keine Arbeitskleidung, keine Jeans, kein "Blaumann" und auch kein "blau machen". Das Gegenstück für den Farbstoff Indigo ist das Pigment Ultramarin, ein Gestein von geradezu himmlischer Farbe - das in der Malerei passenderweise für die Farbgebung des Himmels aber auch den Mantel der Maria auf unzähligen Gemälden von unschätzbarem Wert war. Es wurde teurer gehandelt als Gold, kommt vor allem in Afghanistan vor, und ist mit ein Grund, warum dieses Land über Jahrhunderte ausgebeutet und seine gewachsene Kultur zerstört wurde. Pigmente und Farbstoffe lassen sich in drei Gruppen einteilen: anorganische, mineralische Pigmente; organische, die in Flora und Fauna zu finden sind, und von Menschen geschaffene Effektpigmente auf chemischer Basis. Welche Folge hat das Fehlen von Pigmenten für alle Organismen? Wie (über)leben Menschen und Tiere, denen alle Pigmente fehlen, die an "Albinismus" erkranken? Und: sind nun Cochenille-Läuse im tiefroten beliebten Sommerdrink oder nicht? - Ein Streifzug durch unsere farbenfrohe Welt und ihre Bedeutung.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Der Mythos Karajan und was von ihm blieb (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Am 16. Juli 1989 starb der Dirigent Herbert von Karajan einundachtzigjährig in Anif bei Salzburg. Spätestens ab den '60er-Jahren war Karajan eine der dominantesten Figuren der klassischen Musikwelt. Als Dirigent legte er mehr Aufnahmen vor als die meisten seiner Kollegen, und weltweit wurden etwa 300 Millionen Tonträger mit seinem Namen verkauft. Er war der erste moderne "Stardirigent", der erste Meister der modernen medialen Selbstinszenierung, angehimmelt auch außerhalb musikinteressierter Kreise als "Genie mit dem Taktstock", "charismatisch" und "visionär". Karajan sah sich als Teil eines Gesamtkunstwerks, inszenierte auch selbst Oper und bestand im Übrigen eisern auf dem Adelsprädikat als Künstlername. Für die illustrierten Boulevardblätter war er in erster Linie eine schillernde Figur im Jet-Set-Milieu, einer, der gern Sportwagen fuhr und selbst hinter dem Steuer seines Privatflugzeugs saß. An seiner musikalischen Ausnahmeposition zweifelten auch seine Gegner nicht - allenfalls wurde die allzu große Glätte und Homogenität seiner Klangvorstellung und ein gewisser Konservativismus in der Programmauswahl kritisiert. Schärfer war die Kritik in anderen Bereichen, an seiner Vorliebe für Eklats und Skandale - und an seiner zumindest zwiespältigen Rolle als junger Karriere-Musiker während der nationalsozialistischen Herrschaft. In seinen letzten Lebensjahren arbeitete er intensiv an seiner persönlich-musikalischen und inszenatorischen Hinterlassenschaft. Dass eine Persönlichkeit wie er in absehbarer Zeit aus der allerersten Reihe verdrängt oder gar vergessen werden könnte, schien nicht nur ihm selbst undenkbar ... Heute, dreißig Jahre nach seinem Tod, ist der "Mythos Karajan" freilich schon deutlich blasser geworden - und die Frage, die das "Radiokolleg" stellt, zumindest kein Sakrileg mehr: Nämlich, was denn von diesem Herbert von Karajan überhaupt noch geblieben sei.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Chris Tina Tengel. Ein österreichischer Spätromantiker vor 100 Jahren - wiederentdeckt? In der Anzahl der im Wiener Opernhaus am Ring uraufgeführten Opern von ihm wird Julius Bittner nur von Carl Goldmark übertroffen - bis in die 1920er Jahre reichte "seine" Zeit, Gustav Mahler und Bruno Walter zählten zu seinen Fürsprechern. Julius Bittner führte vor, wie auch ein Komponist "österreichischer Volksopern" aufs "Gesamtkunstwerk" abzielen konnte, nämlich durch seine wiederkehrende programmatische Zusammenarbeit mit dem Maler und "Designer" Kolo Moser. Bittners "Große Messe und Te Deum" galt als das herausragende heimische Kirchenmusikwerk der Ära, mit seinem Freund Erich Wolfgang Korngold Hand in Hand ging er aber auch unter die Operettenkomponisten. Während der gegenwärtige Opern- und Konzertbetrieb im deutschen Sprachraum an alldem nicht mehr anstreift, hat ein britisches CD-Label mit einer Einspielung von Julius Bittners symphonischem ?uvre begonnen - mit dem Sibirischen Symphonieorchester!


