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WDR 3 Konzert

Jazzmeeting WDR

Der Altsoxofonist Steve Coleman gilt als eine Vater Vaterfigur von M-Base. So spielte bei Coleman immer das Schlagzeug eine besodnere Rolle. Mit seiner aktuellen Five-Elements-Ausgabe präsentiert er sich erstmals ohne Drums. Aufnahme vom 11. Mai 2011 aus dem Stadtgarten, Köln.
Montag, 20:05 Uhr auf WDR3

Letzte Hörerwertung (+3 Punkte)

Blue Moon

Sonntag 22:00 auf Fritz



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Tagestipp

Tonspuren

Der Dichter der Schatten und Farben. Eine Annäherung an Georg Trakl. Von Renate Pliem und Reinhard Köberl Drogensucht, Kriegstrauma, Selbstmord: das kurze Leben des Georg Trakl war in dunkle Farben getaucht. Seine Gedichte spiegeln diese zerbrochene Welt wider. Sie sind aber auch Teile eines eigenen Universums, das der Dichter sprachgewaltig aus immer wiederkehrenden Chiffren und Metaphern schuf. Schatten, Mauern, Tiere, Pflanzen, Stimmungen, Klänge, Farben, Verfall kreisen wie in einem Kaleidoskop um den Betrachter.Georg Trakl wird im Jahr 1887 in Salzburg geboren. Schule abgebrochen, eine Apothekerlaufbahn eingeschlagen, der erste Kontakt mit Drogen. Trakl veröffentlicht früh Theaterstücke und Gedichte. Er hat finanzielle und künstlerische Förderer, die ihn bis an sein Lebensende unterstützten. Seine intensive Beziehung mit seiner Schwester Margarethe findet Ausdruck in den Gedichten. 1914 meldet sich Trakl als Freiwilliger zum Ersten Weltkrieg und wird an der Ostfront eingesetzt. Im selben Jahr tötet er sich durch eine Überdosis Kokain. Seine Augen standen ganz fern - Er war als Knabe einmal schon im Himmel. Darum kamen seine Worte hervor auf blauen und weißen Wolken, schreibt Else Lasker-Schüler nach dem Tod des Dichterfreundes. Erst ab 1945 findet Trakls Werk größere öffentliche Beachtung.
Heute 21:00 Uhr auf Ö1



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Konzerttipp des Tages

Konzert

Geertekerk Utrecht Aufzeichnung vom 17.10.11 Johann Hermann Schein Israelis Brünnlein Gli Angeli Genève Leitung: Stephan MacLeod Early Music aus der Geertekerk Utrecht
Heute 20:03 Uhr auf Deutschlandradio Kultur



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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel DRS 1

«Lemsomd» von Dieter Kühn Die grosse Schauspielerin Therese Giehse mit dem Monolog einer alten Frau. Sie sitzt im Park des Altersheims auf der Bank und redet über ihre Zimmergenossin, über Arztbesuche, sie redet und redet und mäandert erzählend durch ihr Leben.Böse Erfahrungen und angelesene Vorurteile rotieren in ihrem Kopf. Seltsame, auch komische Gedankenfolgen, in denen immer wieder die Existenzangst durchbricht.Mit Therese GiehseMundartübersetzung, Hörspielbearbeitung und Regie: Martin Sperr, Produktion: BR 1973, Dauer: 46"Dieter Kühn schrieb dieses Hörspiel 1969 unter dem Titel «Op de Parkbank» für den WDR. Später übersetzte Martin Sperr «Op de Parkbank» ins Bairische. «Lemsomd» (Lebensabend) erhielt 1974 den Hörfunkpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege.Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen von diesem Hörspiel nur einen Ausschnitt anbieten.
Heute 14:05 Uhr auf DRS 1



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Featuretipp des Tages

Wissenswert

Politischer Widerstand: Warum Menschen in den Hungerstreik treten Jedes Jahr, jeden Monat, beinahe jede Woche treten irgendwo auf der Welt Menschen in den Hungerstreik. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu dieser Form des passiven Widerstands: Häftlinge in Gefängnissen, Asylbewerber und Flüchtlinge, Contergan-Geschädigte oder unverheiratete Väter, die für ein gemeinsames Sorgerecht kämpfen. Die Gruppe derer, die sich dieser Protestform bedienen, ist äußerst heterogen. Was sie jedoch verbindet, ist das Gefühl der Machtlosigkeit. Eine Verzweiflung, die so groß zu sein scheint, dass die Menschen, die sich dieses Mittels bedienen, sogar in einigen Fällen bereit sind, sich selber zu opfern. Eine Spurensuche nicht nur bei Betroffenen, sondern auch bei politisch Handelnden, Ärzten und Gefängnisseelsorgern.
Heute 08:40 Uhr auf HR2



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