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Akustische Literaturgeschichte. Teil 2. Präsentiert von Ernst Grissemann. Gestaltung: Peter Zimmermann.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Andreas Maurer. Der Komponist Richard Wetz wiederentdeckt. Irgendwie ist Richard Wetz (1875-1935) an der Musikgeschichte vorbeigegangen. Schon 1929 beschrieb "Riemanns Musiklexikon" den deutschen Komponisten, Dirigenten, Musikpädagogen und Musikschriftsteller als "nicht leicht einzuordnenden Einzelgänger". Und wirklich: In Thüringen beheimatet, pflegte Wetz relativ wenig Kontakt mit anderen Komponisten. Schönberg, Ravel und Co. ließen ihn kalt, auch Reisen vermied er, komponieren konnte er nur "bei sich zuhause". Diese Isolation ließ aber Wetz´ persönlichen Stil keimen: Mit vier CDs zeigt das Label CPO wie er Bruckner und Liszt weiterdenkt, die Musik seiner Vorbilder ins Obsessive steigert und sie mit romantischer Unruhe füllt. Trotzdem musste Wetz zeitlebens bemerken: "Meiner Musik geht es merkwürdig; wo sie erklingt, ergreift sie aufs Tiefste; aber es wird ihr selten Gelegenheit dazu gegeben." - "Des Cis" versucht das zu ändern.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Die Auswirkungen des EU-Mercosur-Abkommens. Gäste: Robert Hafner, Geograf; Igor Sekardi, Internationale Beziehungen, Industriellenvereinigung (IV); Alexandra Strickner, Ökonomin, Attac Österreich. Moderation: Johann Kneihs. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Das geplante Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay wäre das bisher größte der EU - und die Auseinandersetzung darüber ist besonders intensiv. Befürworter sehen Chancen für die Exportwirtschaft, Vertreter der Landwirte fürchten mehr Importe von Rindfleisch und anderen Agrarprodukten zu Niedrigpreisen. Eine besondere Sorge gilt der Umwelt in Südamerika: Eine Ausweitung von Sojaanbau und Rinderzucht könnte unter anderem mehr Rodungen im Amazonasgebiet und anderen Ökoregionen mit sich bringen. In Argentinien und Brasilien sind mehr Pestizide zugelassen als in der EU und die erlaubten Dosierungen bis zu 40-mal höher. Demgegenüber argumentieren Befürworter, dieses Abkommen sei besonders rigoros, was Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung und Arbeitnehmerrechte betrifft - und es gelinge nur dadurch, Brasilien und seinen derzeitigen Präsidenten Jair Bolsonaro zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu bewegen. Über Vorteile und Gefahren des Abkommens spricht Johann Kneihs mit dem Agrarforscher Robert Hafner, dem Handelsexperten der Industriellenvereinigung Igor Sekardi und der Ökonomin Alexandra Strickner, Mitbegründerin der Organisation Attac in Österreich. Wenn Sie sich in der Sendung beteiligen möchten: Rufen Sie an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Arcangelo, Leitung und Cembalo: Jonathan Cohen. Louise Alder, Sopran; Tim Mead, Countertenor. Arien und Instrumentalwerke von Alessandro Scarlatti, Georg Friedrich Händel und Nicola Porpora (aufgenommen am 7. Dezember 2018 in der Wigmore Halle in London).


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Schwermetall im Boden. Eine steirische Ortschaft kämpft mit ihrem giftigen Bergbauerbe. Im September vergangenen Jahres hat die Umweltabteilung der Steiermärkischen Landesregierung bei einer Routinekontrolle im steirischen Schrems bei Frohnleiten einen Bleigehalt im Boden gemessen, der sämtliche Grenzwerte überschritt. Das Blei war bis ins Gemüse der Hausbeete eingedrungen, in einem Ausmaß, das ein gesundheitliches Risiko für die Bevölkerung darstellt. Ursache ist ein historischer Blei-Silber-Bergbau, der bis Ende des 19. Jahrhunderts am Standort betrieben wurde. Von den siebzig betroffenen Einwohnern wurden Harn-, Blut- und Haarproben genommen. Der erste halbe Meter verseuchte Erde ihrer Gärten wird bis Ende des Jahres ausgetauscht. Über ein Dorf im Ausnahmezustand, das um eine Rückkehr zur Normalität ringt. Gestaltung: Jonathan Scheucher Randnotizen: Andrea Hauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

"Rudi gib Acht!" Teil 1 Aus dem Sinnen ist unser Radiohund nicht rausgekommen, im Gegenteil: er hat sich immer tiefer zwischen Haien, Kühen und Kokosnüssen vergraben. Und der Frage, was eigentlich gefährlich ist. Diese Ferienwoche trägt einen Warnhinweis - Rudi informiert sich über Gefahren aller Arten. In der ersten Folge plaudert er mit Natalie, Emilia und Neo über Rauch, Autos und schwarze Skorpione. Neo: "Gefährlich sind zum Beispiel schwarze Skorpione." Natalie: "Und Feueralarm?" Emilia: "Wir hatten schon einmal Feueralarm in der Schule." Neo: "Feuer ist gefährlich, ja. Aber der Alarm ist nicht gefährlich." Natalie: "Ach, du verstehst schon, was ich meine, Neo." Gestaltung: Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Passagen

Isolde Charim spricht mit dem Historiker und Schriftsteller Doron Rabinovici über den mit Christian Heilbronn und Natan Sznaider herausgegeben Sammelband "Neuer Antisemitismus? Fortsetzung einer globalen Debatte". (Aufzeichnung aus dem RadioCafe des RadioKulturhauses vom 9. April 2019). Bearbeitung: Robert Weichinger. Worauf lassen wir uns ein, wenn wir Antisemitismus begreifen wollen? Meinen wir ein Gefühl, ein Ressentiment, eine Haltung oder gar nur ein Vorurteil gegen eine bestimmte soziale und kulturelle Gruppe, die Juden genannt wird? In diesem Kontext steht die Frage nach dem "Neuen Antisemitismus" - jenem der Populistinnen und Populisten, jener im Internet und vieler Geflüchteten. Wenn aber "die Juden" das Andere sind, was ist dann das Eigentliche dieser Gesellschaft? Das ist der Punkt, wo der Antisemitismus zu einer relevanten Frage für alle wird.


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

Ein uralter Göttervater für einen ganzen Kontinent? Zumindest sprachlich sind gleich drei ähnliche, himmlische Figuren auf einen indoeuropäischen Ursprung zurückzuführen: Dyauh pitá aus der indischen Tradition, Zeus pater aus der griechischen und Jupiter aus der römischen. "Die gemeinsam sprachliche Wurzel ist diu und bedeutet hell, Tag und Himmel. Und pater bedeutet Vater. Damit ist eindeutig der Himmelsvater gemeint. Ein klassisches Beispiel für die Suche nach Parallelen in europäischen Traditionen. Diese Parallelität beschränkt sich aber oft nur auf die Sprache. Damit sind Götter, die etwas mit dem Himmel zu tun, die eine zentrale Funktion haben, gemeint", erklärt der Religionswissenschaftler Franz Winter von der Universität Graz. Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Neue und arrivierte Seiten der österreichischen Popmusik Das Popfest Wien feiert von Donnerstag bis Sonntag sein zehnjähriges Bestehen - mit rund 70 Live Acts auf 10 Bühnen. Als Kuratorinnen für das Jubiläumsprogramm am Karlsplatz verantwortlich sind heuer die Musikerinnen Mira Lu Kovacs (Schmieds Puls, 5K HD) und Yasmin Hafedh (Yasmo). Sie laden zu einer musikalischen Entdeckungsreise ein, die Hierarchien bewusst hinter sich lässt. Eine Vorschau auf das Programm zwischen Glattheit, Grind und Glitzer.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Zur Kulturgeschichte des Alkohols. Mit Regina Thumser-Wöhs, Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte der Johannes Kepler Universität Linz. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Das Geheimnis der Gärung kannten die Menschen schon vor Jahrtausenden. Bier, Wein und Met waren bereits bei den Sumerern beliebt. Hochprozentiges wurde allerdings erst ab dem siebten Jahrhundert hergestellt. Lange Zeit zog man den leichten Alkohol sogar dem Wasser als Durstlöscher vor, denn Alkohol tötete Erreger ab, die sich im ungeklärten Wasser befinden konnten. Außerdem hat Alkohol viele Kalorien - er galt daher früher auch als Nahrungsmittel. Der preußische König Friedrich der Große (1712-1786) trat noch im 18. Jahrhundert einen Propagandafeldzug gegen den in Europa aufkommenden Kaffee an. Er selbst sei, sowie alle seine Vorfahren, mit Bier-Suppe erzogen worden, das sei "viel gesünder als der Caffee". Alkohol war schon immer auch eine Medizin, die schmerzlindernd wirkte - etwa bei Hippokrates, der sich gern mit Wein kurierte. Die gesundheitlichen Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums sind heute allseits bekannt und unbestritten, doch wissenschaftliche Erkenntnisse darüber gibt es erst seit gut 200 Jahren.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Wälder für die schottischen Highlands. Gestaltung: Thomas Kruchem Schottland war einst von gewaltigen Urwäldern, den Caledonian Forests, bedeckt. Im Laufe der Industrialisierung wurden sie abgeholzt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren nur noch fünf Prozent Schottlands bewaldet. Dann begannen engagierte Bürger und die schottische Regierung eine für Europa beispiellose Wiederaufforstungskampagne. Heute sind bereits 18 Prozent des Landes wieder bewaldet, neben Monokulturen immer häufiger auch mit ökologisch wertvollen Mischwäldern. Bis 2050 soll knapp ein Drittel Schottlands wieder bewaldet sein, auch, um den Klimawandel zu bremsen. Gegen so viel Wald protestieren allerdings Jäger, Tourismusunternehmen und auch Naturschützer: Sie sehen auch die herben, kahlen Highlands als schützenswert an.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie der Klimawandel den Wasserkreislauf antreibt Von Sonja Bettel. Wasser, die Lebensgrundlage auf der Erde und ein ganz besonderer Stoff mit ungewöhnlichen Eigenschaften, zirkuliert im globalen Kreislauf von Verdunstung und Niederschlag, über Flüsse und Meere. Dieser Kreislauf gerät jedoch durch den Klimawandel durcheinander. Wärme führt zur Ausdehnung des Wassers, der Meeresspiegel steigt. Gleichzeitig verändert sich der Salzgehalt der Meere in die eine oder andere Richtung. Hurrikans nehmen mehr Wasser auf, die Gletscher schmelzen, die Niederschlagsdauer und -menge verändert sich. Viele zukünftige Veränderungen sind bereits bekannt, manche bereits sichtbar, einige noch ungewiss. Klar ist: Der globale Wasserkreislauf wird extremer werden.


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19.30 Uhr

 

 

On stage

Retro-Swing mit Witz und Charme: Marina The Kats im April 2019. Gestaltung: Marlene Schnedl. Seit 2015 ist die steirische Sängerin Marina Zettl auf dem Retro-Trip - und damit überaus erfolgreich. Mit ihrer Neo-Swing-Formation "Marina The Kats" lässt sie die Musik der 1930er-Jahre auferstehen und denkt diese - rhythmisch tanzbar - mit Witz und Charme in die Gegenwart weiter, indem sie sich als Songwriterin durchaus auf das Hier und Heute bezieht. Am 29. April 2019 präsentierten Marina Zettl (Stimme, Snare-Drum), Thomas Mauerhofer (Gitarre) und Peter Schönbauer (Bass), verstärkt durch Georg Schrattenholzer (Posaune), Chris Kronreif (Tenorsaxofon, Klarinette) und Harald Baumgartner (Backgroundstimme, Gitarre, Perkussion), im ausverkauften Großen Sendesaal des Wiener RadioKulturhauses das dritte Album "Swingsalabim" und begeisterten dabei das Publikum.


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21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gruppen machen Menschen. Von der Urhorde zur Whatsapp Group (1). Gestaltung: Christian Schüller Pigmente. Partikel für eine bunte Welt (1). Gestaltung: Sabine Nikolay Konzert für Stimme und Kurbelorchester (1). Natasa Mirkovic Matthias Loibner im Doppelporträt. Gestaltung: Dorothee Frank


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Musik von Sofia Gubaidulina beim Internationalen Musikfest im Wiener Konzerthaus (Teil 1). Gestaltung: Marie-Therese Rudolph Das 39. Internationale Musikfest im Wiener Konzerthaus bietet einen vierteiligen Schwerpunkt zu Sofia Gubaidulina, der Grande Dame der Neuen Musik und bedeutendsten russischen Komponistin der Gegenwart. Zwei Konzerte daraus werden in der Reihe Zeit-Ton präsentiert. Am 15. Juni bringen der Chorus sine nomine unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger gemeinsam mit den "Great Talents" Narek Hakhnazaryan (Violoncello) und Christoph Sietzen (Perkussion) sowie Emiko Uchiyama (Perkussion) und György Handl (Celesta) "Sonnengesang" zur Aufführung. Gubaidulinas Musik berührt unmittelbar, zeugt von einer tiefen Spiritualität und Innerlichkeit. Schostakowitsch ermutigte sie einst, ihren Weg beharrlich trotz aller Widrigkeiten weiterzugehen. Da sie mit ihrer Musik der Ästhetik des Sowjetregimes nicht entsprach, und sie trotzdem im Land blieb, komponierte sie ab den 1960er Jahren vor allem Filmmusik um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Zudem sind viele ihrer Werke vom christlichen Glauben geprägt, zu dem sie sich - als Enkelin eines Mullahs - sukzessive bekannte. Einer ihrer großen Förderer in Europa war der lettische Geiger Gidon Kremer. Er trug maßgeblich dazu bei, dass sie und ihre Musik den entsprechenden Stellenwert bekommen haben. Seit 1992 lebt sie in der Nähe von Hamburg. Die 1931 in Tschistopol in der russischen Teilrepublik Tatarstan geborene Komponistin verfasste das eindrucksvolle Werk "Sonnengesang" 1997/98 auf den Text Cantico delle creature von Franz von Assisi, dem ältesten Zeugnis italienischer Literatur. "Gelobt seist du, mein Herr, für Schwester Mond und die Sterne. / Am Himmel hast du sie geformt, klar und kostbar und schön."


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Michael Köppel Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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